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Ausstellungseröffnung "Mittelhessische Frauen im KZ Ravensbrück"

Einladung zur Eröffnungsveranstaltung

Wann

26.07.2023 ab 19:00 Uhr (Europe/Berlin / UTC200)

Wo

Zentrum für interkulturelle Bildung und Begegnung, Hannah-Arendt-Straße 10, 35394 Gießen

Name des Kontakts

Teilnehmer

Matthias Heyl, pädagogischer Leiter der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück, Randi Becker, Soziologin, Lehramtsstudierende des FB 03,

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Mittwoch, 26. Juli, 19 Uhr: Ausstellungseröffnung mit Podiumsgespräch
zwischen Randi Becker, den beteiligten Studierenden und Matthias Heyl, pädagogischer Leiter der Gedenkstätte Ravensbrück

Die Ausstellungsmacher:innen führen in die Ausstellung ein und diskutieren das Projekt und Möglichkeiten der Erinnerung an Ravensbrück.
Mit:
Randi Becker
Constantin Stremmer
Helena Rist
Anna Katharina Liebe 
Lara Budesheim


veranstaltet und gefördert durch: Partnerschaftsverein Gießen-Netanya e.V., Deutsch-Israelische Gesellschaft e.V. Arbeitsgemeinschaft Gießen

Wanderausstellung: „Wo hatte man eine solche Entwürdigung verdient? So begegnete man keinem Vieh.“ – Mittelhessische Frauen im Konzentrationslager Ravensbrück

Die Ausstellung macht sichtbar, dass das Frauenkonzentrationslager im brandenburgischen Ravensbrück trotz der geografischen Entfernung eine große Bedeutung für die lokale mittelhessische Geschichte hat: Denn Frauen aus Gießen und Umgebung wurden im Nationalsozialismus nach Ravensbrück deportiert. Den Geschichten einiger dieser Frauen geht die Ausstellung nach. Lehramtsstudierende der JLU Gießen recherchierten unter der Seminarleitung von Soziologin Randi Becker im Sommersemester 2022 zu ausgewählten Biografien dieser Frauen, die in Mittelhessen geboren wurden oder hier gelebt haben und im Laufe des Nationalsozialismus in Ravensbrück inhaftiert waren. Teils sind sie dort oder in anderen Konzentrationslagern gestorben, teils überlebten sie den Nationalsozialismus. Aus diesen Recherchen sind 12 Frauenportraits und ein Männerportrait entstanden, die unterschiedlichste Verfolgungsgeschichten abbilden.

Der Druck der Ausstellung wurde durch Förderung des Kulturamts der Stadt Gießen sowie der Gießener Hochschulgesellschaft ermöglicht.