Inhaltspezifische Aktionen

Kooperationsveranstaltungen LZG mit dem Institut für Germanistik

 

Literarisches Zentrum Gießen e.V.

Programm 2026 

Veranstaltungen Sommer 
     

Kooperationsveranstaltungen mit der JLU:

       

EINE SCHATZKISTE VOLLER LIEBLINGSBÜCHER.
Fortbildung mit Maren Bonacker

Montag, 22.6., 16 Uhr

Stadtbibliothek Gießen,
Berliner Platz 1,
35390 Gießen 
Eintritt frei, Anmeldung erforderlich

Auch wenn das Gießener Bilderbuchfestival in diesem Jahr leider nicht stattfinden kann, freuen wir uns, euch zur Vorfreude auf 2027 mit zwei Veranstaltungen einzustimmen. Der Bilderbuchmarkt ist groß – da kann es ganz schön schwierig sein, den Überblick zu behalten. In Wetzlar liest sich alljährlich ein kleines Expertenteam durch die Neuerscheinungen, um stets die schönsten neuen Titel empfehlen zu können.
Stellvertretend für das Team Wetzlar liest... von Anfang an und überall präsentiert Maren Bonacker von der Phantastischen Bibliothek Wetzlar ihre persönlichen Bilderbuchhighlights für das Jahr 2026, gibt Tipps zum Vorlesen zu Hause und für den pädagogischen Einsatz in Kita und Schule. Die Referentin stellt die ausgewählten Bilderbücher vor und geht dabei besonders auf die ermutigende sprachfördernde Wirkung des dialogischen Vorlesens ein.

In Kooperation mit der Stadtbibliothek Gießen, dem Gießener Bilderbuchfestival und dem Institut fu?r Germanistik der Justus-Liebig-Universität Gießen

     

© Elisabeth Bäcker

 

MEIN UNGLÜCK BEGINNT DAMIT, DASS DER STROMKREIS ALS RECHTECK ABGEBILDET WIRD. Szenische Lesung mit Saša Stanišić

Donnerstag, 27.8., 19 Uhr

Aula im Universitätshauptgebäude, 
Ludwigstr. 23
35390 Gießen

Eintritt: 12 € | erm. & LZG-Mitglieder 6 €


Hilft ja nix: Wir müssen den Härten und dem Leid der Welt ja etwas entgegensetzen. Jeder kann Verantwortung übernehmen und etwas gegen Krieg, Armut und Faschismus tun. Und obwohl auf Literatur heute niemand mehr etwas setze, wählt Saša Stanišić genau dieses Mittel. Sprache funktioniert in seinen Reden als Werkzeug, Arbeitsraum, Produkt – und vor allem als Spielfeld. Erinnerungen an Višegrad, Erfahrungen von Migration und das Aufwachsen zwischen Sprachen. Mal amüsant, mal nachdenklich, oft überraschend. Sein neues Buch ist unterhaltsam und nachdenklich zugleich. Sei es ein Hund im Wind oder ein Redner im Pullunder – mit schrägen Bildern und klugen Beobachtungen formuliert Saša Stanišić ein klares Plädoyer für ein Miteinander und das Hinterfragen festgefahrener Strukturen. »Sicher das berührendste, komischste, traurigste, klügste Buch, das ich in den letzten zwölf Monaten gelesen habe.« (Christine Westermann)

Saša Stanišić (*1978 in Višegrad) lebt seit 1992 in Deutschland. Seine Werke wurden in mehr als vierzig Sprachen übersetzt und viele Male ausgezeichnet. Saša Stanišić lebt und arbeitet in Hamburg. Er ist dort Fußballtrainer einer F-Jugend.

Eine Veranstaltung im Rahmen des »Kultursommers Mittelhessen« in Kooperation mit dem Institut für Germanistik der Justus-Liebig-Universität Gießen

     

© Magnus Terhorst

 

ALTE, LÜSTERNE, TEUFEL. ZWEI FASTNACHTSSPIELE VON HANS SACHS.
Sommerinszenierung der Germanistik-Theatergruppe

Montag, 29.6., 19:30 Uhr

Botanischer Garten (Eingang Sonnenstr.)
35390 Gießen

Weitere Termine:
2.7., 19 Uhr, St. Raphael in Wißmar (Kulturkirche, www.ogy.de/Luftnachoben)
11.7., 18 Uhr Grünberg, Schloss (ehem. Antoniterkloster)

Eintritt: 7 € | erm. 5 € | LZG-Mitglieder frei


Alte, Lüsterne, Teufel... zwei Fastnachtspiele von Hans Sachs. Mit Der Teuffel mit dem alten Weyb (1545) und Der alt Buler mit der Zauberey (1554) hat Hans Sachs zwei komplementäre Fastnachtspiele geschaffen, die eine reichlich übertriebene altersbedingte Perspektive auf Genderrollen bieten – und dabei den Finger in die Wunde einiger Risse in der Stadtgesellschaft des 16. Jahrhunderts legen. In der Zusammenschau wird erst der gesellschaftskritische Witz der beiden Stücke deutlich. Beide fragen danach, ob alte Menschen anders mit dem Teufel umgehen als junge. Im Zentrum steht die Ehe als Spielfeld des Teufels – in dem er in einem Fall seine Unterlegenheit gegenüber einer weitaus intriganteren Frau erkennen muss, im anderen Fall nur in der Einbildung des alten Mannes existiert. Beide Spiele zeigen, wie zentral doch die Menschen und gerade nicht der Teufel für das zwischenmenschliche Verhalten sind und wie wenig man falschen Nachrichten vertrauen soll. Der berühmte Nürnberger Meistersänger Hans Sachs hat die Fastnachtsspiele vermutlich mit Handwerksgesellen in Wirtshäusern aufgeführt. Sie dienten der fastnächtlichen Unterhaltung und tragen zugleich eine Alltagsmoral.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Institut für Germanistik der Justus-Liebig-Universität Gießen

     

© Hannah Brahm

 

     

 

Weitere Veranstaltungen siehe:   Literarisches Zentrum / Programm

       

Informationen zum Anmeldeverfahren:

Wählen Sie einfach in unserem Ticket-Tool auf https://www.lz-giessen.de/de/Tickets/ die gewünschte Veranstaltung aus und drucken Sie Ihr Ticket bequem zuhause aus oder zeigen Sie es am Veranstaltungsabend auf Ihrem mobilen Endgerät vor. Alternativ bieten wir weiterhin den Kar-tenverkauf im LZG-Büro (Mo, Di und Do zu den Öffnungszeiten) sowie an der Abendkasse am Veranstaltungsabend an. Leider ist im LZG-Büro und an der Abendkasse keine Kartenzahlung möglich.

Eine Voranmeldung zu unseren Veranstaltungen ist, sofern im Programmheft nicht explizit ausgewiesen, nicht erforderlich. Über kurzfristige Programmänderungen, die wir leider nicht ausschließen können, halten wir Sie ebenfalls stets über unsere Homepage, unsere Social-Media-Kanäle sowie über die Lokalpresse auf dem Laufenden.