In den Medien
Bäume auf Rinderweiden verdoppeln fast die Artenvielfalt
Eine globale Studie der Uni Gießen zeigt: Silvopastorale Systeme beherbergen 44 Prozent mehr Arten als baumlose Weiden. Pflanzen und Bodentiere profitieren am stärksten – mit einem Zuwachs von 89 beziehungsweise 81 Prozent.
Was diese Anlage auf dem Acker mit Klima-Forschung zu tun hat
Auf einem Acker bei Gießen wird die künftige Landwirtschaft in Zeiten des Klimawandels erforscht. Nun hat die Justus-Liebig-Universität mit einer Organisation der Vereinten Nationen ein gemeinsames Forschungszentrum eröffnet - als erste Hochschule in Deutschland.
Garnelen aus Gießen: Forscher sehen Ziele erreicht und setzen sich neue
Ein Forschungsteam der Liebig-Uni in Gießen betreibt seit drei Jahren eine nachhaltige und energieeffiziente Garnelenfarm. Mit Künstlicher Intelligenz will es nun das Tierwohl und die Produktivität steigern.
Prof. Michael Frei im Kenianischen TV: Interessengruppen organisieren Workshop zur Erforschung gesunder Ernährung in Afrika
Bericht über einen Workshop zur Erforschung gesunder Ernährung in Afrika in KUTV News Kenya
Erbgutschädigende Stoffe in Lippenstift und Hautcreme: Gießener Forscher machen brisanten Fund
Ein neues Testverfahren spürt erbgutschädigende Stoffe auf. Mutagene wurden in Lippenstiften, rotem Fleisch und Cremes gefunden.
Urbane Grünflächen speichern mehr Kohlenstoff als gedacht
Urbane Grünflächen binden erhebliche Mengen Kohlenstoff im Boden, haben Landschaftsökologen der Justus-Liebig-Universität herausgefunden. Die Speicherkapazität lässt sich durch gezieltes Management deutlich erhöhen.
In Giessen forscht man für die Zukunft
In Gießen forscht man für die Zukunft: Zwei Getreidesorten möchte man widerstandsfähiger machen. Streng genommen sollen beide Pflanzen resistenter gegen (fast) alles werden, was der Klimawandel so hergibt: Trockenheit und Hitze, genauso wie Schadstoffe und Ozon. Kann das wirklich gelingen? Unsere „alle wetter!“-Reporterin Laura di Salvo hat Prof. Michael Frei an der Justus-Liebig-Universität über die Schulter geschaut. Wir schauen anschließend nach Ost und nach Südwest: Dort kämpfen nämlich die Luftmassen und wir zeigen Ihnen mit welchen Mitteln. Und: Heute ist Maria Lichtmess, ein ganz wichtiger Tag im Brauchtum, nicht nur bei uns in Europa. Im Gespräch mit Dipl.-Ing. Rosa Pöttinger schlüpfen wir dann unter einen ganz besonderen Schirm für die Stadt. Schalten Sie ein, wenn Sie mitschlüpfen wollen. Moderation: Thomas Ranft
REINGEHÖRT: Bewässerung mit Abwasser in der Landwirtschaft – Erfahrungen aus dem Valle Mezquital, Mexiko
In dieser Podcast-Folge sprechen wir über ein Thema, das auf den ersten Blick vielleicht ungewöhnlich klingt – auf den zweiten aber zu den zentralen Zukunftsfragen unserer Zeit gehört: Bewässerung mit Abwasser in der Landwirtschaft.
Was Kosmetika, Beauty-Produkte und Parfüms an Giften enthalten
Dass Kosmetika gesundheitsschädliche Stoffe enthalten, ist seit längerem bekannt. Gießener Forscher haben jetzt eine Methode entwickelt, um bisher unentdeckte Giftstoffe zu ermitteln.
Korn für Brot und Bier: Wie Mikroben Gerste und Weizen fit für den Klimawandel machen
Eine Studie bringt vielversprechende Resultate zum Einsatz eines Bodenbakteriums.
Marine Ghost Hunts: Seabird Research at JLU
Located in the centre of Germany – far from any ocean – Giessen perhaps surprisingly brings together leading experts in marine biology and zoology: from involvement in the Corporation Center for Excellence in Marine Sciences (CEMarin), to a veterinary clinic treating aquatic patients and a dedicated marine holobiomics lab, to the extensive research on seabirds under the leadership of Prof. Petra Quillfeldt.
Vereinte Nationen kooperieren erstmals mit deutscher Uni
Mit Feld-Simulationen wird in Gießen die künftige Landwirtschaft in Zeiten des Klimawandels erforscht. Nun kooperiert die Justus-Liebig-Universität dafür mit einer Organisation der Vereinten Nationen - als erste Hochschule in Deutschland.
Sowing the seeds of greater food diversity in Africa
Diversifying food sources and developing underused, nutrient-rich crops could help combat malnutrition and enhance food security in Africa.
Die Antwort auf viele Fragen der Zukunft?
Es kann als nachwachsender Lieferant von Biomasse, Brenn- und Baustoff oder Einstreu in der Tierhaltung verwendet werden. Gemeint sind Miscanthus-Pflanzen, auch Elefantengras genannt. Regierungspräsident Dr. Christoph Ullrich informierte sich in Limburg-Ahlbach über ein Projekt der Europäischen Innovationspartnerschaft »Landwirtschaftliche Produktivität und Nachhaltigkeit« (EIP-Agri).
Innovative Pflanzenzucht
Bei Prof. Dr. Rod Snowdon von der Justus-Liebig-Universität Gießen erfährt unser Hessen schafft Wissen Science Reporter Lukas, wie eine „Drought-Spotter-Anlage“ funktioniert und wie man mit ihrer Hilfe das Trockenstressverhalten von Pflanzen untersuchen kann.
Weniger invasive Arten bei Indigenen
Indigene Völker machen offenbar etwas richtig, was die Probleme mit invasiven Tier- und Pflanzenarten angeht. Ein internationales Forschungsteam hat herausgefunden: In Gebieten unter indigener Verwaltung gibt es gut ein Drittel weniger solcher Arten als anderswo. Es geht um Tiere und Pflanzen, die aus anderen Weltregionen eingeschleppt wurden - und in ihrem neuen Lebensraum angestammte Tiere und Pflanzen verdrängen. Die Forschenden haben für ihre Studie mehrere Millionen Datenpunkte ausgewertet - zum Beispiel aus Gebieten der Samen in Nordeuropa oder der Native Americans in Nordamerika.
Auch Garnelen sind Gourmets - Gießener Forscher wollen die Garnelenzucht revolutionieren
Garnelen werden gern gegessen, aber unter fragwürdigen Bedingungen gezüchtet und weit transportiert. Biologen aus Gießen wollen das ändern.
Wie invasive Pflanzen unsere Natur bedrohen
Eingeschleppte Pflanzen können heimische Arten verdrängen. Die EU führt eine Verbotsliste invasiver Pflanzen, einige davon sind aber bereits weit verbreitet in Deutschland.
Zufallsentdeckung aus Gießen könnte die Plastikindustrie revolutionieren
Ein neuartiger Biokunststoff aus Algen, Pilzen und Krebsschalen könnte das Material der Zukunft sein: etwa für abbaubare Mülltüten, Kosmetik oder die Beschichtung von Platinen und Backpapier. An der Uni Gießen wurde der Stoff entdeckt – rein zufällig.
„Noch etwas ratlos“: Wie Bauern und Wissenschaftler auf den Klimawandel reagieren
Dürre, Starkregen und Hitzewellen: Der Klimawandel wirkt sich auf die Landwirtschaft auch im Kreis Gießen aus. Die muss reagieren. Welche Ansätze haben Daniel Seipp vom Kreisbauernverband und Sarah Schießl-Weidenweber, Professorin vom Institut für Pflanzenbau und Pflanzenzüchtung an der Gießener Uni?
Hessischer Lehrpreis für Vincent Felde
Der mit 60.000 Euro dotierte 1. Projektpreis ehrt Dr. Vincent Felde für sein Projekt „Soil Science goes viral: Maximal digitale Umsetzung des Bachelor-Moduls ‚Bodenlandschaften Mitteleuropas‘“ an der Justus-Liebig-Universität Gießen. Bei seinem Lehrprojekt am Institut für Bodenkunde und Bodenerhaltung sammeln die Studierenden praktische Erfahrungen bei der Bodenanalyse im Gelände. Dabei nutzen sie viele interaktive Angebote – etwa Foto-Quizze und digitale Lernkarten. Bei den Exkursionen sind die Studierenden entweder mit ihrem Dozenten oder mit einer eigens entwickelten App unterwegs, die Videos und Quizfragen ortsabhängig durch GPS-Tracking freischaltet – ähnlich wie beim Geocaching. Außerdem können die Studierenden auch im Alltag relevante Bodenphänomene miteinander teilen und im Chat diskutieren. Die Jury hebt die starke Praxisrelevanz und das hohe Engagement des charismatischen Lehrenden hervor, der es schafft, eine ganz besondere Seminarkultur zu schaffen. Die vielseitigen digitalen und analogen Lehrformate und die klug integrierten Selbstlernphasen ermöglichen ein zeitlich und räumlich unabhängiges Lernen, das zu einem nachhaltigen Lernerfolg der heterogenen Lerngruppe beiträgt.
Belohnung für gute Lehrvideos
Wie wichtig Digitalisierung ist, hat nicht zuletzt die Corona-Pandemie gezeigt. Das gilt auch für Universitäten. Für ein erfolgreiches Studium und dauerhaften Lernerfolg müssen auch die Lehrveranstaltungen und Methoden angepasst werden. Eine Möglichkeit hierfür bieten Lehr-/Lern-videos. Besonders gute und innovative werden an der JLU durch das hessenweite Verbundprojekt HessenHub prämiert.
Studierende gärtnern auf Campus
Am Seltersberg und im Philosophikum II entstehen im Rahmen eines fachbereichsübergreifenden Projekts zwei Campusgärten mit unterschiedlichen Schwerpunkten.
Garnelen sollen in Hessen gezüchtet werden
Das ist die Idee einer Forschungsgruppe der Uni Gießen. Zusammen mit dem Fraunhofer-Institut und dem Unternehmen Evonik arbeiten sie daran, eine nachhaltige Produktion der kleinen Tiere zu entwickeln.
Wie sich Bakterien für eine nachhaltige Kunststoffproduktion „zähmen“ lassen
Forschungsteam der Universität Gießen entwickelt neues System zur maßgeschneiderten Kontrolle der Genexpression.
Mehr als der Botanische Garten
Nachhaltigkeitsprojekt »GreenJLU«: Universität befragt Gießener zu Grünflächen-Bewirtschaftung im Campusbereich und Liegenschaften.
Genetisches Geheimnis der Ackerbohne gelüftet
Das als nicht entschlüsselbare Genom der Ackerbohne ist doch noch geknackt und bringt die Züchter in die Lage, die Sorten für die Herausforderungen des Klimawandels zielgerichteter anzupassen.
Falsche Lagerung macht Pflanzenöle erbgutschädigend
Pflanzenöle, die reich an ungesättigten Fettsäuren sind, werden für eine gesunde Ernährung sehr empfohlen. Doch so gesund wie gedacht sind diese Öle offenbar nicht: mit einem neuartigen Verfahren hat ein Forscherteam erstmalig beachtliche Mengen an Erbgut schädigenden Substanzen in Pflanzenölen nachgewiesen. Ein Problem u. a. der falschen Lagerung dieser Öle.