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Energetische Sanierung Karl-Glöckner-Straße 21C

Als Pilotobjekt für den Campusbereich Philosophikum II soll das Haus C saniert werden. Neben der Ertüchtigung der Fassade inkl. Fenstern und Türen werden technische Maßnahmen durchgeführt. Auf dem Dach wird eine Photovoltaik-Anlage mit einer Leistung von 24 kWp installiert. Die Heizungsanlage wird hydraulisch abgeglichen. Die Maßnahme soll im Jahre 2024 abgeschlossen werden und spart jährlich 48 t CO2 ein.

Quelle: TfT/JensGrimm

 

Mit dem Haus C wurde ein Mustergebäude für die energetische Ertüchtigung des gesamten Campusbereichs Phil. II gewählt. Die hier zu erwartenden Erfahrungen sollen auf Grundlage des mit dem Land Hessen abgestimmten strategischen Masterplans zur baulichen Entwicklung des größten Campusareals der JLU bei zukünftigen Maßnahmen an weiteren Gebäuden des Campusbereichs genutzt werden. Die Übertragung der Erfahrungen ist aufgrund der sehr ähnlichen Baukonstruktion und des Bauzustandes möglich. Derzeit erfolgt die Sanierung von Haus A (Audimax), dort gesammelte Erfahrungen können auch auf die Sanierung von Haus C übertragen werden.

Im Rahmen von COME sind eine energetische Ertüchtigung der Fassade, die Optimierung der Heizungshydraulik sowie die Integration erneuerbarer Energien (Photovoltaik) geplant.

Zur energetischen Ertüchtigung der Fassade zählen die Sanierung inkl. Dämmung der Außenwand und die Erneuerung von Außenfenstern und Außentüren.

Für die Sanierung der Außenwand werden die vorhandenen Waschbetonplatten demontiert, die gedämmte Außenwand wird mit einer neuen Vorhangfassade versehen, die die Ansprüche des erstellten Masterplans Philosophikum erfüllt.

Bestehende Außenfenster und Außentüren, z.T. zweifach verglast (Außenseite), z.T. einfachverglast verglast (Innenhof), werden durch neue Wärmeschutzverglasung ersetzt.

Der im Innenbereich bereits sanierte Gebäudeteil Hörsaal weist im derzeitigen Zustand ein ungedämmtes Schrägdach mit Blechabdeckung auf. Im Rahmen von COME wird das Schrägdach gedämmt, eine erneute Verwendung der Blechabdeckung nach Dämmung ist zu klären.

 

Auf dem bereits sanierten Schrägdach des Gebäudehauptteils wird eine Photovoltaikanlage zur Deckung des Eigenstrombedarfs installiert.

 

Die Heizungsverteilung wird mit der Durchführung des hydraulischen Abgleichs optimiert.