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Austausch und Unterstützung für Menschen mit chronischen Schmerzen

Gründung einer Selbsthilfegruppe mit Unterstützung des Behandlungsschwerpunkts „Chronische Schmerzen“ an der JLU – Auftakt am 14. Februar 2024

Nr. 8 • 15. Januar 2024 

Chronische Schmerzen sind für viele Menschen ein alltäglicher Begleiter, der sie in ihrer Lebensführung sehr stark einschränken kann. Professionelle ambulante Angebote wie schmerzpsychotherapeutische Gruppen im Behandlungsschwerpunkt „Chronische Schmerzen“ (Leitung: Prof. Dr. Christiane Hermann) der Verhaltenstherapeutischen Ambulanz der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) oder eine stationäre interdisziplinäre Schmerztherapie können dabei helfen, die Beeinträchtigung durch die Schmerzen zu reduzieren. Nun soll für die Betroffenen und ihre Angehörigen auch eine Selbsthilfegruppe gegründet und damit eine Versorgungslücke in Gießen und Umgebung geschlossen werden.

„Viele unserer Patientinnen und Patienten wünschen sich auch nach ihrer Behandlung bei uns eine Möglichkeit, sich zu treffen und auszutauschen“, berichtet Silas Pfeiffer, psychologischer Psychotherapeut und Mitarbeiter im Behandlungsschwerpunkt „Chronische Schmerzen“. Selbsthilfegruppen bieten die Möglichkeit zum Informations- und Erfahrungsaustauch und der gegenseitigen Unterstützung. Sie sind daher mittlerweile eine wichtige Säule in der Versorgung von Betroffenen.

Gemeinsam mit SchmerzLOS, einer Vereinigung aktiver Schmerzpatientinnen und -patienten, und der MigräneLiga Deutschland hat das Team des Behandlungsschwerpunkts „Chronische Schmerzen“ die Initiative ergriffen, eine solche Selbsthilfegruppe in Gießen ins Leben zu rufen. Zum Auftakt am Mittwoch, 14. Februar 2024, um 17 Uhr sind alle Betroffenen, ihre Angehörigen und weitere Interessierte herzlich eingeladen. Die Veranstaltung findet im Philosophikum I der JLU statt (Raum F005, Otto-Behaghel-Straße 10F, Gießen).

Bei der Auftaktveranstaltung informieren Silas Pfeiffer und PD Dr. Hagen Maxeiner, Chefarzt der Abteilung für Stationäre Schmerztherapie der Klinik Falkeneck in Braunfels, über Möglichkeiten in der Schmerztherapie. Zudem berichten Vertreter und Vertreterinnen von SchmerzLOS und der MigräneLiga über Ziele und Inhalte sowie die Gründung und Organisation von Selbsthilfegruppen.

Das Team von Prof. Dr. Hermann bietet nicht nur Schmerzpsychotherapie an, sondern führt auch Studien zum Thema Schmerz durch. Aktuell werden Kinder und Jugendliche ab 11 Jahren gesucht, die Zeit und Lust haben, teilzunehmen. Interessierte können sich unverbindlich unter Telefon 0641 99-26092 melden und eine Nachricht hinterlassen. Alternativ ist eine Kontaktaufnahme über ein Onlineformular möglich:
www.uni-giessen.de/klin-psych-kontaktformular

 

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