„Blicke fangen“
Kleine Kunstwerke am Körper stehen im Mittelpunkt einer Ausstellung des Instituts für Kunstgeschichte – Eröffnung am 18. November 2014
Nr. 207 • 13. November 2014
Bebilderte und beschriftete Schmuckgegenstände wie Broschen, Anhänger (zum Beispiel in miniaturisierter Buchform), Ketten, Betnüsse, duftende Pomander und Ringe schmückten, und schmücken bis heute, nicht nur den Körper und erweiterten ihn zu einer ‚kommunikativen Oberfläche’, sondern dienten zur Fokussierung bei der Andacht, wirkten – mit magischen Schriften oder Reliquien versehen – als Amulette, erinnerten an eine Pilgerreise oder dienten als Gabe unter Liebenden. Ihnen gemein ist das kleine Format, das eine besondere Herausforderung an den Blick darstellt und aktuell in einigen Forschungs- und Promotionsprojekten zur mittelalterlichen Kunst am Institut für Kunstgeschichte der JLU untersucht wird.
Die von Studierenden sowie Doktorandinnen und Doktoranden des Instituts organisierte Ausstellung arbeitet vorwiegend mit Plakaten. Ergänzt werden sie von einem Zeitstrahl, der auf Veränderungen und Kontinuitäten im ausgestellten Zeitraum aufmerksam machen soll. Neben vielen Bildern ausgewählter Objekte, die aus Gold und Silber, jedoch auch aus Holz und Blei bestehen, wird auch eine Vitrine mit kleinen Blickfängern in die Ausstellung eingebunden sein.
- Termin
Ausstellung „Blicke fangen“
Zeit: Ausstellungseröffnung mit kleinem Empfang durch die Ausstellungsgruppe
am 18. November 2014 um 18.15 Uhr.
Ausstellung während des Wintersemesters 2014/15 zu den Öffnungszeiten des Instituts (werktags von 8.00 bis 18.00 Uhr)
Ort: Institut für Kunstgeschichte der JLU Gießen, Philosophikum I, Haus G, 3. Stock,
Der Eintritt ist frei.
- Weitere Informationen
www.uni-giessen.de/cms/fbz/fb04/institute/kunstgeschichte
- Kontakt
Prof. Dr. Silke Tammen
Institut für Kunstgeschichte der JLU Gießen
Otto-Behaghel-Straße 10, 35394 Gießen, Haus G Raum 339
Telefon: 0641 99-28290/-81