„Nacht und Asche“: Literatur als Gedächtnisraum – Buchvorstellung und Gespräch mit dem schwedischen Autor Daniel Pedersen
Der schwedische Autor Daniel Pedersen präsentiert im Gespräch mit Dr. Charlotte Kitzinger (CLAS | JLU) im Rahmen einer englischsprachigen Hybridveranstaltung sein Buch „Nacht und Asche. Literaturen des Holocaust“ („Originaltitel: Natt och aska. Förintelsens litteraturer“, 2025).
- https://www.uni-giessen.de/de/ueber-uns/veranstaltungen/sonstige/nacht-und-asche-buchvorstellung
- „Nacht und Asche“: Literatur als Gedächtnisraum – Buchvorstellung und Gespräch mit dem schwedischen Autor Daniel Pedersen
- 2026-06-03T18:30:00+02:00
- 2026-06-03T20:00:00+02:00
- Der schwedische Autor Daniel Pedersen präsentiert im Gespräch mit Dr. Charlotte Kitzinger (CLAS | JLU) im Rahmen einer englischsprachigen Hybridveranstaltung sein Buch „Nacht und Asche. Literaturen des Holocaust“ („Originaltitel: Natt och aska. Förintelsens litteraturer“, 2025).
03.06.2026 von 18:30 bis 20:00 (Europe/Berlin / UTC200)
Teilnahme vor Ort (Seminar- und Bürogebäude der JLU, Raum 003, Rathenaustr. 10, 35394 Gießen) und online möglich
Please find the English version of the event announcement here.

Diese und weitere Fragen stehen am 3. Juni 2026 im Mittelpunkt einer Veranstaltung mit dem schwedischen Autor Daniel Pedersen. Die Arbeitsstelle Holocaustliteratur (AHL), der Akzentbereich Holocaust- und Lagerliteratur sowie das College of Liberal Arts & Sciences (CLAS) der Justus-Liebig-Universität (JLU) Gießen laden in Kooperation mit der Europäischen Hochschulallianz EUPeace herzlich zu diesem hybriden Event ein.
Eröffnet wird die Veranstaltung mit einem Grußwort des Vizepräsidenten für Studium und Lehre der JLU Gießen, Prof. Dr. Alexander Goesmann. Daniel Pedersen stellt anschließend sein Buch „Nacht und Asche. Literaturen des Holocaust“ vor. Das bislang nur auf Schwedisch unter dem Titel „Natt och aska. Förintelsens litteraturer“ (2025) erschienene Werk erschließt die Vielfalt literarischer Stimmen – von Zeitzeug:innenberichten und Tagebüchern bis hin zu Gedichten und Romanen –, die sich mit den Erfahrungen und Nachwirkungen des Holocaust auseinandersetzen. Auf den Impulsvortrag folgt ein Gespräch mit Dr. Charlotte Kitzinger (CLAS), das insbesondere den Beitrag der Holocaustliteratur zu einer lebendigen und wirkmächtigen Erinnerungskultur beleuchtet. Dabei wird auch ihre Rolle für die Stärkung demokratischer Werte sowie für einen verantwortungsbewussten öffentlichen Diskurs erörtert.
Die Veranstaltung, die auch Teil des Formats „EUPeace Bridge Dialogue“ ist, findet ab 18:30 Uhr im Seminar- und Bürogebäude der JLU (Raum 003, Rathenaustraße 10, 35394 Gießen) in englischer Sprache statt und kann zudem online unter diesem Link besucht werden.
Angesprochen sind Studierende, Lehrkräfte sowie eine interessierte Öffentlichkeit. Ziel der Veranstaltung ist es, für die Bedeutung von Literatur im Kontext von Erinnerung, Identität und politischem Bewusstsein zu sensibilisieren und zugleich den interdisziplinären Austausch in Forschung und Bildung zu fördern.