Tagung: "Scham und Demokratie. Affektive Dynamiken der In- und Exklusion im interdisziplinären Diskurs"
Ausgangspunkt der Tagung ist das literarische Genre der Autosoziobiographie, welches den Zusammenhang von sozialer Herkunft und Bildungschancen anhand von autobiographischen Analysen in den letzten Jahren zunehmend ins öffentliche Interesse gesetzt hat. Zentrale Autor:innen sind hier Daniela Dröscher („Zeige Deine Klasse. Die Geschichte meiner sozialen Herkunft“), Annie Ernaux („Die Scham“), Didier Eribon („Rückkehr nach Reims“) oder Christian Baron („Ein Mann seiner Klasse“). Die Tagung hat sich zum Ziel gesetzt, die Rolle von Affekten, und insbesondere von Scham, im Hinblick auf Dynamiken sozialer In- und Exklusion aus interdisziplinärer Perspektive zu beleuchten.
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- Tagung: "Scham und Demokratie. Affektive Dynamiken der In- und Exklusion im interdisziplinären Diskurs"
- 2026-10-08T09:00:00+02:00
- 2026-10-09T14:00:00+02:00
- Ausgangspunkt der Tagung ist das literarische Genre der Autosoziobiographie, welches den Zusammenhang von sozialer Herkunft und Bildungschancen anhand von autobiographischen Analysen in den letzten Jahren zunehmend ins öffentliche Interesse gesetzt hat. Zentrale Autor:innen sind hier Daniela Dröscher („Zeige Deine Klasse. Die Geschichte meiner sozialen Herkunft“), Annie Ernaux („Die Scham“), Didier Eribon („Rückkehr nach Reims“) oder Christian Baron („Ein Mann seiner Klasse“). Die Tagung hat sich zum Ziel gesetzt, die Rolle von Affekten, und insbesondere von Scham, im Hinblick auf Dynamiken sozialer In- und Exklusion aus interdisziplinärer Perspektive zu beleuchten.
08.10.2026 09:00 bis 09.10.2026 14:00 (Europe/Berlin / UTC200)
Universitätshauptgebäude, Raum 315, Ludwigstraße 23, Gießen (barrierefrei)
Ausgangspunkt der Tagung ist das literarische Genre der Autosoziobiographie, welches den Zusammenhang von sozialer Herkunft und Bildungschancen anhand von autobiographischen Analysen in den letzten Jahren zunehmend ins öffentliche Interesse gesetzt hat. Zentrale Autor:innen sind hier Daniela Dröscher („Zeige Deine Klasse. Die Geschichte meiner sozialen Herkunft“), Annie Ernaux („Die Scham“), Didier Eribon („Rückkehr nach Reims“) oder Christian Baron („Ein Mann seiner Klasse“). Die Tagung hat sich zum Ziel gesetzt, die Rolle von Affekten, und insbesondere von Scham, im Hinblick auf Dynamiken sozialer In- und Exklusion aus interdisziplinärer Perspektive zu beleuchten. Wir konnten erfreulicherweise ein interdisziplinäres Programm mit inhaltlich einschlägig ausgewiesenen Wissenschaftler:innen zusammenstellen.
Organisiert wird die Tagung von Prof. Christine Klapeer (Politikwissenschaft mit dem Schwerpunkt Geschlechterforschung, FB 03), Dr. Regina Soremski (Vertretungsprofessur für Bildungssoziologie, FB 03), und Dr. Jutta Hergenhan (Politikwissenschaftlerin und Wissenschaftliche Geschäftsführerin des DiML). Weitere JLU-Beteiligte sind Prof. Anja Seifert (Erziehungswissenschaft, FB 03), Dr. Pinar Gümüs Mantu (Kultursoziologie, FB 03), Prof. Katrin Lehnen (Germanistische Sprach- und Mediendidaktik, FB 05), Dr. Juliane Lang (Politikwissenschaft, FB 03), Prof. Sophie Schmitt (Politikdidaktik, FB 03), Henning Tauche (Geschichtsdidaktik, FB 04) und Prof. Andreas Langenohl (Soziologie, FB 03).