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Stefan Wahlen

Direct access: Research interests Publications In the media CV PhD supervision


Professor of Food Sociology

Stefan Wahlen is professor of Food Sociology at Justus Liebig University Giessen. His research focuses on the socio-political aspects of food cultures, food systems and sustainable consumption. His work combines perspectives from the sociology of food, the sociology of consumption and socio-ecology, and is aimed equally at the academic community, policymakers and the general public.

He is a member of the Centre for Sustainable Food Systems at JLU, a member of the steering committee of SCORAI (Sustainable Consumption Research and Action Initiative) and Associate Editor of the journal ‘Consumption and Society’ (published by Bristol University Press).

He studied food studies at the University of Bonn and obtained his PhD in consumer studies at the University of Helsinki. Subsequent positions took him to Wageningen University (Netherlands). From 2021 to 2024, he coordinated the European research project ‘FOOdIVERSE’ on the role of diversity in sustainable food systems. Prior to this, he was coordinator of the Network for the Sociology of Consumption at the European Sociological Association (2019–2021). 

Research interest

"My research focuses on the social and cultural conditions of food and eating, as well as the structural organisation of food systems. To this end, I analyse dietary practices and food cultures, as well as the political and institutional frameworks within which consumption and food policies are negotiated. Another focus is on social movements and everyday practices that address issues of sustainability and justice in the context of food and unlock transformative potential."

 


Publications (recent selection)

A selection of my publications on the sociology of food, consumption and sustainable food systems. A complete list of my publications can be found at google scholar, ORCID or researchgate.

C Ume, S Wahlen, EA Nuppenau & S Domptail (2026) Women smallholders build an agroecology food system: the construction of empowerment and food sovereignty. The Journal of Peasant Studies, 53 (1): 140-160. https://doi.org/10.1080/03066150.2025.2462760

S Wahlen & M Plessz (2026) Food governmentality: considering power in food systems. In: A. Murcott & M Niva (Hrsg.) Routledge International Handbook of the Sociologies of Food and Drink. 

J Parot, S Wahlen, P Weckenbrock, M Schneider & A Gattinger (2025) What's in the Share? Materialising Tensions Between Strategic Action Fields of Food Sovereignty and Organic Market in Community Supported Agriculture. Soziologie und Nachhaltigkeit. 11 (2): 130-152. https://doi.org/10.17879/sun-2025-6992

S Wahlen (2025) Biopolitics of Food. In: Holloway et al. (eds.) Elgar Encyclopedia of Food and Society. 

T Diewald, J Yildiz & S Wahlen (2025) Exploring transgender transition and food socialisation. Food, Culture & Society, 28(3): 670-684. https://doi.org/10.1080/15528014.2024.2329431

S Wahlen, F Forno & M Laamanen (2024) Neo-materialist movement organisations‘ scaling through strategies and consumer collective action: comparing three European food movement scenes. Comparative Social Research, 37: 93-113. https://doi.org/10.1108/S0195-631020240000037005


In the media (mostly German)

Print media: newspapers, magazines and blogs

  • Frankfurter Rundschau (22. Januar 2026) Deprimierend: Das machen Deutsche im Supermarkt anders als der Rest der Welt

Viele Deutsche legen bei Lebensmitteln auf andere Dinge Wert als Menschen in anderen Ländern. Ein Ernährungssoziologe erklärt, warum.


Am besten soll es gar kein Alkohol mehr sein, kein Gramm Zucker oder Fett: Wenn der Verzicht das ganze Jahr propagiert wird, ist die Fastenzeit überflüssig. Über die Schwierigkeit des richtigen Maßhaltens und das Ende des Genusses.


In den vergangenen Jahrzehnten geriet die Kartoffel in Verruf. Jetzt erlebt sie plötzlich ungeahnte Popularität. Woher der kulinarische Sinneswandel rührt und warum er ein weiterer Beleg dafür sein kann, dass kein anderes Lebensmittel so typisch deutsch ist.


Hierzulande ist die Kartoffel im Vergleich zu früher eigentlich in einer Krise: verschmäht, gar verspottet, verdrängt durch Reis, Pasta, sonst was. Doch jetzt plötzlich: ein Lichtblick für die Knolle. 


Schnitte, Stulle, Bütterken, Knifte, Bemme: Das belegte Brot hat viele Namen. In Deutschland ist es ein wichtiges kulinarisches Kulturgut, wenn man so will. Es ist ein Klassiker bodenständiger Energiezufuhr. 


Häufig reichen schon kleine Veränderungen, um unsere Mahlzeiten hochwertiger zu machen. Probieren Sie’s aus


Tiefkühlpizza , Fertigmüsli, Tütensuppe: Studien legen nahe, dass es ungesund ist, viele hochverarbeitete Lebensmittel zu essen. Doch woran genau liegt das?


Professor Stefan Wahlen von der Uni Gießen spricht im Interview über die Existenzberechtigung der Tafeln und darüber, wer von Ernährungsarmut am stärksten betroffen ist.


Die letzte Mahlzeit des Tages mit Graubrot, Gouda und Gürkchen ist eine sehr deutsche Institution – und ein bisschen von gestern. Warum steigende Brotpreise und Low Carb trotzdem noch lange nicht den Untergang des Abendbrotes bedeuten müssen.
 

  • Apothekenumschau (15. April 2022) Die Zukunft des Kochens
Pfannen die mitdenken, Mahlzeiten aus einem 3-D-Drucker oder  Roboter am Herd: Verändert die Technick unsere Küchengewohnheiten?

Das Angebot von fertigen Snacks ist groß wie nie. Sie ersetzen inzwischen oft die Hauptmahlzeit. Doch diese sind wichtig, vor allem für Familien. Und wie steht es um gesundheitliche Folgen?

Obwohl Essen eine der grundlegendsten Tätigkeiten der Menschen darstellt, stehen Ernährung und Lebensmittel selten im Fokus der Postwachstumsdebatte. Und das, obwohl die Bewegung nicht nur Wirtschaftswachstum im engeren Sinne, sondern auch generelles Wachstumsdenken in Frage stellt. Was also hat Ernährung mit Postwachstum zu tun? Dieser Frage gehen Bärbel Mahr und Stefan Wahlen nach.
 

Nicht mal im feinen Restaurant gehört das Glas Wein noch automatisch zur Bestellung dazu. Das hat auch mit besseren Alternativen zu tun.
 

Abstinenz auf Zeit gibt es in unserer Ernährungskultur schon lange, sagt Professor Stefan Wahlen von der Uni Gießen. Setzt sich der Hype um alkoholfreien Gin & Co. durch? 


Graubrot, Gouda, Gurke: Das klassische deutsche Abendessen besteht aus belegten Schnitten. Manche finden dieses Mahl nicht mehr zeitgemäß. Zu Unrecht, sagen Forscher – das Ritual stiftet eine ganz eigene Form von Gemeinschaft.


Der Ernährungssoziologe Stefan Wahlen erklärt, wer und was unsere Essensvorlieben beeinflusst. Und welche Rolle Küchengeräte dabei spielen. 

Audio: radio and podcasts

Ernährung ist privat und hoch emotional, aber Ernährung ist auch ein Politikum, sagt unser Gast. Deshalb sollte sich Politik auch darum kümmern. Außerdem: Lang vergessener Sprengstoff in Köln und explosive Stimmung in den USA. 


  • Radio Bremen (4. Mai 2025) 

Immer mehr Menschen greifen inzwischen zu alkoholfreiem Bier. Wie der Alkohol gar nicht erst ins Bier kommt oder wie er rausgeholt wird, hat sich unser Reporter angeschaut.


Das Butterbrot schein sein großes Comeback zu feiern und wir haben mit dem Ernährungssoziologen Prof. Stefan Wahlen von er Uni Gießen über den wissenschaftlichen Aspekt gesprochen. 


Statt schnell beim Bäcker was zu holen, in die Kantine zu gehen oder was aus der Convenience-Abteilung des Supermarkts dabei zu haben, gibt’s "Meal Prep" - aber ist das neu?


  • Radio Bremen 2 - Der Samstagsmorgen (11. Mai 2024) Der Döner als Symbol für Preispolitik

 


  • Frühstücksradio "Studio 9" des Deutschlandfunk Kultur (4. März 2024):

Nicht ausreichend zu essen zu haben oder nicht die nötigen Nährstoffe zu bekommen – das könnte in Deutschland etwa drei Millionen Menschen betreffen, sagt Wissenschaftler Stefan Wahlen. Ein Ansatzpunkt: weniger Mehrwertsteuer auf Obst und Gemüse. Das Interview kann auf den Seiten des Deutschlandfunk nachgehört werden.


“Bei Ernährung geht es um viel mehr, als um das, was auf unseren Tellern liegt”, sagt Salon5-Reporterin Emma. In ihrem neuen Podcast spricht sie mit dem Ernährungssoziologen Stefan Wahlen. Wenn auch ihr wissen wollt, was die größten Ernährungstrends im Moment sind, warum in Asien Mehlwurm-Suppe voll normal ist und hier nicht und wie sich das ändern kann, hört gerne rein!


Ob vegan, vegetarisch oder gutbürgerlich mit viel Fleisch. Du bist was du isst. Das bestätigt uns auf wissenschaftlicher Ebene auch Ernährungssoziologe Stefan Wahlen.


Lab-grown meat could help us decarbonize agriculture and abolish factory farming along with all its environmental and ethical downsides. So why the holdup? 


Gemüse selber anbauen, selber bestimmen, welche Eier wir im Supermarkt kaufen, wissen, was alles drin ist im Essen. Immer mehr Menschen wollen raus aus der passiven Konsumenten-Rolle und werden aktiv, wenn es um ihre Nahrungsmittel geht. Stehen wir vor einer Ernährungswende?


Wir sprechen über nachhaltige, gesunde Ernährung und faire Entlohnung. Der Discounter Lidl hat im letzten Jahr den Preis für Schweinefleisch um einen Euro erhöht, um Landwirt:innen aus Deutschland mehr Geld zu zahlen. Doch nur zwei Monate später ist die Aktion vorbei - weil Lidl zu wenig von diesem Schweinefleisch verkauft hat.

Video: Television and Youtube

Der Alltag ist teuer, die Preise steigen - viele Menschen überlegen genau, wofür sie ihr Geld ausgeben. Beim Essen stellt sich die Frage: selbst kochen oder auswärts genießen? Warum besonders junge Leute darauf oft eine überraschende Antwort haben. 


  • 10 Minuten Soziologie - Uni Passau (3. Juni 2025) Macht, Müll und Mindesthaltbarkeit - Foodsharing zwischen Überschuss und Kontrolle

  • RTL aktuell (7. Februar 2025) Belegte Brote

In Baden-Württemberg hat die evangelische Heimstiftung für 170 Pflegeheime einen Veggie-Day pro Woche eingeführt. Den meisten Bewohnern schmeckts, es gibt aber auch Kritik.


The way we currently produce, buy and eat food has a major impact on our planet. We need to change our food systems to move towards a sustainable, healthy, fair and inclusive food culture. This dialogue discovered what role taste can play in all this! During an online liveshow speakers from different backgrounds will elaborate on taste: from changing food patterns to traditions and taste preferences.

 Keynote von Stefan Wahlen ab Minute 10:50

 


Talk vom 6. Mai 2021: Personen mit niedrigem sozioökonomischem Status ernähren sich häufiger ungünstig und sind tendenziell eher übergewichtig oder adipös. Ihr genereller Gesundheitszustand liegt unter dem Durchschnitt. Die Ursachen dafür sind komplex. Welche Faktoren spielen eine Rolle? Und welche Rahmenbedingungen braucht es, um die Ungleichheit zu überwinden?

Gesprächspartner: Dr. Hanna Augustin, Autorin "Ernährung, Stadt und soziale Ungleichheit"; Prof. Dr. Stefan Wahlen, Universität Gießen

Moderation: Dr. Marlies Gruber

 

 

 


Vita

     

 
Seit 9/2019                       

Professor of Food Sociology at the Justus-Liebig-University Giessen

  • Visiting Professor at the Ecole Normale Superieur (ENS) - Département des Sciences sociales, Paris (February / March 2024)
  • Research stay at the Department for Human Ecology at the University of Wisconsin in Madison (April 2023)
  • Member at the Centre for Sustainable Food Systems (since 2023)
  • Deputy Chair of the Examination Board for the consecutive degree programmes in Agricultural Sciences, Food Science and Environmental Management (since 2021)
  • Elected member of the Faculty Council of Faculty 09 for Agricultural Sciences, Food Science and Environmental Management (2021–2023 / 2023–2025 / 2025–2027)

2015 - 2019

Assistant Professor at the chairgroup for Sociology of Consumption at Wageningen University (the Netherlands)

 

2012 - 2015

Lecturer at the Chair of Consumer and Household Sociology (0.4 FTE) and Coordinator of the doctoral programme at the WASS Graduate School of Social Sciences (0.6 FTE) at Wageningen University (Netherlands)

2007 - 2012

PhD student at the Chair for Consumer Studies at the University of Helsinki (Finnland)

Titel of the Dissertation: "Governing Everyday Consumption"

2001 - 2007

Undergraduate studies of Food Studies the University of Bonn 

Study periods abroad at the Universidad Politecnica de Valencia, Spain (2003–2004) and the University of Helsinki, Finland (2006–2007)


Functions and Memberships


Contact

Justus-Liebig-Universität Giessen, Senckenbergstrasse 3, 35390 Giessen (Zeughaus, room 416)

Telephone: +49 (0) 641 99 39310

E-Mail: