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Germanica des 17. Jahrhunderts in der UB Lodz

 

Ausstellung Germanica
Ausstellung zu den Germanica des 16. Jahrhunderts in der UB Lodz, Dezember 2018, kurz vor der Eröffnung. Foto: Cora Dietl.
Nach dem Erfolg des Vorgängerprojekts hat nun die UB Lodz polnische Fördermittel eingeworben, um die deutschsprachigen Frühdrucke aus der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts zu erschließen. Vorgesehen ist eine gegenüber dem Vorgängerprojekt geringere Tiefe der Erschließung der Bände, bei der das Augenmerk v.a. auf den Provenienzen der Bestände liegt. Exemplarisch sind aber auch hier umfassende Exemplarbeschreibungen einzelner Bände, welche die Annotationen, den Einband und die Buchgeschichte umfassen, vorgesehen. Diese Bände werden in einer in Kooperation zwischen UB Lozd, Lodzer Germanistik und Gießener Germanistik erstellten Ausstellung (mit reich illustriertem Katalog) präsentiert. 

 

Als Projektstart war ursprünglich April/Mai 2020 vorgesehen. Aufgrund der aktuellen Reisebeschränkungen ist der Start des kooperativen Teil des Projekts bis auf Weiteres verschoben.

 

Vorgängerprojekt:

Germanica des 16. Jahrhunderts in der UB Lodz 
Laufzeit: Februar 2016 bis Dezember 2018

 

Gefördert von:BKM Logo

 

unbekannte Schaetze
Unbekannte Schätze. Germanica des 16. Jahrunderts in der Universitätsbibliothek Lodz, hrsg. von Cora Dietl und Malgorzata Kubisak. Lodz 2018.

Das deutsch-polnische Kooperationsprojekt zielte darauf, die bislang kaum beachtete und schwer zugängliche Sammlung deutscher Frühdrucke aus dem 16. Jahrhundert, die sich in der Universitätsbibliothek in Łódź (UŁB) befinden, insgesamt 1275 Titel, der Öffentlichkeit und der interdisziplinären Forschung zugänglich zu machen. Sie sind nun im OPAC/NUKAT erfasst, zum Teil mit Komplettdigitalisat; zusätzlich ist ein zweibändiger Bibliothekskatalog im Erscheinen. Er enthält ausführliche Exemplarbeschreibungen der Bände. Das Projekt wollte damit nicht nur einen Schatz an deutschen Frühdrucken heben, sondern v.a. dadurch weiterführende Forschung zur deutschen Literatur im östlichen Europa ermöglichen und zugleich einen Beitrag zur Sicherung dieser kulturellen Güter leisten. Um die kultur-, literatur- und bildungsgeschichtliche Erforschung der Bestände anzuregen, trat das Projekt 2018 mit einer Ausstellung mit zweisprachigem Begleitband an die Öffentlichkeit. Dokumentiert wurden die Geschichte der UB Lodz und ihrer Sonderbestände, die sich v.a. aus den ehemaligen Beständen von preußischen oder pommerschen Schloss-, Schul- und Kirchenbibliotheken und aus ausgelagerten ehemaligen Beständen zusammensetzen. Die Ausstellung zeichnete die verschlungenen Wege nach, welche die Bücher ab dem 16. Jahrhundert zurücklegten, und fragte nach den Interessen ihrer Besitzer, die sich zum Teil in der Zusammenstellung der Sammlung, zum Teil anhand von Annotationen in den Büchern erschließen lassen. Bücher und Texte, die eine Jahrhunderte lange Geschichte besitzen und vielfältige historische Veränderungen und Verwerfungen überdauert haben, dabei nicht nur sprachliche und politische Grenzen überquert haben, sondern v.a. auch konfessionelle, soziale und kulturelle, und zum Teil Gebrauchsspuren aus diesen verschiedenen Phasen ihrer Existenz aufweisen, wurden so zu Kronzeugen eines immer wieder neuen Austauschs zwischen der deutschen und der mittelosteuropäischen Kultur. Ziel des Projekts war es auch, der polnischen und deutschen interessierten Öffentlichkeit genau diese gesellschaftlich und historisch bedeutende Rolle von älterer Literatur vor Augen zu führen.


Projektleiterinnen: Cora Dietl (Gießen), Małgorzata Kubisiak (Lodz), beraten durch: Joanna Jabłkowska (Lodz) und Dorota Bartnik (Lodz) 

Projektmitarbeiter/innen: Heinrich Hofmann (Gießen/Lodz), Jakub Gortat (Lodz), Sylwia Kostyra (Lodz)
Agata Mizdal (Lodz), Tomasz Osozinski (Lodz)

 

Links:

http://katalog.nukat.edu.pl/
http://www.lib.uni.lodz.pl/en/
https://elibrary.lib.uni.lodz.pl/