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Artikelaktionen

Die GGG lädt ein am Montag, den 21.01.2019, 18.15 Uhr

Prof. Dr. Julia Lossau, Bremen: Kolonialismus auf Hanseatisch: Die Hanse- und Handelsstadt Bremen aus postkolonialer Perspektive.

ln der Nähe des Bremer Hauptbahnhofs steht ein riesiger Elefant aus Backsteinen. Als ehemaliges "Reichskolonialehrenmal" erinnert die Tierfigur daran, dass Bremen für den deutschen Kolonialismus eine wichtige Rolle spielte und im Nationalsozialismus zur "Stadt der Kolonien" ernannt wurde. Der Vortrag wirft Licht auf diese in mehrfacher Hinsicht "dunkle" Seite der Bremer Vergangenheit. Er erinnert daran, dass die Hanse- und Handelsstadt im späten 19. Jahrhundert zu einem Zentrum deutscher Kolonialbestrebungen wurde. Dies lag vor allem an der Bremer Kaufmannschaft, die sich unter dem legitimatorischen Schirm des "ehrbaren Kaufmanns" für koloniale Besitztümer und Kolonialpolitik engagierte. Julia Lossau zeichnet die Symbiose von Handel und Kolonialismus an konkreten Beispielen nach und diskutiert die Kaufmannschaft im Kontext der postkolonialen Bremer Erinnerungslandschaft.

 

Der Vortrag findet im Großen Hörsaal des Zeughaus statt (Senckenbergstr. 3, Eingang Landgraf-Philipp-Platz).
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