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Artikelaktionen

Studieren mit Kind / familiären Betreuungsaufgaben

Foto: Andreas Bender | www.andreas-bender.de


Die JLU unterstützt die Vereinbarkeit von Studium und Familie und hat für Studierende mit Kind/familiären Betreuungsaufgaben eine Reihe von Angeboten, Maßnahmen und speziellen Regelungen sowie individuellen Beratungsmöglichkeiten geschaffen. Nehmen Sie diese Angebote gerne wahr und lassen Sie sich individuell zu Ihrer Studiensituation mit Familie beraten!


Beratung an der JLU


Foto: Andreas Bender | www.andreas-bender.de


Zentrale Studienberatung


Geht es um die Klärung studien- und prüfungsorganistorischer Fragen beim Studium mit Kind / familiären Betreuungsaufgaben, ist die Zentrale Studienberatung (ZSB) der Justus-Liebig-Universität die erste Anlaufstelle zur Beratung.


Beate Caputa-Wießner

Zentrale Studienberatung
Goethestraße 58, 35390 Gießen
E-Mail: ZSB@uni-giessen.de

Bitte lassen Sie sich einen persönlichen Beratungstermin geben! Termine können direkt per Telefon unter 0641 99 16400 (via Call Justus) und per Mail vereinbart werden.

Kontaktformular »


Foto: © DSW/Studentenwerk Gießen


Familienservicestelle des Studentenwerks Gießen


Bei Fragen zu Finanzierung, Kinderbetreuung, Babysitterzuschuss, Begrüßungspaket – also allen Fragen rund um das Leben als Studierende/r mit Kind – nutzen Sie das Beratungsangebot der Familienservicestelle des Studentenwerks.


Familienservicestelle

Studentenwerk Gießen
Otto-Behaghel-Straße 25, 35394 Gießen
E-Mail: familienservice@studentenwerk-giessen.de
Telefon: 0641 40008 166

Informationsportal "Kind und Studium"

Zur Familienservicestelle »


Informationen


Hier finden Sie Informationen, die hilfreich für die Organisation Ihres Studiums sein können, wenn Sie mit Familienaufgaben studieren.


Informationen

Hinweis

Bitte klicken Sie für weitere Informationen auf das entsprechende Thema.

 

Aktuelle Informationen zu Besonderheiten in der Pandemie, wie z.B. zum Thema Studium mit Kind, erhalten Sie in den Corona-FAQs der JLU.

Mutterschutzgesetz für Studentinnen

Studierende ZSB |
Bilder: Wegst, www.andreas-bender.de/ZSB, Collage: Ben Kahl/JLU
Seit 01.01.2018 gilt das Mutterschutzgesetz auch explizit für Studentinnen.

Wenn Sie der Universität Ihre Schwangerschaft mitteilen, können Sie als Studentin wählen, ob Sie die Mutterschutzfristen vor und nach der Geburt (jeweils separat) in Anspruch nehmen. Diese Entscheidung können Sie jederzeit wieder ändern. Außerdem wird eine Gefährdungsbeurteilung erstellt für Ihre konkreten Lehrveranstaltungen, die Sie bei der Mitteilung einer Schwangerschaft nennen.

Die Mutterschutzfristen sind sechs Wochen vor der Geburt und acht Wochen nach der Geburt Ihres Kindes, während der Sie nicht studieren müssen, d.h. an Lehrveranstaltungen, Prüfungen und Veranstaltungen teilnehmen. Bei Mehrlingsgeburten, Frühgeburten oder Kindern, die mit einer Behinderung geboren werden, verlängert sich die Frist auf zwölf Wochen nach der Geburt (vgl. §§ 3 Abs. 1 MuSchG, 3 Abs. 2 MuSchG).

Sie dürfen aber auch in diesen Schutzfristen studieren, wenn Sie das ausdrücklich wollen und eine entsprechende Erklärung abgeben. Diese Erklärung kann jederzeit schriftlich widerrufen werden. (§3 Abs. 1 MuSchG)

 

Weitere Informationen zum Mutterschutz für Studentinnen

Beurlaubung

Nach § 8 der Hessischen Immatrikulationsverordnung besteht die Möglichkeit, sich während der Zeiten im Mutterschutz sowie in der Elternzeit  bis zum vollendeten dritten Lebensjahr des Kindes und entsprechend des Elternzeitgesetzes bis zum vollendeten achten Lebensjahr des Kindes  sowie zur Pflege von Familienangehörigen vom Studium beurlauben zu lassen.

Elternzeitgesetz § 15 (2): "Der Anspruch auf Elternzeit besteht bis zur Vollendung des dritten Lebensjahres eines Kindes. Ein Anteil von bis zu 24 Monaten kann zwischen dem dritten Geburtstag und dem vollendeten achten Lebensjahr des Kindes in Anspruch genommen werden."

Eine Beurlaubung ist normalerweise maximal sechs Semester möglich. Urlaubssemester, die in Zeiten des Mutterschutzes und bei Inanspruchnahme der Elternzeit (nach § 15 des Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetzes) absolviert wurden oder aufgrund der Pflege von pflegebedürftigen Angehörigen, zählen dabei jedoch nicht. Studierende, die wegen Mutterschutz, Elternzeit oder Pflege von Angehörigen beurlaubt sind, können während des Urlaubssemesters an Lehrveranstaltungen teilnehmen und Studien- und Prüfungsleistungen zu erbringen. Aufgrund von Mutterschutz oder Elternzeit ist es möglich, bereits im ersten Studiensemester ein Urlaubssemester zu beantragen.

Eine individuelle Beratung sollte vor Antragstellung in Anspruch genommen werden. Insbesondere bei Studiengängen, die mit einer Staatsprüfung/einem Staatsexamen enden, klären Sie bitte ab, ob der Nachweis einer definierten Fachsemesterzahl (ohne Beurlaubung) zur Prüfungsmeldung nötig ist. 

Der Antrag auf Beurlaubung muss schriftlich begründet und die erforderlichen Nachweise (Mutterpass, ärztliches Attest, Geburtsurkunde) müssen vorgelegt werden. Der Antrag kann im Verlauf der Vorlesungszeit des jeweiligen Semesters eingereicht werden, eine rückwirkende Beurlaubung für ein abgeschlossenes Semester ist jedoch ausgeschlossen.

Urlaubssemester zählen nicht als Fachsemester. Man bleibt aber weiterhin als Studierende/r krankenversichert und zahlt auch den Semesterbeitrag. Die Einrichtungen des Studentenwerkes, Bibliotheken und das Semesterticket können also auch im Urlaubssemester genutzt werden. Auf Antrag können die Kosten für das Semesterticket im Urlaubssemester erstattet werden (spätestens vier Wochen nach Vorlesungsbeginn). Die Erstattung wird beim AStA beantragt (Antrag).

 

iwichtig | byBen Kahl/JLUWICHTIG: Bei einer Beurlaubung werden für das entsprechende Semester Leistungen nach dem BAföG nicht gewährt. Der/die Studierende muss die BAföG-Abteilung über das Urlaubssemester informieren! Sie können klären, ib Sie Arbeitslosengeld II (ALG II) beziehen können.

 

 

 
Antragsformular und weitere Informationen

 

Studierende, die wegen Mutterschutz, Elternzeit oder Pflege von Angehörigen beurlaubt sind, können während des Urlaubssemesters an Lehrveranstaltungen teilnehmen und Studien- und Prüfungsleistungen zu erbringen. Aufgrund von Mutterschutz oder Elternzeit ist es möglich, bereits im ersten Studiensemester ein Urlaubssemester zu beantragen.

 

Teilzeitstudium

Studierende, die wegen Berufstätigkeit, Betreuung von Angehörigen (z.B. Erziehung eines Kindes im Alter von bis zu 18 Jahren) oder aus einem anderen wichtigen Grund nicht in der Lage sind, ein Vollzeitstudium zu betreiben, können ihr Studium in Form eines Teilzeitstudiums betreiben (§ 55 und § 9 der Hessischen Immatrikulationsverordnung, HImmaVO), wenn sie mindestens die Hälfte der Zeit eines Vollzeitstudiums ihrem Studium widmen.

Teilzeitstudium und Doppelstudium schließen einander aus.

In zulassungsbeschränkten Studiengängen / Semestern ist ein Teilzeitstudium nicht möglich.

Eine rückwirkende Inanspruchnahme eines Teilzeitstudiums für ein abgeschlossenes Semester ist ausgeschlossen.

Die Höhe der zu entrichtenden Beiträge für Studentenwerk, Studentenschaft und Verwaltungskosten bleiben durch ein Teilzeitstudium unberührt.

Vor Antragstellung muss eine Studienfachberatung wahrgenommen werden. Es soll eine Zielvereinbarung über den Studienverlauf geschlossen werden. Wege und Möglichkeiten sollen aufgezeigt werden, wie das gewählte Studium sachgerecht durchgeführt und ohne Zeitverlust abgeschlossen werden kann (Studienfachberatung gem. § 11, Satz 3 HHG: "[...] Die Studienberatung unterstützt die Studierenden durch eine studienbegleitende fachliche Beratung; sie soll Wege und Möglichkeiten aufzeigen, wie das gewählte Studium sachgerecht durchgeführt und ohne Zeitverlust abgeschlossen werden kann oder welche Alternativen bestehen (Studienfachberatung)." Das erfolgte Gespräch wird auf dem Antragsformular durch die Studienfachberatung bestätigt (JLU Gießen).

 

iwichtig | byBen Kahl/JLUWICHTIG: Ein Teilzeitstudium schließt eine BAföG-Förderung aus! Es besteht aber die Möglichkeit, ALG II zu beziehen. Da ein Teilzeitstudium die Arbeitskraft im Allgemeinen nicht voll in Anspruch nimmt, können Sie prüfen, ob ein Antrag auf Arbeitslosengeld II erfolgsversprechend ist. Dies bedeutet aber auch, dass man dem Arbeitsmarkt bis zu einem gewissen Grad zur Verfügung stehen muss. Lassen Sie sich auf jeden Fall beraten, bevor Sie sich für ein Teilzeitstudium entscheiden: Da es spezielle BAföG-Regelungen für studierende Eltern gibt, sollten Sie diese vor dem Antrag prüfen.

 

Antragsformular und weitere Informationen

Regelungen für schwangere und stillende Studentinnen

Die JLU Gießen ist bestrebt ein Umfeld zu schaffen, in welchem Frauen in der Schwangerschaft und Stillzeit ihr Studium möglichst ohne Benachteiligungen absolvieren können. Die folgende Liste gibt eine Übersicht über mögliche Einschränkungen und Ansprechpartner/innen für einzelne Fächer, um Lösungen oder Ersatzleistungen abzustimmen und so vermeidbare Verzögerungen zu minimieren.

Beachten Sie, dass diese Übersicht in Kürze aktualisiert wird. Zum orientierenden Überblick kann diese jedoch dienen.

 

Lehrveranstaltungen mit speziellen Rahmenbedingungen für schwangere und stillende Studentinnen

Nachteilsausgleich für Studierende mit Familienaufgaben

Studierende mit Kind oder Kindern und Studierende, die Angehörige pflegen, können einen Antrag auf Nachteilsausgleich stellen, um eine bessere Vereinbarkeit des Studiums mit den Betreuungsanforderungen zu ermöglichen. Wie Sie dabei vorgehen können, wird hier beschrieben.

 

Ein Nachteilsausgleich kann gestellt werden, wenn Sie aufgrund der Pflege oder der Kinderbetreuung Studienleistungen nicht auf die vorgesehene Weise/in der vorgesehenen Zeit erbringen können. Durch den Nachteilsausgleich sollen also für Sie bestehende Nachteile ausgeglichen werden. Ein Nachteilsausgleich darf auf keinen Fall zu einer Reduzierung des Workloads führen, er bezieht sich ausdrücklich nicht auf Themen, Inhalte und Kompetenzziele. Diese können durch den Ausgleich, nur auf andere Weise abgedeckt bzw. erreicht werden.

Das Ziel ist vielmehr, die Studienleistung oder Prüfungen so anzupassen, dass Rahmenbedingungen, also Räumlichkeiten, Zeiten, Abgabefristen bis hin zu Prüfungsformen oder anderen Bedingungen zur Erfüllung der Studienanforderungen so modifiziert werden, dass aus den familiären Sorgeaufgaben kein Nachteil im Studium entsteht. Natürlich verändern sich dadurch weder der Inhalt noch der Schwierigkeitsgrad der Leistung auch im Sinne der Gleichbehandlung aller Studierenden.

Die Möglichkeit zum Nachteilsausgleich, die hier beschrieben wird, gilt für JLU-intern organisierte Prüfungen in modularisierten und in Staatsexamensstudiengängen. Möglichkeiten zu einem Nachteilsausgleich für eine staatliche durchgeführte Prüfung müssen mit den dafür zuständigen Prüfungsämtern oder Prüfungsstellen geklärt werden.

Gemäß den Vorgaben der Allgemeinen Bestimmungen können in den Studiengängen der JLU Anträge auf Nachteilsausgleich auch aufgrund von Behinderungen, chronischen Erkrankungen oder während der Schwangerschaft gestellt werden.

Siehe § 28 der Allgemeinen Bestimmungen der JLU:

§ 28 Nachteilsausgleich
(1) Im gesamten Studium ist Rücksicht zu nehmen auf Belastungen aufgrund von Behinderung, chronischer Erkrankung oder Schwangerschaft oder aufgrund der Betreuung von Kindern unter 14 Jahren durch ihre Sorgeberechtigten oder der Pflege Angehöriger im Sinne von § 20 Abs. 5 des Hessischen Verwaltungsverfahrensgesetzes, die einem Pflegegrad nach § 15 des Elften Buches Sozialgesetzbuch zugeordnet sind.
(2) Machen Studierende glaubhaft, wegen einer solchen Belastung eine Studien- oder Prüfungsleistung nicht in der vorgesehenen Weise erbringen zu können, so gleicht das vorsitzende Mitglied des Prüfungsausschusses den Nachteil auf Antrag durch geeignete Maßnahmen aus (z. B. Schreibzeitverlängerung, Bearbeitungspausen, technische Hilfsmittel, Gestattung einer Assistenz). Die Anforderungen an die zu prüfende Befähigung dürfen nicht gemindert werden.
(3) Der Antrag auf Nachteilsausgleich ist spätestens vier Wochen vor dem Prüfungstermin zu stellen. Art und Schwere der Belastung sind durch geeignete Nachweise glaubhaft zu machen; in Zweifelsfällen kann die Vorlage weiterer Unterlagen verlangt werden (z. B. eines amtsärztlichen Attests). Gegen die Entscheidung ist der Einspruch an den Prüfungsausschuss möglich.“


In der Regel formulieren Sie als antragstellende Person einen Vorschlag zum Ausgleich des (individuellen) Nachteils. Erläutern Sie Ihre sehr konkrete Situation und schlagen einen Ausgleich vor. Dies könnten z. B. sein: Verlängerung der Bearbeitungszeit bei zeitabhängigen Studien- und Prüfungsleistungen, Verlängerung der Zeiträume zwischen einzelnen Studien- und Prüfungsleistungen, Splitten von Leistungen in Teilleistungen, Erbringung der Prüfungsleistung oder Prüfungsvorleistung in einer anderen als der vorgesehenen Form, z. B. Umwandlung von schriftlichen in mündliche Leistungen und umgekehrt, das Erstellen schriftlicher Hausarbeiten anstelle von Referaten, den Ausgleich der Anwesenheitspflicht in Lehrveranstaltungen durch Erbringen anderer Leistungen etc. Wählen Sie in Ihrem Antrag bitte die aus Ihrer Sicht passende Ausgleichsform aus und begründen Sie, wie diese den Nachteil ausgleicht.

Denken Sie beim Formulieren des Antrags daran: Für das Gremium, das über Ihren Antrag entscheidet, sollte nachvollziehbar werden, welche Abhilfe Sie warum brauchen. Je genauer Sie Ihre Situation beschreiben, desto besser kann eine für Sie und Ihre Situation geeignete Abhilfe geschaffen werden.

Bitte fügen Sie Ihrem Antrag auf Nachteilsausgleich auch entsprechende Belege bei, etwa ein Attest, Geburtsurkunden Ihrer Kinder / Ihres Kindes, eine Bestätigung Ihrer Pflegetätigkeit oder andere. Abgesehen von den Geburtsurkunden sollten die Belege möglichst aktuellen Datums sein.

Eine sehr frühzeitige Kommunikation mit den Lehrenden, bei denen Sie einen Nachteilsausgleich für eine Prüfung anmelden wollen, ist wichtig, damit diese die Möglichkeit haben, sich früh genug darauf einzustellen und, falls nötig, organisatorische Vorbereitungen zu treffen, die etwas Zeit brauchen können. Aus diesem Grund ist es – so denn möglich – empfehlenswert, den Antrag auf Nachteilsausgleich mit genügend zeitlichem Vorlauf vor der Prüfung/Studienleistung zu stellen (wenn möglich, gerne früher als 4 Wochen vor der Prüfung, für die Sie den Nachteilsausgleich benötigen). Studierende können entscheiden, in einzelnen Lehrveranstaltungen vom gewährten Nachteilsausgleich keinen Gebrauch zu machen. Bei Vorlage des Nachteilsausgleichs sind Lehrende an den gewährten Nachteilsausgleich gebunden. Bei Rückfragen oder Schwierigkeiten wenden Sie sich am besten an das zuständige Prüfungsamt bzw. für die Lehramtsstudiengänge an die Geschäftsführung des Zentrums für Lehrerbildung.

 

Die Adressat/innen Ihres Antrags auf Nachteilsausgleich finden Sie in der folgenden Tabelle:          

Für die StudiengängeWohin richten? Wer entscheidet?
alle Bachelor- und Masterstudiengänge (inkl. BBB) der JLU über das zuständige Prüfungsamt 
https://www.uni-giessen.de/studium/beratung/pruefungsaemter
Vorsitzende/r des Prüfungsausschusses
Lehramtsstudiengänge (L1, L2, L3, L5)  über die Geschäftsführung des Zentrums für Lehrerbildung
https://www.uni-giessen.de/fbz/zentren/zfl/orga/geschaeftsfuehrung
Direktorium des Zentrums für Lehrerbildung
Human- und Zahnmedizin über das Studiendekanat
https://www.uni-giessen.de/fbz/fb11/dekanat/dekanat/ref4
Ansprechpartnerin:
Prüfungsausschüsse
Tiermedizin  Über das Staatliche Prüfungsamt des Fachbereichs Veterinärmedizin
https://www.uni-giessen.de/fbz/fb10/pruefungsamt
Prüfungsausschuss
Rechtswissenschaft  über das Prüfungsamt Rechtswissenschaft
https://www.uni-giessen.de/fbz/fb01/fakultaetinstitutionen/pruefungsamt
Zuständiger Prüfungsausschuss

 

Vorrangiger Zugang zu Lehrveranstaltungen

Vorrangiger Zugang zu teilnehmerbeschränkten Lehrveranstaltungen für Studierende mit Familienaufgaben

 

Sofern es möglich ist, sollten

  • Studierende mit Kind bevorzugt in Lehrveranstaltungen zu Zeiten üblicher Kinderbetreuung (8-16 Uhr) aufgenommen werden, 
  • Studierende mit pflegebedürftigen Angehörigen bevorzugt in Lehrveranstaltungen zu Zeiten aufgenommen werden, die ihnen einen möglichst reibungsfreien Ablauf ihres Studiums neben den Anforderungen der Pflege des Angehörigen ermöglichen.

(Siehe auch https://www.uni-giessen.de/org/admin/stab/stl/runds/rundschreiben-2014-17/view; nur JLU-intern abrufbar)

Studierende wenden sich frühzeitig an i.d.R. die Studienkoordination oder jeweils Zuständigen des betroffenen Fachbereichs, wenn sie einen vorrangigen Zugang zu einer Lehrveranstaltung aufgrund einer Unvereinbarkeit mit den Zeiten der Kinderbetreuung oder der Pflege eines Angehörigen benötigen, um das genaue Vorgehen zu erfragen. In einigen Studiengängen ist es nötig, zunächst am regulären Anmeldeverfahren für die Lehrveranstaltungen z.B. über FlexNow teilzunehmen, bei anderen ist die Kontaktaufnahme vor der regulären Anmeldung für die Lehrveranstaltungen sinnvoll. Informieren Sie sich also bitte vorab.

 

Übersicht der Ansprechpartner/innen für die einzelnen Fachbereiche bezüglich des vorrangigen Zugangs zu Lehrveranstaltungen

FachbereichKontakt
01 Studienkoordination

Simone Herrholz
Tel. +49 641 - 99 21002


Dr. Andrea Nesseldreher (in Elternzeit)
Vertretung: Marvin Göbel
Tel. +49 641 - 99 21003
02 Studienkoordination

Dr. Jana Brandt
Marianne Löhr
Tel. +49 641 - 99 24500
03 jeweils betroffene Lehrende/Dozierende
ggf. Studienkoordination

Dr. Michael Hoffmann
Tel. +49 641 - 99 23005

Michael Berls, M.A.
Tel. +49 641 - 99 23004

04 Studienkoordination

Sandra Hammamy, M.A.
Tel. +49 641 - 99 28005
05 Studienkoordination
Dr. Antje Stannek
Tel. +49 641 - 99 29000
06

Studienkoordination

Studienkoordinatorin Psychologie
Dipl.-Psych. Ingrid Staiger
Tel. +49 641 - 99 26002


Grundwissenschaft Psychologie
Koordinationsstelle Lehramt
Dr. Nina Müller
Tel.: + 49 641 - 99 26194 oder 0151-40237902

Studienkoordinatorin Sportwissenschaft
Dr. phil. Yvonne Zimmer-Ackermann
Tel. +49 641 - 99 25228

07 Studienkoordination

Michael Hollenhorst
Tel. +49 641 - 99 33003


Stefanie Alsfeld
Tel. +49 641 - 99 33002
08 Studienkoordination

Regina Gaitsch
Tel. +49 641 - 99 34003
09 Studienkoordination

Laura Weidemann
Tel. +49 641 - 99 37013

Dipl.-Ing. agr. Nadine Ackermann
Tel. +49 641 - 99 37014
10 Studienkoordination

Katrin Ziegenberg (Leitung)
Tel. +49 641 - 99 38007

Meike Kuhlmann (Assistenz)
Tel. +49 641 - 99 38008
Meike.M.Kuhlmann@vetmed.uni-giessen.de
11

Studiengang Medizin

Vorrangige Einteilung in Lehrveranstaltungen vorklinischer Abschnitt:
Claudia Klages
MLZ – Klinikstr. 29 – 2. OG
Tel. +49 641 - 99 48071

 

Vorrangige Einteilung in Lehrveranstaltungen klinischer Abschnitt:
Ulrike Kühnl
MLZ – Klinikstr. 29 – 2. OG
Tel. +49 641 - 99 48041


Studienfachberatung vorklinischer Abschnitt:
Prof. Dr. Wolfgang Kummer

Institut für Anatomie und Zellbiologie – Aulweg 123
Tel. +49 641 - 99 47000/-1


Studienfachberatung klinischer Abschnitt:
AOR Dr. Holger Repp
MLZ – Klinikstr. 29 – 2. OG
Tel. +49 641 - 99 48051


Studiengang Zahnmedizin Sekretariat für Studienangelegenheiten:
Christiane Will
ZZMK – Schlangenzahl 14 – Raum 323
Tel. +49 641 - 99 46204

Mit dem Kind auf dem Campus

mit dem Kind auf dem Campus

Wenn Sie Ihr Kind / Ihre Kinder mit in die Universität nehmen, besteht je nach Alter der Kinder manchmal besonderer Bedarf. Sollte das Kind im Einzelfall Lehrveranstaltungen mit Ihnen gemeinsam besuchen, sollten Sie sich vorab mit dem Lehrenden kurz abstimmen.

Campus

Verpflegung

Betreuung

 

Bei Fragen und Schwierigkeiten nutzen Sie gerne unser Kontaktformular!

Pflege von Familienangehörigen

Familie

Studieren mit Familienverantwortung, wie der Pflege von Familienangehörigen, ist eine nicht zu unterschätzende Doppelbelastung, bei der die auf diesen Seiten angesprochenen Themen, wie Teilzeitstudium, Beurlaubung, Nachteilsausgleich sowie der vorrangige Zugang zu Lehrveranstaltungen eine Rolle spielen können. Für eine oft notwendige individuelle Studienverlaufsplanung können Sie die Beratungsangebote u.a. der Zentralen Studienberatung nutzen.

Für die Situation von Studierenden, die Familienangehörige pflegen, angepasste Informationen finden Sie in folgenden Broschüren. Beachten Sie dabei, dass die Broschüren für Mitarbeiter/innen und Studierende der JLU konzipiert ist.

 

Regelungen der Fachbereiche

Promotion und Familie

Informationen vom Gießener Graduiertenzentrum Kulturwissenschaften (für Promovierende)

Vereinbarkeit von Wissenschaft & Familie


Infothek



Informationsmaterialen, Downloads und weiterführende Links haben wir Ihnen in unserer Infothek auf einen Blick zusammengestellt.
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