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EU-Förderung: Rekord-Summe für zwei neue Innovationslabore an der Universität Gießen

Wissenschaftsministerin Angela Dorn überreicht Förderbescheide über rund 7,8 Millionen Euro

Pressemitteilung des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst
1. Juli 2020

hochleistungswerkstoffe
Übergabe des Förderbescheids für das Innovationslabor „Hochleistungswerkstoffe“ durch Wissenschaftsministerin Angela Dorn an Prof. Dr. Sangam Chatterjee, JLU. Foto: JLU / Katrina Friese
physikharschebedingungen
Übergabe des Förderbescheids für das Innovationslabor „Physik unter harschen Bedingungen“durch Wissenschaftsministerin Angela Dorn an Prof. Dr. Peter J. Klar, JLU. Foto: JLU / Katrina Friese
Gießen/Wiesbaden. Zwei neue Innovationslabore der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) bekommen Unterstützung der Europäischen Union: „Physik unter harschen Bedingungen“ untersucht zum Beispiel die Auswirkungen kosmischer Strahlung auf Triebwerke und Satelliten. Im Innovationslabor „Hochleistungswerkstoffe“ werden zusammen mit hessischen Unternehmen neue Materialien entwickelt, etwa für die Elektromobilität oder die Luftfahrt. Beide Projekte erhalten nun Mittel des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) – es sind die bisher größten bewilligten Förderungen im EFRE-Programm des Ministeriums. Wissenschaftsministerin Angela Dorn hat heute die Förderbescheide über insgesamt rund 7,8 Millionen Euro überreicht.

„Die beiden Innovationsvorhaben sind herausragende, zukunftsweisende Projekte“, betont Wissenschaftsministerin Angela Dorn. „Die Europäische Kommission und die Justus-Liebig-Universität sowie führende Unternehmen investieren gemeinsam in Forschung und Entwicklung und somit in die Welt von morgen. In Zeiten der Corona-Pandemie ist das umso wichtiger, gehen doch nach einer aktuellen Umfrage des Bundesverbands der Deutschen Industrie die Investitionen in Forschung und Entwicklung vor allem bei Unternehmen drastisch zurück. Um die Innovationskraft zu erhalten, sind weitere Investitionen am Uni-Standort Gießen unter anderem über das EFRE-Programm notwendig und erfolgversprechend. Die EFRE-Vorhaben der Justus-Liebig-Universität zeigen, dass die hessischen Hochschulen Konzepte für echten Fortschritt entwickeln, die angewandte Forschung, technische Entwicklung, Wissens- und Technologietransfer und Innovation nachhaltig stärken.“

„Diese Projekte verdeutlichen die Innovationskraft der Justus-Liebig-Universität Gießen in den Zukunftstechnologien. Insbesondere in diesen herausfordernden Zeiten sind Forschung und Entwicklung sowie Wissenstransfer unersetzliche Triebkräfte für Innovationen aus unserer Region“, so JLU-Präsident Prof. Dr. Joybrato Mukherjee. „Es ist kein Zufall, dass unsere innovativen Materialwissenschaften bei der Beantragung der EU-Fördermittel überzeugen konnten. Für die Unterstützung und die Beratung rund um die EFRE-Mittel bin ich dem Land sehr dankbar.“

Das „Innovationslabor Hochleistungswerkstoffe“ wird mit 5,4 Millionen Euro gefördert und bindet Industrieunternehmen aus der Region ein. Die Forscherinnen und Forscher entwickeln neue, leichtere und stabilere Werkstoffe, zum Beispiel für den Fahrzeugbau oder Luftfahrtanwendungen, und bringen dadurch auch die umweltfreundliche Elektromobilität voran. Dabei können die Unternehmen schnell auf modernste Forschungsinfrastruktur und das Wissen der Forscherinnen und Forscher der JLU zurückgreifen. Gleichzeitig profitiert die Universität von den Industriekooperationen bei der Umsetzung der Ergebnisse in Verfahren und Produkte.

Das „Innovationslabor: Physik unter harschen Bedingungen“ wird mit 2,4 Millionen Euro unterstützt. Es führt Kompetenzen in der Raumfahrtphysik, der Plasmaforschung und den Materialwissenschaften zusammen – mit wichtigen Erkenntnissen für zum Beispiel Raumfahrt, Elektromobilität, Regenerative Energien und Medizin. Die Forscherinnen und Forscher arbeiten dabei ebenfalls mit Partnern aus der Industrie zusammen: Sie bauen zum Beispiel eine Testanlage auf, mit der Triebwerke und Kleinstsatelliten unter Weltraumbedingungen auf elektromagnetische Verträglichkeit überprüft werden können – einzigartig unter Deutschlands Hochschulen.
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