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Auswege aus der Niedrigzins-Falle

Glückwünsche zum Gewinn des Postbank Finance Awards – Sieger-Team von Wirtschaftsstudierenden der Justus-Liebig-Universität Gießen erhält 50.000 Euro

Nr. 122 • 30. Juni 2015

Siegerteam
Das diesjährige Siegerteam der JLU Gießen: (von links nach rechts): Schirmherr Frank Strauß (Vorsitzender des Vorstands, Deutsche Postbank AG), Prof. Dr. Peter Tillmann (Betreuer), Florian Viereck, Laudator und Juryvorsitzender Prof. Dr. Erik Theissen, Nhung Hong Dang und Lucas Hafemann. Foto: Postbank

Folgt Katerstimmung auf die Rekordjagd an den Finanzmärkten? Die Federal Reserve (Fed) leitet derzeit den Ausstieg aus der Nullzinspolitik ein. Wirtschaftsstudierende der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) haben untersucht, wie die Erwartung eines Ausstiegs aus der unkonventionellen Geldpolitik und damit eine Beendigung der Nullzinspolitik die Vermögensmärkte beeinflusst. Für ihr Projekt haben sie einen bislang einzigartigen Datensatz genutzt: Anhand von 90.000 Tweets zur Zinspolitik der US-Notenbank, die auf Twitter.com versendet wurden, haben sie die Entwicklung der Markterwartung eines frühen bzw. eines späten Tapering konstruiert. Diese aufwendige und innovative Untersuchung wurde jetzt mit einer Siegerprämie der Postbank reich belohnt.  Nhung Hong Dang, Lucas Hafemann und Florian Viereck (alle JLU)  haben zusammen mit ihrem Dozenten Prof. Dr. Peter Tillmann, Professur für Monetäre Ökonomik am Fachbereich 02 Wirtschaftswissenschaften der JLU, den mit 50.000 Euro dotierten Postbank Finance Award gewonnen.

JLU-Präsident Prof. Dr. Joybrato Mukherjee gratuliert dem erfolgreichen JLU-Siegerteam sehr herzlich zu diesem Erfolg. Zugleich erklärt er: „Ich bin stolz darauf, dass es Studierenden der JLU immer wieder gelingt, mit solch innovativen und zukunftsweisenden Projekten die Aufmerksamkeit auf das hohe Potenzial der Universität Gießen zu lenken“. Prof. Dr. Andreas Bausch, Dekan des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaften, schließt sich den Glückwünschen an. Er sagt: „Ich bin von Ihrem Modell und den Prognose-Ergebnissen Ihrer Studie beeindruckt. Das innovative Modell zeigt konkret am Beispiel der Zinspolitik, wie sich mit großen Datenmengen – und Big Data ist in aller Munde – ganz neue Möglichkeiten für die Vorhersage der Wirkungen politischer Eingriffe ergeben. Sie haben damit eine ganz hervorragende, wirtschaftspolitisch hoch relevante Forschungsleistung erbracht“.

Postbank Finance Award

Zum 12. Mal hat die Postbank in Bonn den Finance Award verliehen, den mit insgesamt 100.000 Euro höchstdotierten deutschen Hochschulpreis. 21 studentische Teams von Universitäten und Hochschulen aus Deutschland hatten teilgenommen und sich mit dem Thema „Auswege aus dem Zinsdilemma – hat Geldanlage Zukunft?“ beschäftigt. Die Gewinner 2015 kommen von den Universitäten Gießen (Erster Preis), Regensburg und Freiburg, sowie der WHU in Vallendar und der Berufsakademie Sachsen in Dresden.

„Niedrigzinsen sind vor allem für sicherheitsorientierte Anleger eine große Herausforderung", sagte Frank Strauß, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Postbank AG und Schirmherr des Awards bei der Preisverleihung, wie es in der Postbank-PM heißt. „Es muss uns gelingen, diesen Kunden Produkte und Services anzubieten, die ihnen gute Erträge bei überschaubaren Risiken ermöglichen. Dies wird nur möglich sein, wenn wir die Chancen der Digitalisierung nutzen. Durch Digitalisierung können wir die Kosten für unsere Kunden gering halten und die Informationsfülle der Finanzmärkte zu ihren Gunsten nutzen. Die Preisträger haben das erkannt. Sie haben auf unterschiedliche Weise komplexe Informationen für innovative Strategien genutzt."

Der Postbank Finance Award wird seit 2003 jährlich ausgeschrieben. Ziel ist es laut Ausschreibungstext, unter dem Motto „Zukunft verstehen – Zukunft gestalten“ innovative und wissenschaftlich fundierte Antworten auf aktuelle finanzwirtschaftliche Fragen zu fördern. Mit dem Preis will die Bank Studierende aller Fachrichtungen ermutigen, sich mit aktuellen Fragen der Finanzwirtschaft zu beschäftigen. Darüber hinaus will sie den teilnehmenden Studierenden Anregung und Hilfestellung für die weitere Studien- und Karriereplanung bieten. Das Preisgeld fließt zu 70 Prozent in die Ausstattung der prämierten Hochschulen.

  •  Weitere Informationen

www.postbank.de/finance-award

  • Kontakt



Professur für Monetäre Ökonomik; Fachbereich 02 – Wirtschaftswissenschaften der JLU Licher Straße 66; 35394 Gießen

 

Pressestelle der Justus-Liebig-Universität Gießen, Telefon: 0641 99-12041