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Ehrendoktorwürde für Prof. Martin Kramer

Nikolaus-Kopernikus-Universität Toruń ehrt den Gießener Veterinärmediziner und JLU-Vizepräsidenten Prof. Martin Kramer für seine herausragenden fachlichen Leistungen

Nr. 26 • 22. Februar 2022

Ehrendoktorverleihung in Toruń
Die Nikolaus-Kopernikus-Universität Toruń verleiht dem Gießener Veterinärmediziner und JLU-Vizepräsidenten Prof. Martin Kramer (r.) im Rahmen einer Feierstunde die Ehrendoktorwürde. – Foto: Kramer
Die Nikolaus-Kopernikus-Universität Toruń (Thorn), Polen, hat Prof. Dr. Martin Kramer in Anerkennung seiner herausragenden Leistungen zur Entwicklung der Kleintierchirurgie, der modernen bildgebenden Verfahren sowie für seinen Einsatz in der tierärztlichen Ausbildung die Ehrendoktorwürde verliehen. Die Ehrung erfolgte im Rahmen einer Feierstunde durch den Rektor Prof. Dr. Andrzej Sokala. Der Gießener Veterinärmediziner, der seit 22. November 2021 das Amt des Vizepräsidenten für Forschung und Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) innehat, nahm die Auszeichnung seiner polnischen Kolleginnen und Kollegen am 19. Februar 2022 persönlich entgegen.

JLU-Präsident Prof. Dr. Joybrato Mukherjee gratuliert seinem Präsidiumskollegen Prof. Kramer herzlich zu der Ehrendoktorwürde: „Diese ehrenvolle Auszeichnung durch die Nikolaus-Kopernikus-Universität Toruń zeigt einmal mehr, wie sehr die fachliche Expertise von Prof. Kramer auf dem Gebiet der Kleintierchirurgie im Allgemeinen sowie sein Beitrag zur Verbesserung der bildgebenden Diagnostik im Besonderen auch international wahrgenommen wird. Auch als Präsident der Deutschen Veterinärmedizinischen Gesellschaft e.V. trägt Prof. Kramer zur engen Vernetzung mit nationalen wie auch internationalen Partnerinnen und Partnern bei.“

Prof. Dr. Martin Kramer ist seit 2003 Leiter der Klinik für Kleintiere (Chirurgie) am Fachbereich 10 – Veterinärmedizin der JLU und war von 2010 bis November 2021 außerdem Dekan des Fachbereichs. Nach seiner Approbation zum Tierarzt begann Kramer im Januar 1987 seine Tätigkeit an der damaligen Chirurgischen Veterinärklinik in Gießen, wo er 1992 promoviert wurde. Im Jahr 1994 wurde er Fachtierarzt für Chirurgie, 2000 für Röntgendiagnostik und andere bildgebende Verfahren sowie2007 bzw. 2009 für Klein- und Heimtiere & Kleintierchirurgie. Im Jahr 1998 wurde er Diplomate des European College of Veterinary Diagnostic Imaging (Dip. ECVDI). Ende 1999 habilitierte sich Prof. Kramer für die Gebiete Kleintierchirurgie und bildgebende Verfahren. Nach einem Aufenthalt in Knoxville/ Tennessee, USA, übernahm Kramer Ende 2000 zunächst eine Gastprofessur in Gent, Belgien, ehe er im Oktober 2001 dort den Ruf auf die Professur für Weichteilchirurgie bei Kleintieren annahm.

Im September 2003 kehrte Prof. Kramer nach Gießen zurück und erhielt die Professur für Kleintierchirurgie an der JLU. Kurz darauf wurde er geschäftsführender Direktor der Klinik für Kleintiere und bald des neu gegründeten Klinikums Veterinärmedizin der JLU. Neben zahlreichen Publikationen und der Abfassung tiermedizinischer Lehrbücher sowie der Betreuung vieler Doktorandinnen und Doktoranden engagiert sich Prof. Kramer hochschulpolitisch und berufspolitisch, so beispielsweise seit 2004 in der Bundestierärztekammer (seit 2015 als BTK-Präsidiumsmitglied verantwortlich für Forschung, Ausbildung und Industrie). Seit 2015 ist Prof. Kramer außerdem Präsident der Deutschen Veterinärmedizinischen Gesellschaft (DVG).
   
Für seine wissenschaftlichen Verdienste und sein außergewöhnliches fachliches Engagement wurde Prof. Kramer bereits mehrfach ausgezeichnet: Im Jahr 2011 wurde ihm in der Türkei die Ehrendoktorwürde der Uludag Universität Bursa verliehen. Im Jahr 2019 erhielt Prof. Kramer die Nieberle-Plakette der Landestierärztekammer Baden-Württemberg für seine Leistungen im Bereich der bildgebenden Verfahren.

In seinen Forschungsarbeiten in der universitären Kleintierklinik beschäftigt sich Prof. Kramer unter anderem mit der Aussagekraft der bildgebenden Diagnostik bei erkrankten Tieren mit den modernen Schnittbildverfahren vor während und/oder nach chirurgischen Eingriffen. Dabei werden die diagnostischen und häufig neuen therapeutischen bzw. chirurgischen Ansätze auch im Hinblick darauf evaluiert, ob sie als Modelle für Erkrankungen des Menschen dienen könnten.

Es bestehen enge fachliche Verbindungen zur Nikolaus-Kopernikus-Universität. In die  Weiterentwicklung der Verfahren in der neu gebauten Tierklinik in Toruń mit der dort vorhandenen modernen Bildgebung wird sich Prof Kramer zusammen mit weiteren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlers aus Gießen einbringen.   


  • Weitere Informationen

https://www.umk.pl/
https://www.uni-giessen.de/org/gremien/praesidium
https://www.uni-giessen.de/fbz/fb10/institute_klinikum/klinikum/kleintierklinik/Info


  • Kontakt


Leiter der Klinik für Kleintiere (Chirurgie)
Frankfurter Straße 114, 35392 Gießen
Telefon: 0641 99-38500

 

 

 

 

 

Presse, Kommunikation und Marketing • Justus-Liebig-Universität Gießen • Telefon: 0641 99-12041

 





 

Nr. 26 • 22. Februar 2022

 

 

Ehrendoktorwürde für Prof. Martin Kramer

 

Nikolaus-Kopernikus-Universität Toruń ehrt den Gießener Veterinärmediziner und JLU-Vizepräsidenten Prof. Martin Kramer für seine herausragenden fachlichen Leistungen

 

Die Nikolaus-Kopernikus-Universität Toruń (Thorn), Polen, hat Prof. Dr. Martin Kramer in Anerkennung seiner herausragenden Leistungen zur Entwicklung der Kleintierchirurgie, der modernen bildgebenden Verfahren sowie für seinen Einsatz in der tierärztlichen Ausbildung die Ehrendoktorwürde verliehen. Die Ehrung erfolgte im Rahmen einer Feierstunde durch den Rektor Prof. Dr. Andrzej Sokala. Der Gießener Veterinärmediziner, der seit 22. November 2021 das Amt des Vizepräsidenten für Forschung und Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) innehat, nahm die Auszeichnung seiner polnischen Kolleginnen und Kollegen am 19. Februar 2022 persönlich entgegen.

 

JLU-Präsident Prof. Dr. Joybrato Mukherjee gratuliert seinem Präsidiumskollegen Prof. Kramer herzlich zu der Ehrendoktorwürde: „Diese ehrenvolle Auszeichnung durch die Nikolaus-Kopernikus-Universität Toruń zeigt einmal mehr, wie sehr die fachliche Expertise von Prof. Kramer auf dem Gebiet der Kleintierchirurgie im Allgemeinen sowie sein Beitrag zur Verbesserung der bildgebenden Diagnostik im Besonderen auch international wahrgenommen wird. Auch als Präsident der Deutschen Veterinärmedizinischen Gesellschaft e.V. trägt Prof. Kramer zur engen Vernetzung mit nationalen wie auch internationalen Partnerinnen und Partnern bei.“

 

Prof. Dr. Martin Kramer ist seit 2003 Leiter der Klinik für Kleintiere (Chirurgie) am Fachbereich 10 – Veterinärmedizin der JLU und war von 2010 bis November 2021 außerdem Dekan des Fachbereichs. Nach seiner Approbation zum Tierarzt begann Kramer im Januar 1987 seine Tätigkeit an der damaligen Chirurgischen Veterinärklinik in Gießen, wo er 1992 promoviert wurde. Im Jahr 1994 wurde er Fachtierarzt für Chirurgie, 2000 für Röntgendiagnostik und andere bildgebende Verfahren sowie2007 bzw. 2009 für Klein- und Heimtiere & Kleintierchirurgie. Im Jahr 1998 wurde er Diplomate des European College of Veterinary Diagnostic Imaging (Dip. ECVDI). Ende 1999 habilitierte sich Prof. Kramer für die Gebiete Kleintierchirurgie und bildgebende Verfahren. Nach einem Aufenthalt in Knoxville/ Tennessee, USA, übernahm Kramer Ende 2000 zunächst eine Gastprofessur in Gent, Belgien, ehe er im Oktober 2001 dort den Ruf auf die Professur für Weichteilchirurgie bei Kleintieren annahm.

 

Im September 2003 kehrte Prof. Kramer nach Gießen zurück und erhielt die Professur für Kleintierchirurgie an der JLU. Kurz darauf wurde er geschäftsführender Direktor der Klinik für Kleintiere und bald des neu gegründeten Klinikums Veterinärmedizin der JLU. Neben zahlreichen Publikationen und der Abfassung tiermedizinischer Lehrbücher sowie der Betreuung vieler Doktorandinnen und Doktoranden engagiert sich Prof. Kramer hochschulpolitisch und berufspolitisch, so beispielsweise seit 2004 in der Bundestierärztekammer (seit 2015 als BTK-Präsidiumsmitglied verantwortlich für Forschung, Ausbildung und Industrie). Seit 2015 ist Prof. Kramer außerdem Präsident der Deutschen Veterinärmedizinischen Gesellschaft (DVG).

 

 

Für seine wissenschaftlichen Verdienste und sein außergewöhnliches fachliches Engagement wurde Prof. Kramer bereits mehrfach ausgezeichnet: Im Jahr 2011 wurde ihm in der Türkei die Ehrendoktorwürde der Uludag Universität Bursa verliehen. Im Jahr 2019 erhielt Prof. Kramer die Nieberle-Plakette der Landestierärztekammer Baden-Württemberg für seine Leistungen im Bereich der bildgebenden Verfahren.

 

In seinen Forschungsarbeiten in der universitären Kleintierklinik beschäftigt sich Prof. Kramer unter anderem mit der Aussagekraft der bildgebenden Diagnostik bei erkrankten Tieren mit den modernen Schnittbildverfahren vor während und/oder nach chirurgischen Eingriffen. Dabei werden die diagnostischen und häufig neuen therapeutischen bzw. chirurgischen Ansätze auch im Hinblick darauf evaluiert, ob sie als Modelle für Erkrankungen des Menschen dienen könnten.

 

Es bestehen enge fachliche Verbindungen zur Nikolaus-Kopernikus-Universität. In die  Weiterentwicklung der Verfahren in der neu gebauten Tierklinik in Toruń mit der dort vorhandenen modernen Bildgebung wird sich Prof Kramer zusammen mit weiteren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlers aus Gießen einbringen.

 

 

Weitere Informationen

https://www.umk.pl/

https://www.uni-giessen.de/org/gremien/praesidium

https://www.uni-giessen.de/fbz/fb10/institute_klinikum/klinikum/kleintierklinik/Info

 

Bild

Die Nikolaus-Kopernikus-Universität Toruń verleiht dem Gießener Veterinärmediziner und JLU-Vizepräsidenten Prof. Martin Kramer im Rahmen einer Feierstunde die Ehrendoktorwürde.
– Foto: Kramer

 

Kontakt

Prof. Dr. Dr. h.c. Martin Kramer

Leiter der Klinik für Kleintiere (Chirurgie)

Frankfurter Straße 114, 35392 Gießen

Telefon: 0641 99-38500, E-Mail: Martin.Kramer@vetmed.uni-giessen.de

 

 

 

Die 1607 gegründete Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) ist eine traditionsreiche Forschungsuniversität, die rund 27.500 Studierende anzieht. Neben einem breiten Lehrangebot – von den klassischen Naturwissenschaften über Rechts- und Wirtschaftswissenschaften, Gesellschafts- und Erziehungswissenschaften bis hin zu Sprach- und Kulturwissen­schaften – bietet sie ein lebenswissenschaftliches Fächerspektrum, das nicht nur in Hessen einmalig ist: Human- und Veterinärmedizin, Agrar-, Umwelt- und Ernährungswissenschaften sowie Lebensmittelchemie. Unter den großen Persönlichkeiten, die an der JLU geforscht und gelehrt haben, befindet sich eine Reihe von Nobelpreisträgern, unter anderem Wilhelm Conrad Röntgen (Nobelpreis für Physik 1901) und Wangari Maathai (Friedensnobelpreis 2004). Seit dem Jahr 2006 wird die Forschung an der JLU kontinuierlich in der Exzellenzinitiative bzw. der Exzellenzstrategie von Bund und Ländern gefördert.

 

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