Überzeichnete Spektakel – Inszenierungen von Gewalt in Comics
JLU-Kultursoziologe Prof. Jörn Ahrens lädt zum Gespräch über Comics, Ästhetik und Gewalt – Neue Studie veröffentlicht
Nr. 83 • 8. Mai 2019
Dabei geht es um die lange gemeinsame Geschichte von Comic und Gewalt. Das Image als gewaltaffines Medium hat auch das Selbstverständnis des Comics geprägt. In seiner Studie hat Prof. Ahrens sich beispielhaft mit Inszenierungen von Gewalt im Comic und den damit einhergehenden Techniken der Überzeichnung und des Spektakels beschäftigt. Gerade letzteres erfährt jetzt eine Neubewertung: „Was einstmals als Ausweis seiner ‚Primitivität‘ galt, ist tatsächlich die besondere Kompetenz des Comics“, sagt Ahrens.
Die Veranstaltung zum „Book Release“ beginnt um 18 Uhr in dem Veranstaltungsraum „prototyp“ und endet gegen 20 Uhr. Interessierte sind herzlich eingeladen.
- Termin
Dienstag, 14. Mai 2019, 18-20 Uhr, „prototyp“, Georg-Philipp-Gail-Straße 5, 35394 Gießen
- Weitere Informationen
https://www.uni-giessen.de/fbz/fb03/institute/ifs/prof/kultur/teamalle/ahrens
- Kontakt
Prof. Dr. Jörn Ahrens, Institut für Soziologie
Professor für Kultursoziologie mit Schwerpunkt Transformation von Kulturen an der Justus-Liebig-Universität Gießen
Presse, Kommunikation und Marketing • Justus-Liebig-Universität Gießen • Telefon: 0641 99-12041