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Dekanat

 

Dekan
Prof. Dr. Stefan Tebruck

+49 (0)641 99 28130

Stefan.Tebruck

 

Prodekan
Prof. Dr. Gerson Reuter

+49 (0)641 99 15532

Gerson.Reuter

Studiendekan
Prof. Dr. Dr. Frank Thomas Brinkmann

+49 (0) 641 99 27160

Frank.T.Brinkmann

Dekanatsreferent
Dr. Michael Novian

+49 (0)641 99 28004, Phil I G34

Studienkoordinatorin
Sandra Hammamy, M.A.

+49 (0)641 99 28005, Phil I G38

Projektmitarbeiter Studiendekanat „Self-Assessment Modul (SAM)“
Pascal A. Wengert, M.A.

Telefon: 0641 99 180 70

E-Mail: Pascal.A.Wengert@admin.uni-giessen.de 

Sprechstunde: Mittwochs, 14-16 Uhr, Philosophikum I, Haus G, Raum 31 und nach Vereinbarung

Dekanatssekretariat
Josephine Blum

Tel: +49 (0)641 99 28001, Phil I G36

Fax: +49 (0)641 99 28009

Dekanatssekretariat
Katja Weimer

Tel: +49 (0)641 99 28001, Phil I G36

Fax: +49 (0)641 99 28009

Lehraufträge
Christine Roth

+49 (0)641 99 28003, Phil I D415

prometheus-Bildarchiv/FB04-Vorlesungsverzeichnis/Raumvergabe
Dr. Stefan Brenne

+49 641 99-28285, Phil I G239

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prometheus-Bildarchiv/FB04-Vorlesungsverzeichnis
Annette Mag, M.A.

+49 641 99-28286, Phil I G239

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Aktuelles

 

Nachrichten und Hinweise

Einblicke in einzelne Studienangebote des Fachbereichs

 

 

 

Vita vigilia est – Nachruf auf Peter von Möllendorff (5.4.1963 – 10.7.2026)

Mit dem Wort Leben heißt Wachsein charakterisiert der ältere Plinius mit Blick auf die Lebensleistung des großen römischen Universalgelehrten Varro die Grundhaltung intellektueller Arbeit. Er zitiert dabei explizit sein großes Vorbild, das einst formuliert hatte: dum ista musinamur, pluribus horis vivimus (wenn wir uns so den Musen widmen, sind wir mehr Stunden am Leben). Damit spielt Plinius auf das Konzept der lucubratio an, und damit auf die Bereitschaft des Gelehrten für Wissenschaft und Literatur auch die Nacht zu opfern, die spätestens seit hellenistischer Zeit zur Chiffre gelehrten Arbeitens und Dichtens wird. Eine solche unbedingte Hingabe an die Philologie, ein ausgeprägtes Arbeitsethos und eine stets wache intellektuelle Lebendigkeit zeichneten auch unseren Kollegen, Lehrer und Freund Peter von Möllendorff aus.

[Nachruf]


 

Altertumswissenschaften

Einblick in das Studienangebot der Altertumswissenschaften

 

 

 

 

Prof. Dr. Peter von Möllendorff verstorben 
Informationsschreiben des Dekans, Prof. Dr. Stefan Tebruck, vom 13.07. an die Mitglieder des Fachbereichs 

Sehr geehrte Mitglieder des Fachbereichs,

ich habe die traurige Pflicht, Ihnen auf diesem Wege mitzuteilen, dass unser Kollege Peter v. Möllendorff am Freitagnachmittag nach schwerer Krankheit verstorben ist. 

Peter v. Möllendorff war seit 2003 Professor für Klassische Philologie/ Griechische Philologie an unserer Universität. Er war drei Mal Dekan unseres Fachbereichs (2008-2011, 2015-2018 und 2018-2021) und hat sich in den über zwei Jahrzehnten seines Wirkens an der Justus-Liebig-Universität große Verdienste um die Universität und unseren Fachbereich erworben. In seine Zeit als Dekan fällt die Integration des Zentrums für Philosophie, an deren Einbindung bei uns er großen Anteil hatte. Er hat darüberhinaus die Einrichtung des Studiums der Islamischen Theologie engagiert begleitet.
Fachlich hat er sich nach seinem Studium in Köln, München und Freiburg sowie seiner Dissertation (LMU München 1994) und seiner Habilitation (LMU München 1998/99) als exzellenter und gefragter Griechischer Philologe im Bereich der Klassischen Philologie erwiesen. 19 Monographien und Aufsatzbände sowie zahlreiche Aufsätze, Lexikonartikel, Rezensionen und Tagungen zeugen von seinem großen Engagement und seinem hohen fachlichen Ansehen.
Viele von uns waren Peter v. Möllendorff eng verbunden. Als Freund und als Kollege wird er uns sehr fehlen. Unsere Gedanken sind bei ihm und seiner Familie.

Gießen, den 13. Juli 2026
Stefan Tebruck
Dekan

Fachjournalistik Geschichte

Einblick in das Studienangebot der Fachjournalistik Geschichte
 

 

Kunstgeschichte

Einblick in das Studium der Kunstgeschichte

 

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Nachruf Prof. Dr. Achtner

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Disputationstermine

Auf dieser Seite informieren wir Sie über die noch freien Zeitfenster für Disputationen im Studienjahr WiSe 24/25

Termine

Semester/Datum 12-14h 16-18h    
         
WiSe 26/27        
14.10.2026        
28.10.2026        
11.11.2026        
25.11.2026        
16.12.2026 reserviert reserviert    
20.01.2027        
03.02.2027        
         

Ablauf zur Terminfindung

  • Die Disputation sollte stets spätestens ein halbes Jahr nach Einreichung der Dissertation erfolgen.
  • Die/Der Erstgutachter*in wählt nach Eingang der Dissertationsschrift in Rücksprache mit der/dem Disputant*in, der/dem Zweitgutachter*in und ggf. den weiteren Kommissionsmitgliedern Termine entlang der vorgegebenen Wahlmöglichkeiten aus und spricht diese mit dem Dekanatssekretariat ab.
  • Das Dekanat legt nach der Terminauswahl den Vorsitz fest.
  • Standardmäßig werden Disputationen im Besprechungsraum des Dekanats (Raum G27/28, für bis zu 20 Personen) durchgeführt. Spezielle Raumwünsche können direkt über die Raumvergabe (Raumvergabe-Phil-I) gebucht werden. Bitte teilen Sie im Dekanat mit, wenn ein anderer Raum gebucht wurde.
  • Sollte die Disputation hybrid stattfinden, kann ein Medienwagen mit Beamer und Mikrophon über das Dekanat reserviert werden.
  • Stehen Termin und Raum fest, gibt das Dekanat die Disputation an Kommission und Prüfungsamt per Mail bekannt. Dies geschieht stets unter dem Vorbehalt, dass die Gutachten rechtzeitig eingereicht werden und die Auslagefrist (zwei Wochen innerhalb des Semesters und vier Wochen außerhalb des Semesters) gewahrt werden kann. Bitte berücksichtigen Sie dies bei Ihrer Terminwahl.
  • Wir bitten zu beachten, dass seitens des Dekanats keine Reisekosten für externe Kommissionsmitglieder oder Disputant*in erstattet werden können.

 

 

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Ausschreibungstext Neukirch-Preis 2019.pdf

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Ausschreibung FFF SS 2019.pdf

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Habilitationsablauf

Für einen effizienten Verfahrensablauf im Zuge von Habilitationen bitten wir Sie, sich an folgenden zeitlichen Vorgaben zu orientieren:

  1. Setzen Sie sich zur terminlichen Koordinierung des Verfahrens ca. 2-3 Monate vor geplanter Einreichung der Habilitationsschrift mit dem Dekanatssekretariat in Verbindung. Reichen Sie Ihre Habilitationsschrift zusammen mit den entsprechenden Unterlagen zur Eröffnung des Verfahrens (gemäß Habilitationsordnung) zu Beginn eines Semesters ein. Den Unterlagen fügen Sie bitte ein Schreiben Ihres Erstgutachters mit einem Vorschlag zur Zusammensetzung der Habilitationskommission und einem Vorschlag der GutachterInnen bei.
  2. Das Dekanatssekretariat informiert das Akademische Prüfungsamt über die eingereichte Habilitation und merkt einen GKG-Termin im laufenden Semester für die Eröffnung des Verfahrens vor.
  3. Der FBR beschließt über die Eröffnung der Habilitation und teilt diesen Beschluss der GKG mit.
  4. Nach Beschluss der GKG werden die Gutachten angefordert. Nach Auslage der Gutachten erfolgen Themenfestlegung und Habilitationskolloqium im darauffolgenden Semester.“

Idealer Zeitablauf (die Einhaltung des zeitlichen Ablaufs kann aufgrund der Beteiligung der unterschiedlichen Gremien nicht verbindlich zugesagt werden. Bei Abweichungen vom zeitlichen Ablauf müssen Sie mit einer Verfahrensdauer von mind. einem Jahr rechnen)

Zeitpunkt

Verfahrensschritte

Februar/August

Terminliche Vorabstimmung mit dem Dekanatssekretariat des Fachbereichs 04

April/Oktober

Einreichung der Habilitationsschrift und der notwendigen Unterlagen (gemäß Habilitationsordnung)

April-Juni/ Oktober-Januar

Beschluss über Eröffnung des Verfahrens im FBR

Ernennung von GutachterInnen und Habilitationsgremium in der GKG

Juli-Oktober/Februar-April

Einholung der Gutachten und anschließende Auslage (gemäß Habilitationsordnung)

November-Januar/Mai-Juli

Themenfestlegung für den Habilitationsvortrag durch die GKG

Habilitationskolloquium

 

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Wissenschaftspreis

Wissenschaftspreis Geschichte und Landeskunde 2020 geht an Gießener Wissenschaftlerin

 

Für Ihre Dissertation „Dynastie und Konfession: Konfessionsverschiedene Ehen in den Grafenhäusern Nassau, Solms und Isenburg-Büdingen 1580-1648“ wird Silvia Kepsch mit einem der beiden diesjährigen Wissenschaftspreise für Hessische Geschichte und Landeskunde ausgezeichnet. Die Arbeit entstand am Historischen Institut der JLU Gießen, betreut von Prof. Horst Carl (Geschichte der Frühen Neuzeit).

 

Bei der Bekanntgabe der diesjährigen Preisträgerinnen hob Wissenschaftsministerin Dorn neben der Qualität vor allem das große Themenspektrum der eingereichten Arbeiten hervor. Frau Kepsch setzte sich in dieser Konkurrenz mit einer grundlegenden Studie zu konfessionsverschiedenen Ehen in den Grafenhäusern Nassau, SoIms und Isenburg-Büdingen um 1600 durch. In ihrer Studie vermittelt sie sie bislang unbekannte Einblicke in Handlungsspielräume von Frauen als politischen Akteurinnen. So konnte sie mit detaillierter Quellenforschung nachvollziehen, wie die Ehefrauen in den Herrscherhäusern, in die sie eingeheiratet hatten, ihre Konfessionen sehr geschickt zu nutzen wussten, um beispielsweise eigenständige Personal- und Kirchenpolitik zu betreiben. Der Arbeit kommt damit exemplarische Bedeutung für die Frage zu, welche Rolle gerade weibliche Akteurinnen für konfessionsgeschichtliche Entwicklungen gespielt haben.

 

https://wissenschaft.hessen.de/presse/pressemitteilung/forschung-zu-soldatenhandel-und-konfession-adeliger-frauen-als-mittel-der-macht-geehrt