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Forschung

Forschungsschwerpunkte

  • Staatstheorien und Heteronormativität
  • Geschlechter- und Sexualpolitiken im Kontext von Intersektionalität/Kolonialität
  • Anti-Gender Mobilisierungen und sexuelle/geschlechtliche Diversität
  • LGBTIQ+ Bewegungen und Demokratisierungs-/Autoritarisierungsprozesse
  • Intersektionale (Anti-)Diskriminierungsforschung 
  • Entwicklungspolitik und LGBTIQ+ (Menschen-)Rechte
  • Feministische Utopien und Science Fiction als politische Theorie(n)

Aktuelle Forschungsprojekte

Kooperationsprojekt: LGBTIQ* Movements as Agents of Democratization: Historical, Contemporary, and Future Resources for Imagining Inclusive and Diverse Democracies (QueerDem)

Funktion: Projektleitung des Teilprojektes Contesting and Transforming Democracy: LGBTIQ+  movements and the democratizing implications of counter-hegemonic citizenship practices an der Justus-Liebig-Universität Gießen (Lead: Dr. Andrea Rottman, Freie Universität Berlin)

Projektmitarbeiter*in: Tarek Shukrallah

Laufzeit: 1. März 2025 bis 31. Mai 2028

Fördergeber: VolkswagenStiftung, Förderlinie: Transformationswissen über Demokratien im Wandel –Transdisziplinäre Perspektiven

In diesem Kooperationsprojekt untersucht ein transdisziplinäres Team von Wissenschaftler*innen und Praktiker*innen aus queeren Archiven, Theater und Performance, der Geschichtswissenschaft, Politikwissenschaft und Tanzwissenschaft wie LGBTIQ* Bewegungen und (aktivistische) Initiativen (die Bedeutung von) Demokratie und demokratischer Teilhabe (citizenship) verhandeln, befragen, erweitern und transformieren. An der Schnittstelle von Zeitgeschichte, sozialer Bewegungsforschung, queer-feministischer Staats- und Performancetheorien sowie kritischer Citizenship Studies werden LGBTIQ* Bewegungen als Katalysatoren und Schauplätze demokratischer Innovation und politischen Wandels analysiert.

Beteiligte Universitäten, Forschungsinstitutionen und zivilgesellschaftliche Organisationen: Freie Universität Berlin (Dr. Andrea Rottmann), Verein zur Förderung der Bewegungsfreiheit, Wien (Dr. Gin Müller), QueerSearch - Dachverband deutschsprachiger queerer Archive, Bibliotheken und Sammlungen (Hannes Hacke), Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien (Prof. Dr. Eike Wittrock), Justus-Liebig-Universität Gießen (Prof. Dr. Christine M. Klapeer)

Weitere Informationen zum Projekt: https://www.geschkult.fu-berlin.de/en/queerdem/index.html

Wissensnetzwerk: Gendering Democratic Resilience: Geschlechterforschung als zentraler Beitrag zu einer (Re-)Vitalisierung von inklusiveren Demokratien (GeViDem)

Funktion: Co-Koordinatorin des Wissensnetzwerkes (Lead: Dr. Hanna Haag, Frankfurt University of Applied Sciences)

Laufzeit: 1. Oktober 2025 bis 30. September 2026

Fördergeber: Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur (HMWK), Förderlinie Stärkung der Demokratieforschung in Hessen

Das Wissensnetzwerk bündelt bestehende hessische Forschungsaktivitäten und Expertisen zum Verhältnis von Demokratie und Geschlechterverhältnissen und beschäftigt sich mit der Frage, wie Geschlechterforschung und Demokratieforschung – insbesondere vor dem Hintergrund einer evidenzbasierten Analyse aktueller Entwicklungen – enger verknüpft werden können: Inwiefern sind Angriffe auf sexuelle und geschlechtliche Diversität Angriffe auf die Demokratie? Wie fungieren Geschlechterverhältnisse als Schauplatz demokratischer Resilienz? Und welche Rolle spielt eine Umverteilung von Care-Arbeit für eine Demokratisierung von Demokratien?

Beteiligte Universitäten und Forschungsinstitutionen: Frankfurt University of Applied Sciences (Dr. Hanna Haag), Goethe-Universität Frankfurt (Dr. Johanna Leinius), Universität Kassel (Dr. Inga Nüthen), Philipps-Universität Marburg (Prof. Dr. Annette Henninger), Justus-Liebig-Universität Gießen (Prof. Dr. Christine M. Klapeer)

LOEWE-Schwerpunkt: Verflechtung von Antifeminismen: Gender, Demokratie und Autoritarismus in ‚Entangled Modernities‘ (GenDem)

Funktion: Co-Sprecherin des LOEWE-Schwerpunktes und Leitung des Teilprojektes B05 Rot-Weiß-Rote Drag Panic(s): Queere Grenzfiguren als Kulminationspunkte anti-feministischer und homo(trans)nationalistischer Mobilisierungen am Beispiel Österreich (Lead: Prof. Dr. Annette Henninger, Philipps-Universität Marburg)

Laufzeit: 1. Januar 2026 bis 31. Dezember 2029

Fördergeber: Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur (HMWK), Landes-Offensive zur Entwicklung wissenschaftlich-ökonomischer Exzellenz (LOEWE)

Was haben Antifeminismus, Demokratie und Autoritarisierungsprozesse miteinander zu tun? Das Forschungsprojekt untersucht vergleichend antifeministische Mobilisierungen in verschiedenen Ländern Ost- und Westeuropas sowie im Südkaukasus. Ziel ist es, systematisch herauszuarbeiten, unter welchen Bedingungen diese Bewegungen entstehen, wie sie transnational verflochten sind und welchen Einfluss sie auf Prozesse der Demokratisierung oder Autoritarisierung ausüben.

Beteiligte Universitäten und Forschungsinstitutionen: Philipps-Universität Marburg, Justus-Liebig-Universität Gießen und Herder-Institut für historische Ostmitteleuropaforschung

Weitere Informationen folgen.