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Vita

Christine M. Klapeer ist seit April 2024 Professor*in für Politikwissenschaft mit dem Schwerpunkt Gender Studies am Institut für Politikwissenschaft der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU). Sie ist Direktoriumsmitglied des Centers for Diversity, Media, and Law (DiML) sowie Koordinator*in des Akzentbereiches Diversität und Demokratie im Bildungswesen am FB03 Sozial und Kulturwissenschaften. 

Sie ist außerdem Mitglied des Sprecher*ininnenrates der Themengruppe Queer-feministische Politikwissenschaft und LGBTIQ+ Studies innerhalb der Deutschen Vereinigung für Politikwissenschaft (DVPW) sowie des Netzwerkes Geschlechterforschung Hessen

Derzeit leitet sie das Teilprojekt „Contesting and Transforming Democracy: LGBTIQ+  movements and the democratizing implications of counter-hegemonic citizenship practices“ im Rahmen des von der VolkswagenStiftung geförderten Kooperationsprojektes LGBTIQ* Movements as Agents of Democratization: Historical, Contemporary, and Future Resources for Imagining Inclusive and Diverse Democracies (QueerDem). 

Gemeinsam mit Prof. Dr. Greta Olson beteiligt sich Christine M. Klapeer für die JLU im Rahmen der EUPeaceAlliance an der Entwicklung eines universitätsübergreifenden Sexual and Gender Diversity Studies Track Programs.

Sie ist darüber hinaus Co-Sprecherin des im Januar 2026 startenden LOEWE-Schwerpunktes Verflechtung von Antifeminismen: Gender, Demokratie und Autoritarismus in Entangled Modernities (GenDem) und Projektleiterin des an der Justus-Liebig-Universität angesiedelten Teilprojektes B05 „Rot-Weiß-Rote Drag Panic(s): Queere Grenzfiguren als Kulminationspunkte anti-feministischer und homo(trans)nationalistischer Mobilisierungen am Beispiel Österreich“.
 
Nach dem Studium der Politikwissenschaften und einer interdisziplinären Fächerkombination aus Zeitgeschichte, Philosophie und Frauen- und Geschlechterforschung (1998-2003) promovierte Christine M. Klapeer 2011 im Rahmen eines Förderstipendiums an der der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck im Fach Politikwissenschaft mit einer staatstheoretischen Arbeit zum Verhältnis von Citizenship und Heteronormativität. Ihre akademischen Abschlussarbeiten wurden mit dem Nachwuchspreis der Österreichischen Gesellschaft für Politikwissenschaft (ÖGPW), dem Johanna-Dohnal-Förderpreis für wissenschaftliche Leistungen auf dem Gebiet der Frauen- und Genderforschung sowie dem Forschungspreis der Austrian Gay Professionals (agpro) für herausragende wissenschaftliche Leistungen zu LGBTI-Themen ausgezeichnet.

Von 2011 bis 2016 war Christine M. Klapeer als Postdoktorand*in für den Bereich transnationale Perspektiven auf Geschlechterverhältnisse, Körperpolitiken und Sexualitäten am Institut für Internationale Entwicklung der Universität Wien beschäftigt. Anschließend wechselte sie an den Fachbereich Entwicklungssoziologie an die Universität Bayreuth, wo sie ihre Forschungen zu queerer Entwicklungspolitik und Entwicklungszusammenarbeit fortführte.  Ab 2017 war Christine M. Klapeer wissenschaftliche Mitarbeiter*in am Studienfach Geschlechterforschung an der Georg-August-Universität Göttingen und aktives Mitglied des Göttinger Centrums für Geschlechterforschung (GCG). In dieser Zeit war sie außerdem Mitglied des Sprecher*innenrates der Sektion Politik und Geschlecht der Deutschen Vereinigung für Politikwissenschaft (DVPW). 2021 übernahm sie die Leitung des Fachgebietes Internationale Geschlechterpolitik und qualitative Methoden an der der Universität Kassel.
 
Christine M. Klapeer hatte außerdem Gastprofessuren und Visiting Fellowships am Department for Gender Studies an der Central European University (damals noch) in Budapest (2015), dem Centre for Feminist Research an der York University in Toronto (2018), dem Center Interdisziplinäre Geschlechterforschung Innsbruck (CGI) an der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck (2020) und in der Fachgruppe Politikwissenschaft der Universität Kassel (2017/2018) inne.