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2025

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GELDVORSTELLUNG – ein Schöpfungsakt

Wann

28.02.2026 von 20:00 bis 21:30 (Europe/Berlin / UTC100)

Wo

Staatstheater Braunschweig

Teilnehmer

Von: VOLL:MILCH, Anne Ferber Mit: VOLL:MILCH (Stephan Mahn, Sebastian Rest, Birk Schindler, Ekaterina Trachsel) Ausstattung: Anne Ferber Schweißarbeiten: Stine Hertel Dank an: Andrea Binder, Dirk Ehnts, Jakob Feinig, Florian Kern, Carmen Losmann, Michael Paetz

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„Ein ebenso geniales wie praktikables Verfahren zur Organisation einer Gemeinschaft“ – so beschreibt die Rechtswissenschaftlerin Christine Desan Geld. Bloß scheint dieses Verfahren furchtbar falsch angewandt zu werden. Geld ist zwar in Hülle und Fülle vorhanden, doch leider überall da, wo es gebraucht wird, knapp. Wer darf Geld schöpfen? Zu welchen Zwecken, und wer erhält es zuerst? Und warum wird das akzeptiert? In einer interaktiven Theaterperformance untersucht VOLL:MILCH die Infrastruktur modernen Geldes. Dabei wird die Geldordnung auf die Bühne gebracht, ihre historisch gewachsenen, gesellschaftspolitischen Dimensionen beleuchtet und kritisch hinterfragt. Vor dem Hintergrund von behaupteten Sparzwängen, Austeritätspolitik sowie falscher Annahmen, Bilder und Vorstellungen von Geld, legt die Inszenierung den Fokus auf das schier endlose Potenzial modernen Geldes. 

Gefördert von: Kulturamt Frankfurt am Main // Hessisches Ministerium für Wissenschaft, Forschung, Kunst und Kultur // Ministerium für Wissenschaft und Kultur Niedersachsen // Stiftung Niedersachsen // Friedrich Weinhagen Stiftung // Stabsstelle für Kultur und Stiftungen Hildesheim // Zukunftsstiftung Mensch und Gesellschaft der GLS Treuhand In Kooperation mit: Theaterhaus Hildesheim 

Weitere Aufführung am 1. März, 18 Uhr

  • Performance

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"Strukturen und Menschen" - Tagebuch einer Hospitantin 2.0

Wann

28.02.2026 von 18:30 bis 19:45 (Europe/Berlin / UTC100)

Alle Termine

28.02.2026 von 18:30 bis 19:45
01.03.2026 von 18:30 bis 19:45

Wo

Ballhaus Ost Berlin

Teilnehmer

Text, Konzept, Performance: Hannah Helbig Technische Unterstützung: Elisabeth Dimigen

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DE:

Der Regisseur kommt herein und sagt laut in den Raum: „Ich hatte schon zwei Stunden Sitzung heute Morgen! Sehr erfolgreich. Strukturen! Strukturen und Menschen!“ Er hat nichts verstanden.* Ausgehend von den eigenen Erfahrungen der Performerin als Regiehospitantin thematisiert die Lecture Performance die Funktionsweisen von Macht und Hierarchie am Theater. Mithilfe von Tagebucheinträgen und Sprachnachrichten erinnert sich die Performerin zurück an ihre Zeit am Berliner Ensemble. Die individuelle Geschichte verweist auf etwas Größeres, auf ein System: Wieso scheinen im Theaterbetrieb bestimmte autoritäre Praktiken und Dynamiken völlig akzeptiert zu sein? Wieso werden auf den Bühnen dieses Landes Fragen von Emanzipation und Pluralismus verhandelt, während es im Produktionsprozess oft ganz anders aussieht? 

EN:

The director comes in and loudly says into the room: “I already had a two-hour session this morning! Very successful. Structures! Structures and people!” He didn’t understand anything.* Based on the performer's own experiences as a director's trainee, the lecture performance addresses the functioning of power and hierarchy in the theater from a radically personal perspective. The individual story always points to something larger, to a system: diary entries and voice messages alternate with feminist analysis and structural criticism. A trainee has made enough coffee and begins to speak. 

  • Lecture-Performance
  • Gastspiel/ WIederaufnahme

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Es ist gleich vorbei / It will be over soon

Wann

26.02.2026 von 20:00 bis 21:00 (Europe/Berlin / UTC100)

Alle Termine

26.02.2026 von 20:00 bis 21:00
27.02.2026 von 20:00 bis 21:00

Wo

Ballhaus Ost (Berlin)

Teilnehmer

Konzept und Umsetzung: Carlos Franke Dramaturgische Unterstützung: Laura Salerno Licht: Carlos Franke, Simon Lenzen

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Was haben eine Affenmaske, eine Singende Säge und Skaten miteinander zu tun? Was verbindet Audre Lorde und John Cage? Wer ist relativ jung, hat ein großes Herz und Knochen wie ein Vogel? Und wie sortieren Sie eigentlich Ihre Bücher? Etwa nach der Größe? Carlos Franke versucht eine ganz persönliche Sortierung: Nicht bloß der Bücher, sondern des ganzen Lebens. 

26.2. auf Englisch, 27.2. auf Deutsch 

  • Performance

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InterEuroVision

Wann

25.02.2026 von 20:00 bis 21:30 (Europe/Berlin / UTC100)

Alle Termine

25.02.2026 von 20:00 bis 21:30
26.02.2026 von 20:00 bis 21:30
27.02.2026 von 20:00 bis 21:30

Wo

Schauspiel Leipzig Residenz

Teilnehmer

Von/by BOYS* IN SYNC Mit/with: Ragni Halle (NO), Livia Hiselius (SE), Markéta Hrehorová (CZ), Jakob Krog (DK), Gregers Hansen (NO/PL) & Simon David Zeller (DE) Dramaturgie/Dramaturgy: Markéta Hrehorová Bühne & Kostüm/Scenography: Johanna Ralser Musikalische Leitung: Tobias Orzeszko Lichtdesign/Lightdesign: Sebastian Elster Ton/Sound: Dominik Kaiser Technische Leitung: Isaak Künzel BOYS* IN SYNC ist ein transdisziplinäres Performancekollektiv mit Mitgliedern aus Norwegen, Schweden, Dänemark und Deutschland. Die Gruppe wurde 2019 an der Norwegian Theatre Academy gegründet und untersucht seitdem das Phänomen der Synchronizität in unterschiedlichen sozialen und kulturellen Kontexten. Ihre Arbeiten bewegen sich im Spannungsfeld zwischen queerer Körperpraxis, Popästhetik und dokumentarischer Performance. BOYS IN SYNC* is a transdisciplinary performance collective with members from Norway, Sweden, Denmark, and Germany. The group was founded in 2019 at the Norwegian Theatre Academy and has since been exploring the phenomenon of synchronicity in various social and cultural contexts. Their work operates at the intersection of queer body practices, pop aesthetics, and documentary performance.

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DE: 1968 öffnet sich der Eiserne Vorhang einen Spaltbreit: Auf dem Musikfest „Intervision“ im tschechoslowakischen Karlovy Vary stehen erstmals Stars aus Ost- und Westeuropa auf der Bühne, nur wenige Wochen, bevor der Einmarsch sowjetischer Panzer die Kulturpolitik des Prager Frühlings beendet. Erst nach dem Fall der Berliner Mauer kommt es zu einem erneuten gesamteuropäischen Musikwettbewerb: diesmal lädt der westeuropäische Rundfunk zum gemeinsamen Eurovision Song Contest ein. Der Intervision gerät in Vergessenheit. Zum Glück hat die europäische Performancegruppe BOYS* IN SYNC eine Leidenschaft für Liederwettbewerbe und große Showmomente! In InterEuroVision beleuchten sie den vergessenen Intervision Wettbewerb, performen die Hits aus Ost und West in ihren Muttersprachen und fragen nach den politischen Dimensionen beider Songcontests: Welche Symbolwirkung hat der Intervision für uns heute? Warum wissen, wir so wenig über dieses historische Ereignis? Und was sagt das über unser kollektives europäisches Gedächtnis aus? Bis heute beeinflussen europäische und internationale Konflikte den Eurovision Song Contest und erschweren den Anspruch einer unpolitischen, freudigen Ausstrahlung. Gleichzeitig ist der Eurovision zu einer Bühne für queeres Empowerment geworden. So unpolitisch internationale Gesangswettbewerbe wie der Eurovision Song Contest oder der Intervision auch erscheinen sollen, sie sind immer auch politisch motiviert. Die Showeinlagen, Kommentare und Songs der Shows von 1968 erzählen uns von diesem Zusammenhang. Eingeladen zu den Autor:innentheatertagen 2025 ans Deutsche Theater Berlin. Eine Koproduktion mit Residenz Schauspiel Leipzig in Zusammenarbeit mit der Kaserne Basel, gefördert durch FFUK Norway und den Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

ENG: In 1968, the Iron Curtain opens just a crack: at the music festival “Intervision” in Karlovy Vary, Czechoslovakia, stars from East and West Europe stand together on stage for the first time, only weeks before the invasion of Soviet tanks brings an end to the cultural politics of the Prague Spring. Only after the fall of the Berlin Wall does another pan-European music competition emerge: this time, Western European broadcasters invite everyone to join the shared Eurovision Song Contest. Intervision fades into oblivion. Fortunately, the European performance group BOYS* IN SYNC has a passion for song contests and great show moments! In InterEuroVision, they cast light on the forgotten Intervision competition, perform hits from East and West in their native languages, and ask about the political dimensions of both song contests:
What symbolic meaning does Intervision hold for us today? Why do we know so little about this historical event? And what does that say about our collective European memory? To this day, European and international conflicts influence the Eurovision Song Contest and challenge its claim to an unpolitical, joyful spirit. At the same time, Eurovision has become a stage for queer empowerment. As unpolitical as international singing competitions such as the Eurovision Song Contest or Intervision may appear, they have always been politically motivated as well. The performances, commentaries, and songs from 1968 can tell us about this connection. Invited to the Autor:innentheatertage 2025 at Deutsches Theater Berlin. A co-production with Residenz Schauspiel Leipzig in collaboration with Kaserne Basel, funded by FFUK Norway and the Fonds Darstellende Künste, supported by the Federal Government Commissioner for Culture and the Media. 

  • Performance

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exp!osure

Wann

19.02.2026 von 20:00 bis 21:00 (Europe/Berlin / UTC100)

Alle Termine

19.02.2026 von 20:00 bis 21:00
20.02.2026 von 20:00 bis 21:00

Wo

Landungsbrücken Frankfur

Teilnehmer

Konzept und Umsetzung: Vera Boitcova, Michelle Koprow, Olga Lerani und Ann-Kathrin Pfahler, Performance: Vera Boitcova und Olga Lerani, Bühne und Video: Michelle Koprow, Dramaturgie und Produktionsleitung: Ann-Kathrin Pfahler, Videoauftritt und Interview: Simon Taraz Schmidt, Gefördert von: Kulturamt Stadt Frankfurt, Amt für Multikulturelle Angelegenheiten Frankfurt,, Hessische Theater Akademie

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DE: Der 24. Februar 2022 ist uns allen in Erinnerung geblieben. Doch wissen wir noch, was wir an dem Tag gemacht haben? Was wir gedacht haben? Was hat sich seitdem verändert? Wie erinnern wir uns und wie geht die russische Invasion der Ukraine ins kollektive Gedächtnis ein? Die installative Performance „exp!osure“ versucht festzuhalten, einzurahmen, auszustellen. In Anlehnung an analoge Fotografie
fragen wir uns, wie Ereignisse beleuchtet und belichtet werden, welche Ausschnitte gezeigt werden, welche Bilder sich einprägen und wie sie sich entwickeln. Gleichzeitig rahmen eine ukrainische und eine russische Performerin auf der Bühne das Material und machen neue Aspekte sichtbar.

 

EN: We all remember February 24th, 2022. But do we remember what we did on that day? What we were thinking? What has changed since then? How do we remember and  how does the Russian invasion of Ukraine enter our collective memory? The installative performance “exp!osure” attempts to capture, frame and exhibit certain
memories. Based on analog photography, we ask ourselves how events are illuminated and exposed, which excerpts are shown, which images are memorized and how they develop. At the same time, a russian and an ukrainian performer on stage frame the material and make new aspects visible through their experiences.

Kartenreservierungen werden per Mail unter der karten@landungsbruecken.org, der Ticketpreis richtet sich gemäß eines solidarischen Preisystems nach eigenem ermässen zwischen 5-20 Euro. Die Veranstaltung kann barrierefrei besucht werden, eine barrierefreie Toilette ist aber leider nicht vorhanden. 
 
  • Performance
  • Wiederaufnahme

 

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Stolz und Strass in (4/4)

Wann

12.02.2026 von 19:30 bis 20:30 (Europe/Berlin / UTC100)

Alle Termine

12.02.2026 von 19:30 bis 20:30
13.02.2026 von 19:30 bis 20:30

Wo

Frankfurt LAB

Teilnehmer

anne-kathrin hartmann, Lucas Guigonis, Eva Streit, Anna Hinz, Maj Lilith Hemmesmann, Hanna Launikovich, Carina Premer, Talisa Frenschkowski

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kommando glitzer, angriff rot
wir retten deutschland in der not
mit stolz und stärke, frisch voran
tradition pflegt jedermann

"Stolz und Strass in (4/4)" ist eine performative Suche nach Parallelen von Gardetanz und Militär. Wir exerzieren die Ästhetiken der Ordnung, ritualisierte Bewegungsabläufe und die Faszination an Synchronität im Zusammenspiel mit Eleganz und Kontrolle.

Förder*innen:
Hessische Theaterakademie, Kulturamt der Stadt Frankfurt, Wider Sense

Partner*innen:
Institut für Angewandte Theaterwissenschaft, kunstrasen giessen e.V

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Infotreffen Stückentwicklung "Trauerjahr (AT)"

Wann

07.02.2026 von 14:00 bis 16:00 (Europe/Berlin / UTC100)

Wo

07.02.2026 um 14:00 Uhr, Alte Universitätsbibliothek, Bismarckstraße 37, 35390 Gießen, 2h

Teilnehmer

Hanna Mutschler, Dorothea Seibel, Carolin W. Müller

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Für ein studentisches Theaterprojekt suchen wir Menschen, die über ihre Geschichte mit Trauer und Verlust auf einer Bühne sprechen wollen. Wir werden gemeinsam ein Stück entwickeln. Dabei entscheiden wir zusammen was wir teilen, erzählen und darstellen. Die Proben finden zwischen Februar und Juni 2026 in Gießen statt. Vorerfahrung auf der Bühne sind nicht wichtig, komm wie du bist! Wenn du Interesse hast oder noch Fragen (oder beides) komm zu unserem offenen Infotreffen in der Alten Universitätsbibliothek. Die Proberäume sind mit dem Rollstuhl zugänglich. 

  • Infotreffen

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trembling heart, panicked desire (this is not a participatory performance)

Wann

06.02.2025 von 20:00 bis 21:00 (Europe/Berlin / UTC100)

Alle Termine

06.02.2025 von 20:00 bis 21:00
07.02.2025 von 20:00 bis 21:00

Wo

TNT Marburg

Teilnehmer

Trying (not) to be noticed and getting caught in their own web: Marie Kübler. Co-Criminals: Levin Eichert, Barbara Krzoska, Nikolas Stäudte. Dramaturgy: Olen Mamai. Sounddesign: Jannis Wulle. Lightdesign: Franka Fix. Stage: Anna Maria Pahlke. Costume: Lois Hess. Support: Max Smirzitz. Funded by HTA and Institut der Angewandten Theaterwissenschaft. Rehearsed in the spaces of ID Frankfurt and Frankfurt LAB. Thanks to Vo Lam Zen Dao Regensburg, Dr. Livia Andrea Piazza, Prof. Dr. Xavier Le Roy, Dr. Giulia Casartelli, Dr. Philipp Schulte, Bernhard Siebert, Patrick Henschen, Nicole Horny, Stephan Hirschpointner, Jenny Flügge, Mia Constantine.

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„Trembling Heart, Panicked Desire (this is not a participatory performance)” is about revealing everything and finding out if something is actually there. This room is empty. You are in my head. While I do not have a gender, my anxiety apparently has. I am terrified, and yet: You are here. You are here. I feel criminal because I feel. Surrender. 

Eine Welt, in der alles instabil scheint, in der sogar die Muttersprache schon zu verletzlich ist: „Trembling Heart, Panicked Desire (this is not a participatory performance)“ stellt einen Körper auf die Bühne, der nur der Angst vertrauen kann. Der körperliche Exzess wird zur Sicherheitsgarantie, während Stimme und Herzschlag, Licht und Sound zu Vermittlern des vermeintlich Realen werden. Die autofiktionale Soloperformance bewegt sich im Spannungsfeld von Kontrolle, Kontrollverlust, Vertrauen, Hingabe, und Entgrenzung. Sie ist ein Versuch, die sozialen Machtverhältnisse zwischen Bühne, Publikum und der sozialen Angst zu verhandeln: Kann jemand, der die Bühne betritt und das eigene Selbst in der Angst verliert, überhaupt existieren? 

 

Duration: 50 minutes. Languages: English/some German. MA final piece. CN: Blickkontakt.

  • Abschlussstück
  • Performance

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Driften bis wir Wasser sind

Wann

30.01.2026 von 19:00 bis 20:00 (Europe/Berlin / UTC100)

Alle Termine

30.01.2026 von 19:00 bis 20:00
31.01.2026 von 19:00 bis 20:00

Wo

Theater neben dem Turm, Marburg

Teilnehmer

Regie: Greta Katharina Klein; Performende: Anna-Maria Pahlke, Eva Streit, Nastya Dzyuban, Mikosch Loutsenko, Maren Küpper, Bella Enderlein, Leonie Hanna Kopineck, Lara-Marie Weine; Szenografie: Eva Streit, Greta Katharina Klein; Design Westen: Leonie Hanna Kopineck; Komische Elemente: Anna-Maria Pahlke; Dramaturgische Unterstützung: Jule Kriesel; Sounddesign: Linda Jiayun Gao-Lenders, Josephine Pascale Rudolph; Musik: sad sink society; Kostümdesign: Caroline Bang; Lichtdesign: Frida Pfeiffer, Lisa Birkenbach, Leonie Hanna Kopineck, Eva Streit, Greta Katharina Klein; Künstlerische Audiodeskription mit Tastführung: Bärbel Dick-Fritzsche, Conny Walter, Greta Katharina Klein; Grafikdesign: Paula Heinrich; Presse- und Öffentlichkeitsarbeit: Bernhard Siebert, Chiara Marcassa; Videodokumentation: Merthe Wulf, Kathleen Schulken, Greta Katharina Klein; Fotos: Merthe Wulf; Betreuung: Xavier Le Roy, Ekaterina Trachsel; Beratung/Unterstützung: Philipp Schulte, Christina Ulrich, Laura Salerno, Merthe Wulf, Simon Lenzen.

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Wir fragen: „Wann bist du geboren? Vor der Flut? Oder nach der Flut?“ Die multisensorische Performance „Driften bis wir Wasser sind“ beschäftigt sich mit Fluten. Ausgang der Performance ist die Kluft zwischen wissenschaftlicher Flutwarnung und der menschlichen Reaktion darauf: Erst wenn das Chaos eintritt, wird die Flut real. Die Flut wird zur Hauptakteur*in und formt den Abend. Das Publikum erfährt eine geflutete Landschaft, in der nichts gehorcht, aber alles fließt. Wir flüstern: „Die Flut kommt. Die Flut kommt nicht. Die Flut kommt. Die Flut kommt nicht.“ Greta Katharina Klein und ihr Team untersuchen die Zeitlichkeit der Flut: In welchem Verhältnis stehen die eruptive Wucht der Flut und die Dauer ihrer Nachwirkungen? Welche Geschichten überdauern die Flut, welche verschwinden? Sie beschäftigen sich mit ihrer räumlichen Dynamik: Wie wird Auflösung erfahren? Sie untersuchen das soziale Verhältnis zur Flut: Wie kann die Spannung zwischen individueller und kollektiver Verantwortung im Hinblick auf Katastrophenwarnungen verstanden werden? „Driften bis wir Wasser sind“ ist eine künstlerische Reflexion über das Verhältnis von Mensch und Natur im Kontext ökologischer Krisen. Auf der Bühne wird der Verlust von Orientierung in der Dunkelheit erprobt; eine Klangkomposition aus Stimmen breitet sich aus und fließt ineinander; und eine Fluten-Puppe, die die Flut körperlich spürbar macht, wird aktiviert. Klein und ihr Team laden das Publikum als unverzichtbaren Teil des Systems ein, im Theaterraum das Miteinander verschiedener Natur-Akteur*innen zu erfahren. 

Sprache: In deutscher Lautsprache mit künstlerischer Audiodeskription und Tastführung, entwickelt in Co-Autor*innenschaft von einer blinden und zwei sehenden Personen für ein blindes und sehbehindertes Publikum.

  • Performance
  • Abschlussstück

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Electrifying Sadness

Wann

25.01.2026 von 19:30 bis 20:15 (Europe/Berlin / UTC100)

Alle Termine

25.01.2026 von 19:30 bis 20:15
26.01.2026 von 19:30 bis 20:15

Teilnehmer

Konzept: Mikosch Loutsenko und partners-in-crime , Performance: Lélia Brigatti, Till Bürgin, Mikosch Loutsenko, Dramaturgie & Produktion: Lagha Ghavam und Dana Maxim , Outside-eye: Eslam Elnebishy und kemelo nozipho sehlapelo, Szenographie: Julia Urech, Kostüme: Rhea Lia Battaglia und Emma Kommert , Sounddesign: Till Bürgin, Lichtgestaltung: Karl Gierth , Grafikdesign: Zoë Langner, Spezieller Dank an: Team Frankfurt LAB, Bojana Kunst, Bernhard Siebert, Aws Al-Zubaïdy und Livia Baumann,

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Deutsch: 

In herausfordernden und sich verschärfenden Zeiten, Zeiten des sich zuspitzenden Klimawandels und Massenaussterbens, geopolitischer Kriege und dem erstarken autoritärer Regime, entstehen Emotionen. Auf der einen Seite: Überwältigung, Aufruhr und ein Gefühl der Vergeblichkeit. Auf der anderen Seite ermutigt diese Situation Menschen Veränderungen anzugehen und Verantwortung in sozialen Bewegungen zu übernehmen.

In Electrifying Sadness bewegen wir uns auf der Bühne rund um eine Trauerweide, die uns als Archiv für Traurigkeit und Widerstandsfähigkeit dient. Mithilfe von Briefen, die mal von Erschöpfung und mal von Zuversicht erzählen, Klageliedern und Bewegungen wird die Trauerweide bespielt. Ein spannungsgeladenes Geflecht aus sicht- und hörbaren Emotionen füllt den Raum zwischen der Bühne und dem Publikum. Wir erforschen den Zusammenhang zwischen verschwiegenen und geteilten Gefühlen wie der Trauer, Zerrüttung und Unruhe. Wir fragen uns, welche kreativen, politischen und transformativen Potentiale in diesen Gefühlszuständen stecken?

Die Aufführung wird ermöglicht durch die Gießener Hochschulgesellschaft und die Hessische Theaterakademie.

Sensorische Reize und Content Notes: Stroboskop

Pay what you can

English: 

In challenging and intensifying times, times of exacerbating climate change and mass extinction, geopolitical wars and the rise of authoritarian regimes, emotions arise. On one hand: overwhelm, disturbance and and a feeling of futility. On the other hand, this situation encourages people to tackle change and embrace responsibility in social movements.

In Electrifying Sadness, we move around a weeping willow on stage, which serves us as an archive of sorrow and resilience. Through letters that sometimes tell of exhaustion and sometimes confidence, and through lamentations and movements, we explore the weeping willow's many branches. A tense web of visible and audible emotions fills the space between the stage and the audience. We explore the connection between hidden and shared sentiments of grief, disruption and unrest. We ask ourselves what kind of creative, political and transformative potential is stored in our feelings?

Sensory stimuli and content notes: strobe lighting

Admission by donation / pay what you can

  • Performance
  • Abschlussstück
  • Premiere

 

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Psychoanalyse des Geldes

Wann

24.01.2026 von 19:00 bis 20:15 (Europe/Berlin / UTC100)

Wo

Kunstverein Langenhagen

Teilnehmer

Konzept & Performance: Felix Falczyk und Johanna Herschel

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Geld setzt unterschiedliche Emotionen und Affekte frei. Geld ist Objekt der Fixierung und der Projektion, alltägliche Neurose und Mittel zur Wunscherfüllung. Es bestimmt bis ins Letzte unser gesellschaftliches Zusammenleben.

Im Prozess der Analyse begeben sich die Teilnehmer*innen in die Tiefenstrukturen des Geld-Komplexes. Gemeinsam als Gruppe untersuchen wir Geld als Verdrängung unserer gesellschaftlichen Abhängigkeiten und konfrontieren uns mit dem Unbewussten des Geldes. In spekulativen Übungen fragen wir nach dem Ursprung des Geldes und suchen dabei nach neuen Formen des Zusammenkommens. Geld wird zum Mittel der Therapie.

Für die Analyse wird Geld zur Verfügung gestellt.

Die Teilnahme ist kostenfrei. Da es eine begrenzte Teilnehmendenzahl gibt, wird um Anmeldung gebeten unter mail@kunstverein-langenhagen.de

“Psychoanalyse des Geldes” ist eine Produktion von Felix Falczyk und Johanna Herschel in Koproduktion mit dem Implantieren Festival 2024. Gefördert durch das Kulturamt der Stadt Frankfurt und das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur.

 

(c)Falczyk/Herschel

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nights around counting steps (and fade to black)

Wann

23.01.2026 von 18:00 bis 19:00 (Europe/Berlin / UTC100)

Alle Termine

23.01.2026 von 18:00 bis 19:00
24.01.2026 von 18:00 bis 19:00

Wo

Studio 2, Künstler*innenhaus Mousonturm, Frankfurt am Main

Teilnehmer

Director: Nele Tiidelepp Performance: Nele Tiidelepp, Antje Cordes, Liisbeth Horn Choreographer: Anna Lea Ouro Sound design: Keliel (Eliel Tammiharju) Tutors: Bojana Kunst, Mila Pavicevic Outside Eye: Shinu Kin

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Nele Tiidelepp’s performance "nights around counting steps (and fade to black)" is a process of exploring the possibilities of finding rhythm and falling out of it through dance and choreography. Rhythm is a way of dividing time, accompanied by emotional implications. Rhythm is a time-space surrounded by beats. What happens during a beat is clear. What remains between two beats is a blank space, something to be filled in. When we count: one and two and three and... We are interested in the "and." Three performers speak and dance, try to remember the past, copy each other, move through space with momentum, carry on and repeat. While we dance, we ask ourselves: which choreographies do we remember from our lives? What kind of dances are we allowed to perform? 

  • Performance
  • Premiere
  • Abschlussstück

(c)Tom Brennecke

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HOW TO BREATHE IN TIMES OF CRISIS? Teach us a song for recovery, dear Alga!

Wann

17.01.2026 von 18:00 bis 19:30 (Europe/Berlin / UTC100)

Wo

Orangerie Theater Köln

Teilnehmer

Konzept, Choreographie & Performance: Malin Harff | Choreographische Assistenz & Performance: Annu Koetter | Performance & Video: Linda Jiayun Gao-Lenders | Sounddesign & Performance: Tomas Ripoll | Stimme: Germaine Sollberger | Kostüm & Bühne: Miriam Sand Kutzleben | Lichtdesign & Technische Assistenz: Lukas Guigonis | Technische Assistenz: Josephine Pascale Rudolph | Film: Simon Lenzen | Produktion, Dramaturgische Beratung & Access Assistenz: Christina Ulrich | Mentoring: Manuela Mantini, Bojana Kunst | Outside Eye: Isidora Gazmuri, Nazanin Bahrami, Laura Salerno Besonderen, , Dank an: ME community. ME Chor: Catia Farranda, Sandy, Laurenz Sopha, Saem, Jana Petersen, Soheyla, Madeleine Wallner,

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“For some of us our bodies are the site of oppression. Our bodies are contested territory.”
— Patty Berne (Disability Activist)

Alle 26 Sekunden vibriert die Erde. Schätzungsweise alle drei Tage stirbt ein Mensch an ME/CFS. Pro Person werden täglich 18 kg Sand abgebaut. In ihrer neuen Arbeit erproben Malin Harff and Collaborators das Überleben im endlosen Sturm – was passiert, wenn die Krise zur Norm wird? Das mixed-abled Team sucht nach Multispecies- Solidaritäten in Systemen, die nicht darauf ausgelegt sind und erforscht die Verflechtung von Klimakrise, Long Covid (ME/CFS), Atmung und der Extraktion des weltweit begehrtesten Rohstoffes Sand. Das mixed-abled Team verknüpft die Erschöpfung des Planeten mit der Erschöpfung schwerbehinderter Körper durch ME/CFS und Long Covid. Über 400 Millionen Menschen weltweit leiden an dieser multisystemischen Erkrankung, die als die medizinische Krise unseres Jahrhunderts benannt wird. Mit Deep Time, der Sopranistin Alge und dem Bass Sand probt die Band den Pop Song der nächsten Millionen Jahre.

Wir drehen die Bühne horizontal. 
Was, wenn Ausruhen keine Option, sondern die Lebensgrundlage ist?
Did you already rest today?

COVID sensible Veranstaltung: Wir bitten um das vorherige Testen und das Tragen von FFP2 Masken um die Sicherheit der Erkrankten zu gewährleisten. Es wird flexibles Seating und Liegemöglichkeiten für körperbeeinträchtigte Menschen geben. Bitte vorab an der Kasse angeben. Es wird eine Accesseinführung geben sowie die Möglichkeit zum Slowboarding. Bitte dafür frühzeitig vor Ort sein.

Weitere Aufführung am 18. Januar um 17 Uhr.

Unterstützt im Rahmen von Next Steps, einem Programm von Bureau Ritter zur Stärkung der Tanzschaffenden in Hessen. Gefördert von der Crespo Foundation.

Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW, NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste, Kulturreferat der Stadt Gießen.

In Koproduktion mit dem Produktionshaus NAXOS in Frankfurt.

Ein Projekt von flausen+. Das flausen+stipendium bei Sensemble Theater wurde gefördert vom Freistaat Bayern

  • Performance
  • Gastspiel

 

 

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soft archives - co-crafting session #2

Wann

17.01.2026 von 16:00 bis 19:00 (Europe/Berlin / UTC100)

Wo

Produktionshaus Naxos

Teilnehmer

Eva Streit, Paula Elena Noack, anne-kathrin hartmann, Franziska Schmittlein, Greta Katharina Klein, Verena Wais, Bärbel Dick-Fritzsche

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DE:

Wir laden euch herzlich zu unserer zweiten co-crafting session ein! In soft archives untersuchen wir Textilien als kollektive Archive und Träger von Geschichten und erforschen, wie sich Gemeinschaft, Erinnerungen und Erfahrungen in ein Material einschreiben lassen. In dieser session werden wir gemeinsam an einem großen Webrahmen arbeiten. Es sind keine Vorkenntnisse nötig. Die Veranstaltung findet im Foyer des Produktionshaus Naxos statt. Dieses ist zwar einigermaßen beheizt, aber es lohnt sich trotzdem in warmer Kleidung zu kommen. Für Tee, Kaffe und Snacks ist gesorgt. Wenn du spezifische Access-Bedürfnisse hast, kannst du diese in diesem Docs notieren oder mich direkt kontaktieren:

https://docs.google.com/document/d/1vvYraik3eHtPQi1RlZgmfJQVp2FgkoO85hAVgMivi4c/edit?tab=t.0

 

EN: We kindly invite you to our second co-crafting session! In soft archives, we examine textiles as collective archives and carriers of stories and explore how community, memories, and experiences can be inscribed into a material. In this session, we will work together on a large weaving frame. No prior knowledge is required. The event will take place in the foyer of the Naxos production house. Although it is somewhat heated, it is still worth coming in warm clothing. Tea, coffee, and snacks will be provided. If you have specific access needs, you can note them in this Docs or contact me directly:

https://docs.google.com/document/d/1vvYraik3eHtPQi1RlZgmfJQVp2FgkoO85hAVgMivi4c/edit?tab=t.0https://docs.google.com/document/d/1vvYraik3eHtPQi1RlZgmfJQVp2FgkoO85hAVgMivi4c/edit?tab=t.0 

See you there! Eva & the soft archives team 

 

Termine: Samstag 17.01.2026 - 16 Uhr; Produktionshaus Naxos Collective Startingpoints: 16:00 & 17:30 Uhr; Ende: 19 Uhr Wir empfehlen sich 30-90 min Zeit für den Crafting Score einzuplanen. Man kann aber auch die vollen 3 Stunden bleiben. :)

dates: Saturday, January 17, 2026 - 4 p.m.; Produktionshaus Naxos Collective Starting Points: 4 p.m. & 5:30 p.m.; End: 7 p.m. We recommend allowing 30-90 minutes for the crafting score. But you can also stay for the full 3 hours. :) 

 

  • Performance
  • Workshop
  • Co-Crafting

 

Inhaltspezifische Aktionen

Eins-eins-solo / One-one-solo

Wann

09.01.2026 von 20:00 bis 21:10 (Europe/Berlin / UTC100)

Wo

Naxos, Frankfurt am Main

Teilnehmer

Mit: Till Bürgin, Lisa Kato (sie/ihr), Mikosch Loutsenko, Lara-Marie Weine (sie/ihr) Komposition: Jonas Harksen (er/ihm) Technische Unterstützung: Simon Lenzen (er/ihm) Ausstattung: Anna Maria Pahlke Dramaturgie: Lin Yang Instrumentenentwicklung und -bau: Todor Stoyanov Unterstützung Bühnenbild: Karsten Bott Künstlerische Leitung: Carlos Franke

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Eine Gemeinschaft der Einsamen. Voneinander lernen, wie man allein ist. Zusammenleben, indem man einander in Ruhe lässt. Geht das? Eine Konstellation aus Solisten beleuchtet das überraschende, utopische Gelingen eines solchen Versuches, die inneren Widersprüche, die anarchische Freiheit und das Ringen mit dem sozialen Druck von außen. Sie erzählen, doch niemand spricht. Sie singen, doch ohne Stimme. Eins-eins-solo ist ein lichtmusikalischer Essay mit Singenden Sägen, beeinflusst unter anderem von der Erzählung „Solitude“ von Ursula K. Le Guin, dem Vortrag „Communication“ von John Cage und aleatorischer Musik. Mit deutscher Schriftsprache.

Gefördert vom Kulturamt Frankfurt

Deutschsprachige Vorstellung am 11. Januar um 17 Uhr.

  • Performance
  • Abschlussstück

Inhaltspezifische Aktionen

Reincorporando

Wann

20.12.2025 von 19:00 bis 20:00 (Europe/Berlin / UTC100)

Wo

Frankfurt LAB

Teilnehmer

Choreography and devising: Xdzunúm Danae Trejo in collaboration with Olga Popova and Ekaterina Kaliuzhnaia Performers: Xdzunúm Danae Trejo, Olga Popova, Ekaterina Kaliuzhnaia Production: Christina Maria Ulrich, Olga Popova Dramaturgy: Asa Hendry Outside eye: Annu Kötter, Esther Boles Stage support: Anna Maria Spittler Lighting, sound and set: Xdzunúm Danae Trejo in collaboration with Felix Bieske, Julián Sorter, with the support of Landungsbrücken Frankfurt technicians and ATW tech hiwis Mentors: Bojana Kunst, Livia Andrea Piazza Fiddler: Esther Boles / Tanja Höhne

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EN:

What moves? Reincorporando is a series of conversations between the crafter and the crafted. Drawing from the choreographer’s youth in central Mexico, where her house shifted between several configurations: a domestic space, a workshop, a studio, a stable, a gallery, a theatre; the imprints of these environments take form in a vacillating dialogue between three figures (Xdzunúm Danae Trejo, Olga Popova and Ekaterina Kaliuzhnaia) and the stillness of things in a quiet place. The talking is scattered in a body in the shape of movement responses that reference the labour in the crafting of materials and the experiences that give them form. This workshop; this house theatre of domestic scenes is what we see and touch, but what is felt is more obscure. The figures are agitated by the materials in the room that notice them, and materials are noticed by the figures in the room that agitate them. The performance opens a window to inner landscapes transported by different people that coincided in one household. It is a trade. It speaks of their migrations and the constant crossover of their lives and this instant. This dance takes elements from a Mexican street performance tradition, now rare, in which a toy skeleton no larger than a finger, appears to move on its own as if by magic. It follows the orders of a performer who is its master. This folk art-form (often a playful swindle) is called Calacas Siriacas. The master requires an accomplice, known as the Palero, to this illusory act. This performer pretends to be a spectator but actually manipulates the invisible nylon fish line that gives the skeleton life. The mechanisms of this little spectacle inspire the threads of Reincorporando, which springs from the urge to make visible how communities are continually formed around art and artwork, and how they are significant spaces of connection between nationalities, educational and economic backgrounds. This production is a second iteration of Xdzunúm Danae Trejo's graduation work for the Choreography und Performance MA, recently premiering within the frame of the Hessian Theatre Academy. Performance in English and Spanish

 

DE:

Was bewegt sich? "Reincorporando" ist eine Reihe von Gesprächen zwischen dem Handwerker und dem Handwerk, ausgehend von der Jugend der Choreografin in Zentralmexiko, wo ihr Haus zwischen verschiedenen Formen wechselte: Wohnraum, Werkstatt, Atelier, Stall, Galerie und Theater. Die Abdrücke dieser Umgebungen nehmen in der Stille eine Gestalt als wabernder Dialog zwischen drei Figuren (Xdzunúm Danae Trejo, Olga Popova und Ekaterina Kaliuzhnaia) ein. Die Gespräche drücken sich im Körper in Form von Bewegung aus, die an die Arbeit in der Formung des Materials erinnern. Diese Werkstatt, dieses Papiertheater mit häuslichen Szenen, ist das, was wir sehen und berühren können, aber was wir fühlen, ist eher unklar. Die Figuren werden durch die Materialien im Raum, die sie wahrnehmen, in Aufruhr versetzt, und die Materialien werden von den Figuren im Raum, die sie in Aufruhr versetzen, wahrgenommen. Die Performance öffnet ein Fenster zu inneren Landschaften, die von verschiedenen Menschen getragen werden, die in einem Haushalt zusammenkommen. Es ist ein Handwerk. Es erzählt von ihren Wanderungen und den ständigen Überschneidungen ihrer Leben und diesem Augenblick. Dieser Tanz greift Elemente einer mittlerweile selten gewordenen mexikanischen Straßenkunsttradition auf, bei der ein Spielzeugskelett, das nicht größer als ein Finger ist, sich wie von Zauberhand von selbst zu bewegen scheint. Es folgt den Anweisungen eines Darstellers, der sein Meister ist. Diese Volkskunstform (oft ein spielerischer Schwindel) wird Calacas Siriacas genannt. Der Meister benötigt für diesen illusionistischen Akt einen Komplizen, den sogenannten Palero. Dieser Darsteller gibt vor, ein Zuschauer zu sein, manipuliert jedoch in Wirklichkeit die unsichtbare Nylonangelschnur, die dem Skelett Leben einhaucht. Die Mechanismen dieses kleinen Spektakels inspirieren die Fäden von "Reincorporando", das aus dem Drang entsteht, sichtbar zu machen, wie sich Gemeinschaften kontinuierlich um Kunst und Kunstwerke herum bilden und wie sie wichtige Räume der Verbindung zwischen Nationalitäten, Bildungs- und Wirtschaftshintergründen sind. Diese Produktion ist eine zweite Ausgabe der Abschlussarbeit von Xdzunúm Danae Trejo für den Masterstudiengang Choreografie und Performance, die kürzlich im Rahmen der Hessischen Theaterakademie uraufgeführt wurde. 

Premiere: November 21, 22, 23, 2025 Landungsbrücken Frankfurt 20h 

  • Performance
  • Tanz
  • Abschlussstück

 

Inhaltspezifische Aktionen

trembling heart, panicked desire (this is not a participatory performance)

Wann

09.12.2025 von 19:00 bis 19:45 (Europe/Berlin / UTC100)

Alle Termine

09.12.2025 von 19:00 bis 19:45
10.12.2025 von 19:00 bis 19:45

Wo

Probebühne 2, Gießen

Teilnehmer

Trying (not) to be noticed and getting caught in their own web: Marie Kübler. Co-Criminals: Levin Eichert, Barbara Krzoska, Nikolas Stäudte. Dramaturgy: Olen Mamai. Sounddesign: Jannis Wulle. Sound: Max Smirzitz. Lightdesign: Franka Fix. Stage: Anna Maria Pahlke. Costume: Lois Hess.

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„trembling heart, panicked desire (this is not a participatory performance)” is about revealing everything and finding out if something is actually there. This room is empty. You are in my head. While I do not have a gender, my anxiety apparently has. I am terrified, and yet: You are here. You are here. I feel criminal because I feel. Surrender.

Kindly supported by HTA and Institut der Angewandten Theaterwissenschaft. Rehearsed in the spaces of ID Frankfurt and Frankfurt LAB. Thanks to Vo Lam Zen Dao Regensburg, Dr. Livia Andrea Piazza, Prof. Dr. Xavier Le Roy, Dr. Giulia Casartelli, Dr. Philipp Schulte, Bernhard Siebert, Patrick Henschen, Nicole Horny, Stephan Hirschpointner, Jenny Flügge, Mia Constantine.

Duration: 45 minutes. Languages: English/some German. MA final piece. CN: Blickkontakt.

9.12.25, Probebühne 2, 7 pm ca. 45 minutes

10.12.25, Probebühne 2, 7 pm, ca. 45 minutes

Please register in advance. 

  • Abschlussstück
  • Performance

Inhaltspezifische Aktionen

MARAT – DIE GESCHICHTE EINER REVOLUTION:ODER DIE MENSCHHEIT ERKRANKT AN SICH SELBST

Wann

07.12.2025 von 17:30 bis 18:00 (Europe/Berlin / UTC100)

Wo

Theaterlabor Gießen

Teilnehmer

Bühne, Skript & Regie – Tobias Hahnefeld Schau:spiel – Lisa Edith Freiberger & Victor Immanuel Marc Dramaturgie & Produktion – Victor Immanuel Marc & Eszter Sonnevend Kostüm & Puppenbau – Victor Immanuel Marc Choreographie – Micaela Odriozola Maglie Licht – Carlos Franke Soundgestaltung – Dominik Tremel Maske – Olen Mamai Technische Leitung – Philipp Kehder Technische Unterstützung – Felix Schwarzrock Grafikdesign – Anna Hinz Öffentlichkeitsarbeit – Luise Hellmund Künstlerische Leitung – Tobias Hahnefeld Produktionsunterstützung – Götz Michael Freimann & Mark Gleisberg & Benjamin Heberling 

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Die Geschichte beginnt mit dem Bild „Der Tod des Marat“ von Jacques-Louis David, 1793, Öl auf Leinwand, 162 mal 128 cm. Das Werk liest sich wie der Tatort eines Mordes: Die Einstichwunde in der Brust, die Badewanne voller Blut, die Mordwaffe am Boden und das Bekenner*innenschreiben in seiner linken Hand. Doch wie kam es der Mordtat? Unsere Inszenierung geht vom bildnerischen Werk Davids aus und transformiert dieses in den Bühnenraum des Theaters. Es entsteht ein Spiel zwischen den unterschiedlichen Dimensionen der Malerei und des theatralen Raumes. Um die Frage nach dem Mord zu beantworten: Lenken wir die Perspektive des Publikums auf unsere beiden Hauptfiguren Jean Paul Marat und Charlotte Corday. Das zentrale Motiv der Inszenierung ist die Feminisierung des Raumes: d. h. in der Lesart der Aufführung die Aneignung des politischen Raumes durch die Figur der Charlotte Corday. Das SCHAU:SPIEL bewegt sich zwischen politischen, sozialen und dem persönlich-individuellen Raum der Charaktere. Dabei wird deutlich, wie das weibliche Körperbild kulturell codiert ist. Und natürlich geht es um Macht, Willkür, Gewalt, Krieg, Wahnsinn: denn es geht schließlich um die Revolution. 

 

Weitere Aufführungen:

17. Dezember 2025 - Frankfurt LAB - 19:30 Uhr

18. Dezember 2025 - Frankfurt LAB - 19:30 Uhr 

 

  • Performance
  • Abschlussstück
  • Premiere

 

(c) Anna Hinz

Inhaltspezifische Aktionen

MARAT - WEN KÜMMERT DER ANSTAND!

Wann

30.11.2025 von 19:30 bis 20:00 (Europe/Berlin / UTC100)

Wo

EMMA, die Theaterwerkstatt Wiesbaden

Teilnehmer

Skript & Regie: Tobias Hahnefeld | Kamera: Gabriel Sahm | Licht: Gabriel Sahm | Schnitt: Jens Kupsch | Sound: Dominik Tremel | Geige: Lisa Kato | Maske: Olen Mamai & Eszter Sonnevend | Produktionsunterstützung Philipp Kehder & Yossi Herzka | Performance: Pedro Florim | Carlos Franke | Lisa Edit Freiberger | Tobias Hahnefeld | Lisa Kato | Hannah Lindner | Victor Immanuel Marc | Hannah Rumstedt | Maxim Vincent Scheidt | Emma Yaiza

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Bigotterie und Lust, die Aufklärung und der wattierte, überbordende Lebensstil der Bourgeoisie und nicht zuletzt unterdrückte sexuelle Begierden – sie alle gehen in der Fiktion einher und nehmen die Zuschauer*innen mit in die Handlung von „MARAT – Wen kümmert der Anstand“ Eine Geschichte von Lust und Liebe in Zeiten der Revolution. Die historischen Hauptfiguren sind Marie Anne Charlotte Corday d’Armont, kurz Charlotte Corday und Jean Paul Marat. Die filmische Umsetzung erfolgt ohne gesprochenes Wort. Dabei orientiert sich der Kurzfilm am klassischen Stummfilmformat und interpretiert dieses jedoch sehr zeitgenössisch. Es entsteht eine Narration, welche Historie und Gegenwart verbindet. 

Weitere Aufführungen: 

04. Dezember | 17:30 Uhr - Kinocenter Gießen - Kurzfilm + Artist-talk 

  • Kurzfilm
  • Artist Talk

(c) Gabriel Sahm
(c) Gabriel Sahm
(c) Gabriel Sahm

Inhaltspezifische Aktionen

Driften bis wir Wasser sind

Wann

02.12.2025 von 19:30 bis 20:30 (Europe/Berlin / UTC100)

Alle Termine

02.12.2025 von 19:30 bis 20:30
03.12.2025 von 19:30 bis 20:30

Wo

Frankfurt LAB

Teilnehmer

Regie: Greta Katharina Klein; Performende: Anna-Maria Pahlke, Eva Streit, Nastya Dzyuban, Mikosch Loutsenko, Maren Küpper, Bella Enderlein, Leonie Hanna Kopineck, Lara-Marie Weine; Szenografie: Eva Streit, Greta Katharina Klein; Design Westen: Leonie Hanna Kopineck; Komische Elemente: Anna-Maria Pahlke; Dramaturgische Unterstützung: Jule Kriesel; Sounddesign: Linda Jiayun Gao-Lenders, Josephine Pascale Rudolph; Musik: sad sink society; Kostümdesign: Caroline Bang; Lichtdesign: Frida Pfeiffer, Lisa Birkenbach, Leonie Hanna Kopineck, Eva Streit, Greta Katharina Klein; Künstlerische Audiodeskription mit Tastführung: Bärbel Dick-Fritzsche, Conny Walter, Greta Katharina Klein; Grafikdesign: Paula Heinrich; Presse- und Öffentlichkeitsarbeit: Bernhard Siebert, Chiara Marcassa; Videodokumentation: Merthe Wulf, Kathleen Schulken, Greta Katharina Klein; Fotos: Merthe Wulf; Betreuung: Xavier Le Roy, Ekaterina Trachsel; Beratung/Unterstützung: Philipp Schulte, Christina Ulrich, Laura Salerno, Merthe Wulf, Simon Lenzen.

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Wir fragen: „Wann bist du geboren? Vor der Flut? Oder nach der Flut?“ Die multisensorische Performance „Driften bis wir Wasser sind“ beschäftigt sich mit Fluten. Ausgang der Performance ist die Kluft zwischen wissenschaftlicher Flutwarnung und der menschlichen Reaktion darauf: Erst wenn das Chaos eintritt, wird die Flut real. Die Flut wird zur Hauptakteur*in und formt den Abend. Das Publikum erfährt eine geflutete Landschaft, in der nichts gehorcht, aber alles fließt. Wir flüstern: „Die Flut kommt. Die Flut kommt nicht. Die Flut kommt. Die Flut kommt nicht.“ Greta Katharina Klein und ihr Team untersuchen die Zeitlichkeit der Flut: In welchem Verhältnis stehen die eruptive Wucht der Flut und die Dauer ihrer Nachwirkungen? Welche Geschichten überdauern die Flut, welche verschwinden? Sie beschäftigen sich mit ihrer räumlichen Dynamik: Wie wird Auflösung erfahren? Sie untersuchen das soziale Verhältnis zur Flut: Wie kann die Spannung zwischen individueller und kollektiver Verantwortung im Hinblick auf Katastrophenwarnungen verstanden werden? „Driften bis wir Wasser sind“ ist eine künstlerische Reflexion über das Verhältnis von Mensch und Natur im Kontext ökologischer Krisen. Auf der Bühne wird der Verlust von Orientierung in der Dunkelheit erprobt; eine Klangkomposition aus Stimmen breitet sich aus und fließt ineinander; und eine Fluten-Puppe, die die Flut körperlich spürbar macht, wird aktiviert. Klein und ihr Team laden das Publikum als unverzichtbaren Teil des Systems ein, im Theaterraum das Miteinander verschiedener Natur-Akteur*innen zu erfahren. 

Premiere: 2. Dezember 2025 um 19:30 Uhr im Frankfurt LAB

Weitere Vorstellungen:

3. Dezember 2025 um 19:30 im Frankfurt LAB und 30. und 31. Januar 2026 um 20 Uhr im  TNT Marburg.

In deutscher Lautsprache mit künstlerischer Audiodeskription und Tastführung, entwickelt in Co-Autor*innenschaft von einer blinden und zwei sehenden Personen für ein blindes und sehbehindertes Publikum. Beginn der Tastführung in Frankfurt LAB: 18.30 Uhr Beginn der Tatsführung im TNT Marburg: 19:00 Uhr Für die Audiodeskription mit Tastführung: anmelden per Mail an dick.baerbel@t-online.de oder telefonisch unter 01702141574, hier erhaltet ihr auch Informationen zur An- und Abreise und es können Rückfragen geklärt werden. 

  • Performance
  • Abschlussstück