Aktive Mitglieder
- Dr. Sophie Bauer
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Soziologin
Sophie Bauer hat am Institut für Soziologie an der Goethe-Universität in Frankfurt am Main promoviert und dort als wissenschaftliche Mitarbeiterin gearbeitet. Sie interessiert sich für Fragen rund um Reproduktions-, Geschlechter- und Naturverhältnisse und arbeitet an der Schnittstelle von qualitativer Sozialforschung und feministischer Theorie. Aktuell forscht sie zur Rolle von Affekten im Kontext ungewollter Schwangerschaften.
Sophie Bauers Dissertation „Das Natürlichste, was eine Frau haben kann.“ Eine Soziologie der Menstrualität ist 2025 bei Campus erschienen.Mehr Informationen zu aktuellen Projekten und Veröffentlichungen unter www.sophie-bauer.deKontakt: post
- Julia Böcker
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Soziologin
Universität ZürichJulia Böcker ist Kultursoziologin und assoziiert am Universitären Forschungsschwerpunkt „Human Reproduction Reloaded | H2R“ der Universität Zürich. Dort forschte sie zuletzt zu Emotionen und Verlusterfahrungen in der Kinderwunsch-Behandlung. Zuvor war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Soziologie und Kulturorganisation an der Leuphana Universität Lüneburg und Gastwissenschaftlerin der Reproductive Sociology Research Group (ReproSoc) an der University of Cambridge.
Für ihre Dissertation zum gesellschaftlichen Umgang mit Fehlgeburt und Stiller Geburt wurde sie mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Deutschen Studienpreis der Körber-Stiftung. Die Studie „Fehl- und Stillgeburt. Eine Kultursoziologie der Verlusterfahrung“ erschien 2022 bei Beltz Juventa (Open Access). Ihre Arbeitsbereiche sind Emotions- und Medizinsoziologie, reproduktive Verluste und ihre rechtliche Regulation, Anerkennung von Elternschaft, fötale Personalität sowie Kämpfe für reproduktive Rechte und Gerechtigkeit.
Kontakt: juliaboecker
- Lisa Brünig
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Sozialwissenschaftlerin und politische Bildnerin
Institut für Diversitätsforschung, Georg-August-Universität Göttingen
Kompetenzzentrum für geschlechtersensible Medizin | Institut für Ethik, Geschichte und Philosophie der Medizin, Medizinische Hochschule HannoverLisa Brünig ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Diversitätsforschung der Georg-August-Universität Göttingen. Außerdem ist sie als Koordinatorin des Kompetenzzentrums für geschlechtersensible Medizin an der Medizinischen Hochschule Hannover und als wissenschaftliche Mitarbeiterin am dortigen Institut für Ethik, Geschichte und Philosophie der Medizin tätig. Sie studierte den politikwissenschaftlichen Bachelor Public Administration mit Schwerpunkt European Studies an der Westfälischen-Wilhelms-Universität Münster und der Universiteit Twente in Enschede (NL). Im Master studierte sie sozialwissenschaftliche Diversitätsforschung in Göttingen. Lisa Brünig ist sowohl in Göttingen als auch an der MHH in der Lehre im Bereich der sozialwissenschaftlichen Diversitätsforschung, Geschlechterforschung und Hebammenwissenschaft aktiv.
Sie promoviert am Institut für Diversitätsforschung an der Georg-August-Universität Göttingen zu Akteur*innen im politischen Kampf um das Recht auf und den Zugang zu Schwangerschaftsabbrüchen im Kontext reproduktiver Gerechtigkeit.
Darüber hinaus ist Lisa freiberuflich als politische Bildnerin in der Erwachsenenbildung zu den Themen Sexismus und Antifeminismus, Verschwörungserzählungen und Intersektionalität tätig.Themen- und Forschungsschwerpunkte:
- Reproduktionspolitiken und Reproduktive Gerechtigkeit
- Antifeminismus
- Intersektionalität und (queer-)feministische Theorien
- Sozialwissenschaftliche Geschlechter- und Diversitätsforschung
- Qualitative Sozialforschung und Diskursanalytische Zugänge
Kontakt: lisa.bruenig@uni-goettingen.de
- Dr. Diana Dreßler
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Diplomsozialpädagogin
Justus-Liebig-Universität Gießen, Institut für ErziehungswissenschaftenDiana Dreßler promovierte nebenberuflich am Institut für Erziehungswissenschaften der Justus-Liebig-Universität Gießen zum Thema Mutterleitbilder im Kontext transatlantischer Migration. Sie studierte Sozialpädagogik an der Hochschule Coburg und International Development an der Universität Marburg. Nach Beendigung des Studiums arbeitete sie in verschiedenen Kontexten innerhalb der Themenbereiche Gender, Interkulturalität, Migration, Familie und (Anti-)diskriminierung. Sie engagiert sich darüber hinaus ehrenamtlich in den Bereichen wirtschaftliche, soziale und kulturelle Menschenrechte und Reproduktion und führt in diesem Kontext außerschulische Bildungsarbeit für Jugendliche und junge Erwachsene durch.
- Sevda Evcil
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Juristin
Stiftung Universität Hildesheim, Projekt 'Macht und Ohnmacht der Mutterschaft'Sevda Evcil ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt "MOM": Macht und Ohnmacht der Mutterschaft – Die geschlechterdifferente Regulierung von Elternschaft im Recht, ihre Legitimation und Kritik aus gendertheoretischer Sicht. Sie ist verantwortlich für die wissenschaftliche Durchführung des dritten Teilprojektes „Gemeinschaftliche oder Alleinausübung der gemeinsamen elterlichen Sorge? Ein internationaler Vergleich der Rechtsregeln und ihr Einfluss auf Verhandlungsmacht“ unter der Leitung von Frau Prof. Dr. Kirsten Scheiwe und promoviert zu diesen Themen.
Evcil studierte Rechtswissenschaften und Geschlechterforschung in Hannover und Göttingen. Anschließend beendete sie im Juni 2018 ihr Masterstudium der Geschlechterforschung mit dem Modulpaket Rechtswissenschaften an der Georg-August-Universität Göttingen. Sie beschäftigte sich während ihres Studiums unter anderem mit Familien- und Medizinrecht sowie Gender-Fragen in Bezug auf Elternschaft, Sexualität, weibliche Körperlichkeit, Autonomie, Biopolitik Reproduktionstechnologien und Intersektionalität. In ihrer Masterarbeit untersuchte Evcil "Die rechtlichen und gendertheoretischen Debatten um die Gametenspende und Leihmutterschaft. Eine Diskursanalyse der aktuellen deutschen Diskussion mit besonderem Fokus auf die Konzepte von reproduktiver Autonomie und Körperlichkeit".
Ihre Arbeits- und Forschungsschwerpunkte im „MOM-Projekt“ sind das nationale und das ausländische Familien- und Medizinrecht. Der Fokus liegt dabei auf Sorge- und Umgangsrecht getrennt lebender Elternteile sowie auf Reproduktionstechnologien und ihre Bedeutung für die weibliche Körperlichkeit auf dem transnationalen Markt.
Evcil ist seit Sommer 2020 Dozentin für Rassismusssensibilisierung in sozialpädagogischen Organisationsfeldern. Außerdem interessiert sich Evcil für die Rolle kurdischer Frau in der kurdischen Gesellschaft und für die allgemeine Rechtsstellung der Frau in der Türkei.
- Marie Fröhlich
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Kulturanthropologin
Georg-August-Universität GöttingenMarie Fröhlich, MA, ist Kulturanthropologin und arbeitet als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Kulturanthropologie/Europäische Ethnologie in Göttingen. Sie studierte Kulturanthropologie/Europäische Ethnologie und Politikwissenschaft in Göttingen und Ljubljana. Zu ihren Schwerpunkten in Forschung und Lehre gehören Politiken und Praktiken der Reproduktion, Feminismus in Theorie und Praxis und Kritische Migrations- und Grenzregimeforschung.
- Prof. Dr. Janina Glaeser
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Soziologin (mit Schwerpunkt politische Soziologie) und Literaturwissenschaftlerin
Evangelische Hochschule BerlinJanina Glaeser forscht und lehrt rund um Themen zu Gender und Care, Sozialpolitik und (Queer-)Feminismus an der Evangelischen Hochschule Berlin (Fachbereich Soziale Arbeit). Aktuell bereitet Sie ein biografie-analytisches Forschungsprojekt zu pluralisierten Familienformen vor. Sie wurde an der Goethe-Universität Frankfurt am Main und der Université de Strasbourg im Cotutelle-Verfahren zu „Care-Politiken in Deutschland und Frankreich – Migrantinnen in der Kindertagepflege“ promoviert. Im Anschluss daran war sie mehrere Jahre Referentin für Frauen-, Gleichstellungs-, Geschlechterpolitik im Bundesvorstand der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), dort außerdem zuständig für die Aufgabenfelder Familien, Senior*innen und queere Lebensweisen.
- Lisa Yashodhara Haller
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Professorin für Sozialpolitik, Ökonomie sozialer Einrichtungen und sozialer Dienste
Hochschule NeubrandenburgIhr Studium der Politikwissenschaft absolvierte Prof. Dr. Lisa Yashodhara Haller an der Freien Universität Berlin und der Philipps-Universität Marburg. Bereits während ihrer Studienzeit war sie am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) tätig, zunächst als studentische, später als wissenschaftliche Mitarbeiterin. Dort befasste sie sich mit den geschlechterpolitischen Implikationen der Reform des Unterhaltsrechts. Im Rahmen der interdisziplinären Nachwuchsgruppe JEAP – Junge Erwachsene zwischen Aktivierung und Prekarisierung. Institutionelle Interventionen und biographische Verarbeitung im Wohlfahrtsstaat an der Universität Kassel wurde Haller promoviert. Ihre Dissertation mit dem Titel Elternschaft im Kapitalismus erschien im Campus Verlag und widmet sich der Analyse staatlicher Einflussmechanismen auf die innerfamiliale Arbeitsteilung junger Eltern und verbindet wohlfahrtsstaatliche Strukturanalysen mit einer kritischen Familien- und Geschlechterforschung.
Auch als Postdoktorandin war sie an mehreren renommierten Forschungseinrichtungen tätig: am Institut für Sozial- und Organisationspädagogik der Stiftung Universität Hildesheim im Forschungsprojekt Macht und Ohnmacht der Mutterschaft (MOM), am Institut für Sozialarbeit und Sozialpädagogik (ISS) in Frankfurt am Main im Rahmen der Geschäftsstelle des Dritten Gleichstellungsberichts der Bundesregierung sowie am Institut für Sozialforschung (IfS) in Frankfurt am Main.
In Kontexten politischer Beratung, wissenschaftlicher Projektbegleitung sowie als Referentin in der politischen Bildungsarbeit – u. a. für Parteien, Wohlfahrtsverbände und sozialwirtschaftliche Akteure – befasst sich Haller mit der Frage, wie wissenschaftliche Erkenntnisse in politische und administrative Handlungszusammenhänge transferiert werden können. Forschungsaufenthalte führten sie unter anderem nach Guatemala, Israel und in die Vereinigten Staaten.zur Homepage
E-Mail:haller
- Louisa Lorenz
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Kulturwissenschaftlerin und Geschlechterforscherin
Louisa Lorenz arbeitet zum Thema Sexualität und Gesellschaft. Ihr Bachelorstudium in Kulturwissenschaft und Anglistik absolvierte sie an der Universität Potsdam. Ihren Master schloss sie 2020 an der Georg-August-Universität Göttingen in der Geschlechterforschung mit ihrer Forschungsarbeit zur symptothermalen Verhütung und zur Verteilung von Verhütungsverantwortung in heterosexuellen Sexualbeziehungen ab.
Seit 2016 ist Louisa Lorenz in der feministischen Bildungsarbeit tätig und gibt Workshops und Vorträge zur Anatomie und Kulturgeschichte der Klitoris, wozu auch 2022 ihr Sachbuch „CLIT - Die Aufregende Geschichte der Klitoris“ im Heyne Verlag erschienen ist.
Ihr Forschungsinteresse liegt vor allem auf der Analyse von Schnittstellen zwischen politischen Strukturen und privaten, gelebten Praktiken in Bezug auf Sexualität, Reproduktion und Beziehung.
Seit 2023 ist Louisa Lorenz an der Stabsstelle Forschungsnetzwerk Universitätsmedizin Göttingen beschäftigt.
- Jana Niemann
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Gesundheitswissenschaftlerin
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) | Charité Universitätsmedizin BerlinJana Niemann studierte Gesundheitswissenschaften und European Public Health an der Hochschule Neubrandenburg, der Fachhochschule Kärnten und der Universität Bielefeld. Nach Abschluss ihres Studiums war sie mehrere Jahre wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Medizinische Soziologie der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. In dieser Zeit koordinierte sie die Methodenwerkstatt „Qualitative Forschung” und war Projektpartnerin im Projekt „Empowerment für Vielfalt – Allianz für Chancengleichheit im Gesundheitswesen” an der Charité und war freiberuflich in weiteren Drittmittelprojekten tätig. Zudem war sie als sie Gastwissenschaftlerin am Department for Thematic Studies – Technology and Social Change der Linköping University in Schweden.
Sie promoviert am Institut für Medizinische Soziologie und Rehabilitationswissenschaft der Charité – Universitätsmedizin Berlin mit dem Arbeitstitel „A site of silence: Exploring stories of leaving the pill“. Derzeit ist sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin (operative Projektleitung) im Projekt „LEAH – Living with Endometriosis: Testing an Arts-based Design for Health Services Research” am Department für Versorgungsforschung der Fakultät VI – Medizin und Versorgungsforschung, Abteilung Präventions- und Rehabilitationsforschung der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg tätig.ORCID: https://orcid.org/0000-0001-6094-5143
LEAH-Projekt: LEAH // Universität Oldenburg
- Amina Nolte
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Soziologin und Bildungsreferentin
Amina Nolte (sie/ihr) hat 2024 ihre Promotion in Soziologie im Bereich der kritischen Sicherheitsforschung abgeschlossen. Seit 2024 ist sie Referentin für reproduktive Gerechtigkeit und sexuelle Selbstbestimmung am Gunda-Werner-Institut in der Heinrich Böll Stiftung Berlin. Im Rahmen der Stelle, aber auch als langjähriges Mitglied von PRiNA beschäftigen sie dabei Fragen rund um soziale Reproduktion, der politisch-gesellschaftliche Umgang mit Reproduktionstechnologien, Debatten rund um Elternschaft und Care-Arbeit sowie die Frage nach feministischen Infrastrukturen. Außerdem arbeitet sie als freie politische Bildnerin im Kontext Antidiskriminierung, hier vor allem zu Rassismus und Antisemitismus im Kontext Nahostkonflikt im Rahmen des Projektes der Israel-Palästina Bildungsvideos/Trialoge.Kontakt: amina.nolte
- Mirjam Peters
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Professorin für Hebammenwissenschaft
M.Sc. Public Health | B.Sc. Psychologie | Hebamme
Hochschule für Gesundheit in BochumMirjam Peters ist Professorin für Hebammenwissenschaft mit dem Schwerpunkt frau*-zentrierte Versorgung und Digitalisierung. Vor ihrer aktuellen Position entwickelte sie innerhalb eines EFRE Startup-Transfer Projektes die evidenzbasierte Gesundheitsapp für die Schwangerschaft und das Wochenbett „uma“ und gründete diese gemeinsam mit ihrem Team erfolgreich aus. Sie promovierte zu den Zielen und der Qualität der Hebammenarbeit aus der Perspektive der Nutzer:innen. Zusätzlich engagiert sie sich in der Deutschen Gesellschaft für Hebammenwissenschaft e.V. als Co-Sprecherin der Arbeitsgruppe Digitalisierung und als Stellungnahmebeauftragte. Bei PRINA wird sie insbesondere von der Interdisziplinarität inspiriert.
- Theresa Richarz
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Juristin
Stiftung Universität Hildesheim, Projekt 'Macht und Ohnmacht der Mutterschaft'Theresa Richarz forscht im Verbundprojekt „Macht und Ohnmacht der Mutterschaft – Die geschlechterdifferente Regulierung von Elternschaft im Recht, ihre Legitimation und Kritik aus gendertheoretischer Sicht“ an der Universität Hildesheim zur Verfassungsmäßigkeit des aktuellen Abstammungsrechts vor allem im Hinblick auf die Rechtslage queerer Elternschaften. Sie promoviert bei Prof. Dr. Friederike Wapler an der Johannes Gutenberg Universität Mainz zu Konstruktionen und Legitimationen von Geschlecht im Abstammungsrecht. Theresa Richarz hat Rechtswissenschaften an der Humboldt Universität Berlin und an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg mit Schwerpunkten im internationalen Menschenrechtsschutz studiert. Richarz´ Schwerpunkte sind Legal Gender Studies, Familienrecht, Verfassungsrecht sowie Bio- und Körperpolitiken.
Richarz ist Mitglied der Familienrechtskommission im Deutschen Juristinnenbund (djb).
- Alicia Schlender
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B.A. Liberal Arts and Sciences, M.A. Geschlechterforschung
Humboldt-Universität Berlin, Institut für SozialwissenschaftenAlicia Schlender arbeitet als Wissenschaftlerin, Referentin und Therapeutin zu Feminismus und Familie. Sie studierte Liberal Arts and Sciences mit dem Schwerpunkt Governance am University College in Freiburg und an der Universität Oslo sowie Gender Studies an der Georg-August-Universität Göttingen, wo sie auch als Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Göttinger Centrum für Geschlechterforschung tätig war. Alicia Schlender promoviert aktuell an der der Humboldt-Universität Berlin im Lehrbereich Soziologie der Arbeit und Geschlechterverhältnisse zu Ungleichheit in Patchworkfamilien. Sie arbeitet zudem als Referentin zu Feminismus und Familie und als systemische Therapeutin für Einzelpersonen, Eltern, Paare und Patchworkkonstellationen in eigener Praxis in Berlin.
- Ronja Schütz
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M.A. Internationale Studien - Friedens- und Konfliktforschung
Ronja Schütz ist Politikwissenschaftlerin und und arbeitet derzeit als Dozentin für Politische Bildung mit Schwerpunkten auf Care-Arbeit und Familienpolitik sowie globale Ungleichheit. Sie war als wissenschaftliche Mitarbeiterin am EU-Projekt "Neuro-Enhancement Responsible Research and Innovation" beteiligt und ab Mai 2016 Promotionsstipendiatin am Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen" an der Goethe-Universität Frankfurt a.M. und an der Technischen Universität Darmstadt. Ihre Arbeitsschwerpunkte im Bereich Internationale Politische Soziologie sind transnationale Regulationsprozesse und Reproduktionstechnologien. Sie ist Mitherausgeberin des Sammelbands "Politiken der Reproduktion".
- Franka Stroh
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B.A., Kulturanthropologie
Universität Bremen, Transkulturelle StudienFranka Stroh, B.A., ist Kulturanthropologin mit besonderem Interesse an Medizinanthropologie und Biopolitik. Derzeit studiert sie den Master Transkulturelle Studien in Bremen und arbeitet beim Mabuse-Verlag. Sie engagiert sich für feministische Politik und plant, sich in ihrer Masterarbeit weiter mit Fragen der Reproduktion zu beschäftigen.
- Taleo Stüwe
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Arzt und Fachreferent
Taleo Stüwe ist Arzt und arbeitet als medizinischer Referent beim pro familia Bundesverband. Er promoviert zur ärztlichen Beratung zu Pränataldiagnostik an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg. Unter anderem als Mitglied des Fortbildungskollektivs Queer*sensible Geburtshilfe und als Lehrbeauftragter der Hochschule Merseburg hält Taleo Vorträge und gibt Workshops in wissenschaftlichen, bildungspolitischen und aktivistischen Kontexten. Seine Schwerpunktthemen sind Pränataldiagnostik, Reproduktionstechnologien, Schwangerschaftsabbruch, queere Kinderwünsche und Elternschaften sowie Reproduktive Gerechtigkeit. Er hat Humanmedizin in Münster, Köln, Cádiz (ES) und Lyon (F) studiert.
- Rona Torenz
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Gender Studies, Philosophie und Angewandte Sexualwissenschaft
Mitarbeiterin bei S.I.G.N.A.L. e.V.Rona Torenz promoviert zur medizinischen Versorgung bei Schwangerschaftsabbruch bei Prof. Dr. Daphne Hahn und Prof. Dr. Dr. Thomas Gerlinger an der Hochschule Fulda. Sie arbeitet außerdem bei der Netzwerkstelle "Gesundheitsversorgung nach sexualisierter Gewalt" bei S.I.G.N.A.L. e.V. Von 2020 bis 2024 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin im Forschungsprojekt ELSA („Erfahrungen und Lebenslagen ungewollt Schwangerer. Angebote der Beratung und Versorgung“). Rona Torenz studierte Gender Studies und Philosophie an der Humboldt-Universität zu Berlin sowie Angewandte Sexualwissenschaft an der Hochschule Merseburg. Seit über 20 Jahren engagiert sie sich für reproduktive und sexuelle Selbstbestimmung und interessiert sich für feministische Theorien zu Autonomie, Macht und Herrschaft, weiblicher Subjektivierung und Abtreibung.
Kontakt: rona.torenz
- Stefanie Weigold
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M.A. Philosophie, B.A. Kulturanthropologie und Soziologie
Doktorandin der Philosophie an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
Adjunct Researcher im URPP Human Reproduction Reloaded H2R der Universität ZürichStefanie Weigold promoviert zu ethischen, soziopolitischen und ökonomischen Aspekten von Reproduktionstechnologien, mit speziellem Fokus auf die Auslagerung der Schwangerschaft (Ektogestation und Artifizielle Amnion und Plazenta Technologie). Sie war von 2021-2025 als wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Medizinethik an der Christian-Albrechts-Universität Kiel tätig sowie von 2024-2026 Gastwissenschaftlerin am Institut für Ethik, Geschichte und Theorie der Medizin der Universität Münster. Seit 2025 ist sie Dozentin für Ethik am Berliner Bildungscampus für Gesundheitsberufe. Stefanie studierte Kultur/Theater/Film mit Schwerpunkt Kulturanthropologie und Soziologie an der Universität Mainz sowie Philosophie an der Universität Potsdam. Zu ihren Themen- und Forschungsschwerpunkten zählen feministische Theorie, politische Philosophie und angewandte Ethik, insbesondere zu Fragen reproduktiver Gerechtigkeit und Biotechnologien.
Stefanie engagiert sich in der Arbeitsgruppe „Feministische Perspektiven in der Bio- und Medizinethik“ der Akademie für Ethik in der Medizin e.V. (AEM), ist Mitglied des DFG Netzwerks „Bioethik und strukturelle Ungerechtigkeit“ sowie Vorstandsmitglied des Vereins "prina - Politiken der Reproduktion".ORCID-ID: https://orcid.org/0000-0003-2115-2129
Kontakt: stefanie.weigold
- Susanne Weise
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M.A. (Gender Studies), Dipl.-Sozialarbeiter*in
Bildung und Beratung
www.weise-bildung-vielfalt.de
Assoziiertes Mitglied am Zentrum für transdisziplinäre Geschlechterstudien (ZtG) der Humboldt Universität BerlinThemenschwerpunkte:- Schwangerschaftsabbruch
- Reproduktive Gerechtigkeit
- Geschichte von (Nicht-)Mutterschaft in den feministischen Bewegungen und in den Gender Studies
- Antifeminismus und Antigenderismus
- Queersensibilität, Vielfaltsorientierung, Antidiskriminierung
- Beratung
- Christiane Winkler
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M.A. Historische Anthropologie / Europäische Ethnologie, M.A. Angewandte Sexualwissenschaft, HebammeKompetenzzentrum Hebammenwissenschaft, Hochschule OsnabrückChristiane Winkler ist seit 2024 Promovierende im Kompetenzzentrum Hebammenwissenschaft an der Hochschule Osnabrück und seit 2025 Promotionsstudierende im PhD-Kolleg Pflegewissenschaft der Universität Witten/Herdecke. Christiane studierte Historische Anthropologie und Europäische Ethnologie an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg i. Br. Anschließend erfolgte die Ausbildung zur Hebamme. Es schlossen sich zehn Jahre freiberufliche Tätigkeit in einer gemeinschaftlich, selbstverwalteten Hebammenpraxis in Leipzig an. Von 2021 bis 2024 folgte die Tätigkeit als wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in im Studiengang Hebammenwissenschaft B.Sc. am Institut für Gesundheits- und Pflegewissenschaft der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Berufsbegleitend absolvierte Christiane den Masterstudiengang Angewandte Sexualwissenschaft an der Hochschule Merseburg.Christianes Interessensschwerpunkte liegen im Bereich intersektional-feministischer Theorien & Forschung, insbesondere im Kontext Reproduktiver Gerechtigkeit, Birth Justice und Critical Midwifery Studies sowie lebenslaufbegleitender sexueller Bildung und Beratung.
E-Mail: c.winkler.1
- Dr. Johanna Wischner
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Philosophin
Johanna Wischner ist Philosophin und Historikerin und forscht zu Wissens- und Wahrheitsformationen mit Schwerpunkt auf der Philosophie- und Theoriegeschichte des 20. Jahrhunderts. Das Hauptaugenmerk ihrer Forschung liegt darauf, mit Hilfe philosophischer Werkzeuge die theoretischen Grundlagen politischen Denkens herauszuarbeiten. In ihrer Dissertation hat sie die epistemologischen und „metaphysischen“ Grundlagen politischer Philosophien miteinander verglichen.
Ihre Promotion absolvierte sie an der Technischen Universität Darmstadt unter Betreuung von Prof. Dr. Petra Gehring. Titel der Dissertation: Politische Philosophie und Fundamentalismuskritik. Eine Neubetrachtung des Streits um die Postmoderne: Foucault – Habermas – Rorty
Sie arbeitet inzwischen zur Geschichte des Feminismus und zu feministischen Diskursen über Reproduktionstechnologien – auch hier geht es ihr wieder um die Frage, in welchen (philosophischen, ideologischen) Überzeugungen verschiedene Haltungen gegründet sind. In Planung ist eine Archiv-Studie zum Wandel des feministischen Diskurses über Reproduktionsmedizin seit den 1980er Jahren.
Außerdem ist sie Redaktionsmitglied bei Berliner Debatte Initial.
Kontakt: johanna.wischner