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Medienspiegel

Pflanzenöle, die reich an ungesättigten Fettsäuren sind, werden für eine gesunde Ernährung sehr empfohlen. Doch so gesund wie gedacht sind diese Öle offenbar nicht: mit einem neuartigen Verfahren hat ein Forscherteam erstmalig beachtliche Mengen an Erbgut schädigenden Substanzen in Pflanzenölen nachgewiesen. Ein Problem u. a. der falschen Lagerung dieser Öle.

Das als nicht entschlüsselbare Genom der Ackerbohne ist doch noch geknackt und bringt die Züchter in die Lage, die Sorten für die Herausforderungen des Klimawandels zielgerichteter anzupassen.

Nachhaltigkeitsprojekt »GreenJLU«: Universität befragt Gießener zu Grünflächen-Bewirtschaftung im Campusbereich und Liegenschaften.

Das ist die Idee einer Forschungsgruppe der Uni Gießen. Zusammen mit dem Fraunhofer-Institut und dem Unternehmen Evonik arbeiten sie daran, eine nachhaltige Produktion der kleinen Tiere zu entwickeln.

Am Seltersberg und im Philosophikum II entstehen im Rahmen eines fachbereichsübergreifenden Projekts zwei Campusgärten mit unterschiedlichen Schwerpunkten.

Wie wichtig Digitalisierung ist, hat nicht zuletzt die Corona-Pandemie gezeigt. Das gilt auch für Universitäten. Für ein erfolgreiches Studium und dauerhaften Lernerfolg müssen auch die Lehrveranstaltungen und Methoden angepasst werden. Eine Möglichkeit hierfür bieten Lehr-/Lern-videos. Besonders gute und innovative werden an der JLU durch das hessenweite Verbundprojekt HessenHub prämiert.

Der mit 60.000 Euro dotierte 1. Projektpreis ehrt Dr. Vincent Felde für sein Projekt „Soil Science goes viral: Maximal digitale Umsetzung des Bachelor-Moduls ‚Bodenlandschaften Mitteleuropas‘“ an der Justus-Liebig-Universität Gießen. Bei seinem Lehrprojekt am Institut für Bodenkunde und Bodenerhaltung sammeln die Studierenden praktische Erfahrungen bei der Bodenanalyse im Gelände. Dabei nutzen sie viele interaktive Angebote – etwa Foto-Quizze und digitale Lernkarten. Bei den Exkursionen sind die Studierenden entweder mit ihrem Dozenten oder mit einer eigens entwickelten App unterwegs, die Videos und Quizfragen ortsabhängig durch GPS-Tracking freischaltet – ähnlich wie beim Geocaching. Außerdem können die Studierenden auch im Alltag relevante Bodenphänomene miteinander teilen und im Chat diskutieren. Die Jury hebt die starke Praxisrelevanz und das hohe Engagement des charismatischen Lehrenden hervor, der es schafft, eine ganz besondere Seminarkultur zu schaffen. Die vielseitigen digitalen und analogen Lehrformate und die klug integrierten Selbstlernphasen ermöglichen ein zeitlich und räumlich unabhängiges Lernen, das zu einem nachhaltigen Lernerfolg der heterogenen Lerngruppe beiträgt.

Eingeschleppte Pflanzen können heimische Arten verdrängen. Die EU führt eine Verbotsliste invasiver Pflanzen, einige davon sind aber bereits weit verbreitet in Deutschland.

Indigene Völker machen offenbar etwas richtig, was die Probleme mit invasiven Tier- und Pflanzenarten angeht. Ein internationales Forschungsteam hat herausgefunden: In Gebieten unter indigener Verwaltung gibt es gut ein Drittel weniger solcher Arten als anderswo. Es geht um Tiere und Pflanzen, die aus anderen Weltregionen eingeschleppt wurden - und in ihrem neuen Lebensraum angestammte Tiere und Pflanzen verdrängen. Die Forschenden haben für ihre Studie mehrere Millionen Datenpunkte ausgewertet - zum Beispiel aus Gebieten der Samen in Nordeuropa oder der Native Americans in Nordamerika.

Bei Prof. Dr. Rod Snowdon von der Justus-Liebig-Universität Gießen erfährt unser Hessen schafft Wissen Science Reporter Lukas, wie eine „Drought-Spotter-Anlage“ funktioniert und wie man mit ihrer Hilfe das Trockenstressverhalten von Pflanzen untersuchen kann.

Es kann als nachwachsender Lieferant von Biomasse, Brenn- und Baustoff oder Einstreu in der Tierhaltung verwendet werden. Gemeint sind Miscanthus-Pflanzen, auch Elefantengras genannt. Regierungspräsident Dr. Christoph Ullrich informierte sich in Limburg-Ahlbach über ein Projekt der Europäischen Innovationspartnerschaft »Landwirtschaftliche Produktivität und Nachhaltigkeit« (EIP-Agri).

Mit Feld-Simulationen wird in Gießen die künftige Landwirtschaft in Zeiten des Klimawandels erforscht. Nun kooperiert die Justus-Liebig-Universität dafür mit einer Organisation der Vereinten Nationen - als erste Hochschule in Deutschland.

Located in the centre of Germany – far from any ocean – Giessen ­ perhaps surprisingly ­ brings together leading experts in marine biology and zoology: from involvement in the Corporation Center for Excellence in Marine Sciences (CEMarin), to a veterinary clinic treating aquatic patients and a dedicated marine holobiomics lab, to the extensive research on seabirds under the leadership of Prof. Petra Quillfeldt.