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Medienspiegel

In Gießen forscht man für die Zukunft: Zwei Getreidesorten möchte man widerstandsfähiger machen. Streng genommen sollen beide Pflanzen resistenter gegen (fast) alles werden, was der Klimawandel so hergibt: Trockenheit und Hitze, genauso wie Schadstoffe und Ozon. Kann das wirklich gelingen? Unsere „alle wetter!“-Reporterin Laura di Salvo hat Prof. Michael Frei an der Justus-Liebig-Universität über die Schulter geschaut. Wir schauen anschließend nach Ost und nach Südwest: Dort kämpfen nämlich die Luftmassen und wir zeigen Ihnen mit welchen Mitteln. Und: Heute ist Maria Lichtmess, ein ganz wichtiger Tag im Brauchtum, nicht nur bei uns in Europa. Im Gespräch mit Dipl.-Ing. Rosa Pöttinger schlüpfen wir dann unter einen ganz besonderen Schirm für die Stadt. Schalten Sie ein, wenn Sie mitschlüpfen wollen. Moderation: Thomas Ranft

Auf einem Acker bei Gießen wird die künftige Landwirtschaft in Zeiten des Klimawandels erforscht. Nun hat die Justus-Liebig-Universität mit einer Organisation der Vereinten Nationen ein gemeinsames Forschungszentrum eröffnet - als erste Hochschule in Deutschland.

Eine globale Studie der Uni Gießen zeigt: Silvopastorale Systeme beherbergen 44 Prozent mehr Arten als baumlose Weiden. Pflanzen und Bodentiere profitieren am stärksten – mit einem Zuwachs von 89 beziehungsweise 81 Prozent.

Der invasive Götterbaum breitet sich in Südhessen aus, oft unbemerkt unter den Kronen anderer Bäume. Forschende der JLU Gießen haben ihn mit Drohnen und KI erstmals dreidimensional erfasst. Herkömmliche Luftbilder hätten einen Großteil des Befalls nicht aufgedeckt.