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Gisela-Stiftung

Aus den Erträgnissen der Stiftung Gisela sollen vorrangig wissenschaftliche Arbeiten des wissenschaftlichen Nachwuchses im Bereich Obst- und Weinbau, mit dem Schwerpunkt Unterlagen und Sorten sowie deren Interaktionen an der Forschungsanstalt Geisenheim, an dem Fachbereich Agrarwissenschaften, Ökotrophologie und Umweltsicherung der Justus-Liebig-Universität Gießen sowie anderen Universitäten und Fachhochschulen mit obstbaulich und/oder weinbaulichen Instituten gefördert werden.

    • Die Stiftung Gisela wurde 1997 als rechtsfähige Stiftung des bürgerlichen Rechts errichtet und ist als gemeinnützig anerkannt. Bereits 1981 war ein Vertrag zwischen dem „Consortium Deutscher Baumschulen“ (CDB) und Prof. Dr. Werner Gruppe über die Vermarktung von Süßkirschenunterlagen geschlossen worden. Nach der Emeritierung von Prof. Dr. Gruppe wurde das Fachgebiet Obstbau an der JLU aufgegeben. 1997 wurden die Lizenzrechte für die Süßkirschenunterlagen an das Consortium Deutscher Baumschulen abgetreten, welches im Gegenzug Mittel für die Errichtung der Stiftung Gisela, benannt nach einem von Prof. Dr. Gruppe gezüchteten Kirschenklon, bereitstellte.
    • Die Förderung erfolgt durch die Gewährung von Zuschüssen zur Durchführung von wissenschaftlichen Arbeiten bzw. zur Beteiligung an deren Durchführung und die Gewährung von Zuschüssen zur Drucklegung von wissenschaftlichen Arbeiten.

Die Stiftung Gisela hatte in den letzten Jahren mit der Ausschreibung ausgesetzt, da die Erträge aus dem Stiftungskapital - aufgrund der aktuellen Marktentwicklung - etwas zurückgegangen waren. Sobald eine Entscheidung zur Ausschreibung (idR wird diese im Herbst eines Jahres veröffentlicht) getroffen wurde, wird der Ausschreibungstext an dieser Stelle veröffentlicht.