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Veranstaltungsreihe (öffentlicher Teil)

SOLIDARITY NOW! Gemeinsam gegen AntisemitismusSchmuckgrafik Poster Veranstaltungsreihe
    und antim
uslimischen Rassismus


Das Büro für Chancengleichheit lädt mit einem vielfältigen Programm aus Vorträgen,
Workshops und Diskussionsformaten dazu ein, Antisemitismus und antimuslimischen
Rassismus sowie deren Schnittstellen in Gesellschaft, Wissenschaft und Alltag in den Blick zu nehmen.

Expert*innen aus Praxis und Forschung geben Einblicke in Diskriminierungsmechanismen, Präventionsansätze und Empowerment-Strategien. Die Veranstaltungen stellen dabei Beiträge in einer vielfältigen Debatte dar. Ziel ist es, Räume für Austausch,
Sensibilisierung und Solidarität zu schaffen - an der Hochschule, sowie darüber hinaus. 

Im Folgenden können Sie sich eine Übersicht über alle angebotenen Veranstaltungen verschaffen sowie sich anmelden. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

 

Öffentliches Programm

Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei.

Für Studierende und Mitarbeitende: Bitte beachten Sie auch unsere weiteren, internen Fortbildungsveranstaltungen im Rahmen der Veranstaltungsreihe.

30.10.2025, 18-20 Uhr: Feministische Perspektiven, Diversität und Pluralität im Judentum

Donnerstag, 30.10.2025, 18-20 Uhr
Feministische Perspektiven, Diversität und Pluralität im Judentum (Impulsvortrag und Gespräch)

Das Judentum ist geprägt von vielfältigen Traditionen, kulturellen Einflüssen und unterschiedlichen Lebensrealitäten. Von Denominationen über regionale Unterschiede bis hin zu Fragen von Identität, Geschlecht und Gleichberechtigung zeigt sich eine faszinierende Spannbreite, die immer wieder neue Perspektiven eröffnet. Gemeinsam werden wir die facettenreiche Welt des Judentums erkunden und dabei auch die Stimmen und Erfahrungen von Frauen und queeren Menschen, die das Judentum aktiv mit gestalten, sichtbar machen.

Referentin: Helene Braun
Zielgruppe: öffentlich
Ort: wird nach Anmeldung bekanntgegeben

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11.11.2025, 18-20 Uhr: Israelbezogener Antisemitismus - zur Kontinuität und kulturellen Verankerung aktueller Judenfeindschaft

Dienstag, 11.11.2025, 18-20 Uhr
Israelbezogener Antisemitismus - zur Kontinuität und kulturellen Verankerung aktueller Judenfeindschaft (Vortrag und Gespräch)

Nach dem Terrorangriff der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 hat der Hass auf Jüdinnen:Juden ein erschreckendes Ausmaß angenommen – sowohl online als auch auf den Straßen oder an Hochschulen. Die Veranstaltung beleuchtet dabei die Kontinuität Jahrhunderte alter Stereotype und aktuelle Artikulationsformen des Antisemitismus, die sich insbesondere in der Projektion auf den Staat Israel manifestieren. Nach einem Vortrag von Markus Weiß wird Ron Dekel auf die aktuelle Situation jüdischer Studierenden in Deutschland eingehen. Im Anschluss wird ein moderiertes Gespräch mit beiden Referenten stattfinden.

Referenten: Markus Weiß, TU Berlin und Ron Dekel, JSUD
Zielgruppe: öffentlich
Ort: wird nach Anmeldung bekanntgegeben

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18.11.2025, 18-19.30 Uhr: Israel und Iran - eine wechselhafte Geschichte 

Dienstag, 18.11.2025, 18-19.30 Uhr
Israel und Iran - eine wechselhafte Geschichte (Vortrag und Gespräch)

Die iranisch-israelischen Beziehungen spiegeln ein spannungsreiches Wechselspiel aus geopolitischer Zweckgemeinschaft, ideologischer Distanz und revolutionärem Bruch wider.  Der Vortrag beleuchtet die Entwicklung von diskreter Kooperation hin zur offenen Konfrontation, die zentrale Dynamiken des Nahen Ostens im 20. Jahrhundert offenbart. Zudem wird die historische Entwicklung jüdischen Lebens in Iran in den Blick genommen.

Referentin: Prof. Dr. Bianca Devos, Universität Marburg
Zielgruppe: öffentlich
Ort: wird nach Anmeldung bekanntgegeben

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19.11.2025, 17.30-19.30 Uhr: Keine Solidarität? Linke jüdische Perspektiven nach dem 7. Oktober

Mittwoch, 19.11.2025, 17.30-19.30 Uhr
Keine Solidarität? Linke jüdische Perspektiven nach dem 7. Oktober (Vortrag und Gespräch)

Die linke Ikone Eva Illouz bekannte nach dem 7. Oktober 2023, ihr Vertrauen in die Linke verloren zu haben. Gerade "als Frau, als Jüdin, als Nordafrikanerin und Immigrantin" hatte sie auf die Linke gesetzt. Doch nach den Massakern und der systematisch verübten sexualisierten Gewalt der palästinensischen Terrororganisation Hamas beklagte sie einen "schockierenden Mangel an Mitgefühl". Wie steht es um die Linke in Deutschland? Wie lassen sich angesichts der aktuellen Konflikte intersektionale Bündnisse gegen Antisemitismus und Rassismus aufrechterhalten? Wie geht man mit der Vereinnahmung durch die extreme Rechte um – mit der "Israelsolidarität" falscher Freund*innen? Im Gespräch versucht Monty Ott an diesem Abend Antworten zu finden.

Referent: Monty Ott
Zielgruppe: öffentlich
Ort: wird nach Anmeldung bekanntgegeben

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21.11.2025, 18-20 Uhr: Selam & Shalom – Identität und Menschlichkeit. Wie kann Miteinander klingen? Ein Musik- und Gesprächs-Workshop

Freitag, 21.11.2025, 18-20 Uhr

Selam & Shalom – Identität und Menschlichkeit. Wie kann Miteinander klingen? Ein Musik- und Gesprächs-Workshop (Workshop)

In diesem interaktiven Musik- und Gesprächs-Workshop laden wir Menschen jeden Alters ein, gemeinsam Klänge, Stimmen und Geschichten zu entdecken. Wir erkunden, wie Musik Brücken bauen und Raum für Identität, Respekt und Menschlichkeit schaffen kann. Es entsteht ein Dialog, der verbindet – durch Töne, Worte und gemeinsames Erleben.

Referierende: Elena Padva, Attila Günaydin (Sara Nussbaum Zentrum Kassel)
Zielgruppe: öffentlich
Ort: wird nach Anmeldung bekanntgegeben

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04.12.2025, 18.30-20 Uhr: Antimuslimischer Rassismus. Eine deutsche Bilanz.

Donnerstag, 04.12.2025, 18.30-20 Uhr
Antimuslimischer Rassismus. Eine deutsche Bilanz. (Vortrag und Diskussion)

In diesem Vortrag geht Prof. Dr. Karim Fereidooni (als ehemaliges Mitglied des „Unabhängigen Expertenkreis Muslimfeindlichkeit“ der von Innenminister Horst Seehofer eingesetzt wurde) auf die wichtigsten Ergebnisse des Abschlussberichts der Expert*innenkommission ein. In diesem Bericht wurden unterschiedliche Felder im Hinblick auf Anti-Muslimischen-Rassismus untersucht: Betroffenenperspektive, Bildung, Justiz, Kultur, Medien, Politik, Öffentliche Debatten und Religionspolitik.

Referent: Prof. Dr. Karim Fereidooni, Ruhr-Universität Bochum
Zielgruppe: öffentlich
Ort: wird nach Anmeldung bekanntgegeben

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