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Der Zufriedenheitsindex in der Studierendenbefragung

Die Studierendenzufriedenheit ist seit dem Wintersemester 06/07 und somit seit Anbeginn der Studierendenbefragung fester Bestandteil des Fragebogens. Stärkere Bedeutung gelang der Abfrage der Zufriedenheit durch die Integration in die internen Zielvereinbarungen ab dem Jahr 2017. Diese Seite erläutert, wie der Zufriedenheitsindex gebildet wird.

 

Zufriedenheit mit den verschiedenen Aspekten des Studiums

Die Zufriedenheit mit dem Studium wird nicht durch eine allgemein formulierte Frage erhoben, sondern mit einem Index abgebildet, der sich aus mehreren Einzeldimensionen zusammensetzt.
eine Grafik, die die sechs Einzelaspekte abbildet, die in den Zufriedenheitsindex mit einfließen

 

Der Index setzt sich zusammen aus der Zufriedenheit mit...

 

  • ... der Einstiegsphase in das Studium
  • ... der Betreuung durch die Lehrenden,
  • ... der Teilnehmerzahl in den Lehrveranstaltungen,
  • ... der technischen Ausstattung,
  • ... den Serviceleistungen der Universität,
  • ... dem Lehrangebot.

 

 

Bewertet werden die Dimensionen von 1 „gar nicht zufrieden“ bis 5 „sehr zufrieden“. Der Zufriedenheitsindex basiert auf dem arithmetischen Mittel aus den Einzelergebnissen. Um die Ergebnisse in fünf Kategorien mit einer eindeutigen Mitte zu überführen, wird das gebildete arithmetische Mittel in folgende Wertebereiche übertragen:

Zufriedenheit Wertebereich

 

 

Wie wird das individuelle Antwortverhalten in den Zufriedenheitsindex überführt?

Folgendes beispielhaftes individuelles Antwortverhalten ergibt jeweils folgende Einzelwerte im Zufriedenheitsindex:

Zufriedenheit Beispiele

 

 

Wie erhöhe ich den Zufriedenheitsindex?

Um Handlungsoptionen aus dem Zufriedenheitswerten ableiten zu können, empfiehlt sich ein Blick in die weiteren Ergebnisse der Studierendenbefragung.

Folgende Ergebnisse können hinzugezogen werden, um Handlungsoptionen aufdecken zu können:

  • Abgleich der Ergebnisse mit der Vergleichsgruppe
  • Abgleich mit anderen quantitativen Ergebnissen
  • Hinzunahme von qualitativen Ergebnissen bei der weiteren Analyse (bspw. Ursache für Unzufriedenheit; Verbesserungsvorschläge für das Studium)

Die Ergebnisberichte pro Studiengang sind öffentlich im Datenportal der Servicestelle Lehrevaluation zu finden. Wenn qualitativen Ergebnisse hinzugezogen werden sollen, sind diese im internen Bereich des Datenportals zu finden (www.uni-giessen.de/datenstb). Des Weiteren besteht jederzeit die Möglichkeit, Sonderauswertungen in der Servicestelle Lehrevaluation anzufragen.

 

Beispiel: Abgleich der Ergebnisse mit der Vergleichsgruppe

Einblicke in die Einzelwerte können bereits erste Hinweise auf einen Ursachenbereich für entstandene (Un)zufriedenheit liefern. Folgendes Bild zeigt eine exemplarische Auswertung der Einzelaspekte. Als Vergleichsgruppe werden die Ergebnisse der gleichen Abschlussgruppe herangezogen. Die farbliche Hervorhebung unterstreicht die Bereiche, in denen die Ergebnisse des Studiengangs unter denen der Vergleichsgruppe liegt. Durch Verbesserung der Aspekte kann der Zufriedenheitswert in der Folgebefragung angehoben werden.

 

 

Good-Practice-Beispiel zur Hinzunahme von qualitativen Ergebnissen bei der weiteren Analyse

In einem Studiengang der JLU ist in der Studierendenbefragung 2023 die Einstiegsphase in das Studium als nicht zufriedenstellend bewertet worden (73% weniger zufrieden bis gar nicht zufrieden). Daraufhin wurde gemeinsam mit den Studiengangsverantwortlichen die Ursachen analysiert: Der Blick in die qualitativen Ergebnisse zeigte, dass die Studierenden im insbesondere fachlichen Einstieg eine Hürde sahen und sich einen Vorkurs wünschten. Dieser Vorkurs wurde für die kommende Kohorte erprobt und danach erfolgreich beibehalten.

 

Sie finden eine zusätzliche Auswertung pro Studiengang im internen Bereich des Datenportals der Servicestelle Lehrevaluation. Folgen Sie dem Link und loggen Sie sich bitte mit Ihrer Kennung ein, um zu Ihrer Auswertung zu gelangen.