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FundaMINT-Stipendium für Lehramtsstudenten

Max Nuke erhält finanzielle und ideelle Förderung durch die Deutsche Telekom Stiftung

Nr. 137 • 9. Juli 2014

Max Nuke, Lehramtsstudent an der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU), ist einer von 25 Stipendiaten, die ab Oktober ein FundaMINT-Stipendium der Deutsche Telekom Stiftung erhalten. Der 21-jährige setzte sich in einem umfangreichen Bewerbungsverfahren durch. Insgesamt hatten sich 130 angehende Lehrerinnen und Lehrer beworben, die mindestens eines der MINT-Fächer Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Sachunterricht und Technik studieren. 40 von ihnen wurden zu einem zweitägigen Auswahlseminar nach Bonn eingeladen.

„Dieses Stipendium für einen unserer Lehramtsstudierenden zeigt, dass die JLU auch in der Lehramtsausbildung in den MINT-Fächern sehr gut aufgestellt ist“, sagte der JLU-Vizepräsident für Studium und Lehre Prof. Dr. Adriaan Dorresteijn. „Ich gratuliere Max Nuke herzlich zu diesem Erfolg.“ Die JLU hat das umfangreichste Lehramtsangebot in Hessen. Sie bietet alle Lehramtsstudiengänge mit einem breiten Fächerspektrum an und beteiligt neun ihrer elf Fachbereiche an der Lehramtsausbildung. Mehr als 20 Prozent ihrer Studierenden streben einen Abschluss für das Lehramt an.

Der künftige FundaMINT-Stipendiat Max Nuke studiert im sechsten Semester „Berufliche und Betriebliche Bildung mit der beruflichen Fachrichtung Metalltechnik“, ein Kooperationsstudiengang mit der Technischen Hochschule Mittelhessen. Momentan schreibt er an seiner Bachelor-Arbeit. Seinen Master möchte er anschließend in Sport, seinem zweiten Fach, absolvieren. „Ich bin absolut begeistert von meinen Fächern“, sagt Nuke. Das kam ihm im Bewerbungsverfahren zugute, denn hier kam es neben fachlicher Kompetenz und Engagement auch auf die Motivation für den Lehrerberuf an.

Die Unterstützung der Stipendiatinnen und Stipendiaten beginnt mit dem Wintersemester 2014/15 und läuft bis zu vier Semester. Neben der finanziellen Unterstützung umfasst das FundaMINT-Stipendium ein umfangreiches Begleitprogramm mit Seminaren, Workshops und Exkursionen. Gerade die ideelle Förderung war für Max Nuke wichtig: „Ich freue mich auf Seminare, die mich auf den Lehrerberuf vorbereiten und andere Inhalte abdecken als die Veranstaltungen an der Uni.“ Dazu gehören beispielsweise Gesprächsführung, Diagnostik oder professionelles Auftreten ebenso wie die intensive Auseinandersetzung mit MINT-spezifischen Themen sowie mit Fragen zu Gesellschaft und Schule.

Die erfolgreichen Konzepte der Gießener Universität für die Lehrerbildung hat die Deutsche Telekom Stiftung bereits im vergangenen November honoriert: Sie wählte die JLU im Rahmen ihres Hochschulprogramms zur Verbesserung der Lehrerausbildung in den MINT-Fächern als einzige Hochschule in Hessen aus insgesamt 63 Anträgen aus. Die JLU gehört damit zu neun neu ausgewählten Hochschulen, die sich über drei Jahre mit ihren Konzepten zur MINT-Lehrerausbildung unterstützen und sich in Netzwerken zusammenschließen. Die Telekom-Stiftung  fördert dieses bundesweite Projekt mit vier Millionen Euro.

  • Weitere Informationen

www.telekom-stiftung.de/fundamint

Pressestelle der Justus-Liebig-Universität Gießen, Telefon 0641 99-12041