Uniorchester spendet Erlös aus der „Nacht der Kammermusik“
Spende an Förderverein Psychiatriemuseum – Semesterabschlusskonzert am 9. Februar
Nr. 253 • 21. Dezember 2018
Die „Nacht der Kammermusik“ des Universitätsorchesters der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) am 8. Dezember 2018 war auch in diesem Jahr wieder ein großer Erfolg. Über 700 Euro Spenden sind dabei zusammengekommen, die Universitätsmusikdirektor Stefan Ottersbach in diesen Tagen an den Förderverein Psychiatriemuseum / Gedenkausstellung Gießen e.V. bzw. an die Vorsitzende Monika Graulich übergeben hat.
Auf dem Gelände der Vitos-Klinik in Gießen besteht seit knapp zehn Jahren die Ausstellung „Vom Wert des Menschen“. Sie behandelt schwerpunktmäßig die NS-„Euthanasie“-Verbrechen und die Zeit des Ersten Weltkriegs, aber auch die Psychiatriereform in den 1970er Jahren. Der Förderverein hat es sich zum Ziel gesetzt, die Ausstellung zu einem Museum zu erweitern. In nächster Zeit sind unter anderem ein Forschungsprojekt zum SS-Psychiater Klein, das Zeigen der Ausstellung „Erfasst, verfolgt, vernichtet“ über kranke und behinderte Menschen im Nationalsozialismus in Gießen plus dem dazugehörigen Begleitprogramm sowie regelmäßige Öffnungszeiten geplant.
Wer die Nacht der Kammermusik verpasst hat, hat übrigens bald wieder Gelegenheit, das Uniorchester in voller Besetzung zu erleben: Das nächste Semesterabschlusskonzert findet am 9. Februar um 19.30 Uhr in der Kongresshalle Gießen statt. Auf dem Programm stehen „Die Moldau“ von Bedrich Smetana, die 7. Sinfonie von Antonin Dvorak und die europäische Erstaufführung von „Symphony“ von Kevin Beavers (2005). Karten zu 14 Euro (ermäßigt 7 Euro) sind erhältlich bei der Tourist Info Gießen in der Schulstraße 4.
- Weitere Informationen