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StreiFZug zu den Seepferdchen

Erster wissenschaftlicher Sonntagsspaziergang des Interdisziplinären Forschungszentrums (iFZ) in diesem Jahr

Nr. 74 • 19. Mai 2016

Die erfolgreichen Seepferdchen-Züchter am Interdisziplinären Forschungszentrum (iFZ) der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) haben in den vergangenen Tagen deutschlandweit für Aufmerksamkeit gesorgt. Jetzt gibt es für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des nächsten wissenschaftlichen Sonntagsspaziergangs StreiFZug am 22. Mai 2016 die Gelegenheit, sich die Gießener Seepferdchen-Aufzuchtanlage selbst anzuschauen. Außerdem wird es Informationen zu den Forschungen an tropischen Korallen und zum iFZ-Teich geben. Interessierte werden gebeten, sich vorab per E-Mail für den StreiFZug anzumelden ().
 
Seepferdchen sind weltweit in ihrem Bestand bedroht. Die Gründe dafür sind vielfältig: Neben der Zerstörung des Lebensraumes und zunehmender Umweltverschmutzung gelangen jedes Jahr Tonnen von getrockneten Seepferdchen für die traditionelle Medizin oder als vermeintliches Aphrodisiakum auf den asiatischen Markt. Der Ersatz von Wildfängen durch Zuchttiere ist jedoch sehr schwierig. Einem Forscherteam der JLU um den Biologen Dr. Patrick Schubert (Arbeitsgruppe Spezielle Zoologie und Biodiversitätsforschung) ist es nun jedoch gelungen, Seepferdchen erfolgreich nachzuzüchten. Im Anschluss an die Vorstellung der Seepferdchen-Zucht und der Korallenforschungen wird Dr. Schuberts AG-Kollege Dr. Christian Albrecht den Teilnehmerinnen und Teilnehmer den iFZ-Teich vorstellen.

Die biologische Vielfalt und deren Schutz, die nachhaltige Nutzung der Umwelt als Ressource und die Aufklärung unserer Umweltsysteme bis hin zu globalen Prozesse sind Überlebensfragen und darum wichtige Forschungsthemen am iFZ der Justus-Liebig-Universität Gießen. Die diesjährigen StreiFZüge zeigen diese verschiedenen Facetten  der Umweltforschung an konkreten Beispielen im Stadtgebiet. Die Teilnahme ist kostenlos.

  • Termin


Sonntag, 22. Mai 2016, 11 bis 12.30 Uhr (Treffpunkt wird per E-Mail mitgeteilt)
Anmeldungen bitte an:


  • Weitere Informationen


http://www.uni-giessen.de/ueber-uns/pressestelle/pm/pm61-16 - Pressemitteilung 2.5.16


  • Kontakt



Arbeitsgruppe Spezielle Zoologie und Biodiversitätsforschung
Telefon: 0641 99-35298


, IFZ
Telefon: 0641 99-17500

Pressestelle der Justus-Liebig-Universität Gießen, Telefon: 0641 99-12041