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Wie sieht die Zukunft des Lesens aus?

Multimediale Bestseller-Lesung mit anschließender Podiumsdiskussion

Nr. 97 • 8. Juni 2015

Der deutsche Autor Andreas Winkelmann liest auf Einladung des Gießener Graduiertenzentrums GCSC aus seinem multimedialen und interaktiven Thriller „Deathbook“ (2013). Wie der erfolgreiche Thriller-Autor Winkelmann selbst Protagonist der Geschichte ist, so tauchen auch die Leserinnen und Leser in der E-Book-Version nicht nur in die erzählte Geschichte ein, sondern werden Teil von ihr: Durch in die Erzählung integrierte Videos, Audiodateien und Bilder sowie Links zu Blogs und Websites erlebt der Leser die mysteriösen Morde mit allen Sinnen. Briefe, SMS und E-Mails vom „Deathbook-Mörder“ an die Leserinnen und Leser sind dabei nicht ausgeschlossen.

Im Anschluss an die Autorenlesung am 11. Juni 2015 um 20 Uhr im Kulturkeller „Ulenspiegel“ findet eine Podiumsdiskussion zur Zukunft des Lesens statt. Wie sieht das Lesen der Zukunft aus? Werden digitale Formate das klassische Buch verdrängen? Welche neuen Herausforderungen ergeben sich daraus für Verlage, Autorinnen und Autoren sowie Leserinnen und Leser? Um Antworten auf diese aktuellen Fragen zu finden, diskutieren Vertreterinnen und Vertreter aus verschiedenen Bereichen des öffentlichen und wissenschaftlichen Lebens unter dem Leitgedanken „Wissenschaft und Gesellschaft“. Aktuelle Perspektiven und Entwicklungen auf dem Buchmarkt werden aus der Sicht von Autor Andreas Winkelmann, dem Verlagsvertreter Dr. Uwe Naumann, Prof. Dr. Wolfgang Hallet von der JLU und einer „Deathbook“-Leserin dargestellt und diskutiert. Ute Nöth, eine renommierte Projektmanagerin und Lektorin für E-Books, moderiert die Diskussion.

  • Termin

Donnerstag, 11. Juni 2015, 20 Uhr
Kulturkeller Ulenspiegel (Seltersweg 55, 35390 Gießen)
Organisation: Research Area 2 „Cultural Narratologies“ des International Graduate Centre for the Study of Culture (GCSC), Justus-Liebig-Universität Gießen

  • Weitere Informationen

http://andreaswinkelmann.com/
http://www.ulenspiegel-giessen.de/index.php?id=22&kuenstler=483

  • Kontakt

, Doktorandin am GCSC
gcsc@uni-giessen.de


Pressestelle der Justus-Liebig-Universität Gießen, Telefon 0641 99-12041