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Artikelaktionen

AR Dr. Norman Ächtler

Institutskoordinator
AR Dr. Norman Ächtler

Anschrift:

Otto-Behaghel-Straße 10 BDr. Norman Ächtler
Büro: Raum 133
35394 Gießen

Tel.: (+49) 0641 99-29072
Fax: (+49) 0641 99-29109

E-Mail: norman.aechtler@germ.jlug.de

 










Ferienprechstunden und allgemeine Studienberatung in der vorlesungsfreien Zeit:

Dienstag, 30.07., 14:00 – 16:00 Uhr
Dienstag, 17.09., 13:00 - 15:00 Uhr
(Termine nur nach Voranmeldung!)

Um eine möglichst bedarfsgerechte und zielorientierte Beratung anbieten zu können, melden sie sich bitte rechtzeitig per E-Mail mit einer kurzen Beschreibung ihres Anliegens an. 

Lehrveranstaltungen im SoSe 2019
  • Thesis-Colloquium 2
    (Di, 10-12 Uhr, B 128) 
  • Alfred Andersch: Briefwechsel aus der Rundunk-Zeit – Projektseminar in Zusammenarbeit mit dem DLA Marbach
    (Di, 16-18 Uhr, C 033) 
  • Film und literarische Avantgarde in der Weimarer Republik
    (Mi, 18-20 Uhr, B 033) 
  • Literatur- und Mediensozialisation 
    (Do, 10-12 Uhr, ASW 202)
Akademische Mitgliedschaften und Funktionen
  • Institutskoordinator des Instituts für Germanistik
  • Allgemeine Studienberatung
     
  • Prüfer für das Fach Deutsch an der Hessischen Lehrkräfteakademie/ Abt. Gießen
  • Gutachter an der Hessischen Hochschule für Polizei und Verwaltung/ Abt. Gießen
     
  • Direktorium des Instituts für Germanistik
  • Konferenz für Auslandsbeziehungen des Instituts für Germanistik
  • Forschungsausschuss des FB 05: Sprache - Literatur - Kultur
  • Auswahlkommission Dissertationsauszeichnungen (AKDA) des Präsidiums der JLU

Schulprogramme höherer Lehrveranstaltungen - Interdisziplinäre Perspektiven auf eine wiederentdeckte bildungs- und kulturwissenschaftliche Quellengattung. 

Internationales DFG-Symposion vom 1. bis 3. Februar 2018 auf Schloss Rauischholzhausen/ Gießen.

 

 

SPS-Tagung_PLDie Schulprogramme der Höheren Lehranstalten des 18., 19. und frühen 20. Jahrhunderts werden seit einiger Zeit von unterschiedlichen Disziplinen wiederentdeckt als eine einzigartige historische Quellengattung. Über den immensen bildungs- und fachgeschichtlichen Informationswert der Textsorte herrscht inzwischen allgemeiner Konsens. Was bislang aussteht, ist eine Bündelung der fachlichen Einzelperspektiven und eine interdisziplinäre Verständigung über die jeweiligen methodischen Zugänge zur Textsorte Schulprogramm. Das DFG-Symposion, das auch von der Gießener Hochschulgesellschaft unterstützt wird, bringt daher erstmals ausgewiesene Expertinnen und Experten aus Brasilien, Estland, Deutschland, Finnland, Luxemburg, Österreich, Tschechien, der Schweiz und der Ukraine zusammen, um den Informationsgehalt und Quellenwert der historischen Textsorte Schulprogramm und Aspekte der transnationalen Vernetzung der europäischen Bildungslandschaft des 19. Jahrhunderts durch das Programmwesen aus einem breiten Spektrum disziplinärer Perspektiven heraus zum Gegenstand einer vertiefenden und vergleichenden Diskussion zu machen. Themen werden angeboten aus den Fachgeschichten des Deutsch-, Englisch-, Geschichts-, Mathematikunterrichts; der Mediävistik; Theologie; Textlinguistik; Bibliothekswissenschaft sowie der empirischen Kanon- und Gedächtnisforschung; dazu Beiträge zur Bildungsgeschichte des Baltikums, Dänisch-Schleswigs, des Deutschen Reichs, Luxemburgs, Österreich-Ungarns und der Schweiz.

Tagungsprogramm

 

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Neuerscheinungen:

Carsten Gansel/ Norman Ächtler/ Birka Siwczyk (Hg.): Gotthold Ephraim Lessing im Kulturraum Schule - Aspekte der Wirkungsgeschichte im 19. Jahrhundert. Göttingen: V&R unipress 2017.

 

Gotthold Ephraim Lessing und sein Werk gehören seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts zum Kanon der deutschsprachigen Literatur. Eine herausragende Rolle bei der Inthronisierung des Autors im literarischen Kanon und damit im kulturellen Gedächtnis haben die höheren Lehranstalten gespielt. Auch aufgrund der problematischen Quellenlage wurde der Rezeption und Vermittlung von Literatur im schulischen Kontext bislang aber nur geringe Aufmerksamkeit geschenkt. Auf der Grundlage von bislang nur schwer zugänglichen schulspezifischen Textsorten wie Schulprogrammen befasst der Band sich nun erstmals in vergleichender Perspektive mit unterschiedlichen Aspekten der Behandlung von G. E. Lessing im Deutschunterricht der Höheren Lehranstalten.

Verlagsinformationen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Norman Ächtler (Hg.): Alfred Andersch – Engagierte Autorschaft im Literatursystem der Bundesrepublik. Stuttgart/ Weimar: Metzler, 2016.

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Umfassender Band zu Werk und Wirkung – Perspektiven aus Literatur-, Medien- und Kunstwissenschaft. Mit wenig bekanntem Quellenmaterial.

Alfred Anderschs Werkbiographie ist das Thema eines umfassenden interdisziplinären Bandes zu diesem bedeutenden Autor der deutschsprachigen Nachkriegsliteratur. Mit Beiträgen von Literatur-, Medien- und Kunstwissenschaftlern wird Anderschs Gesamtwerk in seinen entstehungs- und wirkungsgeschichtlichen, diskurs- und ideengeschichtlichen Zusammenhängen verortet und in seinen Wechselbeziehungen zu zeitgenössischer Literatur- und Medienästhetik beleuchtet. Anderschs Engagement für eine demokratische Öffentlichkeit in der frühen Bundesrepublik wird aufgrund von bislang wenig bekanntem Quellenmaterial neu diskutiert.

Verlagsinformationen
 

 

 

 

 

Norman Ächtler: Generation in Kesseln. Das Soldatische Opfernarrativ im westdeutschen Kriegsroman 1945-1960. Göttingen: Wallstein, 2013.

 

Generation_Cover

Über die Entstehung des Mythos von der »sauberen Wehrmacht« im literarischen Feld der Nachkriegszeit.


Bis heute gilt die Schlacht von Stalingrad als der symbolische Wendepunkt des Zweiten Weltkriegs. Die Einkesselung gehört zu den zentralen Erfahrungen deutscher Soldaten auf dem östlichen Kriegsschauplatz. Ebenso eindrücklich war die Rücksichtslosigkeit, mit der die Weh

rmachtsjustiz die Soldaten in den aussichtslosen Kampf schickte und Deserteure verfolgte.
Die Erfahrung des doppelten Eingekesseltseins zwischen militärischem Gegner und Militärgerichtsbarkeit prägte das Erzählen in der frühen Bundesrepublik nachhaltig: Die deutschen Frontsoldaten wurden dadurch als Leidtragende des deutschen Vernichtungskriegs dargestellt. Die Behauptung, der Soldat sei ausweglos von tödlichen Feinden umgeben gewesen, stilisiert den Kampfeinsatz zur Überlebensstrategie und verschleiert das Verhältnis von Täter und Opfer.
Norman Ächtler zeichnet die Herausbildung des Soldatischen Opfernarrativs im publizistischen Diskurs der Nachkriegszeit und seine literarische Ausgestaltung im Kriegsroman der frühen Bundesrepublik nach. Erstmals geraten Kriegsromane - u.a. von Ernst Jünger, Theodor Plivier und Heinrich Böll - auf einer breiten empirischen Basis in den Blick einer wissenschaftlichen Studie. Mit der Untersuchung von genretypischen Argumentationsschemata und Erzählstrukturen und ihrer Bedeutung für die Verankerung des Bilds vom deutschen Landser als Opfer von Totalitarismus und Krieg im kollektiven Gedächtnis der Deutschen betritt der Band Neuland.

Verlagsinformationen

Inhaltsverzeichnis

 

Generation in Kesseln auf der Shortlist für Opus Primum 2013, der Förderpreis der VW-Stiftung für die beste wissenschaftliche Nachwuchspublikation des Jahres: Bekanntmachung