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Salon-Abend mit Feldpostbriefen und Kompositionen aus der Zeit des Ersten Weltkriegs

„Musik+“ in der Aula der Justus-Liebig-Universität Gießen am 7. Juni 2018 mit Mitgliedern des Universitätsorchesters und Schauspieler Harald Pfeiffer

Nr. 100 • 5. Juni 2018

Welche Spuren haben die Jahre 1914 bis 1918 in der Musik hinterlassen? „Musik+: Ende des 1. Weltkriegs – 100 Jahre danach“ ist eine Veranstaltungsreihe des Präsidenten der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) in Zusammenarbeit mit Universitätsmusikdirektor Stefan Ottersbach, die an drei Salon-Abenden musikalische Antworten auf diese Frage gibt. Am Donnerstag, 7. Juni 2018, dem dritten und letzten Abend der  Reihe, stellen Mitglieder des Universitätsorchesters musikalische Werke aus der Zeit des Ersten Weltkriegs vor. Bei dem eigens für das Konzert einstudierten Programm spielen sie Kompositionen von Rene Barbier, Siegfried Karg-Ehlert und Claude Débussy.

Doch es gibt nicht nur Musik: Im Rahmen des Konzertprogramms liest der Schauspieler Harald Pfeiffer aus Feldpostenbriefen vor. Die Schriftstücke aus der Feder von Soldaten an der Front stammen aus Archivbeständen der Universitätsbibliothek Gießen und wurden von Prof. Dr. Anne Christine Nagel und Studierenden der Geschichtswissenschaft ausgewählt.

Der Kammermusikabend mit Lesung aus Feldpostbriefen in der Aula im Universitätshauptgebäude (Ludwigstraße 23, 35390 Gießen) beginnt um 19.30 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Wer sich über die regionalen Auswirkungen des Ersten Weltkriegs informieren möchte, hat dazu im Rahmen einer Sonderausstellung mit dem Titel „Zwischen Kriegseuphorie und Kriegsmüdigkeit. Der Erste Weltkrieg im Spiegel der Kommunalarchive des Landkreises Gießen“ im Rektorenzimmer der JLU Gelegenheit. Die Ausstellung wurde zusammengestellt vom Kreisarchiv Gießen und den Kommunalarchiven Buseck, Freienseen, Gießen, Grünberg, Heuchelheim, Hungen, Langgöns, Laubach, Lich, Lollar, Pohlheim, Reiskirchen und Staufenberg. Sie ist am Konzertabend letztmalig im Rektorenzimmer im Universitätshauptgebäude zugänglich. Auch hier ist der Eintritt frei.

  • Termin

7. Juni 2018, 19.30 Uhr
Kammermusik mit Werken von Claude Débussy, Rene Barbier und Siegfried Karg-Elert,
Lesung aus Feldpostbriefen von Soldaten
Mitwirkende: Méline Wölfel (Klavier und Violine), Leonie Kampmeier (Klavier), Michel Weiss (Flöte), Thomas Materna (Horn), Tom Feldrappe (Klavier) – alle Mitglieder des Universitätsorchesters Gießen – sowie Harald Pfeiffer (Rezitation)

Ort: Aula der Justus-Liebig-Universität Gießen, Ludwigstraße 23, 35390 Gießen

  • Weitere Informationen

www.uni-giessen.de/ueber-uns/p-veranstaltungen/musikplus

  • Kontakt


Präsidialbüro der Justus-Liebig-Universität Gießen
Ludwigstraße 23
35390 Gießen
Telefon: 0641 99-12006

Pressestelle der Justus-Liebig-Universität Gießen, Telefon: 0641 99-12041