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Unsichere Zukunftsbilder in der Kunstpädagogik

Institut für Kunstpädagogik der JLU ist Gastgeber der Jahrestagung der Wissenschaftlichen Sozietät Kunst Medien, Bildung e.V. am 24./25. September 2026

Nr. 135 • 15. September 2026 

In einer Gegenwart, die durch Krisen, globale Ungleichheiten sowie Angriffe auf Wissenschaft und Bildung geprägt ist, gewinnen Fragen nach Bildungszielen und Zukunftsorientierungen neue Dringlichkeit. Das Institut für Kunstpädagogik der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) ist in diesem Jahr Gastgeber der Jahrestagung der Wissenschaftlichen Sozietät Kunst Medien Bildung e. V., die sich mit wissenschaftlichen und fachlichen Perspektiven vor dem Hintergrund düsterer Szenarien befasst. Die Konferenz unter dem Motto „Zukünfte_bilden“ findet am 24. und 25. September 2026 im Philosophikum II, Haus B und Haus H, statt. 

Zukunftsbilder erscheinen zunehmend willkürlich, unsicher oder gar umkämpft und sind zugleich unverzichtbar für pädagogisches Handeln. Es ist daher für kunstpädagogisches und kunstdidaktisches Denken und Handeln notwendig, die Vorstellungen, Konzeptionen und Fragestellungen im Hinblick auf Zukünfte zu schärfen. Es ergeben sich weitere Fragen: Auf welche Zukunftsvorstellungen und auf welche Utopien eines guten, gerechten und gelingenden Lebens soll und kann sich kunstpädagogische Bildung hin ausrichten? 

Nach der Begrüßung am Donnerstag, 24. September 2026, um 13 Uhr findet ab 14 Uhr im Haus B, Raum B030 eine Podiumsdiskussion statt. Prof. Dr. Dorothée de Nève, Prof. Dr. Kerstin Hallmann, Prof. Dr. Gesa Krebber und Markus Lepper diskutieren über Beweggründe, Richtungen und Handlungsmöglichkeiten einer Kunstpädagogik unter Gegenwartsdruck und beschäftigen sich mit Fragen wie: Wohin wollen wir uns bewegen? Welche Rollen spielen aktuelle Krisenerfahrungen? Was können Kunst und Pädagogik für den Entwurf lebbarer Zukünfte beitragen? Wie politisch ist die Frage nach Zukünften?

Im Rahmen der Tagung werden die Voraussetzungen, Potenziale, aber auch Beschränkungen und Widersprüche kunstpädagogischer Praxis für die Bildung von möglichen Zukünften diskutiert. Ein Fokus liegt dabei unter anderem auf den Rollen spekulativer, kritischer und subversiver Zukunftsperspektiven. Die Tagung lädt dazu ein, Beiträge und Fragen zu einer gestaltbaren Zukunft im Feld der Kunstpädagogik gemeinsam zu reflektieren. 

Die Tagung wird von Malina Blümm, Prof. Dr. Stefanie Johns, Prof. Dr. Ansgar Schnurr und Dr. Jana Tiborra vom Institut für Kunstpädagogik der JLU organisiert. 

Termin

Donnerstag, 24. September 2026, 13 Uhr, bis Freitag, 25. September 2026, 12:45 Uhr Philosophikum II, Karl-Glöckner-Straße 21 H+B 
Podiumsdiskussion: 24. September 2026, 14 Uhr, Haus B, Raum B30

Weitere Informationen

https://www.uni-giessen.de/de/fbz/fb03/institutefb03/ifk/aktuelles/zukuenftebilden

Kontakt

Prof. Dr. Ansgar Schnurr, Institut für Kunstpädagogik der JLU 
Telefon: 0641 99-25020
E-Mail: Ansgar.Schnurr

 

 

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