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Artikelaktionen

Veranstaltungen Wintersemester 2019/20


Dienstag, 5. November 2019, 16:15 - 17:00 Uhr*

Dr. Monika Rox-Helmer, Thomas Göttlich (Didaktik der Geschichte)

Wie war das, als es Deutschland zweimal gab?


Uni-Hauptgebäude, Aula, Ludwigstraße 23, 35390 Gießen


Am 9. November feiern wir in diesem Jahr den 30. Jahrestag des Mauerfalls… Mauerfall? Was für eine Mauer? Ja, es gab mal eine Mauer in Berlin, die teilte die Stadt. Sie teilte auch Familien und Freunde. Das war zu einer Zeit, da waren Ost- und Westdeutschland gefühlt weiter voneinander entfernt als Deutschland und die USA oder Deutschland und Russland. Denn diese Mauer war Teil einer Grenze, die Deutschland und Europa, ja eigentlich sogar die ganze Welt trennte.

Wie war es überhaupt dazu gekommen? Wie lebten die Menschen auf beiden Seiten der Mauer? Wie verschwand sie? Und wo gibt es heute noch Spuren aus dieser Zeit?

 

Dienstag, 3. Dezember 2019, 16:15 - 17:00 Uhr*

Prof. Dr. Katharina Lorenz (Archäologie)

Wie kämpften Gladiatoren? Ein Ausflug ins römische Amphitheater


Uni-Hauptgebäude, Aula, Ludwigstraße 23, 35390 Gießen


Gladiatoren waren die „Superstars“ der römischen Antike und begegnen uns heute noch beispielsweise auf der Kinoleinwand oder auch in Comics wie „Asterix als Gladiator“. Aber woher wissen wir eigentlich, wie diese Menschen vor über 2000 Jahren gelebt und gekämpft haben? Das ist eine der Fragen, mit denen sich die Klassische Archäologie beschäftigt. Um diese Frage zu beantworten, nutzen wir unter anderem die Methode der Experimentellen Archäologie zur praktischen Erforschung des römischen Gladiatorenwesens. Auf Grundlage archäologischer Quellen versuchen wir zu rekonstruieren, wie die Gladiatoren in der Arena gekämpft haben. Schülerinnen und Schüler erhalten in dieser Veranstaltung einen Einblick in die Methoden der Experimentellen Archäologie und können zum Abschluss auch die praktische Umsetzung in Form eines „echten“ Gladiatorenkampfes sehen.

 

Achtung!
Justus geht auf Campus-Tour: Die beiden nachfolgenden Veranstaltungen finden
nicht in der Aula statt!
Im Januar besucht er die Hermann-Hoffmann-Akademie, im Februar ist er im Chemie-Hörsaalgebäude.


Dienstag, 28. Januar 2020, 16:15 - 17:00 Uhr*

Prof. Dr. Volker Wissemann (Botanik)

Warum hängt ein Pottwal in Gießen?


Hörsaal der Hermann-Hoffmann-Akademie, Senckenbergstraße 17-21, 35390 Gießen


Wale leben in Deutschland weit entfernt von uns, in der Nordsee. Dort können wir sie, die Schweinswale, mit etwas Glück in der Natur vor Amrum oder Sylt beobachten. Nun sind aber vor ein paar Jahren Pottwale an der Nordseeküste gestrandet und gestorben. Sie kamen aus den arktischen Meeren und wollten auf die Südhalbkugel der Welt schwimmen, haben sich aber verirrt. Warum schwimmen Pottwale so weite Strecken, wie können sich so große Tiere verirren? Früher wurden Pottwale gejagt, und auch in Gießen haben wir davon einen großem Nutzen gehabt, aber welchen? Auch wenn die Knochen des Gießener Wals so groß sind, gibt es doch Gemeinsamkeiten mit unseren Knochen, aber welche und warum? Und ganz nebenbei lernen wir, wie Wale miteinander reden, auch wenn sie kein hessisch können...

 

Parkmöglichkeiten bestehen auf dem JLU-Parkplatz hinter dem Zeughaus (Landgraf-Philipp-Platz 8). Tickets werden von uns entwertet.

 

Donnerstag, 27. Februar 2020, 16:15 - 17:00 Uhr*

Prof. Dr. Richard Göttlich und Prof. Dr. Siegfried Schindler (Chemie)

Justus Liebig: Feuer und Flamme für die Chemie oder nur Knall und Rauch?


Hörsaal C 112 – Chemie-Hörsaalgebäude, Heinrich-Buff-Ring 19, 35392 Gießen


Justus Liebig hat die Welt mit den Ergebnissen seiner Forschung verändert. Über die Jahrmarktschemie der Knallerbsen entwickelte er sich zu einem der berühmtesten Chemiker, der zahlreiche tolle Versuche entwickelt hat. Seine Experimente - vom Knallsilber zum Silberspiegel - werden gezeigt und besprochen. 

 

* Der Allgemeine Hochschulsport bietet eine Bewegungspause an.