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Artikelaktionen

Lehramt an Grundschulen (L1)

Erste Staatsprüfung ("Staatsexamen")

Überblick

Studierendenzahlen

Im Studiengang sind 734 Studierende eingeschrieben (Stand: Wintersemester 2016/17).

Überblick

Überblick

Das Studium Lehramt an Grundschulen (L1) ist der universitäre Teil der Lehramtsausbildung und schließt mit der Ersten Staatsprüfung ab.

Die Lehrerbildung hat das Ziel, alle Lehrkräfte zur sachkundigen Mitgestaltung der Bildung und Erziehung von Schülerinnen und Schülern zu befähigen. Sie umfasst die Gesamtheit der Lehr- und Lernaktivitäten zum Aufbau, zur Aktualisierung und zur Erweiterung der im Lehrerberuf erforderlichen Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten, §1, Abs. 1, Hessisches Lehrer­bil­dungs­gesetz (HLbG).

Das Studium ist entsprechend den Anforderungen des HLbG und der Verordnung zur Durchführung des Hessischen Lehrerbildungsgesetzes (HLbGDV) organisiert.

 

Was Sie mitbringen sollten

Als zukünftige Lehrerin / zukünftiger Lehrer sollten Sie Interesse am Umgang mit Kindern sowie an den ge­wählten Studien­inhalten bzw. Ihren Unterrichtsfächern mit­bringen. Kontaktbereitschaft, Stabilität und Selbst­re­­flexivität sind weitere günstige Eigenschaften für den Beruf. Die Fächer­breite in den Lehramts­studien­gängen fordert Ihnen Flexibilität und Interesse, je nach Fächerwahl, sowohl an naturwissenschaftlichen, sprach- und geistes­wissenschaftlichen sowie sozial- und erziehungs­wissen­schaft­lichen Fragestellungen ab.

 

Was Sie mitbringen müssen

Zulassungsvoraussetzung für die Lehramtsstudiengänge mit dem Abschluss Erste Staatsprüfung ist die Allge­meine Hochschulreife (Abitur) oder eine als gleich­wertig anerkannte Vorbildung, die Fachhochschulreife reicht nicht aus. Für einzelne dritte Fächer sind Studien­vor­aussetzungen in Form von Eignungsprüfungen (Musik), einem ärztlichen Sporttauglichkeitszeugnis (Sport) oder Sprachvoraussetzungen (Englisch, Französisch) vorgesehen. Alle L1-Studierenden haben ein Orien­tierungspraktikum von mindestens vier Wochen Dauer nachzuweisen. Das Orientierungspraktikum soll vor Beginn des Studiums und muss spätestens vor Beginn der schulpraktischen Studien in der vorlesungsfreien Zeit abgeleistet werden.

Studienaufbau

Studienaufbau

Regelstudienzeit: 7 Semester

Regelstudienzeit

Die Regelstudienzeit beträgt sieben Semester.

Studienaufbau

Studienaufbau

Während des Studiums werden mehrere Anteile gleichzeitig studiert:

  • die vier Erziehungs- und Gesellschaftswissenschaften: Soziologie, Politikwissenschaft, Psychologie, Erziehungswissenschaft (Pädagogik)
  • die Didaktik der Grundschule
  • musisch-ästhetische Bildung und Bewegungserziehung
  • drei Unterrichtsfächer (Deutsch und Mathematik sind Pflicht!)
  • die Schulpraktischen Studien, das sind Schulpraktika mit vor- und nachbereitenden Veranstaltungen.
Außerdem schreibt das Hessische Lehrerbildungsgesetz vor, dass alle L1-Studierenden ein Orientierungs- und ein Betriebspraktikum absolvieren müssen.

Erziehungs- und Gesellschaftswissenschaften

In den Erziehungs- und Gesellschaftswissenschaften geht es z.B. um Themen wie Wirklichkeitsbereiche der Erziehung (z.B. Familienerziehung, Erziehung in der Schule), Theorie des Lernens, Soziale Lebenswelt von Schüler/inne/n, Eltern und Lehrer/inne/n, Grundlagen der Demokratie usw.

Diese vier Disziplinen sind Bestandteile des Studiums, weil Lehrer und Lehrerinnen nicht nur Fachwissen vermitteln sollen. Sie haben auch einen Erziehungsauftrag. Um diesen erfüllen zu können, müssen sie Strukturen und Prozesse in Schule und Gesellschaft, beim einzelnen Schüler/der einzelnen Schülerin und in der Klasse verstehen und deuten können.

  • Erziehungswissenschaft (Pädagogik)
  • Psychologie
  • Soziologie
  • Politologie
Informationen zu den Inhalten den Grundwissenschaften finden Sie in den Studienverlaufsplänen und in den Modulbeschreibungen (Anlage 2 der Studien- und Prüfungsordnung).

Didaktik der Grundschule

Mit grundschulspezifischen Themen beschäftigen Sie sich in der Didaktik (Lehre vom Lehren und Lernen) der Grundschule. Die entsprechenden Veranstaltungen finden am Fachgebiet Erziehungswissenschaften statt und behandeln grundschultypische didaktische Themen, die über die Fachdidaktik hinaus für die Grundschule von Bedeutung sind.

Informationen zu den Inhalten der Didaktik der Grundschule finden Sie in den Studienverlaufsplänen und in den Modulbeschreibungen.

Unterrichtsfächer

Unterrichtsfächer

Deutsch (Pflicht!)

Studierende des Lehramts an Grundschulen müssen das Fach Deutsch für die Klassen 1 bis 6 studieren. Dafür sind laut Studienordnung folgende Bereiche vorgesehen:

1. Sprach- und literaturwissenschaftliche Inhaltsbereiche:

  • Schriftspracherwerb,
  • Orthographie,
  • Wort- und Satzgrammatik,
  • sprachliches Handeln mit Texten und in Gesprächen,
  • Lese- und Schreibforschung,
  • literarische Gattungen,
  • Epochen und Autoren (insbesondere der Kinder- und Jugendliteratur);

2. Fachdidaktische Konzepte und Methoden für den Primarstufenunterricht in den folgenden Kompetenzbereichen:

  • Sprechen und Zuhören,
  • Schreiben,
  • Lesen und Rezipieren (mit literarischen und nicht-literarischen Texten sowie mit Medien umgehen),
  • Sprache und Sprachgebrauch untersuchen und reflektieren;

 

Detaillierte Informationen enthalten die Modulbeschreibungen, die Sie in den Mitteilungen der Universität Gießen (MUG) finden:
- Studien- und Prüfungsordnung L1,
- Modulbeschreibung für das Fach Deutsch;

Mathematik (Pflicht!)

Studierende des Lehramts an Grundschulen müssen das Fach Mathematik für die Klassen 1 bis 6 studieren. Dort sind folgende Bereiche laut Studienordnung geplant:

1. Fachmathematische Inhaltsbereiche:

  • Zahlen und Operationen,
  • Raum und Form,
  • Muster und Strukturen,
  • Größen und Messen sowie
  • Daten, Häufigkeit und Wahrscheinlichkeit.

2. Fachdidaktisch:
Allgemeine mathematische Kompetenzbereiche wie Kommunizieren, Argumentieren, Modellieren, Problemlösen und Darstellen werden in Verbindung mit den oben genannten Inhaltsbereichen bearbeitet. Dies wird am Beispiel des Arithmetik-, Geometrie- sowie Sachrechenunterrichts in der Grundschule ausgeführt.

Ebenso werden die Unterrichtsinhalte der Klassen 5 und 6 (Arithmetik der natürlichen Zahlen, Bruchrechnung, Größen und Sachrechnen, Terme – Variablen – Gleichungen, Elemente der Geometrie) vertiefend bearbeitet.

Detaillierte Informationen enthalten die Modulbeschreibungen, die Sie in den Mitteilungen der Universität Gießen (MUG) finden:
- Studien- und Prüfungsordnung L1,
- Modulbeschreibung für das Fach Mathematik;

 

Ein weiteres Unterrichtsfach müssen Sie aus folgendem Fächerkanon wählen:

Fußnoten

1 siehe Eignungsprüfung

vor Studienbeginn

2 Siehe Sprachvoraussetzungen

3 Ev./Kath. Religion werden in Schulen konfessionsgebunden unterrichtet. Beachten Sie, wenn Sie eins dieser Fächer studieren, dass Sie außerdem die Lehrbefähigung der entsprechenden Amtskirche benötigen, sobald Sie unterrichten.

4 Was ist Sachunterricht eigentlich? Der Sachunterricht soll den Kindern helfen, sich mit Sachverhalten aus ihrer sozialen, natürlichen und technischen Umwelt auseinanderzusetzen. Die Kinder sollen lernen, die individuelle und gesellschaftliche Lebenswirklichkeit zu verstehen und kompetent in ihr zu handeln.

Am Sachunterricht beteiligte Fächer sind aus dem Naturwissenschaftlichen Bereich die Biologie, Chemie, Physik sowie aus dem sozialwissenschaftlichen Bereich Politik und Wirtschaft, Geschichte und Erdkunde.

5 Eine sportpraktische Eignungsprüfung findet nicht statt, Sie müssen aber bei der Einschreibung Ihre Sporttauglichkeit durch ein ärztliches Gesundheitszeugnis nachweisen. Einen entsprechenden Vordruck für die Bescheinigung finden Sie hier.

Informationen zu den Inhalten der einzelnen Fächer finden Sie in den Studienverlaufsplänen und in den Modulbeschreibungen (Anlage 2).

Zwischenprüfung L1/L2

Zwischenprüfung

Bis zum Ende des dritten Semesters ist eine Zwischenprüfung nachzuweisen. Diese ist keine punktuelle Prüfung, sondern erfolgt durch den Nachweis einer definierten Menge von Leistungspunkten, die in den bis dahin abzulegenden Modulprüfungen/Modulen erworben wurden (kumulative Prüfung). In besonders begründeten Ausnahmefällen kann die Zwischenprüfung bis Ende des fünften Semesters abgelegt werden.

Die Zwischenprüfung dient zusammen mit dem ersten Teil der Schulpraktischen Studien dazu, die grundsätzliche Eignung für das angestrebte Lehramt festzustellen. Dies bedeutet auch, dass definitives Nicht-Bestehen der Zwischenprüfung und der ersten Schulpraktischen Studien bis zu einem maximal spätesten Zeitpunkt dazu führen, dass das Studium im gewählten Lehramt nicht mehr weiter geführt werden kann (Siehe FAQ Zwischenprüfung des ZfL).

Erste Staatsprüfung & Referendariat

Erste Staatsprüfung und Vorbereitungsdienst

  • Das Hochschulstudium ist die erste Phase auf dem Weg, Lehrerin bzw. Lehrer zu werden. Es schließt mit der Ersten Staatsprüfung ab. Mehr
  • Nach der Ersten Staatsprüfung erfolgt die schulpraktische Ausbildung in der zweiten Phase, dem Vorbereitungsdienst (Referendariat)Mehr...

Bewerbung

Beginn WS

Studienbeginn

nur zum Wintersemester

Zulassungsvoraussetzungen (L1)

Zulassungsvoraussetzungen

  1. Zulassungsvoraussetzung für die Lehramtsstudiengänge mit dem Abschluss 'Erste Staatsprüfung' ist die Allgemeine Hochschulreife (Abitur) oder eine als gleichwertig anerkannte Vorbildung (NICHT Fachhochschulreife). Mehr...
  2. Für einzelne Fächer der verschiedenen Lehramtsstudiengänge sind Studienvoraussetzungen vorgesehen in Form von
    • Eignungsprüfungen Mehr...
    • Sprachvoraussetzungen Mehr...
  3. Alle L1-Studierenden haben ein Orientierungspraktikum von mindestens vier Wochen Dauer nachzuweisen. Es dient der Vororientierung für das künftige Arbeitsfeld. Das Orientierungspraktikum soll vor Beginn des Studiums und muss spätestens vor Beginn der schulpraktischen Studien in der vorlesungsfreien Zeit abgeleistet werden. Mehr...
Vorkurse für diesen Studiengang bzw. seine Teilfächer

Es gibt Vorkurse zur Vorbereitung, folgen Sie dem Link!

Falls Sie planen ein Studium in diesem Studiengang aufzunehmen, steht Ihnen folgende Auswahl an Vorkursen zur Verfügung, durch die Sie Grundlagen schon vorab auffrischen können:

Beginn nur im WiSe / Zulassungsbeschränkung

Bewerbung

 

  • Der Studiengang ist örtlich zulassungsbeschränkt. Die Studienplatzvergabe erfolgt entsprechend der Hessischen Vergabeverordnung. Mehr...
  • Die Bewerbung muss bis 15.07. beim Studierendensekretariat der Universität Gießen eingehen. Mehr...
  • Für internationale Studienbewerber/innen gelten zum Teil andere Regeln. Mehr...
Erste Staatsprüfung & Referendariat

Erste Staatsprüfung und Vorbereitungsdienst

  • Das Hochschulstudium ist die erste Phase auf dem Weg, Lehrerin bzw. Lehrer zu werden. Es schließt mit der Ersten Staatsprüfung ab. Mehr
  • Nach der Ersten Staatsprüfung erfolgt die schulpraktische Ausbildung in der zweiten Phase, dem Vorbereitungsdienst (Referendariat)Mehr...

Kontakt

Fachberatung Lehramt

Studienfachberatung in den Fächern der Lehramtsstudiengänge

Studienfachberatung in den Lehramtsfächern

Zentrum für Lehrerbildung (ZfL)

Zentrum für Lehrerbildung (ZfL)

Sprechzeiten und Ansprechpartner/innen finden Sie auf den Webseiten des ZfL.

Hessische Lehrkräfteakademie, Prüfungsstelle Gießen

Hessische Lehrkräfteakademie, Prüfungsstelle Gießen

Zentraler Studienservice
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Wegbeschreibung und Empfang Studienservice

 
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