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Projektseminar "Spuren der Herkunft"

Seminar zur Sammlungs- und Objektforschung, Kooperation zwischen der Sammlungskoordination der JLU und dem Museum für Gießen.

Spuren der Herkunft


Am Dienstag, 14. Juli 2026, haben Studierende der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) im Museum am Brandplatz eine Vitrine mit ethnographischen Objekten eingerichtet. Das Seminar zur Sammlungs- und Objektforschung mit dem Schwerpunkt auf Erschließung und Dokumentation von historischen Artefakten war eine Kooperation zwischen der Sammlungskoordination der JLU und dem Museum für Gießen. Die Studierenden haben sich mit den originalen Museumsobjekten der Ethnographischen Sammlung auseinandergesetzt. So konnten sie museologische Kenntnisse in der praktischen Handhabung ganz unterschiedlicher Exponate und Materialien kennenlernen. Sie haben Museumsarbeit hautnah erlebt.


Ein wesentlicher Bestandteil der Aufgabenstellung war auch die Erforschung der Herkunftsgeschichten, der sogenannten Provenienzen. Dies gehört zum Standard guter Museumsarbeit. Ein Teil der Ergebnisse wird nun im ersten Obergeschoss des Museums präsentiert. Unter den ausgestellten Objekten sind unter anderem Zeremonialgegenstände, Instrumente und Schmuck. Sie stammen aus Asien, Ozeanien und Amerika.


Beteiligt waren Zarina Agzholova, Annika Hartung, Esma Kisla, Hannah Latussek, Emilie Matzke, Tabea Müller, Celiha Mustafov, Alessia Schwarzkopf, Tatiana Serkova, Natalia Szabelska, Justine Wiesner.


Die Leitung des Seminars lag bei Dr. Alissa Theiß und Prof. Dr. Cornelia Weber, im Museum betreuten Mário Jorge Alves und Dr. Katharina Weick-Joch die Studierenden.

 

Foto: Die Vitrine mit den ethnographischen Objekten ist fertig eingerichtet, (c) MfG