2025
The Third Garden
- https://www.uni-giessen.de/de/fbz/fb05/atw/veranstaltungen/2025/thethirdgarden
- The Third Garden
- 2026-06-30T20:30:00+02:00
- 2026-06-30T21:00:00+02:00
30.06.2026 von 20:30 bis 21:00 (Europe/Berlin / UTC200)
Theaterlabor, Gießen
Performance: Luke Brandl, Isaak Kudaschov, Zenith Trott Inszenierung, Text, Bühnenbild/Directing, Text, Stage Design: Vicky Prägant Kostümbild/Costume Design: Robin Grechenig Licht/Lights: Sophie Feuchtenböck Sound: Marie-Luise Wenzel Musik/Music: Malte Schuster Video: Luke Brandl
DE: Ein Engel landet in der Hölle. Obwohl, sie ist eigentlich kein Engel mehr. Sie ist ein gefallener Engel und vielleicht ist die Hölle auch etwas anderes. Was könnte dieser Ort sonst noch sein? Was gibt es sonst für Orte? Ein Zuhause? Ein Refugium? Ein Garten? Neben dem Garten Eden und dem Garten der Lüste wäre sie wohl der dritte. Vicky Prägants Abschlussarbeit für den Master Angewandte Theaterwissenschaft setzt sich mit queerer Identität auseinander. Angelegt als Allegorie wird die Beziehung zwischen queeren, besonders trans* und non-binären Personen, und vermeintlichen höheren, machtvollen Instanzen beleuchtet.
EN: An angel lands in hell. Well, she isn’t an angel anymore. She is a fallen angel and maybe hell is something else as well. What other places are there? A home? A refuge? A garden? Next to the Garden of Eden and the Garden of Earthly Delights, it would be the third. Vicky Prägant’s Master’s project for the Master Applied Theater Studies examines queer identity. Designed as an allegory, the performance deals with the relation between queer, especially trans* and nonbinary people, and purported higher authorities.
Premiere am 10.07.2026 und 11.07.2026 um 20Uhr im TheaternebendemTurm Marburg
- Performance
- Abschlussstück/Pre-Showing
Fortunate Shortcuts
- https://www.uni-giessen.de/de/fbz/fb05/atw/veranstaltungen/2025/fortunateshortcuts
- Fortunate Shortcuts
- 2026-06-13T17:00:00+02:00
- 2026-06-13T18:00:00+02:00
13.06.2026 von 17:00 bis 18:00 (Europe/Berlin / UTC200)
Impulse Festival/Theaterrevier, Bochum
Konzept, Künstlerische Leitung, Bühnenbild, Training KI: Marie Meyer Regie, Choreografie: Künstliche Intelligenz Programmierung Digitales Interface, Mitarbeit Bühnenbild, Dramaturgie: Declan Hurley Robotik, Lichtdesign: Simon Lenzen Mitarbeit Produktion: Svenja Polonji Eine Produktion von Marie Meyer in Koproduktion mit dem Produktionshaus NAXOS (Frankfurt am Main). Die Produktion wurde gefördert vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur, Kulturamt Frankfurt am Main und mit freundlicher Unterstützung der Aventis Foundation. Entwicklung ermöglicht durch: HTA-Postgraduiertenförderung „Künstlerisches Forschen“ (2023) – ein Förderprojekt des Frankfurt LAB für Alumni der Hessischen Theaterakademie, gefördert durch das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst und den Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien im Rahmen von NEUSTART KULTUR.
Barockes Theater trifft auf künstliche Intelligenz: Am 13.06.2025 premierte "Fortunate Shortcuts" von Marie Meyer im Produktionshaus NAXOS in Frankfurt am Main und wurde nun zum diesjährigen Impulse Festival nach Bochum eingeladen. In dieser performativen Bühneninstallation, irgendwo zwischen musikalischem Objekttheater und kinetischer Skulptur, übernimmt eine KI die Regie, die Theatermaschinerie wird zu ihrem Ensemble. Ein selbst trainierter Algorithmus steuert den Einsatz von Musik, Licht und Motoren und choreografiert die von barocken Theaterbauten inspirierten Kulissen – und das bei jeder Aufführung aufs Neue und anders. Zur Musik von Bach und Händel, Monteverdi und Vivaldi steigen Bühnenteile auf- und ab, großflächige Paneele fahren von den Seiten herein und bespielen die Szenerie der ehemaligen Fabrikhalle. Im Zentrum von Fortunate Shortcuts stehen dabei jene Störmomente, in der die KI vermeintlich scheitert, unsere Sehgewohnheiten herausfordert und ästhetische Entscheidungen trifft, die unserem Verständnis gängiger Inszenierungspraktiken und unserem Gespür für Timing widerstreben. Gloria in excelsis Deo ex Machina!
Weitere Aufführung:
14.06.2026, 20h, im Anschluss Nachgespräch
- Performance
Ich traf die Trauer bei Nacht in der Küche
- https://www.uni-giessen.de/de/fbz/fb05/atw/veranstaltungen/2025/ichtrafdietrauer
- Ich traf die Trauer bei Nacht in der Küche
- 2026-06-06T19:00:00+02:00
- 2026-06-06T20:00:00+02:00
06.06.2026 von 19:00 bis 20:00 (Europe/Berlin / UTC200)
Gießen Theaterlabor// FrankfurtLAB
Dorothea Seibel & Carolin Wilhelmine Müller & Hanna Mutschler (Regie, Dramaturgie, Projektleitung), Jana Jähnig & Emma Mamerow (Bühnenbild), Mona Altmann (Kostümbild), Celine Keblowsky (Lichtdesign + Technik), Jülide Gündoğdu (Untertitel), Emma Yaiza (Technik), Nathalie Rosenbaum (Choreographie), Ulrike Hofer & Amelia Wilson & Lisa Gutknecht & Nele Waibel & Petra Schmidt (Spielende)
DE: Trauernde werden oft gedanklich in ein Wartezimmer verbannt. Alles clean, alles ordentlich. Wir bespielen diesen klinischen Raum, in dem Gefühle möglichst vermieden werden, und füllen ihn mit Geschichten. Cowboys, Dosenpfirsiche, David Bowie und Taschentücher – alles findet seinen Platz.
Content Notes: Trauer, Tod, Verlust (Content Notes werden vor Ort nochmal ausgehängt)
EN: Those who are grieving are often mentally banned to a waiting room. Everything proper, everything clean. We fill in this clinical space, where feelings are avoided with stories and shared memories. Cowboys, canned peaches, David Bowie, and tissues – everything finds its place.
Aufführungen:
6.06., 19 Uhr, Gießen Theaterlabor
3.& 4.07., 18 Uhr, Frankfurt LAB
- Premiere
- Performance

2x241 TITEL DOPPELT SO GUT WIE MARTIN KIPPENBERGER
- https://www.uni-giessen.de/de/fbz/fb05/atw/veranstaltungen/2025/titeldoppeltsogutwiemartinkippenberger
- 2x241 TITEL DOPPELT SO GUT WIE MARTIN KIPPENBERGER
- 2026-06-05T19:30:00+02:00
- 2026-06-05T20:40:00+02:00
05.06.2026 von 19:30 bis 20:40 (Europe/Berlin / UTC200)
Mülheimer Theatertage/Stadthalle Mülheim an der Ruhr
Text, Regie, Ausstattung: Frankfurter Hauptschule Dramaturgie: Sophie Eisenried, Julia Lochte Chorleitung: Christine Groß Mit Elias Maria Burckhardt , Antonina Gruse , Anja Signitzer Gastauftritte im Video: Dennis Fell-Hernandez, Frangiskos Kakoulakis, Nadège Meta Kanku, Jelena Kuljić, Thomas Schmauser, Maren Solty
Mit ihrem ersten Theaterstück „2×241 TITEL DOPPELT SO GUT WIE MARTIN KIPPENBERGER“ liefert das Künstler*innenkollektiv Frankfurter Hauptschule einen absurden, zugleich hochpolitischen Schlagabtausch zwischen Zeitdiagnose, dialogischen Verwirrspielen, sarkastischen Anrufungen der Nazizeit und purem Klamauk. Ausgangspunkt ist Martin Kippenbergers Buch „241 Bildtitel zum Ausleihen für Künstler“ (1986). Das Kollektiv denkt die Idee weiter – und verdoppelt sie mit einer eigenen Titelsammlung für Kunstwerke, die es (noch) nicht gibt. Hoch- und popkulturelle Referenzen verschmelzen, überlagern sich und überfordern mitunter. Das Bühnenbild dagegen ist minimalistisch: Im Zentrum ein Kreuz – Symbol, Bild, Projektionsfläche. Christliche Ikonografie trifft auf Partyexzess und Almklausis „Mama Lauda“ zur Melodie von Gary Jules’ „Mad World“ wird zum Soundtrack der Gegenwart. 2024 gewann die Frankfurter Hauptschule mit dem Text den Autor*innenpreis des Heidelberger Stückemarkts. Ihre Inszenierung in eigener Regie premierte im November 2025 an den Münchner Kammerspielen und ist nun zu den Mülheimer Theatertagen und den Autor:innentheatertagen am Deutschen Theater Berlin eingeladen.
Weitere Aufführungen:
06.06.2026, 18:00 h, Mülheimer Theatertage/Stadthalle Mülheim an der Ruhr, 70 min 12.06.2026, 20:30 h, Autor:innentheatertage/Deutsches Theater Berlin, 70 min
13.06.2026, 19:00 h, Autor:innentheatertage/Deutsches Theater Berlin, 70 min
- Inszenierung
Theatermaschine 2026
- https://www.uni-giessen.de/de/fbz/fb05/atw/veranstaltungen/2025/theatermaschine2026
- Theatermaschine 2026
- 2026-06-03T10:00:00+02:00
- 2026-06-03T11:00:00+02:00
03.06.2026 von 10:00 bis 11:00 (Europe/Berlin / UTC200)
03.06.2026 von 10:00 bis 11:00
04.06.2026 von 10:00 bis 11:00
05.06.2026 von 10:00 bis 11:00
06.06.2026 von 10:00 bis 11:00
07.06.2026 von 10:00 bis 11:00
Theaterlabor, Alte Universitätsbibliothek, Trafo e.V. Künstlerkollektiv, Gießen
Simon Bambach, Sarah Bilstein, Hyunseo Choi, Pádraig Harrington, Zofia Lizzy Kacprzyńska, Kaska Kalms, Greta Kuhlins, Alessia Radan, Miriam Rebenich, Ronja Reuter, Erik Severin, Emma Yaiza, Miriam-Vanessa Spence, Zenith Ori Trott
DE: “UN[CUT] TIES“ - Unter diesem Motto laden die Studierenden der Angewandten Theaterwissenschaft der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) zur ihrem diesjährigen Werkschau-Festival „Theatermaschine“ ein. Vom 3. bis 7. Juni findet rund um das Theaterlabor in der Bismarckstraße 24 ein vielfältiges künstlerisches Programm statt - von Performances, Theaterstücken, Konzerten und Tänzen bis hin zu Installationen, Ausstellungen, Lesungen und Video Screenings ist alles dabei.
„Ties“ („Bindungen“) haben die Mitglieder des diesjährigen Theatermaschine-Teams seit ihrem Studienbeginn im Oktober 2025 zahlreich geknüpft – untereinander, mit ihrem Institut und mit der Stadt Gießen. „Die Fähigkeit, sich von alten Fesseln zu befreien und die Erfahrung, Bindungen mit neu gewonnenen Freunden einzugehen, steht im Herzen von UN[CUT] TIES“, sagt Pádraig Harrington, Erasmus-Student aus Cork, Irland. Auch Alessia Radan studiert am University College Cork und steckt in ihrem Erasmus-Jahr tief in den Festival-Vorbereitungen: „Für mich ist „[UN]CUT TIES“ mit allem verbunden: Jede Bindung, die wir fühlen – zu einem Ort, einer Person, einem Lebensabschnitt, einem Karriereweg, etc. – kann abgetrennt werden. Oder erneuert werden. Oder beides, immer und immer wieder. Es repräsentiert ständige Veränderungen und Entscheidungen; Dinge, mit denen ich mich als Anfang 20-Jährige viel auseinandersetze.“ Für die Studentin Emma Yaiza bedeutet die Theatermaschine 2026 Vielfalt, Spaß und viel Arbeit: „Ich freue mich riesig und hoffe, dass wir auch viele Gäste außerhalb der Theaterwissenschaft begeistern können.“ Bei der 31. Auflage der Theatermaschine zeigen die Studierenden der Angewandten Theaterwissenschaft über 40 Werke, veranstalten Workshops und laden in ihre bunte Theaterwelt ein – eine Welt, die auch von „Cuts“ betroffen ist: Besonders von Kommunen finanzierte Kultureinrichtungen und die freie Theaterszene sorgen sich angesichts von Sparzwängen und steigenden Belastungen. Alle Veranstaltungen der Theatermaschine sind kostenlos, um Spenden wird gebeten. Reservierungen sind nicht nötig und auch nicht möglich. Das Programm kann online oder über Instagram (@theatermaschine26) eingesehen werden. Performance-Sprachen sind vorwiegend Deutsch und Englisch.
EN: “UN[CUT] TIES”: Under this motto, students of Applied Theatre Studies at Justus Liebig University Giessen (JLU) invite the public to their annual showcase festival, Theatermaschine. From June 3 to 7, 2026, they will curate a diverse artistic program centered around the JLU Theatre Laboratory at Bismarckstraße 24a in Giessen—featuring performances, plays, concerts, dance pieces, and installations, as well as exhibitions, readings, and video screenings. Since beginning their studies in October 2025, members of this year’s Theatermaschine team have forged numerous “ties”—among themselves, with their institute, and with the city of Giessen. “The ability to break free from old shackles, and the experience of forming bonds with newly made friends, lie at the very heart of UN[CUT] TIES,” says Pádraig Harrington, an Erasmus student from Cork, Ireland. Alessia Radan, also a student at University College Cork, is deeply immersed in festival preparations during her Erasmus year: “For me, ‘[UN]CUT TIES’ connects to everything: Every bond we feel—whether to a place, a person, a life stage, a career path, etc.—can be severed. Or renewed. Or both—over and over again. It represents constant change and decision-making; things I grapple with a lot as someone in my early twenties.” For student Emma Yaiza, Theatermaschine 2026 signifies diversity, fun, and a great deal of hard work: “I’m incredibly excited and hope that we can also captivate many guests from outside the field of theatre studies.” At the 31st edition of Theatermaschine, students of Applied Theatre Studies present over 40 works, host workshops, and invite the public into their vibrant theatrical world—a world that is itself affected by "cuts": cultural institutions—particularly those funded by municipalities—and the independent theater scene are facing growing concerns amidst austerity measures and rising financial pressures. All Theatermaschine events are free of charge; donations are welcome. Reservations are neither required nor possible. The program can be viewed online or via Instagram (@theatermaschine26). Performances are conducted primarily in German and English.
- Festival
Ana Hoblea
zwei cola zum alleinsein bitte
- https://www.uni-giessen.de/de/fbz/fb05/atw/veranstaltungen/2025/zweicolazumalleinseinbitte
- zwei cola zum alleinsein bitte
- 2026-05-29T19:00:00+02:00
- 2026-05-29T21:00:00+02:00
29.05.2026 von 19:00 bis 21:00 (Europe/Berlin / UTC200)
29.05.2026 von 19:00 bis 21:00
30.05.2026 von 19:00 bis 21:00
02.06.2026 von 19:00 bis 21:00
04.06.2026 von 19:00 bis 21:00
06.06.2026 von 19:00 bis 21:00
E-Kiosk 24, Neustadt 16, Marburg
Imke Daum
Das Loch im Bauch ist groß und leer. Eingesperrte Produkte versprechen Liebe, Wärme und Sättigung. Automatisierte Abhängigkeit. Vierundzwanzigsieben. Einfach. Schnell. Verfügbar. Performativ werden Kapitalismus und Überfluss, Vereinzelung und Sinnlosigkeit erforscht. 15-Minuten-Performance von Imke Daum im Rahmen des Nearly Close Enough to Kiss Festivals des TNT Marburg.
- Performance
The Ones Who Create and Build
- https://www.uni-giessen.de/de/fbz/fb05/atw/veranstaltungen/2025/theoneswhocreateandbuild
- The Ones Who Create and Build
- 2026-05-28T19:00:00+02:00
- 2026-06-28T13:00:00+02:00
28.05.2026 19:00 bis 28.06.2026 13:00 (Europe/Berlin / UTC200)
28.05.2026
19:00
bis
28.06.2026
13:00
30.05.2026
19:00
bis
30.06.2026
13:00
02.06.2026
19:00
bis
03.07.2026
13:00
03.06.2026
19:00
bis
04.07.2026
13:00
04.06.2026
19:00
bis
05.07.2026
13:00
Treffpunkt ist die Elisabethbrücke in Marburg // Meeting point is Elisabethbrücke in Marburg
Konzept & Performance: Mica Haubrich Dramaturgie: Adi Einecke Besonderen Dank an: Dagny Grzech
DE: Diese Performance ist Teil des Nearly Close Enough To Kiss Festivals vom TNT Marburg Wie sieht eine utopische Gesellschaft aus, und kann es diese geben? Und wie kommen wir zur Utopie? Solarpunk-Gedankenexperimente eröffnen nachhaltige, post-fossile Perspektiven. Eine Suche nach Hoffnung zwischen Zukunftsängsten und apokalyptischen Visionen. Das Stück ist in deutscher Lautsprache, eine englische Übersetzung des Texts wird auf Papier und als QR-Code vorliegen. Konzept & Performance: Mica Haubrich Dramaturgie: Adi Einecke Besonderen Dank an: Dagny Grzech
EN: This performance is part of the Nearly Close Enough To Kiss Festival by TNT Marburg What does a utopian society look like, and can such a thing exist? And how do we achieve utopia? Solarpunk thought experiments open up sustainable, post-fossil-fuel perspectives. A search for hope amidst fears about the future and apocalyptic visions. Piece will be in spoken German, translation in English will be available on paper / QR code. Concept & Performance: Mica Haubrich Dramaturgy: Adi Einecke Special Thanks to: Dagny Grzech
storms oder von tränen, die wurzeln schlagen / Eng: storms or rooting tears
- https://www.uni-giessen.de/de/fbz/fb05/atw/veranstaltungen/2025/storms
- storms oder von tränen, die wurzeln schlagen / Eng: storms or rooting tears
- 2026-05-23T18:00:00+02:00
- 2026-05-23T19:30:00+02:00
23.05.2026 von 18:00 bis 19:30 (Europe/Berlin / UTC200)
Theaterlabor Gießen
wanda berger (sie/keine | she/they), daniel kailer (keine | None), luise steinbach (sie/ihr | she/her), emma kommert (sie/ihr | she/her), johannes demmler (er/ihm | he/him), caro w. müller (keine | none), jonah helfert (keine | they/them), joana ferraz (sie/keine | she/they)
DE: Wir wurden erschaffen als Korrektiv, wir wurden erschaffen, weil scheinbar klar war, dass dieses Sinnliche und Schöne hineingeboren wurde in eine Welt, die es gaslighten, kleinhalten, belittlen, ‘reinhalten', die es missbrauchen, vergewaltigen und töten will. "storms oder von tränen, die wurzeln schlagen", erzählt in loser Anlehnung an die griechischen Tragödien der “Orestie” des antiken Dichters Aischylos, von Erinnyen - Rachegöt*innen - und erforscht, warum wir so fucking zornig und erschöpft sind. Eine Welt, in der über allem das Damoklesschwert patriarchaler Gewalt hängt, grinds u down. Was ist das für ein Gefühl, das in uns hochklettert, wenn wir eine Ungerechtigkeit erleben? Ist es eher die Eiseskälte, die den Blick frieren lässt und die Beine schwer macht? Oder doch eher ein Brodeln, ein Kitzeln, die geballte Faust in der Hosentasche und Speichel der Fäden zieht? Und was ist eigentlich, wenn diese Ungerechtigkeit so groß und so alt ist, dass sich schon Generationen dagegen gestemmt haben und sie trotzdem immer noch täglich mehrere hundert Menschen das Leben kostet? Gibt es dann nur noch Selbstauflösung? "storms" erzählt vom Wüten, vom Rasen, vom Schlachten und vom Stürmen, aber vor allem vom einander Begleiten. "storms" ist eine Rachefantasie, die ins Stocken gerät.
ENG: We were created as a corrective; we were created because it seemed clear that this beauty was born into a world that seeks to gaslight it, keep it down, belittle it, keep it 'pure,' and that seeks to abuse, rape, and kill it. - Storms or Tears That Take Root" loosely based on the Greek tragedies of the "Oresteia" by the ancient poet Aischylos, tells of the Erinyes - goddesses of vengeance - and explores why we are so fucking angry and exhausted. A world in which the sword of Damocles hangs over everything, grinding us down. What is that feeling that wells up inside us when we witness an injustice? Is it more like an icy breeze that freezes our gaze and weighs down our legs? Or is it more of a seething, a tingling - a clenched fist in our pocket and saliva forming threads? And what if this injustice is so vast and so old that generations have already fought against it, yet it still claims the lives of hundreds of people every day? Is self-destruction the only option left? "storms" tells of rage, of rampaging, of slaughter, and of storming - but above all, of walking alongside one another. "storms" is a fantasy of revenge that comes to a standstill.
Weitere Aufführung: 24.05.2026, 16 Uhr
- Performance
- Abschlussstück

ZAPFENSTREICH
- https://www.uni-giessen.de/de/fbz/fb05/atw/veranstaltungen/2025/zapfenstreich
- ZAPFENSTREICH
- 2026-05-22T20:00:00+02:00
- 2026-05-22T21:00:00+02:00
22.05.2026 von 20:00 bis 21:00 (Europe/Berlin / UTC200)
22.05.2026, Produktionshaus Naxos Frankfurt; 30.05.2026, Kammerspiele Staatstheater Darmstadt
Bühne, Kostüm und Performance Ragni Halle, Jay Tebogo Fiskerstrand, Gregers Hansen, Jakob Krog, Simon David Zeller Musik dragongirl (Niko Ursin) Technische Leitung Frithjof Gawenda Gefördert durch den Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, das Kulturamt Frankfurt und FFUK Norwegen. ZAPFENSTREICH ist Teil des BOYS* IN SYNC Projekts »Mother Europe«, unterstützt durch Statens Kunstfonds Denmark, Grenland Friteater, Kultursenter Fossekleiva und TOASTER/Husetsteater Kopenhagen. -- Stage, Costumes and performance Ragni Halle, Jay Tebogo Fiskerstrand, Gregers Hansen, Jakob Krog, Simon David Zeller Music dragongirl (Niko Ursin) Technical direction Frithjof Gawenda Supported by Fonds Darstellende Künste with funds from the Federal Government Commissioner for Culture and the Media, Kulturamt Frankfurt and FFUK Norway. ZAPFENSTREICH is part of the BOYS* IN SYNC project »Mother Europe«, supported by States Kunstfonds Denmark, Grenland Friteater, Kultursenter Fossekleiva und TOASTER/Husetsteater Copenhagen.
DE: ZAPFENSTREICH beim Made.Festival 2026! Im Jahr 2021 beendet Angela Merkel ihr Amt als Bundeskanzlerin. Zu ihren Ehren findet eine Militärzeremonie statt, die von mehreren TV Sendern live begleitet wird. Zwar ist der sogenannte »Zapfenstreich« eine 300 Jahre alte deutsche Militärtradition, bei seiner Ausstrahlung irritieren die Bilder von deutschen Soldaten, die mit Fackeln durch die Nacht marschieren, jedoch das deutsche, wie internationale Publikum: Viele assoziieren die Show mit historischen Bildern der Nazis. Obwohl die Ausgangssituation eine andere ist, löst die Zeremonie eine Diskussion aus: Wie soll sich das deutsche Militär, 76 Jahre nach den Schrecken des Zweiten Weltkriegs, als Institution einer modernen Demokratie präsentieren? Drei Jahre später, stellt die Performancegruppe BOYS* IN SYNC die TV Übertragung auf der Bühne nach: Als Performer und Tänzer*innen aus verschiedenen europäischen Ländern, behandeln sie die militärischen Bewegungen als Choreografien, die Männlichkeit, Konformität und Macht hinterfragen, und vermischen sie mit Momenten der Irritation, Queerness und Intimität.
ENG: ZAPFENSTREICH at Made.Festival 2026! In 2021, chancellor Angela Merkel is stepping down from office. She is being honored, by a grand military ceremony, broadcasted live. Although the so-called »Zapfenstreich« is a 300-year-old German military tradition, the images of German soldiers marching through the night while holding burning torches, disturb both the German and international audience: many associate the show with historical images of the Nazis. Despite the different context, the ceremony sparks a discussion: how should the German military present itself as an institution of a modern democracy – 76 years after the horrors of World War II? Three years later, the performance group BOYS* IN SYNC reenacts the TV broadcast: as performers and dancers from different European countries, they treat the military movements as choreographies that question masculinity, conformity, and power, blending them with moments of disruption, queerness, and intimacy.
Aufführungen am 22.05.2026 im Produktionshaus Naxos Frankfurt, 20 Uhr und am 30.05.2026 in den Kammerspielen Staatstheater Darmstadt, 18:30 Uhr.
- Performance

BUILT TO BREAK - Architektur für Alle!
- https://www.uni-giessen.de/de/fbz/fb05/atw/veranstaltungen/2025/builttobreak
- BUILT TO BREAK - Architektur für Alle!
- 2026-05-17T15:00:00+02:00
- 2026-05-17T16:00:00+02:00
17.05.2026 von 15:00 bis 16:00 (Europe/Berlin / UTC200)
Heilig Kreiz Kirche Bornheim
Von: BOYS* IN SYNC Mit: Jakob Schnack Krog, Simon David Zeller und dem Vox Aevi Chor Frankfurt Chorleitung: Tobias Orzeszko Koordination Heilig Kreuz Kirche: Schwester Kristina Wolf Gefördert durch das World Design Capital Frankfurt RheinMain Programm und die NASPA Stiftung.
DE: BUILT TO BREAK ist ein Stadtspaziergang im Rahmen von WORLD DESIGN CAPITAL Frankfurt RheinMain. Ausgangspunkt ist die Frankfurter Ernst May-Siedlung "Bornheimer Hang" – ein Beispiel für demokratische Stadtplanung und sozialen Wohnungsbau. Der Spaziergang verbindet die architektonische Geschichte des Ortes mit Heinrich von Kleists Text "Das Erdbeben in Chili". Kleist erzählt darin von einer queeren Lovestory und einer Stadtgesellschaft in der Krise – und eröffnet so einen Raum für Fragen, die auch heute noch bewegen: Wie wollen wir zusammenleben? Was gibt Menschen Halt in Zeiten von Veränderung? Und wie kann Gemeinschaft neu entstehen? Gemeinsam mit dem Publikum begeben sich zwei Performer auf einen Rundgang durch das Viertel und wechseln zwischen Tourguide und literarischen Figuren hin und her. Das internationale Performance-Kollektiv BOYS* IN SYNC arbeitet dafür mit der Heilig Kreuz Kirche am Bornheimer Hang und dem Frankfurter Vokalensemble Vox Aevi zusammen. Der Eintritt ist frei. Reservierungen unter: https://www.boysinsync.com/tickets
ENG: BUILT TO BREAK is a city walk developed as part of WORLD DESIGN CAPITAL Frankfurt RheinMain. Its starting point is the Ernst May housing estate “Bornheimer Hang” in Frankfurt—an example of democratic urban planning and social housing. The walk connects the architectural history of the site with Heinrich von Kleist’s text The Earthquake in Chile. In it, Kleist tells a queer love story and portrays a society in crisis—opening up a space for questions that still resonate today: How do we want to live together? What gives people stability in times of change? And how can community be reimagined? Together with the audience, two performers embark on a walk through the neighborhood, shifting back and forth between tour guides and literary characters. For this project, the international performance collective BOYS* IN SYNC collaborates with the Heilig Kreuz Church at Bornheimer Hang and the Frankfurt vocal ensemble Vox Aevi. Admission is free. Reservations at: https://www.boysinsync.com/tickets
Termine:
17.05.2026, Heilig Kreuz Kirche Bornheim, 15 Uhr, Dauer: 1h
17.05.2026, Heilig Kreuz Kirche Bornheim, 17 Uhr, Dauer: 1h
31.05.2026, Heilig Kreuz Kirche Bornheim, 15 Uhr, Dauer: 1h
31.05.2026, Heilig Kreuz Kirche Bornheim, 17 Uhr, Dauer: 1h
31.05.2026, Heilig Kreuz Kirche Bornheim, 19 Uhr, Dauer: 1h
- Theaterspaziergang (DE) / Performative Walk (ENG)

Driften bis wir Wasser sind goes Plug&Play
- https://www.uni-giessen.de/de/fbz/fb05/atw/veranstaltungen/2025/driftenplugandplay
- Driften bis wir Wasser sind goes Plug&Play
- 2026-05-16T19:30:00+02:00
- 2026-05-16T20:30:00+02:00
16.05.2026 von 19:30 bis 20:30 (Europe/Berlin / UTC200)
Staatstheater Mainz, Kleines Haus
Team Mainz: Anna-Maria Pahlke, Bella Enderlein, Eva Streit, Greta Katharina Klein, Josephine Pascale Rudolph, Lara-Marie Weine, Leonie Hanna Kopineck, Mikosch Loutsenko, Paul Reifenberger. Wir danken all unseren Kollaborateur*innen, die in Mainz nicht dabei sein können.
„Wann bist du geboren? Vor der Flut? Oder nach der Flut?“ Die multisensorische Performance Driften bis wir Wasser sind widmet sich Fluten im Kontext ökologischer Krisen. Ausgangspunkt ist die Kluft zwischen wissenschaftlicher Flutwarnung und menschlicher Reaktion: Erst im Chaos wird die Flut real. Die Flut ist die Hauptakteurin des Abends. Greta Katharina Klein und ihr Team erproben den Verlust von Orientierung in der Dunkelheit, eine Klangkomposition aus Stimmen breitet sich aus, und eine Fluten-Puppe macht die Flut körperlich spürbar. Das Publikum erfährt eine Landschaft, in der nichts gehorcht, aber alles fließt.
- Performance
- Festival

InterEuroVision
- https://www.uni-giessen.de/de/fbz/fb05/atw/veranstaltungen/2025/copy_of_intereurovision
- InterEuroVision
- 2026-05-16T19:00:00+02:00
- 2026-05-16T20:30:00+02:00
16.05.2026 von 19:00 bis 20:30 (Europe/Berlin / UTC200)
Staatstheater Wiesbaden Kleines Haus
Von: BOYS* IN SYNC Mit: Ragni Halle, Markéta Hrehorová, Livia Hiselius, Jakob Schnack Krog, Gregers Hansen und Simon David Zeller Dramaturgie: Markéta Hrehorová Bühne & Kostüm: Johanna Ralser Musik: Tobias Orzeszko Licht & Tonkonzept: Sebastian Elster und Dominik Kaiser Technische Leitung: Isaak Künzel Weitere Technik: Frithjof Gawenda. Eine Koproduktion mit Residenz Schauspiel Leipzig in Zusammenarbeit mit der Kaserne Basel, gefördert durch FFUK Norway und den Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.
DE: InterEuroVision bei den Internationalen Maifestspielen im Staatstheater Wiesbaden! 1968 öffnet sich der Eiserne Vorhang einen Spaltbreit: Auf dem Musikfest „Intervision“ im tschechoslowakischen Karlovy Vary stehen erstmals Stars aus Ost- und Westeuropa auf der Bühne, nur wenige Wochen, bevor der Einmarsch sowjetischer Panzer die Kulturpolitik des Prager Frühlings beendet. Erst nach dem Fall der Berliner Mauer kommt es zu einem erneuten gesamteuropäischen Musikwettbewerb: diesmal lädt der westeuropäische Rundfunk zum gemeinsamen Eurovision Song Contest ein. Der Intervision gerät in Vergessenheit. Zum Glück hat die europäische Performancegruppe BOYS* IN SYNC eine Leidenschaft für Liederwettbewerbe und große Showmomente! In InterEuroVision beleuchten sie den vergessenen Intervision Wettbewerb, performen die Hits aus Ost und West in ihren Muttersprachen und fragen nach den politischen Dimensionen beider Songcontests: Welche Symbolwirkung hat der Intervision für uns heute? Warum wissen, wir so wenig über dieses historische Ereignis? Und was sagt das über unser kollektives europäisches Gedächtnis aus? InterEuroVision wurde u.a. zu den Autor:innentheatertagen ins Deutsche Theater Berlin eingeladen. Am 16. Mai kommt die Inszenierung nach Wiesbaden!
ENG: InterEuroVision at the International May Festival at the Hessian State Theatre Wiesbaden! In 1968, the Iron Curtain opened a crack: at the music festival “Intervision” in Karlovy Vary, Czechoslovakia, stars from Eastern and Western Europe appeared on stage together for the first time—just a few weeks before the invasion of Soviet tanks brought the cultural politics of the Prague Spring to an end. It was not until after the fall of the Berlin Wall that another pan-European music competition took place: this time, Western European broadcasters invited participants to a shared Eurovision Song Contest. Intervision faded into obscurity. Fortunately, the European performance group BOYS* IN SYNC has a passion for song contests and grand show moments! In InterEuroVision, they shed light on the forgotten Intervision competition, perform hits from East and West in their original languages, and explore the political dimensions of both song contests: What symbolic meaning does Intervision hold for us today? Why do we know so little about this historical event? And what does that say about our collective European memory? Invited to the Autor:innentheatertage 2025 at Deutsches Theater Berlin. On May 16, the production comes to Wiesbaden!
- Performance

Emigrant Songs
- https://www.uni-giessen.de/de/fbz/fb05/atw/veranstaltungen/2025/emigrantsongs
- Emigrant Songs
- 2026-05-14T19:00:00+02:00
- 2026-05-14T20:00:00+02:00
14.05.2026 von 19:00 bis 20:00 (Europe/Berlin / UTC200)
Gallus Theater, Frankfurt am Main
Von und mit: Nastya Dzyuban, Olen Mamai, Andrii Punko, Hanna Launikovich, Kostüm: Delphina O. Hennig, Holzarbeiten u. emotionale Unterstützung: Nice Karger, Kostüm: Delphina O. Hennig, Vermittlung u. Begleitung des Volksgesangs: Tetiana Illchenko, Dariia Bakalova und die Volksmusikgruppe Bozhedary, Folkloreforschung u. -beratung: Andrii Punko, Sound Design: Hanna Launikovich, Fotos: Julian Sorter
In »Emigrant Songs« verweben vier Performer*innen Stimmen, Körper und Fäden zu einer gemeinsamen Landschaft. Während ein Tarnnetz langsam Gestalt annimmt, erklingen Volkslieder, inspiriert von der Region Polissja / Palesse, die sich überlagern und Fragmente von Zuhause über Grenzen hinweg tragen. Zwischen Weben und Singen erkunden sie kulturelle Tarnung und die stillen Aushandlungen der Migration - und fragen, wie eine Stimme präsent bleiben kann, während sie nach einem Ort sucht, zu dem sie gehören kann.
Polissja / Palesse ist eine Grenzregion zwischen der Ukraine und Belarus, in der trotz imperialer Auslöschungsversuche, kulturelle und sprachliche Gemeinsamkeiten bestehen, die Ukrainerinnen und Belarusinnen miteinander verbindet. In »Emigrant Songs« sammeln vier Performer*innen Fragmente dieser Traditionen und verweben ihre Stimmen zu einem lebendigen, atmenden Archiv. Im Zentrum des Stücks steht das Tarnnetz - ein Geflecht aus Stoff und Geschichten, aus (Un-)Sichtbarkeit und Schutz im andauernden Krieg. Auf der Bühne werden Fäden geknotet, Hände arbeiten rhythmisch, Stimmen erheben sich, Absätze beginnen zu stampfen. Wie sehr passt man sich an, um sicher zu sein? Kulturelle Camouflage wird zum Versuch, sich in neue soziale Gefüge einzufinden - die eigene Kontur weichzuzeichnen, Präsenz zu verschleiern, im Hintergrund zu verschwinden. Migration wird zu einem ständigen Tanz zwischen dem Wunsch, gehört zu werden, und der Notwendigkeit, mit der sozialen Landschaft zu verschmelzen. Zwischen Weben und Singen, Verbergen und Offenbaren, folgen die Performer*innen fragilen Wegen, um sichtbar zu bleiben, während sie nach einem Ort suchen, woher sie stammen und dem Ort, an dem ihre Stimmen Resonanz finden.
Diese Aufführung findet in einem offen gestalteten Raum statt. Das heißt, es gibt Stühle und Kissen zum Sitzen, die an unterschiedlichen Orten des Raums verteilt sind. Man kann sich aber auch jederzeit im Laufe des Stückes frei im Raum bewegen. Im Zentrum steht ein gemeinsames Tun: das Weben eines echten Tarnnetzes, das nach der Performance an ukrainische Verteidigungseinheiten weitergeleitet wird. Sie sind herzlich eingeladen, mitzuweben - oder einfach zuzusehen. Es gibt keine Verpflichtung. Gelegentlich werden sanfte Einladungen zum gemeinsamen Bewegen/Tanzen erklingen, immer mit der Möglichkeit, auf eigene Weise dabei zu sein. Ihre Anwesenheit - in welcher Form auch immer - ist herzlich willkommen.
Im Anschluss an die Vorstellung findet ein Nachgespräch statt, außerdem gibt es einen kleinen Markt mit traditionellem ukrainischem handgefertigtem Schmuck und Stickereien.
- Performance

ANGST - Eine Performance aus Deutschland
- https://www.uni-giessen.de/de/fbz/fb05/atw/veranstaltungen/2025/angst
- ANGST - Eine Performance aus Deutschland
- 2026-05-08T19:30:00+02:00
- 2026-05-08T21:00:00+02:00
08.05.2026 von 19:30 bis 21:00 (Europe/Berlin / UTC200)
08.05.2026 von 19:30 bis 21:00
09.05.2026 von 19:30 bis 21:00
10.05.2026 von 19:30 bis 21:00
Kulturzentrum Pavillon Hannover
Konzept, Künstlerische Leitung und Performance: Felix Falczyk, Johanna Herschel, Max Reiniger • Sounddesign: Leon Goltermann • Lichtdesign: Franziska Wenzel • Publikumsdramaturgie und Vermittlung: Robin Grau • Plakatgestaltung: Robin Vehrs • Konzept/Antragstellung: Blomen/Moré/Reiniger
Angst vor Krieg, Wohlstandsverlust und Ressourcenknappheit. Die Angst greift um sich und setzt eine Spirale der Verhärtung, Ausgrenzung und des autoritären Denkens in Gang. Falczyk/Herschel/Reiniger laden auf einen surrealen Trip ein und treiben sich und dem Publikum die Angst mit anarchischer Energie aus.
Mit psychoanalytischem Gespür, Komik und absurdem Humor gehen Falczyk/Herschel/Reiniger einem gesellschaftlichen Affekt mit politischer Sprengkraft auf den Grund. Dafür treten Figuren der neueren deutschen Geschichte in einem grotesken Raum des Unbewussten auf. Der Wiedergänger eines Typen in Deutschlandtrikot, der vor über 30 Jahren zur Projektionsfigur einer faschistischen Männlichkeit erklärt wurde, und sich nun schämt, überhaupt auf der Bühne zu stehen. Ein Bundeswehrsoldat, der sich in das Theater verirrt hat und dem es die Sprache verschlagen zu haben scheint. Und über allem wachend eine Moderatorin, der nicht zu trauen ist. Zu einem eindringlichen Soundtrack entfalten Falczyk/Herschel/Reiniger das Psychogramm einer Gesellschaft im Angesicht von erstarkendem Rechtspopulismus, zunehmender Militarisierung und den Krisen der Zukunft.
Mit den Mitteln des Theaters, in einem Setting zwischen Geisterbeschwörung und Konfrontationstherapie geht es gegen Disziplinierung, Kontrolle und den inneren Faschismus.
Gefördert durch das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur, die Stiftung Niedersachsen, Erhardt Friedrich Stiftung, Stiftung Kulturregion Hannover, Kulturbüro Hannover, Friedrich Weinhagen Stiftung
In Kooperation mit dem Laft e.V., Theaterhaus Hildesheim e.V. Mit freundlicher Unterstützung durch den Künstlerstadt Kalbe e.V. und des theaterhaus berlin.
- Premiere
- Performance

Double Feature: BÄM BÄM BÄM & Emigrant Songs
- https://www.uni-giessen.de/de/fbz/fb05/atw/veranstaltungen/2025/baememigrantsongs
- Double Feature: BÄM BÄM BÄM & Emigrant Songs
- 2026-03-28T17:00:00+01:00
- 2026-03-28T19:00:00+01:00
28.03.2026 von 17:00 bis 19:00 (Europe/Berlin / UTC100)
Frankfurt LAB
Emigrant Songs - Initiiert von Nastya Dzyuban; entwickelt und aufgeführt: Nastya Dzyuban, Olen Mamai, Hanna Launikovich und Andrii Punko, Kostüm: Delphina O. Hennig, Holzarbeiten und emotionale Unterstützung: Nice Kager, Vermittlung & Begleitung des Volksgesangs: Tetiana Illchenko, Dariia Bakalova und die Volksmusikgruppe Bozhedary, Folkloreforschung und -beratung: Andrii Punko, Sound design: Hanna Launikovich, Technische Unterstützung: Felix Schwarzrock, Ein großes, herzliches Dankeschön an: Bernhard Siebert, Frédéric de Carlo, René Alejandro Huari Mateus, Barbara Krzoska, Chiara Marcassa, Jenny Flügge, Florian Ackermann und Team von Frankfurt Lab, Ida Daniel und das IX ProsoziTé Kollektiv, Natalia Shcherbina, Olena Bronnikova und andere Mitglieder:innen der Weben Gruppe, Melika Moazeni, Fabian Schäfer und Mania Kollectiv, Halyna Oblonina, Polina Oblonina, Tetiana Saienko, Gefördert von Kulturamt Frankfurt, Gesellschaft Freunde internationales Theater Frankfurt, , BÄM BÄM BÄM Justice wins. oder Tappen im Dunkeln: Von und mit: ASJA, René Alejandro Huari Mateus, Maren Ada Küpper, Nora Schneider und Felix Schwarzrock.
DE: Gleich zwei Performances teilen sich mit kurzer Zwischenpause die große Bühne des Frankfurt LAB! Emigrant Songs Nastya Dzyuban In "Emigrant Songs" verweben vier Performer*innen Stimmen, Körper und Fäden zu einer gemeinsamen Landschaft. Während ein Tarnnetz langsam Gestalt annimmt, erklingen Volkslieder, inspiriert von der Region Polissja / Palesse, die sich überlagern und Fragmente von Zuhause über Grenzen hinweg tragen. Zwischen Weben und Singen erkunden sie kulturelle Tarnung und die stillen Aushandlungen der Migration – und fragen, wie eine Stimme präsent bleiben kann, während sie nach einem Ort sucht, zu dem sie gehören kann. BÄM BÄM BÄM Justice wins. oder Tappen im Dunkeln ASJA Am Anfang: ein Mord. Am Ende: die Aufklärung. Dazwischen: völlig unklar. Mit Trenchcoat, langen Schatten und in genialer Selbstüberschätzung nähern sich ASJA und René Alejandro Huari Mateus der Figur des Meisterdetektivs, wie wir ihn aus Serien wie True Detective, Sherlock, Twin Peaks, Tatort, TKKG, oder Kalle Blomquist kennen. Ein mysteriöser Fall, ein rauschendes Radio und die Bühne als Tatort. Vor versammeltem Publikum hinterfragen unsere Detektivinnen ihre Sehnsucht nach vollumfänglicher Aufklärung und untersuchen ihre Lust an einem Genre, das so geheimnis- wie gewaltvoll ist.
EN: Two performances share the big stage at Frankfurt LAB with a short intermission! Emigrant Songs Nastya Dzyuban In “Emigrant Songs,” four performers weave voices, bodies, and threads into a shared landscape. As a camouflage net slowly takes shape, folk songs inspired by the Polissya/Palesse region overlap and carry fragments of home across borders. Between weaving and singing, they explore cultural camouflage and the silent negotiations of migration— and ask how a voice can remain present while searching for a place to belong. BÄM BÄM BÄM Justice wins. Or groping in the dark ASJA At the beginning: a murder. At the end: the solution. In between: completely unclear. Wearing trench coats, casting long shadows, and brimming with brilliant self-confidence, ASJA and René Alejandro Huari Mateus approach the figure of the master detective as we know him from series such as True Detective, Sherlock, Twin Peaks, Tatort, TKKG, or Kalle Blomquist. A mysterious case, a crackling radio, and the stage as the scene of the crime. In front of a gathered audience, our detectives question their longing for complete enlightenment and examine their desire for a genre that is as mysterious as it is violent.
Weitere Aufführung am 29.03., 17 Uhr
Solidarisches Preissystem: 10/15/20€
"BÄM BÄM BÄM" Hinweise zum Inhalt: Die Performance setzt sich mit dem Krimi-Genre auseinander und verhandelt auf sprachlicher und bildlicher Ebene die Themen Gewalt, Tod, Mord und Polizei. Es gibt auf der Bühne eine Stoffpuppe, die als Leiche dient und eine Spielzeugpistole ohne Munition. Gegebenenfalls kann es zu Schussgeräuschen und einem plötzlichen Knall kommen. Auf der Bühne gibt es stellenweise gedämpftes Licht und Dunkelheit, sowie Nebel und Vaping.
Content Note: The performance deals with the genre of murder mystery and crime fiction and addresses the topics of violence, death, murder, and the police on a linguistic and visual level. There is a rag doll on stage that serves as a corpse and a toy gun without ammunition. There may be gunshot noises and a sudden bang. The stage is sometimes dimly lit and dark, and there will be fog and vaping.
Hinweise zur Sprache: Die Hauptsprachen der Performance sind Deutsch und Englisch, mit kurzen Passagen auf Spanisch und sudanesisch. Wir gehen davon aus, dass es für alle Menschen im Publikum Momente gibt, in denen sie eine Sprache nicht verstehen werden, oder dass Textelemente sich erst an anderer Stelle inhaltlich erschließen lassen. Die Performance ist so gebaut, dass die wichtigsten Inhalte sowohl auf Deutsch als auch auf Englisch vorkommen.
"Emigrant Songs" Hinweise zur Sprache: Die Hauptsprachen der Performance sind Ukrainisch und Belarussisch. Dennoch bleibt das Werk durch die geteilte menschliche Erfahrung, durch Bewegung und Klang unmittelbar zugänglich. Sprachkenntnisse sind nicht erforderlich. Um Ihr Erlebnis zu unterstützen, wird eine Broschüre mit Übersetzungen der Liedertexte bereitgestellt.
- Performance

BIG OTHER - Wir verstehen uns total!
- https://www.uni-giessen.de/de/fbz/fb05/atw/veranstaltungen/2025/bigother
- BIG OTHER - Wir verstehen uns total!
- 2026-03-27T20:00:00+01:00
- 2026-03-27T21:00:00+01:00
27.03.2026 von 20:00 bis 21:00 (Europe/Berlin / UTC100)
27.03.2026 von 20:00 bis 21:00
28.03.2026 von 20:00 bis 21:00
29.03.2026 von 20:00 bis 21:00
Landungsbrücken Frankfurt
Konzept: BOYS* IN SYNC Regie: Simon David Zeller Mit: Livia Hiselius und Gregers Hansen Dramaturgie: Chiara Marcassa Technik und Sounddesign: Frithjof Gawenda
DE: Deutschland im Jahr 2000. Die neue Reality-Show Big Brother versetzt das Land in einen kollektiven Ausnahmezustand: Hundert Tage lang leben zehn Menschen gemeinsam in einem Container voller Kameras. Parteien, Kirchen und Medieninstitute fordern ein sofortiges Ende des „menschenverachtenden Experiments“, andere feiern die Demokratisierung des Fernsehens. Doch was als mediales Experiment beginnt, wird schnell zum gesellschaftlichen Brennglas: Während männliche Bewohner wie Slatko und Jürgen gefeiert werden, entlädt sich der Hass gegen einzelne Frauen im Haus. In Sprechchören, Schlagzeilen und Talkshows entblößt sich ein Land – seine Sehnsüchte, seine Ressentiments, seine Vorstellungen von Gemeinschaft… Mit BIG OTHER – Wir verstehen uns total bringt das europäische Performancekollektiv BOYS* IN SYNC die erste Staffel von Big Brother zurück auf die Bühne. Aus dem popkulturellen Phänomen wird ein theatraler Erfahrungsraum: Über uns, damals wie heute. Über Geschlechterrollen und Solidarität. Und über die Frage, was uns verbindet, wenn wir uns wirklich aushalten müssen. Eine Koproduktion mit den Landungsbrücken Frankfurt. Gefördert durch das Kulturamt Frankfurt.
EN: Germany in the year 2000. The new reality show Big Brother plunges the country into a collective state of emergency: For one hundred days, ten people live together in a container filled with cameras. Political parties, churches, and media institutes call for an immediate end to the “inhumane experiment,” while others celebrate the democratization of television. But what begins as a media experiment quickly becomes a societal magnifying glass: While male contestants like Slatko and Jürgen are celebrated, hatred is unleashed against individual women in the house. In chants, headlines, and talk shows, a country lays itself bare—its longings, its resentments, its ideas of community… With BIG OTHER – Wir verstehen uns total, the European performance collective BOYS* IN SYNC brings the first season of Big Brother back to the stage. The pop-cultural phenomenon becomes a theatrical space of experience: about us, then and now. About gender roles and solidarity. And about the question of what connects us when we truly have to endure one another. A co-production with Landungsbrücken Frankfurt. Funded by Kulturamt Frankfurt.
- Performance
- Premiere

SOLES - an undercover song
- https://www.uni-giessen.de/de/fbz/fb05/atw/veranstaltungen/2025/soles
- SOLES - an undercover song
- 2026-03-27T18:00:00+01:00
- 2026-03-27T19:30:00+01:00
27.03.2026 von 18:00 bis 19:30 (Europe/Berlin / UTC100)
27.03.2026 von 18:00 bis 19:30
28.03.2026 von 18:00 bis 19:30
Künstler*innenhaus Mousonturm Frankfurt
annu mensen, Blanca Gómez Terán, Isidora Gazmuri, Till Bürgin, Lucas Guigonis
SOLES is a stage ritual, a noise-kitchen, and a dance-spell for bodies and things that cannot be contained. A band of tricksters takes us to a neverending build-up. A hole, where the order of things is turned inside-out. Organic, synthetic, and technical bodies enter cycles of shapeshifting and mutual activation, refusing to work the way they’re expected to, insisting on the right to remain ungraspable. Productivity slows down, functions fail, stability crumbles, usefulness becomes useless. No thing serves, every thing acts. Mundane turns to magic, trash to treasure. SOLES is an invitation to remember the innate animatedness and queerness of things and sit with tangled, unstable togetherness. It rehearses what happens when we stop taking the ground for granted. When object-subject hierarchies suspend, categories pop, and meaning keeps leaking.
- Abschlussstück
- Premiere
- Performance
- Tanz
Thinking in Clouds
- https://www.uni-giessen.de/de/fbz/fb05/atw/veranstaltungen/2025/thinkinginclouds
- Thinking in Clouds
- 2026-03-21T19:00:00+01:00
- 2026-03-21T20:30:00+01:00
21.03.2026 von 19:00 bis 20:30 (Europe/Berlin / UTC100)
Theater neben dem Turm, Marburg
Konzept: ChrisTina Maria Ulrich (she/they/Name) Text: ChrisTina Maria Ulrich, Lara-Marie Weine (sie/ihr) Performance: ChrisTina Maria Ulrich, Lara-Marie Weine Bühnenbild: Mica Haubrich (they/them), Denise Lim (she/they) Musik & Sound Design: Hannah Launikovich (sie/ihr) Sound Programming: Till Bürgin (they/them) Awareness Konzept: Mica Haubrich Mental Health First Aid: Mica Haubrich Visual Art: Gökçe Göbüt (she/they) Video: Simon Lenzen (he/him) Lichtdesign: Lucas Guigonis (they/ them) Grafikdesign: Lou Hampel (sie/alle) Fotos: Nargess Behrouzian (sie/ihr) Videodokumentation: Lucía Nacht (she/her) Initiatior*innen: Lagha Ghavam, Lou Hampel, Barbara Krzoska, Mikosch Loutsenko, Greta Katharina Klein, Mona Altmann Betreuung: Bojana Kunst, Philipp Schulte Besonderes Danke an: Lucas Guigonis, Caspar Weimann, Claire Sobotkke and the choir, Kate McIntosh and the deers, Asja Mahgoub and the collective brain.
DE: Die rechtsextreme Szene baut ihren Einfluss in den Sozialen Medien aus, indem sie ihre Radikalisierungsstrategien mit Hilfe von Algorithmen und Fake-Profilen verfolgt. Aber wie können wir eine kollektive Stimme dagegen bilden? Welche Strategien gibt es gegen rechten Hass im Internet und wie können wir einen Raum schaffen, um dagegen entschlossen und gemeinsam vorzugehen? Mit der Multimedia-Installation „Thinking in Clouds” wollen wir mit Formen des Widerstands experimentieren und eine kollektive Stimme gegen die extreme Rechte schaffen. In einem performativen Workshop-Teil nähern wir uns Strategien der Empathie-basierten Gegenrede. Anschließend lädt eine interaktive Installation alle Besucher*innen dazu ein, selbst aktiv zu werden - gemeinsam kreieren wir durch Gegenreden, Musik und Geräusche eine Sound-Wolke gegen Rechts. Das Stück richtet sich an alle, die neugierig sind, wie wir digitalem Hass und Online-Radikalisierung entgegenwirken können, unabhängig von Vorwissen. Wenn ihr euch für digitale Zivilcourage interessiert oder Lust habt, eine performative und klangbasierte Form des Miteinanders auszuprobieren, kommt vorbei!
EN: The far right wing is expanding their influence on social media following their radicalization strategies through tactical use of algorithms and sock puppet profiles. But how can we create a collective voice against this? What are the strategies against right wing hate online and how can we create a brave space in order to fight back? With the multimedia installation "Thinking in Clouds" we want to experiment with ways of resistance and create a collective voice against the far right. In a performative workshop section, we explore strategies for empathy-based counterspeech. Afterwards, an interactive installation invites all visitors to get involved themselves – together, we create a sound cloud against the far right through counterspeech, music and other sounds. The piece is aimed at anyone who is curious about how we can counter digital hate and online radicalisation, regardless of prior knowledge. If you are interested in digital civil courage or would like to try out a performative and sound-based form of togetherness, feel free to join us!
Weitere Aufführungen:
Sonntag 22.03.2026, Theater neben dem Turm, Marburg, 17:00
Samstag 11.04.2026, Frankfurt LAB, Frankfurt am Main
Sonntag 12.04.2026, Frankfurt LAB, Frankfurt am Main
Montag 13.04.2026, Frankfurt LAB, Frankfurt am Main
- Premiere
- Abschlussstück
- Installation
- Performance

soft archives
- https://www.uni-giessen.de/de/fbz/fb05/atw/veranstaltungen/2025/softarchives-1
- soft archives
- 2026-03-20T17:00:00+01:00
- 2026-03-20T21:00:00+01:00
20.03.2026 von 17:00 bis 21:00 (Europe/Berlin / UTC100)
20.03.2026 von 17:00 bis 21:00
21.03.2026 von 17:00 bis 21:00
Produktionshaus Naxos, Frankfurt a.M.
Eva Streit, Paula Elena Noack, anne-kathrin hartmann, Franziska Schmittlein, Greta Katharina Klein, Bärbel Dick-Fritzsche, Verena Wais, Eva Streit, Josephine Pascale Rudolph, Leonie Hanna Kopineck, Marie Engert, Dana Lienert, Lou Hampel
DE: How to archive a memory? How to archive feelings? soft archives untersucht Textilien als kollektive Archive und Träger von Erinnerung. In offenen Crafting-Sessions erforschen Teilnehmende mit dem künstlerischen Team, wie sich Sehnsucht, Zugehörigkeit und Erfahrungen in ein Material einschreiben und verweben lassen und was im Zusammenkommen entsteht, während die Hände beschäftigt sind. Das wachsende Geflecht mündet in eine multisensorische Installation mit integrierter Audiodeskription, in der Besucher*innen in ein weiches Archiv eintauchen und dieses weiterspinnen können.
EN: How to archive a memory? How to archive feelings? soft archives explores textiles as collective archives and carriers of memory. In open crafting sessions, participants and the artistic team investigate how longing, belonging, and lived experiences can be woven into a material—how they inscribe themselves and intertwine, and what emerges in the shared act of making while hands are busy. The growing fabric culminates in a multisensory installation with integrated audio description, inviting visitors to immerse themselves in a soft archive and continue weaving it further.
Weitere Öffnungszeiten: 21.03.2026, 16-21 Uhr
- Installation
- Premiere
- Abschlussstück

Kreuzstich Gelee - eine performative Rauminstallation zum Idealbild der Hausfrau
- https://www.uni-giessen.de/de/fbz/fb05/atw/veranstaltungen/2025/kreuzstichgelee
- Kreuzstich Gelee - eine performative Rauminstallation zum Idealbild der Hausfrau
- 2026-03-07T14:00:00+01:00
- 2026-03-07T18:00:00+01:00
07.03.2026 von 14:00 bis 18:00 (Europe/Berlin / UTC100)
Atelier trafo, Gießen
von und mit Imke Daum, Sonja Mogk, Mio Trillitzsch
DE: KREUZSTICH GELEE Eine performative Rauminstallation zum Idealbild der Hausfrau Der Kreuzstich ist ein Zierstich aus zwei, sich schräg kreuzenden, einzelnen Stichen. Das Wort Gelee wurde vom französischen gelée entlehnt und geht zurück auf das lateinische gelare für „gefrieren“ oder „zum Erstarren bringen“ und bezeichnet Lebensmittel mit gallertartiger Konsistenz. Eine Sofaecke, eine Küchenzeile, ein gesticktes Glossar. Das Rühren der Geliermasse, ihr Guss in eine kleine Form. Eine Treppe mit Étagèren, ein paar Plastikblumen, eine fragende Wand. Wie hat sich das Idealbild der Hausfrau mit der Zeit entwickelt? Wie prägt es unsere Gesellschaft noch (oder gerade) heute? Was wurde uns durch unsere Mütter und Großmütter vermittelt? Wie beeinflusst uns der Content von Tradwives auf Social-Media? Welche Ideen und Lebensmodelle wollen wir an die nächsten Generationen vererben? Ein Zettel im Wackelpudding. Eine Antwort? Die Ausstellung verhandelt Fragen an das Idealbild der Hausfrau anhand einer Rauminstallation, in der eine Person durchgehend performt. Zusätzlich sind persönliche Erfahrungen, Gedanken und Bezüge zum Thema von Menschen verschiedener Generationen aus Gießen zu hören. Neben Wackelpudding gibt es für alle, die Lust haben, einen kleinen Raum für Austausch und eigene Fragen. Atelier trafo (Bismarckstraße 9, 35390 Gießen) der Raum ist leider nicht barrierefrei Eintritt ist frei.
EN: CROSS-STITCH JELLY A performative spatial installation on the ideal image of the housewife The cross-stitch is a decorative stitch consisting of two individual stitches that cross at an angle. The word jelly was borrowed from the French gelée and goes back to the Latin gelare, meaning “to freeze” or “to cause to solidify,” and refers to foods with a gelatinous consistency. A sofa corner, a kitchenette, an embroidered glossary. Stirring the jelly mixture, pouring it into a small mold. A staircase with étagères, a few plastic flowers, a questioning wall. How has the ideal image of the housewife evolved over time? How does it still (or especially) shape our society today? What did our mothers and grandmothers teach us? How does the content of Tradwives on social media influence us? What ideas and models of life do we want to pass on to the next generations? A note in the jelly. An answer? The exhibition addresses questions about the ideal image of the housewife through a room installation in which one person performs continuously. In addition, personal experiences, thoughts, and references to the topic from people of different generations from Giessen can be heard. In addition to jelly, there is a small room for exchange and questions for anyone who is interested. Atelier trafo (Bismarckstraße 9, 35390 Giessen) Unfortunately, the space is not wheelchair accessible. Admission is free.
Weitere Termine:
08.03.//12-14 und 18-20 Uhr
09.03.// 14-18 Uhr
10.03.//11-13 Uhr
- Installation
- Performance
