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Dr. Luana Sommer

Akademische Rätin (Institutskoordination), romanische Sprach- und Kulturwissenschaft

Schmuckgrafik: Porträt: Dr. Luana Sommer
Foto: Dr. Luana Sommer

Kontakt

Büro: Phil II, Haus G, Raum 208

Tel.: +49 (0)641/99-31135

Luana.Sommer

 

Sprechstunden:

Nach Vereinbarung per E-Mail an Luana.Sommer.

 

Lebenslauf

Beruflicher Werdegang

Seit 11/2025:

Akademische Rätin am Institut für Romanistik, Institutskoordination

10/2020 – 10/2025:

Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Romanistik, Professur: Romanische Sprachwissenschaft mit dem Schwerpunkt Französisch (Prof. Dr. Falk Seiler)

06/2020 – 09/2020:

Wissenschaftliche Hilfskraft am Institut für Romanistik, Professur: Romanische Sprachwissenschaft mit dem Schwerpunkt Französisch (Prof. Dr. Falk Seiler)

10/2019 – 02/2020:

Leitung des Tutoriums zur Vorlesung „Geschichte der französischen Sprache“

02/2019 – 09/2020:

Tätigkeit im Rahmen der Verlässlichen Schule (VSS) an der Gesamtschule Gießen-Ost

10/2018 – 02/2019:

Leitung des Tutoriums zur Vorlesung „Geschichte der französischen Sprache“

10/2017 – 03/2018:

Studentische Hilfskraft am Institut für Schulpädagogik, Elementarbildung und Didaktik der Sozialwissenschaften, Professur: Didaktik der Sozialwissenschaften (Prof. Dr. Wolfgang Sander)

05/2016 – 05/2020:

Studentische Hilfskraft am Institut für Romanistik, Professur: Romanische Sprachwissenschaft mit dem Schwerpunkt Französisch (Prof. Dr. Falk Seiler)

 

Akademischer Werdegang

09/2025:

Promotion zum Dr. phil. mit dem Thema „Die sprachlich-diskursive Legitimation von Militäreinsätzen. Eine diskurslinguistische Analyse französischer Parlamentsdebatten zur Opération Serval (Mali)“, Erstbetreuer: Prof. Dr. Falk Seiler, Zweitbetreuerin: Prof. Dr. Anna Ladilova

06/2020:

Erstes Staatsexamen (Lehramt an Gymnasien (L3), Fächer Französisch und Politik & Wirtschaft), Thema der Examensarbeit: „Sprache und Bildungsgerechtigkeit“

10/2017 – 09/2020:

Studium des Zusatzfachs Geschichte

10/2015 – 05/2020:

Studium des Lehramts an Gymnasien (L3) mit den Fächern Französisch und Politik & Wirtschaft

 

Gremienarbeit

Seit 04/2026:

Stellvertretendes Mitglied im Prüfungsausschuss für die gestuften BA/MA-Studiengänge und Praktikumsausschuss

Seit 10/2025:

Mitglied der Senatskommission Studiengänge

Seit 10/2025:

Mitglied des Fachbereichsrats des FB05

Seit 10/2024:

Stellvertretendes Mitglied für den Mittelbau im Direktorium des Instituts für Romanistik

Seit 03/2023:

Mitglied der Sektion „Bürger:innen, Politik und Demokratie“ des Gießener Graduiertenzentrums Sozial-, Wirtschafts- und Rechtswissenschaften (GGS)

10/2021 – 09/2024:

Mitglied des Promotionsausschusses des FB 05 der Justus-Liebig-Universität Gießen

Seit 07/2020:

Leitung der Sektion „Politische Bildung“ des GGS (gemeinsam mit Prof. Dr. Stefan Müller und Prof. Dr. Sophie Schmitt)

Seit 10/2017:

Gründungsmitglied der Sektion „Politische Bildung“ des GGS

 

Stipendien und Auszeichnungen

05/2024:

Best Abstract Award für das Abstract zum Vortrag „Knowledge Production Through Discourse and Dispositives in the Postcolonial Brussels – Analysis of the Interplay of Language and Public Space in Dealing with the Colonial Past“ (DNC30/GCSC-Conference 2024)

11/2017 – 09/2020:

Stipendium im Programm „Studienkolleg“ der Stiftung der Deutschen Wirtschaft (sdw)

Lehrveranstaltungen

Sommersemester 2026

  • Einführung in die französische Sprachwissenschaft (Übung)
  • Bewegte Kulturen: Tanz zwischen Tradition, Herrschaftsinszenierung und Widerstand (Seminar)
  • Deutsch-französische Erinnerungskultur(-en) im Spannungsfeld zwischen Konflikt und Versöhnung (Seminar)
  • Methodische Zugänge zu Sprache und Politik (sprachübergreifend) (Seminar)

Wintersemester 2025/26

  • Einführung in die französische Sprachwissenschaft (Übung)
  • Einführung in die spanische Linguistik (Übung)
  • Einführung in die französische Kulturwissenschaft (Vorlesung)
  • Einführung: spanische und lateinamerikanische Kultur und Geschichte (Vorlesung)
  • Model United Nations (Völkerrecht), gemeinsam mit Dr. Magdalena Jaś-Nowopolska (IAJ) (FB01) (Seminar mit Exkursion)

Sommersemester 2025

  • Soziolinguistik trifft Schullektüre: Kritische Analyse des Romans "Petit pays" von Gaël Faye (Seminar)
  • Einführung in die französische Sprachwissenschaft (Übung)

Wintersemester 2024/25

  • Postkoloniale Linguistik (Seminar)
  • Einführung in die französische Sprachwissenschaft (Übung)

Sommersemester 2024

  • Sprache in Zeiten von Krisen und Umbrüchen (Seminar)
  • Einführung in die französische Sprachwissenschaft (Übung)

Wintersemester 2023/24

  • Die sprachlich-diskursive Konstruktion von Wirklichkeit (Seminar)
  • Einführung in die französische Sprachwissenschaft (Übung)

Sommersemester 2023

  • Linguistik im Französischunterricht – (un-)möglich? (Seminar)
  • Einführung in die französische Sprachwissenschaft (Übung)

Wintersemester 2022/23

  • Sprache und Politik (Seminar)
  • Einführung in die französische Sprachwissenschaft (Übung)

Sommersemester 2022

  • Mehrsprachigkeit und Sprachkonflikte im frankophonen Raum (Seminar)
  • Einführung in die französische Sprachwissenschaft (Übung)

Wintersemester 2021/22

  • Frankophonie (Seminar)
  • Einführung in die französische Sprachwissenschaft (Übung)

Sommersemester 2021

  • Varietätenlinguistik (Seminar)
  • Einführung in die französische Sprachwissenschaft (Übung)

Wintersemester 2020/21

  • Einführung in die französische Sprachwissenschaft (Übung)
  • Einführung in die französische Sprachwissenschaft (Übung)

Forschung

Promotionsprojekt (abgeschlossen)

  • Titel: "Die sprachlich-diskursive Legitimation von Militäreinsätzen. Eine diskurslinguistische Analyse französischer Parlamentsdebatten zur Opération Serval (Mali)", Erstbetreuer: Prof. Dr. Falk Seiler, Zweitbetreuerin: Prof. Dr. Anna Ladilova

 

Arbeitsschwerpunkte und Forschungsinteressen

  • Diskurslinguistik (v.a. Diskurslinguistik im Anschluss an Foucault und spatial discourse analysis)
  • Politische Sprache (v.a. Fokus auf Lexik und diskursive Strategien)
  • Postkoloniale Linguistik (u.a. diskursiver Umgang mit Alterität sowie Aufarbeitung der Kolonialzeit)
  • Kulturlinguistik (u.a. Linguistik der Erinnerung)
  • Soziolinguistik / Varietätenlinguistik (u.a. Mehrsprachigkeit und Sprachenpolitik, v.a. in Westafrika)
  • Erinnerungsforschung (v.a. postkoloniale Erinnerungskultur)

 

Außerfachliche Forschungsinteressen

  • Friedens- und Konfliktforschung (v.a. Legitimität und Legalität von Militäreinsätzen)
  • Bildungssoziologie (v.a. Zusammenhang von Sprache und Bildungsungleichheit)
  • Politisch-historische Bildung (v.a. Multiperspektivität sowie Reflexion und Mündigkeit)

Publikationen

Monographien

  • Sommer, Luana (2025): Die sprachlich-diskursive Legitimation von Militäreinsätzen. Eine diskurslinguistische Analyse französischer Parlamentsdebatten zur Opération Serval (Mali). Abrufbar unter: https://doi.org/10.22029/jlupub-20178.
  • Sommer, Luana (2024): Der Anteil von Sprache an Bildungs(-un-)gerechtigkeit. Frankfurt am Main: Wochenschau Verlag.

Artikel

  • Sommer, Luana (2026): Flucht, ein Thema zur Legitimation des Militäreinsatzes Opération Serval in Mali? Eine diskurslinguistische Analyse französischer Parlamentsdebatten. In: Chalier, Marc/Fontalvo García, Gabriel/Grandits, Lisa/Heidepeter, Philipp/Pirwitz, Anne (Hrsg.): Migration und Transnationalisierung in der Romania. Beiträge zum 38. Forum Junge Romanistik in Passau (12.-14. April 2023). München: Akademische Verlagsgemeinschaft, S. 169-182.
  • Sommer, Luana (2026): Diskursive Strategien des AfricaMuseum im Umgang mit kollektiven Erinnerungen an die belgische Kolonialvergangenheit. In: promptus – Würzburger Beiträge zur Romanistik, Jg. 10, S. 185-204.
  • Sommer, Luana/Chalier, Marc (2025): Attitudes face à la réforme de la politique linguistique au Mali. Analyse des discours sur X. In: Circula: revue d’idéologies linguistiques – rivista di ideologie linguistiche – revista de ideologías lingüísticas, H. 21-22, S. 218-235.
  • Sommer, Luana (2025): Formen der Erinnerung im politischen Sprechen über Krieg und Militäreinsätze. In: Quo Vadis Romania? H. 64/2024, S. 88-108.

Vorträge

  • „Quo vadis Dekolonialisierung? Eine Analyse kollektiver Erinnerungen an die Kolonialvergangenheit im urbanen Raum Brüssels und im AfricaMuseum“, Vortrag (auf Einladung) im Oberseminar zur Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts (Historisches Institut, Prof. Dr. Ulrike Weckel, Prof. Dr. Bettina Brockmeyer), 29.04.2026.
  • „Wie Sprache unser Denken beeinflusst“, interaktiver Vortrag zur Bewerbung des Studienangebots am Institut für Romanistik der Justus-Liebig-Universität Gießen im Rahmen des Girls' und Boys’ Day 2026, 23.04.2026.
  • „Regards critiques sur la Francophonie“, Workshop an der Adolf-Reichwein-Schule Neu-Ansprach (auf Einladung), 26.03.2026
  • „War is peace? Diskursive Konstruktionen kollektiver Friedfertigkeit durch Bezüge auf vergangene Kriege.“ Vortrag im Forschungskolloquium der GGS-Sektion „Bürger:innen, Politik und Demokratie“, 09.12.2025
  • „Die ‚Kunst‘ der Rechtfertigung: Diskursstrategien zur politischen Legitimation von Militäreinsätzen“, Online-Vortrag bei der Stiftung der Deutschen Wirtschaft, 10.06.2025
  • „Methodischer Zugriff auf parlamentarische Legitimationsdiskurse“, Vortrag auf der Tagung „Neue Forschungen zur Demokratiegeschichte: Methoden – Ansätze – Perspektiven“ an der Georg-August-Universität Göttingen, 22./23.05.2025 
  • „Zwischen Transkulturalität und kultureller Aneignung? Überlegungen zur Flamenco inspirierten Musik Rosalías“, Vortrag mit anschließendem Flamenco-Workshop (Musik und Tanz) im Rahmen der Ringvorlesung „Musik und Tanz als Agenten von Transkulturalität“ des Instituts für Romanistik der Justus-Liebig-Universität Gießen, 13.05.2025
  • „‚Somos Amantes de la Paz‘. Die Rechtfertigung von Krieg durch den nicaraguanischen Machthaber Daniel Ortega“, Vortrag im Rahmen der Tagung „Forum junge Romanistik – ImPuls der Romania“ an der Friedrich-Schiller-Universität Jena, 27.03.2025 
  • „How to give a captivating political speech. Introduction to political communication“, Vortrag mit anschließendem Workshop (auf Einladung) zur Vorbereitung auf das National Model United Nations (New York) im „Kolloquium Model United Nations (Völkerrecht)“, Kristoffer Burck (Professur für Öffentliches Recht und Völkerrecht, Justus-Liebig-Universität Gießen), 13.02.2025
  • „Wie Sprache unser Denken beeinflusst. Implikationen linguistischer Forschungen für die politische Bildung“, Vortrag im Forschungskolloquium der GGS-Sektion „Politische Bildung“, 04.12.2024 
  • „Politique linguistique émancipatoire dans le Mali postcolonial? Une analyse discursive des réactions sociales à la modification de la constitution“, Vortrag gemeinsam mit Marc Chalier (Sorbonne Université) auf dem Frankoromanistiktag (Sektion 8), 26.09.2024
  • „Knowledge Production Through Discourse and Dispositives in the Postcolonial Brussels – Analysis of the Interplay of Language and Public Space in Dealing with the Colonial Past“, Vortrag auf der DNC30/GCSC-Conference „Knowledge – Between Discursive Construction and Cultural Contextualization“, 24.05.2024
  • „Der öffentliche Umgang mit kollektiven Erinnerungen an die belgische Kolonialvergangenheit. Eine diskurslinguistische Analyse am Beispiel der Dauerausstellung des AfricaMuseums“, Vortrag im Forschungskolloquium der GGS-Sektion „Bürger:innen, Politik und Demokratie“, 14.05.2024
  • „Kollektive Erinnerungen als Gegenstand diskursdiskurslinguistischer Forschung? Eine Analyse am Beispiel des Umgangs Belgiens mit den Kolonialverbrechen im Kongo“, Vortrag im Rahmen der Tagung „Forum junge Romanistik“ an der Universität Hamburg, 20.03.2024
  • „Bellum iustum revisited? Traces of Just War Theory in Current Discourses on the Justification of Military Interventions in Mali”,  Vortrag an der Professur für Öffentliches Recht und Völkerrecht (Prof. Dr. Thilo Marauhn), 13.03.2024
  • „Linguistische Diskursanalysen als Instrument zur Untersuchung der Aufarbeitung von Kolonialverbrechen?“, Vortrag im Forschungskolloquium der GGS-Sektion „Bürger:innen, Politik und Demokratie“, 07.02.2024
  • „Wie Sprache unser Denken beeinflusst“, interaktiver Vortrag zur Bewerbung des Studienangebots am Institut für Romanistik der Justus-Liebig-Universität Gießen, 28.11.2023
  • „Die Herstellung von Legitimation in politischen Debatten zu Militäreinsätzen in Mali“, Vortrag im Soziolinguistischen Kolloquium des Instituts für Romanistik, 02.05.2023
  • „Flucht und Migration als Legitimationsressource in politischen Debatten zu Militäreinsätzen in Mali“, Vortrag im Rahmen der Tagung „Forum junge Romanistik“ an der Universität Passau, 13.04.2023.
  • „Threats to democracy“, Vortrag und Workshop an der Justus-Liebig-Universität im Rahmen des Erasmus+-Programms (Kooperation mit der Integrierten Gesamtschule Busecker Tal), 05.10.2022
  • „Der politische (De-)Legitimationsdiskurs um Militäreinsätze in Mali im Wandel (2012-2022)“, Vortrag am Duisburger Institut für Sprach- und Sozialforschung, 01.06.2022