Document Actions

TV-Cartoons als Mediengenre im EFL-Unterricht

November 8th, 2011

Maike Berger & Judith Hofmann – TV-Cartoons als Mediengenre im EFL-Unterricht: Die Simpsons und der american way of life

Wenn man sich momentan das Fernsehprogamm ansieht, kann man es nicht übersehen: TV-Cartoons sind nicht nur im ‚Kinderprogramm‘ zu finden, sondern nehmen einen großen Teil des (Vor-) Abendprogramms ein und werden sogar teilweise zur Prime Time ausgestrahlt. Dazu zählen Serien wie „Futurama“, „South Park“, „American Dad“ und natürlich die wahrscheinlich bekannteste Fernsehfamilie der Welt, die „Simpsons“. Für jugendliche Lernende ist es schwer, sich diesen Formaten zu entziehen. Aber es steckt mehr hinter vielen von ihnen als bloße Gags. So wurden z.B. die „Simpsons“ vomTimes-Magazin zur besten Serie aller Zeiten gewählt, und auch der deutsche Autor Daniel Kehlmann attestiert ihnen in einer Ausgabe des „Spiegel“ eine „Anziehung auf ein Massenpublikum mit Niveau.“ Ist es also gar möglich, von TV-Cartoons etwas zu lernen? Dieser Frage soll in der Vorlesung nachgegangen werden. Zunächst soll eine Annäherung an das Konzept der TV-Cartoons erfolgen. Daran schließt eine kurze Darstellung an, warum „Teaching TV“ überhaupt relevant für den  Englischunterricht ist. Durch die Analyse von ausgewählten Beispielszenen der „Simpsons“ wird deutlich gemacht, was an TV-Cartoons lehr- und lernbar ist, und dies wird mit einigen Unterrichtsideen illustriert.

Maike Berger studierte von 2003 bis 2009 Anglistik und Klassische Philologie an der Justus-Liebig-Universität Gießen und an der St. Mary’s University Halifax, Nova Scotia, Kanada. Seit dem Abschluss ihres Studiums mit dem Ersten Staatsexamen für das Lehramt an Gymnasien arbeitet sie am Institut für Anglistik als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl von Prof. Hallet. Ihre Dissertation befasst sich mit dem Thema „Transkulturelles Lernen im Englischunterricht der Mittelstufe”.

Judith Hofmann studierte Anglistik und Germanistik auf Lehramt für Gymnasien an der Justus-Liebig-Universität Gießen. Nach dem Abschluss ihres Studiums mit dem Ersten Staatsexamen begann sie mit ihrer Promotion über den Einsatz von Werken aus der Popkultur im Englischunterricht. Sie ist Doktorandin im International Graduate Centre for the Study of Culture (GCSC), wo sie zudem als wissenschaftliche Mitarbeiterintätig ist, sowie im International PhD Programme (IPP) „Literary and Cultural Studies”.