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Policy Transfer von internationalen Organisationen in einzelnen Staaten: Der Fall des politischen Transfers der Meeresraumplanung nach Kolumbien

Verfasserin: Pavlina Miteva

Betreuer: Prof. Dr. Helmut Breitmeier

 

Diese Studie analysiert den angebotsorientierten Transfer politischer Instrumente von internationalen Organisationen (IOs) in einzelne Staaten. Sie stützt sich auf die Policy-Transfer-Theorie und die Politikdiffusionstheorie, um kausale Annahmen über das Warum und das Wie des Transferprozesses politischer Instrumente von der internationalen auf die staatliche Ebene zu treffen. Die Forschungsfragen, die diese Studie beantwortet, sind:

Unter welchen Umständen (wie) und aus welchen Gründen (warum) findet ein angebotsorientierter freiwilliger Policy Transfer statt, bei dem eine internationale Organisation auf der Angebotsseite und ein Staat als Anwender fungieren? Die Studie beschreibt den Prozess des angebotsgesteuerten Transfers politischer Instrumente. Sie analysiert seinen Auslöser, die Mechanismen der Interaktion zwischen den relevanten Akteuren und schließlich sein Ergebnis, nämlich die Annahme des politischen Instruments durch den Staat. Die Studie untersucht die Gründe für diese Wechselwirkungen und ihr produktives Kontinuum von der Ursache (Auslöser) bis zum Ergebnis. Der Mehrwert der Studie liegt in der Betonung der proaktiven Rolle der IO bei der Förderung und Koproduktion des Instruments sowie in der Relevanz des inländischen institutionellen Kontextes. Bei der Bearbeitung des Kausalmechanismus berücksichtigt die Studie Elemente des Lernens, der Emulation und des Wettbewerbs als mögliche Erklärungen für das Ergebnis. Die Studie wendet einen Fallstudienansatz an und nutzt das IOC-UNESCO und seine intensive Förderung der Meeresraumplanung als politisches Instrument. Das Studienland ist Kolumbien, wo die Präsenz des IOC-UNESCO besonders stark ist. Die Annahme des IOC-UNESCO-Instruments erfolgte erst vor kurzem und unter besonderen institutionellen Spannungen, die den politischen Transfer interessanterweise vorangetrieben haben.