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Migration und Menschenrechte

Interdisziplinäre Forschungsgruppe tagt am 1. und 2. Juli 2016 an der Universität Gießen

Nr. 121 • 28. Juni 2016

Unter dem Titel „The migration-human rights nexus“ findet die erste Tagung der interdisziplinären Forschungsgruppe Migration und Menschenrechte am 1. und 2. Juli 2016 an der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) statt. Im Zentrum steht die Analyse der komplexen Zusammenhänge zwischen Migration und Menschenrechten, die sich in verschiedenen gesellschaftlichen, professionellen und fachdisziplinären Feldern zeigen.

Namhafte internationale Expertinnen beleuchten in zwei Hauptvorträgen aktuelle und drängende Fragen zu Menschenrechten und Migration: Dr. Galina Cornelisse, Ass. Professor of Transnational Legal Studies, Vrije Universiteit Amsterdam, Niederlande, widmet sich der Rolle von Städten bei der dezentralen Umsetzung von Menschenrechten für irreguläre Migrantinnen und Migranten sowie Flüchtlinge. In einem öffentlichen Abendvortrag setzt sich Dr. Serena Parekh, Ass. Professor of Philosophy, Northeastern University, Boston, USA, mit der moralischen und politischen Bedeutung der Menschenrechte gegenüber Flüchtlingen in der modernen, globalisierten Gesellschaft auseinander.

Vier thematisch bestimmte Panels und eine Podiumsdiskussion vertiefen die Auseinandersetzung mit der Verbindung zwischen Migration und Menschenrechten aus der Perspektive der Rechts-, Lebens-, Erziehungs- und Kulturwissenschaften sowie aus Sicht der Berufspraxis. Interessierte sind herzlich willkommen.

Die Tagung setzt die Diskussion um den Zusammenhang von Migration und Menschenrechten fort, die in der Forschungsgruppe bereits seit zwei Jahren geführt wird. Die Forschungsgruppe Migration und Menschenrechte (FGMM) hat sich im Wintersemester 2014/15 als interdisziplinärer Zusammenschluss von Forscherinnen und Forschern konstituiert, die zum Themenkreis Migration und Menschenrechte arbeiten. Das Ziel ist es, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler miteinander zu vernetzen und gemeinsame Projekte und Strukturen interdisziplinärer Kooperation zu entwickeln.

Die Mitwirkenden – Professorinnen und Professoren, Postdoktorandinnen und -doktoranden sowie Oberärztinnen und Oberärzte – kommen aus den Fachbereichen 01, 03, 04, 05 und 11 der JLU sowie vom Zentrum für Konfliktforschung der Universität Marburg. Ebenfalls beteiligt ist die Refugee Law Clinic der JLU, an deren Netzwerk interdisziplinärer Kooperation im Bereich der Lehre die Gründung der FGMM anknüpfen konnte. Die Kooperation von sozial- und kulturwissenschaftlichen Fächern, der Rechtwissenschaft und die Einbeziehung des Fachbereichs Medizin mit dem Zentrum für Psychiatrie, der Klinik für Psychosomatik sowie dem Institut für Geschichte der Medizin dürften bundesweit einzigartig sein.

Die Forschungsgruppe übersetzt zentrale gesellschaftliche Herausforderungen in wissenschaftliche Fragestellungen und ihre interdisziplinäre Erforschung und Reflexion. Durch die  Einbeziehung von Forscherinnen und Forschern von der Universität Marburg trägt sie zudem zur regionalen Verbundbildung bei. Die erste Tagung soll die Arbeit der Forschungsgruppe nun auch dem internationalen Diskurs öffnen.

  • Termin

Freitag, 1. Juli 2016, und Samstag, 2. Juli 2016
Auftakt: Freitag, 1. Juli 2016, 9 Uhr
Georg-Büchner-Saal, Alte UB, Bismarckstraße 37, 35390 Gießen

  • Weitere Informationen

www.migrationundmenschenrechte.de (Tagungsprogramm)

  • Kontakt


Professur für Öffentliches Recht und Europarecht
Licher Straße 64, 35394 Gießen
Telefon: 0641 99-21061

Pressestelle der Justus-Liebig-Universität Gießen, Telefon: 0641 99-12041

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