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Universität Gießen ist Partnerhochschule des Spitzensports

Unterstützung für Spitzensportlerinnen und -sportler zwischen Hörsaal und Wettkampf - Vertragsunterzeichnung am 21. September 2015

Nr. 169t • 21. September 2015

Partnerhochschule Spitzensport
Die JLU ist Partnerhochschule des Spitzensports. An der Vertragsunterzeichnung nahmen teil (vorn, v.l.: Prof. Adriaan Dorresteijn (Erster JLU-Vizepräsident), Prof. Dr. Peter Winker (JLU-Vizepräsident), Dr. Rolf Müller (Präsident Landessportbund Hessen), Joachim Roland (adh Vorstand), hintere Reihe, v.l.: Lena Schalski (Leiterin ahs, JLU), Jan Urke (Karateka, JLU), Lutz Arndt (Vizepräsident Leistungssport, Landessportbund Hessen), Fabian Lotz (Turner, JLU), Werner Schäfer (Leiter Olympiastützpunkt Hessen), Arnulf Rücker (Laufbahnberatung Olympiastützpunkt Hessen). Foto: JLU-Pressestelle / Katrina Friese
Spitzensport und Studium gleichzeitig: Beides unter einen Hut zu bringen ist eine Herausforderung. Trotzdem stellen Studierende regelmäßig einen großen Teil der deutschen Teams bei internationalen Sportereignissen. Auch an der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) meistern zahlreiche Kaderathletinnen und -athleten den Spagat zwischen Spitzensport und Hochschulabschluss. Dabei möchte die JLU sie als Partnerhochschule des Spitzensports künftig noch stärker unterstützen. Am heutigen Vormittag wurde im Gustav-Krüger-Saal im Uni-Hauptgebäude eine entsprechende Kooperationsvereinbarung mit dem Allgemeinen Deutschen Hochschulsportverband (adh) und dem Olympiastützpunkt Hessen unterzeichnet.

Ziel der Vereinbarung ist es, den Studierenden optimale Rahmenbedingungen zu bieten, um sowohl ihre berufliche als auch ihre sportliche Qualifikation erfolgreich voranbringen zu können. Es gehe darum, „die Kombinierbarkeit von Studium und Spitzensport zu erleichtern“, erklärte Prof. Dr. Peter Winker, Vizepräsident für Wissenschaftliche Infrastruktur der JLU. Ebenso wie sein Präsidiumskollege Prof. Dr. Adriaan Dorresteijn, Vizepräsident für Studium und Lehre, dankte er allen Beteiligten für den gemeinsamen Einsatz im Sinne der jungen Sportlerinnen und Sportler.

Dr. Rolf Müller, Präsident des Landessportbundes Hessen e.V., betonte: „Diese Vereinbarung ist dringender denn je.“ Er wusste von zahlreichen Kadersportlerinnen und -sportlern zu berichten, die trotz großer zeitlicher Belastungen auch im Beruf – beispielsweise als Staatsbedienstete – sehr erfolgreich seien. „Es wird ihnen nichts geschenkt“, versicherte er. Hilfreich sei aber eine größere Flexibilität – dies gelte gleichermaßen auch für die studierenden Athletinnen und Athleten.

An der heutigen Veranstaltung, in deren Rahmen die Verträge unterzeichnet wurden, nahmen neben Vertreterinnen und Vertretern der JLU, des adh, des Olympiastützpunkts Hessen, des Landessportbundes Hessen und der Technischen Hochschule Mittelhessen auch die Kaderathleten Fabian Lotz (Geräteturner) und Jan Urke (Karate) teil. Zu ihren sportlichen Spitzenleistungen gratulierte ihnen Lena Schalski, Leiterin des Allgemeinen Hochschulsports (ahs), auch in diesem Rahmen noch einmal ganz herzlich.

 

Beide JLU-Studenten berichteten darüber, wie sie persönlich mit einem straffen Zeitplan Leistungssport und Studienanforderungen in Einklang bringen. Es sei im Studium zwar nicht immer leicht gewesen, bekannte Jan Urke, aber der Gedanke ans Aufgeben sei ihm nie gekommen: „Als Sportler muss man immer dranbleiben und durchhalten.“  Fabian Lotz erzählte, dass er seine Kurse eben vor und nach den täglichen Trainingseinheiten besuchen muss: "Das hat größtenteils funktioniert."

Leistungssport wird in einem Lebensabschnitt betrieben, in dem die Grundlagen für eine spätere berufliche Karriere gelegt werden. Die Vertragspartner des Spitzensportprojekts beabsichtigen, bei studierenden Kaderathletinnen und -athleten die sportbedingten Mehrbelastungen durch organisatorisch-administrative Hilfen in der Ausbildung auszugleichen. Auch die JLU stellt sich damit ihrer Verantwortung, die Studien- und Rahmenbedingungen im öffentlichen Interesse so zu gestalten, dass spitzensportliches Engagement mit der akademischen Ausbildung zu vereinbaren ist. Im Rahmen der Förderangebote sollen die Athletinnen und Athleten durch eine fundierte und zukunftsorientierte Ausbildung auch eine soziale Absicherung erfahren.

In den Genuss der Förderung kommen Aktive, die als Studienbewerber oder bereits Studierende vom jeweils zuständigen nationalen Spitzenfachverband oder Olympiastützpunkt in Abstimmung mit der Hochschule für das Projekt vorgeschlagen werden.


  • Weitere Informationen

www.adh.de/projekte/partnerhochschule-des-spitzensports.html


  • Kontakt

, Leiterin Allgemeiner Hochschulsport
Kugelberg 58, 35394 Gießen
Telefon: 0641 - 99 25328


Pressestelle der Justus-Liebig-Universität Gießen, Telefon 0641 99-12041