Benutzerspezifische Werkzeuge

Information zum Seitenaufbau und Sprungmarken fuer Screenreader-Benutzer: Ganz oben links auf jeder Seite befindet sich das Logo der JLU, verlinkt mit der Startseite. Neben dem Logo kann sich rechts daneben das Bannerbild anschließen. Rechts daneben kann sich ein weiteres Bild/Schriftzug befinden. Es folgt die Suche. Unterhalb dieser oberen Leiste schliesst sich die Hauptnavigation an. Unterhalb der Hauptnavigation befindet sich der Inhaltsbereich. Die Feinnavigation findet sich - sofern vorhanden - in der linken Spalte. In der rechten Spalte finden Sie ueblicherweise Kontaktdaten. Als Abschluss der Seite findet sich die Brotkrumennavigation und im Fussbereich Links zu Barrierefreiheit, Impressum, Hilfe und das Login fuer Redakteure. Barrierefreiheit JLU - Logo, Link zur Startseite der JLU-Gießen Direkt zur Navigation vertikale linke Navigationsleiste vor Sie sind hier Direkt zum Inhalt vor rechter Kolumne mit zusaetzlichen Informationen vor Suche vor Fußbereich mit Impressum

Artikelaktionen

Neue Strategien gegen Dickdarmkrebs

 
Dr. Mildred Scheel Stiftung für Krebsforschung bewilligt Gießener Arbeitsgruppe rund 304.000 Euro für ein Forschungsvorhaben zur Entstehung von Dickdarmkrebs

Nr. 36 • 9. März 2012

Darmkrebs ist die dritthäufigste krebsbedingte Todesursache in der westlichen Welt. Mit Gewebsveränderungen im Magen-Darm-Trakt, die zu Dickdarmkrebs führen können, beschäftigt sich die Arbeitsgruppe um Prof. Dr. Elke Roeb, Leiterin des Schwerpunkts Gastroenterologie am Zentrum für Innere Medizin der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU), schon seit Jahren. Für diese Grundlagenforschung zur Tumortherapie hat die Dr. Mildred Scheel Stiftung für Krebsforschung den Gießener Forscherinnen und Forschern nun rund 304.000 Euro bewilligt.

Im Fokus der Gießener Arbeitsgruppe stehen so genannte Matrix-Metalloproteinasen. Das sind Enzyme, die Eiweiße im Gewebe spalten können. Tumorzellen dringen mit Hilfe von Metalloproteinasen in gesundes Gewebe ein und bilden dort Metastasen. Tumoren des Dickdarms produzieren in großem Maße die Matrix-Metalloproteinase 9. Den Gießener Forscherinnen und Forschern ist es gelungen, in Bakterien einen Teil der Matrix-Metalloproteinase 9 künstlich herzustellen und aufzureinigen. Diese so genannte Hämopexindomäne (MMP-9-PEX) hindert Tumorzellen an einer Wanderung ins Gewebe.

Ob dies auch im lebenden Organismus funktioniert und ob MMP-9-PEX noch andere Funktionen hat, soll in dem von der Dr. Mildred Scheel Stiftung für Krebsforschung geförderten Forschungsprojekt analysiert werden. Darüber hinaus wollen die Forscherinnen und Forscher die Signalwege in den Tumorzellen charakterisieren, die durch die Matrix-Metalloproteinase 9 und deren Teilstücke aktiviert werden. An Zellen von Leukämiepatienten konnte die Arbeitsgruppe bereits zeigen, dass MMP-9-PEX wesentliche Überlebensmechanismen im Zellkern beeinflusst. Die Arbeiten sollen zudem den Effekt von MMP-9-PEX auf die Entstehung von Dickdarm-Tumorzellen im Mausmodell klären und die Entwicklung neuer antitumoraler Strategien ermöglichen.


Kontakt:

Prof. Dr. Elke Roeb

 

 

Leiterin Schwerpunkt Gastroenterologie

Zentrum für Innere Medizin

Klinikstraße 33, 35385 Gießen

Telefon: 0641 985-42338 oder -42337

 

 

Pressestelle der Justus-Liebig-Universität Gießen, Telefon 0641 99-12041

Bild: Prof. Dr. Elke Roeb - Foto: Jürgen Graf
Bild: Prof. Dr. Elke Roeb - Foto: Jürgen Graf
abgelegt unter: