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Internationale Organisationen und Internationales Recht

Mission statement

Thematisch repräsentiert die Sektion eine Schnittstelle zwischen  "Internationale Organisationen und Internationalem Recht" und möchte ausgewählte Studien zu internationalen Organisationen, Regionalismus, Weltordnung und Fragen der globalen Governance und Gerechtigkeit in den Blickpunkt rücken, akademische Reflexionen über Forschungsagenda und -methoden in den entsprechenden Bereichen anregen und Beiträge von Mitgliedern der breiteren Gesellschaft, insbesondere von Praktiker*innen und Expert*innen einholen.

Die Sektion "Internationale Organisationen und Internationales Recht" bringt Doktorand*innen und Postdocs aus den Sozial- und Rechtswissenschaften zusammen und möchte durch Workshops, Gastvorträge und Podiumsdiskussionen neue Partnerschaften, den akademischen Austausch und die Wissenschaftskommunikation mit der breiten Öffentlichkeit fördern. Die Sektion organisiert Kolloquien, auf denen ihre Mitglieder ihre laufenden Forschungsarbeiten vorstellen können. Die Sektion ist offen für sozial- rechts- und politikwissenschaftliche Perspektiven; ebenso stellen wirtschaftswissenschaftliche Fragestellungen eine Bereicherung für unsere Forschung dar. Folgende exemplarischen Perspektiven sind für Forschungsansätze der Sektion denkbar: Internationale Institutionen, Sozio-Rechtliche Ansätze, Vergleichende Politikwissenschaften, Zivilgesellschaftsforschung.

Einzelne Forschende, die in verwandten Bereichen an akademischen und nicht-akademischen Forschungseinrichtungen arbeiten, können sich um eine Mitgliedschaft bewerben. Wenden Sie sich dazu bitte an das Sektionsleitungsteam.

 

 

Die Sektion strebt eine enge Zusammenarbeit mit der Sektion Normen und Wandel in der Weltpolitik” an.

 

Aktuelle und bevorstehende Veranstaltungen

 

Call for Abstracts: International Organisations and Borders: Authority, Mobility, and Order in a Fragmenting World

 📅 Date: November 12 – 13, 2026📍 Location: Justus Liebig University Giessen, Germany📄 Format: Workshop & Panel Discussion
📝 Submission Deadline: June 30, 2026📩 Notification of Acceptance: July 15, 2026

 

 

Am 29. Oktober 2025 fand die diesjährige GAWIO statt: Die zentralen Themen in diesem Jahr waren globale Machtverschiebungen, institutionelle Anpassungen und der Aufstieg autoritärer zwischenstaatlicher Organisationen. Während sich ein Großteil der bisherigen Debatte auf Konflikte innerhalb der liberalen Ordnung konzentriert hat, zielte unser Workshop darauf ab, diese Perspektive durch die Einbeziehung eines breiteren Spektrums an analytischen Standpunkten und empirischen Kontexten zu erweitern.

Neben acht spannenden Vorträgen von Nachwuchswissenschaftlern und etablierten Forschern aus Deutschland und anderen Ländern hatten wir die Ehre, Hendrik Simon bei einer Keynote-Rede zu seinem Buch „A Century of Anarchy“ zuzuhören.

Wir möchten uns ganz herzlich bei Kruck Andreas, Janne Mende, Hendrik Simon und Andrea Gawrich für ihre aufschlussreichen Kommentare sowie bei allen Teilnehmern für ihre Beiträge bedanken. Ihr Engagement hat unsere Diskussionen enorm bereichert!

Vielen Dank auch an Lidiia Shumska für ihre Hilfe bei der Vorbereitung und Durchführung des Workshops.

 

 

Derzeitige Forschungsprojekte

  • "The boundaries of EU's resilience policy vis-à-vis the domestic actors in Eastern neighborhood: case study of oligarchy in Georgia, Moldova and Ukraine" (Denis Cenusa)
  • "Labor policies in the post-Soviet space - a comparison of Georgia and Moldova" (Annemarie Ickler)
  • "Resource Dependent Joint Programs: The European Union and Council of Europe in the Eastern Partnership and Western Balkans" (Fabian Schoeppner)
  • "Civil Society within Authoritarian Regimes: Cases of Russia and Turkey" (Murad Nasibov)
  • "Civil society under authoritarian rule" (Simon Rothers)
  • "Cultural Cooperation in a Globalized World: The European Union and Mexico - studying EU Cultural Foreign Policy in Latin America" (Edith Ruvalcaba Galindo)
  • "Non-democratic regionalism in International Relations: About the transformative impact of an emergent global actor" (Finn Freund)