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Bachelor of Arts: Social Sciences

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Der Bachelor of Arts Social Sciences ist ein gemeinsamer Studiengang der Institute für Soziologie und Politikwissenschaft am Fachbereich Sozial- und Kulturwissenschaften (FB 03) der Justus-Liebig-Universität Gießen.

Gegenstand ist die Analyse von Gesellschaft, ihren Teilbereichen, deren Strukturen, Bedingungen und Entwicklungen sowie deren Wechselwirkungen mit den Handlungen einzelner Akteure. Leitfragen sind u.a.:

  • Wie und wodurch entstehen gesellschaftliche/ politische Strukturen?
  • Wie verändern sie sich?
  • Wie wirken sie auf Akteur:innen ein und wie wirken Akteur:innen auf Strukturen ein?

Während die Soziologie diese Leitfragen auf die Gesamtgesellschaft und einzelne Teilbereiche wie bspw. Familie, Geschlecht/Gender oder Arbeitsorganisationen bezieht, untersucht die Politikwissenschaft diese im Hinblick auf die politische Ordnung von Gesellschaften im Allgemeinen sowie in einzelnen Politikfeldern wie Innen-, Außen- oder Wirtschaftspolitik.

Gegenstandsbereich
Gegenstandsbereich

In den vergangenen Jahren hat sich das massenmedial kolportierte Bild interdependenter Gesellschaften und des politischen Geschehens dramatisiert: Vom Klimawandel über instabile Finanzsysteme und soziale Verwerfungen sowie Krisen politischer Systeme bis zum Terrorismus dominieren Krisen die kollektiven Selbstwahrnehmungen. Der BA Social Sciences greift diese jüngeren gesellschaftlichen und politischen Herausforderungen auf, vermittelt Grundlagen und wesentliche Forschungsergebnisse der Fächer Politikwissenschaft und Soziologie, und er bildet vertieft in der Anwendung empirischer, qualitativer wie quantitativer Methoden aus, die uns dabei helfen, diesen Herausforderungen und Probleme methodisch auf den Grund zu gehen.

Besondere inhaltliche Schwerpunkte bilden dabei die Bereiche (vergleichende) politische Planung und Verwaltung, Medien und Kommunikation, Trans- und Interkulturalität, Bildung, globale und regionale Governance, Wirtschaft, Verteilung und globale und regionale soziale Ungleichheit, Demokratisierung und Partizipation, Geschlechterverhältnisse, European Studies und Postkolonialität. Die Studierenden sollen die selbstständige Aneignung und kritische Beurteilung sozialwissenschaftlicher Theorien und Methoden lernen und zu eigenverantwortlicher Arbeit auf theoretischem, empirischem und praktischem Gebiet befähigt werden.

Berufsperspektiven
Berufsperspektiven

Durch die breite und an viele Themenbereiche und Berufsfelder anschlussfähige sozialwissenschaftliche Ausbildung mit ihrem besonderen Fokus auf Methoden vermittelt der BA Social Sciences ein breites und methodisch fundiertes Fähigkeits- und Fertigkeitsspektrum, das durch eigene Schwerpunktsetzung im Profilbereich, zum Beispiel durch Praktika, spezifiziert werden kann. Tätigkeiten für Sozialwissenschaftler/innen bieten sich u.a. in folgenden Bereichen:

  • sozialwissenschaftliche Lehr-und Forschungseinrichtungen
  • Einrichtungen des Bildungswesens
  • Markt-und Meinungsforschung
  • Planung und Verwaltung in Bund, Ländern, Gemeinden
  • Verbände, Interessenvertretungen, Nichtregierungsorganisationen, kulturelle und politische Initiativen
  • Parteien, Fraktionen, Parlamente und Politikberatung
  • Medien und Öffentlichkeitsarbeit

Aufbau

Studienaufbau

Das Studium im BA Social Sciences gliedert sich in sechs Bereiche:

  • Der Basisbereich (Module B1a/b bis B4) dient der Vermittlung der Grundlagen der Politikwissenschaft und Soziologie.
  • Ein besonderes Gewicht hat die gründliche Methodenausbildung, Gegenstand der >Module M5 bis M8 sind die quantitative und qualitative empirische Sozialforschung, Datenerhebung und Datenanalyse.
  • In den Praxismodulen (Module P9 und P10) werden sowohl ein verpflichtendes studienbegleitendes >Praktikum verlangt, als auch die Techniken des wissenschaftlichen Arbeitens vermittelt.
  • Die Themenmodule T11 bis T13 werden aus der Verbindung politikwissenschaftlicher und soziologischer Elemente gebildet und integrieren vertieft Inhalte unter den Leitthemen Kommunikation und Medien / Kulturen und Konflikt, Sozialer und politischer Wandel / Internationale Beziehungen und Gesellschaftsvergleich, Soziale Ungleichheit und Geschlechterverhältnis / Institutionen und Politikfelder.
  • Das Lehrforschungsprojekt (T14) dient der selbständigen Bearbeitung eines konkreten, eingegrenzten Forschungsprojektes und verbindet so die Lehrinhalte der theoretischen mit jenen der empirischen Module.
  • Eine Bachelorthesis (>Abschlussarbeit) mit drei Monaten Bearbeitungszeit beendet das in der Regel sechssemestrige Studium.

Eine Übersicht der Modulverantwortlichkeiten finden Sie hier.

Praktikum

Praktikumsberatung und -anerkennung im Bachelorstudiengang Social Sciences

Praktikumsberatung und -anerkennung

  • Die Praktikumsberatung für den Studiengang Social Sciences (Bereich Politikwissenschaft) übernimmt die Modulverantwortliche des Praktikumsmoduls, Prof. Dr. Dorothée de Nève.
  • Die Praktikumsanerkennung für den Studiengang Social Sciences (Bereich Politikwissenschaft) übernimmt im Wintersemester 2023/24 Prof. Dr. Simone Abendschön.

Zur Anerkennung Ihres Praktikums senden Sie bitte Ihren wissenschaftlichen Praktikumsbericht und die Durchführungsbescheinigung per E-Mail an Prof. Dr. Simone Abendschön (und an Angelika Wicke in CC). Die Begutachtungsfrist beträgt 6 Wochen.

Ansprechpersonen

Kontakt

Studiengangsbeaufragte und Scheinanerkennung

Prof. Dr. Simone Abendschön

Modulverantwortlichkeiten

Eine Übersicht der Modulverantwortlichkeiten finden Sie hier.

 

Praktikum

Siehe Reiter Praktikum.

 

Prüfungsamt

Akademisches Prüfungsamt Geisteswissenschaften
Ansprechpartnerin: Sandra Schmalz
Leihgesterner Weg 52, Raum 108
35392 Gießen
Telefon: 0641 99 18207
E-Mail: 

 

BAföG-Beauftragter

Niklas Ferch

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