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Artikelaktionen

Transnationale und Intersektionale Herrschaftskritik (TIHK)

Diese Sektion wurde bisher unter dem Namen "Soziale Ungleichheit und Geschlecht" geführt.

Aktuelle Veranstaltungen

 

Digitaler Küchentisch: Denise Bergold-Caldwell (2020): Schwarze Weiblich*keiten. Intersektionale Perspektiven auf Bildungs- und Subjektivierungsprozesse. transcript Verlag, Bielefeld.

 

In ihrer vor zwei Jahren veröffentlichten Dissertation untersucht Dr. Denise Bergold-Caldwell wie Women* of Color und Schwarze Frauen* mit intersektionalen Differenz- und Diskriminierungserfahrungen umgehen, sie transformieren und neue (Bildungs-)Wege gehen. Mit einem Fokus auf poststrukturalistische, rassismustheoretische, postkoloniale und Schwarze feministische Theoriebestände macht Dr. Denise Bergold-Caldwell die Subjektivierungs- und Bildungsprozesse ihrer Interviewpartner*innen sichtbar und schafft es sehr eindrucksvoll, danach zu fragen, weshalb diese Prozesse stärkere Aufmerksamkeit und Unterstützung bedürfen, um gesellschaftlicher Ungleichheit entgegenzuwirken und demokratische Partizipation zu ermöglichen.

 

Dr. Denise Bergold-Caldwell ist wissenschaftliche Referentin des Zentrums für Gender Studies und feministische Zukunftsforschung an der Philipps-Universität Marburg. Die promovierte Bildungs- und Erziehungswissenschaftlerin lehrt mit einem Schwerpunkt auf post- und dekolonialen Bildungsprozessen. Sie kommt aus der Mädchenarbeit und ist unter anderem bei der Initiative Schwarze Menschen in Deutschland (ISD) aktiv.

 

Sheila Ragunathan lädt im Rahmen der 'READ & DISCUSS'-Reihe der GGS-Sektion „Transnationale und Intersektionale Herrschaftskritik (TIHK)“ im SoSe 2022 an den digitalen Küchentisch ein, um gemeinsam das Buch „Schwarze Weiblich*keiten. Intersektionale Perspektiven auf Bildungs- und Subjektivierungsprozesse“ zu lesen. Das erste Planungstreffen für unsere regelmäßigen digitalen Treffen findet am Montag, den 11. April 2022 um 16 Uhr via MS Teams statt. An dem digitalen Küchentisch teilnehmen können alle Personen in und außerhalb der Wissenschaft, die sich für die Themen soziale Ungleichheit/Gerechtigkeit, demokratische Partizipation und Bildung sowie post-/dekoloniale und feministische Perspektiven auf Subjektivierungs- und Bildungsprozesse interessieren.


Wann: MO, 16 – 18 Uhr (c.t.), erstes Planungstreffen am 11. April 2022 und danach ab dem 25. April 2022 wöchentlich bis Ende des SoSe 22 (11. Juli 2022).

 

Digitales Treffen via MS Teams, Kontakt/Zugangslink für alle Interessierten bei sheila.ragunathan@sowi.uni-giessen.de.

 

Transnationale und Intersektionale Herrschaftskritik - Virtuelle Veranstaltungsreihe zur Neuausrichtung der Sektion

 

                               

Vortrag

21.01.2022 | 16-17:30 Uhr s.t.


Carolina Tamayo Rojas (Berlin)

 

"Postkoloniale Sichtweisen auf die Reproduktion epistemischer Gewalt"(Deutsch)


Link für die Online-Teilnahme nach Anmeldung bei Paul.C.Leidner@lehramt.uni-giessen.de

Buchvorstellung und Diskussion 

03.02.2022 | 18-20 Uhr s.t.


Denise Bergold-Caldwell (Marburg)

 

"Schwarze Weiblich*keiten: Intersektionale Perspektiven auf Bildungs- und Subjektivierungsprozesse" (Deutsch)


Link für die Online-Teilnahme nach Anmeldung bei Paul.C.Leidner@lehramt.uni-giessen.de

Diskussions-veranstaltung

10.02.2022 | 19-20:30 Uhr s.t.


Vanessa E. Thompson (Kingston, Ontario) & Veronika Zablotsky (Gießen)

 

"Intersektionale Perspektiven auf Gleichstellungspolitik und Diversity-Mainstreaming an deutschen Hochschulen" (Deutsch)


Link für die Online-Teilnahme nach Anmeldung bei Paul.C.Leidner@lehramt.uni-giessen.de

 

Buchvorstellung & Podiumsdiskussion

11.02.2022 | 18-20 Uhr s.t.


Encarnación Gutiérrez Rodríguez (Gießen), Pinar Tuzcu (Kassel) und Yasemin Yildiz (Los Angeles) in Kooperation mit dem Research Network in Queer Studies, Decolonial Feminisms and Cultural Transformations 

 

"Migrantischer Feminismus in der Frauen:bewegung in Deutschland (1985-2000)" (Deutsch)


Link für die Online-Teilnahme nach Anmeldung bei Paul.C.Leidner@lehramt.uni-giessen.de

Diskussions-veranstaltung

11.03.2022 | 16-18 Uhr s.t.


Zeynep Gambetti (Istanbul) & Verónica Gago (Buenos Aires)

 

"Feminist Politics in Neoliberal Times: A Public Dialogue" (Englisch)


Link für die Online-Teilnahme nach Anmeldung bei Paul.C.Leidner@lehramt.uni-giessen.de

Podiumsdiskussion

29.04.2022 | 16-18 Uhr s.t.


Krista Lynes (Montréal), Greta Olson (Gießen) & Jennifer Kamau (International Women* Space) (Berlin) In Kooperation mit der ZMI Sektion "Medien & Gender" 

 

"En-Gendering Borders: Media and Migration Reframed" (Englisch)


Link für die Online-Teilnahme nach Anmeldung bei Paul.C.Leidner@lehramt.uni-giessen.de

 

 

 

 

In Vorbereitung auf den öffentlichen Dialog "Feminist Politics in Neoliberal Times: A Public Dialogue" zwischen Verónica Gago & Zeynep Gambetti finden im Format Digitaler Küchentisch zwei Lesekreise für Mitglieder und Gäste der Sektion TIHK statt:


Digitaler Küchentisch mit Texten von Zeynep Gambetti (auf Englisch)

Wann? 28.02.2022, 16-18 Uhr s.t.

  • Zeynep Gambetti, “Risking Oneself and One’s Identity: Agonism Revisited,” in Judith Butler, Zeynep Gambetti & Leticia Sabsay, eds. Vulnerability in Resistance: Politics, Feminism, Theory. Durham: Duke University Press, 2016, 28-50. 

  • Recommended: “The New Fascist Moment,” historical materialism, URL: https://www.historicalmaterialism.org/blog/new-fascist-moment

Digitales Treffen: PDFs und Zugangslink für die Lektürekreise nach vorheriger Anmeldung per E-Mail unter paul.c.leidner@lehramt.uni-giessen.de


Digitaler Küchentisch mit Texten von Verónica Gago (auf Englisch) 

Wann? 07.03.2022, 16-18 Uhr s.t.

Digitales Treffen: PDFs und Zugangslink für die Lektürekreise nach vorheriger Anmeldung per E-Mail unter paul.c.leidner@lehramt.uni-giessen.de


24. 02. 2022, 18-20 Uhr: Frau, Mutter, Aktivistin. Weiblichkeiten in der autoritären und extremen Rechten

 

Ob auf der Straße oder im Parlament: Die autoritäre und extreme Rechte ist heute nicht zu denken ohne die aktive Beteiligung von Frauen. Extrem rechte Frauen beteiligen sich selbstbewusst an politischen Debatten, Aktionen und Kampagnen – und prägen das Bild einer sich im Wandel befindlichen Rechten. Und dennoch hält sich eine Irritation über ihr Auftreten. Denn ihre Sichtbarkeit geht nicht zuletzt einher mit offen antifeministischen und geschlechterregressiven Kampagnen, in denen ein ausschließlich traditionelles Bild der Frau als Mutter gepriesen wird.

Die Veranstaltung präsentiert Ergebnisse eines Forschungsprojektes an der Universität Gießen, das sich mit Weiblichkeitskonstruktionen und Vorstellungen von Mutterschaft bei Protagonistinnen der autoritären und extremen Rechten auseinandergesetzt und daraus Perspektiven für eine geschlechtersensible politische Bildung abgeleitet hat.

Gemeinsam mit Expertinnen aus Rechtsextremismusforschung und politischer Bildung diskutieren wir die Bedeutung von Frausein und Mutterschaft in den Auftritten von Aktivistinnen und Politikerinnen. Wir hinterfragen die explizit frauenspezifischen Perspektiven und Politikangebote extrem rechter Organisationen und setzen diese ins Verhältnis zu gesellschaftlichen Rahmenbedingungen. Dies erscheint notwendig, um die extreme Rechte im Wandel zu beschreiben und Handlungsmöglichkeiten der politischen Bildung zu vermessen.


Wo und wie:

Die Veranstaltung findet digital statt; Kooperationspartner ist die Heinrich-Böll-Stiftung Hessen. Eine Möglichkeit zur Anmeldung findet sich hier.


Teilnehmende:

Juliane Lang und Marie Reusch, Justus-Liebig-Universität Gießen

Renate Bitzan, Technische Hochschule Nürnberg

Susanne Kolb, Haus am Maiberg Mainz

Ursula Birsl, Philipps-Universität Marburg

 



Mission Statement


Die Sektion „ Transnationale und Intersektionale Herrschaftskritik“ bündelt die Forschungsinteressen von Nachwuchswissenschaftler*innen, die sich mit Blick auf verschiedene gesellschaftliche Teilbereiche mit transnationalen und intersektionalen Herrschaftsverhältnissen beschäftigen, um vielfältige emanzipatorische Perspektiven aufzuzeigen und zu erarbeiten. Dazu gehören u.a. (Sorge-)Arbeit, Bildung & Pädagogik, Gesundheit & reproduktive Rechte, Queerness & Sexualität, Familie & Elternschaft, Gerechtigkeit, Flucht & Migration, Dekolonisierung, Demokratie und sozial-ökologische Transformation. Damit stellt die Sektion zugleich einen gemeinsamen, interdisziplinären Arbeitszusammenhang für den wissenschaftlichen Austausch über die lokalen und globalen Dynamiken von Macht und Herrschaft. 

 

Die Haupttätigkeitsbereiche der Sektion liegen in der Organisation von wissenschaftlichen Veranstaltungen (Tagungen, Vorträge, Workshops) sowie in der Unterstützung der wissenschaftlichen Qualifizierungsarbeiten der Sektionsmitglieder, z.B. in Form des „Forschungstags“, auf dem Sektionsmitglieder ihre Forschungsprojekte vorstellen und diskutieren können. Darüber hinaus verbindet die Mitglieder der Sektion das geteilte Interesse an der Diskussion ausgewählter wissenschaftlicher Veröffentlichungen in Form eines Lektürekreises. 

 


 

Interesse an der Mitarbeit in der Sektion?

Interessierte Nachwuchsforscher*innen sind herzlich zur Mitarbeit in der Sektion eingeladen! Wenn Sie Fragen haben oder gerne bei dem nächsten Treffen die Sektion kennenlernen möchten, kontaktieren Sie die Sektion: Dr. Marie Reusch (marie.reusch-kypke@sowi.uni-giessen.de) und Sheila Ragunathan (sheila.ragunathan@sowi.uni-giessen.de).