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Geldpolitik und ökonomische Unsicherheit – Gemeinsame Forschung über Kontinente hinweg

DAAD fördert den Austausch im Rahmen eines Kooperationsprojekts der Professur für Monetäre Ökonomik an der Universität Gießen mit der Macquarie University Sydney

Nr. 249 • 18. Dezember 2018

Die strategische Partnerschaft mit australischen Universitäten spielt eine wichtige Rolle in der Internationalisierungsstrategie der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU). Die Forschungszusammenarbeit zwischen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern auf beiden Kontinenten erstreckt sich über zahlreiche Fachgebiete. Besonders intensiv ist die Kooperation mit der Macquarie University in Sydney, mit der die JLU bereits seit 1999 ein Austauschabkommen hat – ein besonderes Jubiläum, das im Jahr 2019 gefeiert wird.

Ein weiteres Beispiel für die Themenvielfalt der gemeinsam bearbeiteten Projekte kommt aus dem Bereich der Wirtschaftswissenschaften:  Um Geldpolitik und ökonomische Unsicherheit geht es in einem JLU-Vorhaben, das ab 2019 im Rahmen der Programme des Projektbezogenen Personenaustauschs (PPP-Programme) des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) gefördert wird. Projektleiter ist Prof. Dr. Peter Tillmann, Professur für Monetäre Ökonomik am Fachbereich 02 – Wirtschaftswissenschaften der JLU. Projektpartner auf australischer Seite sind Prof. Jeffrey Sheen und Dr. Ben Wang, beide vom Department of Economics an der Macquarie University.

Die Messung von ökonomischer Unsicherheit, die Unsicherheit als Determinante von Konjunktur- und Finanzzyklen, die Wirksamkeit der Geldpolitik angesichts hoher wirtschaftspolitischer Unsicherheit und die Frage, wie die Geldpolitik auf die ökonomische Unsicherheit reagieren sollte, stehen im Mittelpunkt verschiedener Teilprojekte.

Der Gießener Part nimmt vor allem die Fragestellung in den Blick, wie die Geldpolitik ausgestaltet werden soll, wenn Haushalte und Unternehmen unsicher und uneins über die Konjunktur in der Zukunft sind. Da der Zinssatz als Instrument der Geldpolitik angesichts der Nullzinsgrenze nicht mehr zur Verfügung steht, versuchen viele Zentralbanken, die Erwartungen der Öffentlichkeit und der Finanzmärkte über die Inflations- und Zinsentwicklung zu steuern. Ein hohes Maß an Unsicherheit kann die Wirksamkeit dieser Politik konterkarieren.

Es ist das Ziel der PPP-Programme, die akademischen Beziehungen zwischen Deutschland und Australien zu vertiefen, komplementäre kooperative Forschung auf hohem Niveau zu ermöglichen und die Qualifizierung des wissenschaftlichen Nachwuchses in einem internationalen Umfeld zu fördern. Ermöglicht werden in dem neuen JLU-Vorhaben in den Wirtschaftswissenschaften insgesamt fünf Forschungsaufenthalte in Sydney beziehungsweise Gießen in den Jahren 2019 und 2020. Vorgesehen sind Besuche der australischen Partner an der JLU und Aufenthalte zweier Doktoranden an der JLU-Professur für Ökonomik an der Macquarie University.

PPP-Programme

Zur Stärkung der Wissenschaftsbeziehungen zwischen einer deutschen und einer ausländischen Einrichtung und Förderung partnerschaftlicher Forschungsaktivitäten unterstützt der DAAD in den Programmen des Projektbezogenen Personenaustauschs (PPP-Programmen) gemeinsame, bi-nationale Forschungsprojekte von hohem wissenschaftlichem Niveau. Ziel des Programms ist die Intensivierung der Kooperation zwischen australischen und deutschen Forschergruppen, die gemeinsam an einem spezifischen wissenschaftlichen Vorhaben arbeiten. Die Projektmittel sind für die Mobilitätskosten der deutschen Teilnehmerinnen und Teilnehmer bestimmt und dienen insbesondere dazu, den am Projekt beteiligten Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern einen Forschungsaufenthalt an der ausländischen Partnereinrichtung zu ermöglichen.

  • Weitere Informationen

www.uni-giessen.de/fbz/fb02/fb/professuren/vwl/tillmann


  • Kontakt


Monetäre Ökonomik
Fachbereich 02 – Wirtschaftswissenschaften der JLU Gießen
Licher Straße 66
35394 Gießen
Telefon: 0641 99-22170/1

Pressestelle der Justus-Liebig-Universität Gießen, Telefon 0641 99-12041