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„Rationale Akteure, verrückte Märkte?“

 
Der Würzburger Sozialpsychologe Prof. Dr. Fritz Strack setzt am 18. Januar 2010 die Ringvorlesung des Präsidenten fort

Nr. 7 • 15. Januar 2010

Im Rahmen der Ringvorlesung des Präsidenten „Ökonomie der Krise. Krise der Ökonomie?“ wurde die aktuelle Finanz- und Wirtschaftskrise bisher aus ökonomischer, historischer und philosophischer Sicht auf ihre möglichen Ursachen hin untersucht. Neben der Ursachenanalyse stand dabei auch die Frage von Regulierungen im Mittelpunkt. Mit dem nächsten Vortrag am 18. Januar 2010 um 19.15 Uhr hat nunmehr die Psychologie das Wort: Der Würzburger Sozialpsychologe Fritz Strack wird in seinem Vortrag „Rationale Akteure, verrückte Märkte? Die Defizite der ökonomischen Theorie bei der Erklärung menschlichen Verhaltens“ den Rationalitätsbegriff der Ökonomie einer kritischen Analyse unterziehen.

Sein Beitrag wird verdeutlichen, dass die ökonomische Theorie allein nicht in der Lage ist, wirtschaftliches Verhalten vorherzusagen und zu erklären. Eine der Ursachen liegt in der Vernachlässigung psychologischer Determinanten menschlichen Handelns. In seinem Vortrag wird er für eine Integration des ökonomischen Modells in eine umfassende, empirisch fundierte Handlungstheorie plädieren.

Fritz Strack ist Professor für Sozialpsychologie an der Universität Würzburg. Er ist national und international vielfach ausgezeichnet worden, u.a. mit der Wilhelm-Wundt-Medaille der Deutschen Gesellschaft für Psychologie (2004) und dem Thomas M. Ostrom Award (2005).

Insgesamt sechs international renommierte Fachleute aus den Wirtschaftswissenschaften, der Psychologie und der Philosophie werden sich in ihren Vorträgen bis Februar 2010 mit den großen Fragen auseinandersetzen, die durch die Krise aufgeworfen wurden: Vom Mechanismus der Krise über die Wirtschaftsgeschichte bis zur Neuordnung des Finanzsystems, von den ethischen Fragen bis zu den Grundlagenfragen der Ökonomie werden sie die wichtigsten Aspekte der Krise beleuchten.

Die Ringvorlesungen des Präsidenten wenden sich gleichermaßen an ein universitäres Publikum und an die Öffentlichkeit in Stadt und Region. Die Vorlesungsreihe „Ökonomie der Krise. Krise der Ökonomie?“ wird in diesem Semester in Kooperation mit Prof. Dr. Max Albert, Professor für Verhaltens- und Institutionenökonomik der Justus-Liebig-Universität, durchgeführt.

Mit der aktuellen Ringvorlesung wird das erfolgreiche Format fortgesetzt, das in den letzten Jahren mit der zweisemestrigen Vorlesungsreihe zum „Globalen Wandel“ sowie der Reihe „Die Zukunft des Gehirns“ großen Zuspruch fand.

Abschlusstermin der Ringvorlesung:

1. Februar 2010  • Prof. Dr. Carl Christian von Weizsäcker
Senior Research Fellow am Max-Planck-Institut zur Erforschung von Gemeinschaftsgütern in Bonn; em. Direktor des Energiewirtschaftlichen Instituts an der Universität zu Köln
„Krise in der Ökonomik? Zum Verhältnis von Ökonomik, Hirnforschung und Psychologie“

Alle Vorträge finden in der Aula der Justus-Liebig-Universität Gießen statt (Ludwigstraße 23, 35390 Gießen). Beginn ist jeweils 19 Uhr c.t. Der Eintritt ist frei. 

  • Weitere Informationen:
www.uni-giessen.de/cms/ringvorlesung-krise

(Veranstaltungsflyer)

  • Kontakt:

Prof. Dr. Katja Becker, JLU-Vizepräsidentin
Ludwigstraße 23, 35390 Gießen
Telefon: 0641 99-12020, Fax: 0641 99-12029

Prof. Dr. Max Albert
Professur für Verhaltens- und Institutionenökonomik
Licher Straße 66, 35394 Giessen
Telefon: 0641 99-22200

Andreas Schulte M.A., Dipl.-Journ., Stabsabteilung Forschung 
Telefon: 0641 99-12100, Fax: 0641 99-12109

 

Herausgegeben von der Pressestelle der Universität Gießen, Telefon 0641 99-12041