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Justus-Liebig-Universität Gießen schließt den Rücklagenabbau im Jahr 2020 planmäßig ab

Kanzlerin stellt Jahresabschluss 2019 im Senat vor – JLU steht vor Konsolidierungsprozess in 2020er Jahren

Nr. 109 • 15. Juli 2020


Die Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) hat das Jahr 2019 erneut wie geplant mit einem negativen Jahresergebnis abgeschlossen. Der am Mittwoch im Senat der JLU vorgestellte Jahresabschluss weist ein Minus von 18,4 Millionen Euro aus. Das Präsidium hat damit seinen – auch von der Landesregierung im Rahmen des laufenden Hochschulpakts geforderten – Rücklagenabbau im Jahr 2019 fortgesetzt und wird ihn bis Ende 2020 planmäßig abschließen.  JLU-Kanzlerin Susanne Kraus wies darauf hin, dass die JLU angesichts der zusätzlichen finanziellen Belastungen, die trotz vieler Verbesserungen durch den neuen Hessischen Hochschulpakt auf die JLU zukommen werden, ab dem Jahr 2021 wieder einen ausgeglichenen Haushalt anstreben wird. Die JLU wird daher ab sofort in einen Konsolidierungsprozess eintreten, um die zum Ende des Jahres 2020 vorhandenen Rücklagen langfristig für den Erhalt ihrer Strategiefähigkeit zu sichern.

Die Erträge der JLU sind von 420,6 Millionen Euro im Jahr 2018 auf 425,4 Millionen Euro im Jahr 2019 gestiegen, auch aufgrund der weiterhin erfolgreichen Einwerbung von Forschungsfördermitteln durch JLU-Mitglieder. Auf die Grundfinanzierung des Landes entfielen davon 265,5 Millionen Euro, woraus unter anderem die gestiegenen Personalkosten zu finanzieren waren. Wie bereits in den Vorjahren musste die JLU nicht unerhebliche Mittel in die Geräteausstattung für Lehre, Forschung und Infrastruktur investieren. Dies war erforderlich, um den Erneuerungs- und Modernisierungsprozess zur Sicherstellung der Ausbildung der Studierenden und der Arbeitsfähigkeit der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler fortzuführen.

Der neue Hessische Hochschulpakt 2021 – 2025 sieht zwar eine substanzielle Verbesserung der Finanzierung der Hochschulen vor und gibt den Hochschulen durch eine jährliche Steigerung von 4 Prozent mehr Planungssicherheit als bisher. Mit den Zusagen der Landeszuweisungen verbindet das Land jedoch auch vielfältige neue Erwartungen an die Hochschulen. Zu den zusätzlichen Aufgaben, die in den kommenden Jahren aus dem Gesamtbudget zu finanzieren sind, zählen unter anderem die Verbesserung der Betreuungsrelation der Studierenden durch die Einrichtung von 31 neuen Professuren, die Etablierung neuer Studiengänge oder verschiedene Ziele im Bereich der Nachhaltigkeit. Um all diese Herausforderungen ohne den Einsatz zusätzlicher Rücklagen in den nächsten Jahren bewältigen zu können, wird die JLU nun in einen Konsolidierungsprozess eintreten, der auf allen Ebenen eine konsequente Haushaltsdisziplin und klare Prioritätensetzungen erfordern wird.

Forschungserfolge und Drittmitteleinnahmen

In einem hochkompetitiven Wettbewerb um Forschungsfördermittel konnten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der JLU Drittmittel in Höhe von 75,1 Millionen Euro einwerben – insbesondere von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), dem Bundesministerium für Bildung und Forschung sowie der Europäischen Union. Das sind vergleichbar hohe Drittmitteleinnahmen wie im Vorjahr (76,9 Millionen Euro). Insgesamt hat die JLU eigene Einnahmen in Höhe von insgesamt 110 Millionen Euro erzielt. Dazu zählen zusätzlich zu den genannten Drittmitteln weitere Forschungsfördermittel aus dem Landesexzellenzprogramm LOEWE in Höhe von 8,8 Millionen Euro. Hinzu kommen Einnahmen aus anderen Aktivitäten; beispielhaft seien hier die Kliniken des Fachbereichs Veterinärmedizin genannt.

Darüber hinaus erhielt die JLU zusätzliche Mittel zur Qualitätssicherung der Lehre, Mittel aus dem zwischen Bund und Ländern abgeschlossenen Hochschulpakt für den Aufbau zusätzlicher Studienplätze sowie Mittel aus dem Innovations- und Strukturentwicklungsbudget im Gesamtumfang von 37,7 Millionen Euro.  

Investitionen im Berichtsjahr 2019

Die Forschungserfolge der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie die weiterhin hohen Studierendenzahlen führen zu einem steigenden Bedarf an Flächen und moderner, zeitgemäßer Infrastruktur. Der Erhalt und die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der JLU ist unmittelbar mit soliden baulichen und infrastrukturellen Rahmenbedingungen verknüpft.

Die JLU hat deshalb im Jahr 2019 insgesamt 120,9 Millionen Euro investiert. Hiervon entfallen 93,0 Millionen Euro auf Neubaumaßnahmen aus dem HEUREKA-Programm des Landes, Investivmittel aus dem Bund-Länder Programm HSP 2020 sowie Eigenmittel der JLU. Ein Anteil von 79 Millionen Euro entfällt auf die neue Kleintier-  und Vogelklinik; 27,9 Millionen Euro auf die Ausstattung der Neubauten sowie bestehender Einrichtungen mit wissenschaftlichem Gerät.    

 

 

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