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Europa Ost und West – alte Ängste und neue Perspektiven

 
Podiumsdiskussion zum Europa-Dialog am 8. Juli 2013

Veranstalter sind das Gießener Zentrum Östliches Europa, das Marburger Herder-Institut und das Hessische Ministerium der Justiz, für Integration und Europa

Nr. 135 • 2. Juli 2013

Im Jahr 2014 wird die erste Runde der EU-Osterweiterung ihr 10-jähriges Jubiläum feiern. Was angesichts der jüngsten Debatten über das Auseinanderdriften Europas in Nord und Süd völlig zu Unrecht aus dem Blick geraten ist, ist die Frage, wie West- und Osteuropa seitdem zusammengewachsen sind und welche aktuellen Entwicklungen insbesondere die Gesellschaften Osteuropas im Rahmen der derzeitigen gesamteuropäischen Entwicklungen prägen. Dieses Thema steht am Montag, 8. Juli 2013, ab 18 Uhr im Mittelpunkt der Europa-Dialog-Veranstaltung „Europa Ost und West – alte Ängste und neue Perspektiven“ an der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU). Neben Impulsvorträgen wird es im Vortragssaal des Humboldt-Gästehauses (Rathenaustraße 24 A, 35394 Gießen) eine hochkarätig besetzte Podiumsdiskussion geben.

Nach einer Begrüßung durch den JLU-Vizepräsidenten Prof. Dr. Aadrian Dorresteijn werden Vertreterinnen und Vertreter des Gießener Zentrums Östliches Europa (GiZo)und des Herder-Instituts für historische Ostmitteleuropaforschung – Institut der Leibniz-Gemeinschaft in drei kurzen Impulsvorträgen gesellschaftsrelevante Fragen aus der Sicht dreier Disziplinen behandeln. Der Historiker und Direktor des Herder-Instituts, Prof. Dr. Peter Haslinger, skizziert Osteuropa zwischen nationalem Eigensinn und Europasehnsucht. Prof. Dr. Monika Wingender, Geschäftsführende Direktorin des GiZo und Sprachwissenschaftlerin, betrachtet die EU-Osterweiterung im Hinblick auf die Herausforderungen für die europäische Sprachenpolitik und Prof. Dr. Andrea Gawrich, Professur für Internationale Integration mit besonderem Bezug auf das Östliche Europa, diskutiert das Pro und Kontra der Europäisierung Osteuropas.

Es schließt sich eine Podiumsdiskussion unter der Leitung von Klaus Pradella (Hessischer Rundfunk) an. Auf dem Podium debattieren die Staatssekretärin Dr. Zsuzsa Breier (Hessisches Ministerium der Justiz, für Integration und Europa), Prof. Dr. Dieter Bingen (Direktor des Deutschen Polen-Instituts Darmstadt), Prof. Dr. Hans-Jürgen Bömelburg (Professor für Geschichte Ostmitteleuropas, JLU) und Dr. Andreas Umland, Ph.D. (Politikwissenschaftler, DAAD-Lektor für Europastudien an der Kiewer Mohyla-Akademie).

Im Zentrum der Diskussion, deren Fokus auf Ungarn, Polen, Russland und der Ukraine liegt, werden Fragen wie diese stehen: Ist die europäische Integration in Bezug auf Ost und West gelungen? Hat sich die Rolle von Staat, Nation, Sprache und Region in Osteuropa seit dem Beitritt verändert? Welche aktuellen Fragen berühren die Gesellschaften heute in besonderer Weise, und welche Rolle kommt hier Europa und den westlichen Mitgliedsstaaten zu? Wie hat sich die Bedeutung osteuropäischer Länder für Deutschland verändert?

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei.

Veranstalter sind das Gießener Zentrum Östliches Europa (GiZo), das Herder-Institut für historische Ostmitteleuropaforschung – Institut der Leibniz-Gemeinschaft und das Hessische Ministerium der Justiz, für Integration und Europa. Das 2006 gegründete GiZo ist das regionalwissenschaftliche Forschungs- und Lehrzentrum zum östlichen Europa in Hessen. Es umfasst Slavistik, Osteuropäische Geschichte und Turkologie in Kooperation mit den Politik-, Rechts- und Wirtschaftswissenschaften. Das Herder-Institut für historische Ostmitteleuropaforschung – Institut der Leibniz-Gemeinschaft wurde 1950 gegründet. Es ist eine der zentralen Einrichtungen der historischen und kulturwissenschaftlichen Ostmitteleuropa-Forschung in Deutschland. Das Institut bietet eine der besten Spezialbibliotheken sowie umfangreiche Sammlungen und betreibt zahlreiche Forschungs- und Entwicklungsprojekte.

  • Termin

Europa-Dialog: „Europa Ost und West – alte Ängste und neue Perspektiven“
Montag, 8. Juli 2013, 18 Uhr
Ort: Vortragssaal des Humboldt-Gästehauses, Rathenaustraße 24 A, 35394 Gießen

  • Weitere Informationen

www.uni-giessen.de/cms/fbz/zentren/gizo
www.herder-institut.de

  • Kontakt

Gießener Zentrum Östliches Europa (GiZo)
Prof. Dr. Monika Wingender, Geschäftsführende Direktorin
Otto-Behaghel-Straße 10 E, 35394 Gießen
Telefon: 0641 99-31166

Pressestelle der Justus-Liebig-Universität Gießen, Telefon 0641 99-12041